Sehenswürdigkeiten Triers
Als älteste Stadt Deutschlands gibt es natürlich viel zu sehen in Trier in Rheinland-Pfalz, und deshalb hier die wichtigsten Sehenswürdigkeiten.
Am besten eignet sich die Porta Nigra als Ausgangspunkt für die Stadtentdeckung.
Die Porta Nigra ist das am besten erhaltene Stadttor nördlich der Alpen. Ein unglaubliches antikes Bauwerk in Mitten des modernen Triers.
180 n. Chr. von den Römern aus großen Sandsteinquadern errichtet. Der Stein stammt vom nahegelegenen Kylltal. Die Steine wurden ohne Mörtel aufeinandergesetzt; diese wurden von Bronzesägen zurechtgeschnitten und von Eisenklammern zusammengehalten. Im Inneren eines Tores ist ein solches Exemplar noch zu sehen. An anderen Stellen sind lediglich die Rostspuren zu sehen, da im Mittelalter viel entnommen wurden zum Einschmelzen.
1028 ließ sich der griechische Mönch Simeon als Einsiedler im Ostturm einmauern. 1035 nach seinem Tode wurde er im Erdgeschoss bestattet und heilig gesprochen.
Auch die Trierer Römerbrücke über die Mosel zählt zu den ältesten Römerbauten nördlich der Alpen. Noch heute trägt sie mühelos den modernen Verkehr. In drei Bauabschnitten gebaut im 16. Jhd. vor Chr., im Jahr 71 n. Chr. und von 144 bis 152 n. Chr. endgültig fertiggestellt.
Der Anfangsbau fand zeitgleich mit der Gründung der Stadt statt. Es wurden Eichen für den Pfahlunterbau genutzt.
Im zweiten Bauabschnitt wurden Balkenroste benutzt, die das Fundament für die steinernen Pfeiler wurde.
Im letzten Abschnitt wurden Gussmauerkerne verarbeitet. Auch diese wurden von Eisenklammern im Bleiguss verbunden. Als Eisbrecher stromaufwärts sind diese spitz.
Die Steipe am Hauptmarkt ist ein imposantes Gebäude, das eine 50jährige Bauzeit aufzuweisen hat. 1483 fertiggestellt, 1944 zerstört und 1970 wieder aufgebaut.
Ganz eindrucksvoll ist auch die Kaisertherme. Bereits im 4. Jhd. wurde die Therme umgestaltet zum Zwecke eines repräsentativen Kaiserforums. Der Warmbadesaal “caldarium” bietet heute Platz für 650 Zuschauer bei Theateraufführungen.
Einst wurde das kalte Wasser in sechs Kesselräumen auf 40 Grad erwärmt, dann weitergeleitet in die Badebecken, die über eine Fußbodenheizung verfügten.
Knapp einen halben Kilometer entfernt von der Therme befindet sich das Amphitheater, das 100 n. Chr. gebaut wurde und unglaublichen 20.000 Zuschauern Platz bot. Dies zeigt eindrucksvoll, welch mächtige Stadt Trier war, um einen solchen Prestigebau zu haben.
Der größte Einzelraum, der das Mittelalter überlebt hat, ist der Thronsaal Kaiser Konstantins, die sogenannte Basilika. Die Halle ist so riesig, dass die Orgel 7 Sekunden nachhallt.
Die Außenmaße sind unglaublich: ca. 28 m breit, 33 m hoch und 67 m lang und wenn man die Eingangshalle mitrechnet, kommt man auf 75 m.
Wunderschön ausgeschmückt mit Marmor, Mosaiken und Statuen. Auch eine Fußbodenheizung gab es. Leider wurde all dies im 5. Jhd. von den Franken zerstört.
Seit dem 19. Jhd. wird sie als erste und älteste protestantische Kirche im katholischen Trier genutzt.
Zum Spazierengehen und Staunen lädt die Domstadt ein. Die Häuser und Gässchen um den Dom werden so genannt. Überall sind die Mauern verziert an Wappen und Toren. Es gibt Gebäude aus acht Jahrhunderten zu sehen.
Schön am Moselufer gelegen sind die Hebekräne des einst florierenden Handels zu bestaunen. Die Kräne haben ein drehbares Dach, im Inneren sind riesige Laufräder. Ein Kran ist aus dem 15. Jhd, der andere wurde erst 1774 erbaut.
Übrigens zählen Folgende zu den UNESCO-WELTKULTURGÜTERN:
Amphitheater, Barbarathermen, Dom, Kaiserthermen, Konstantinbasilika, Liebfrauenkriche, Porta Nigra und die Römerbrücke.
Geschichte Triers
17 v. Chr. wurde von den Römern unter Kaiser Augustus das keltische Treverer gegründet.
293 von Kaiser Diokletian wurde Treviris zur römischen Kaiserresidenz und sogar zur Hauptstadt des weströmischen Reiches.
Im 5. Jhd. von den Franken erobert
und kam 870 zum ostfränkisch-deutschen Reich
12. Jhd. die Trierer Erzbischöfe werden auch Kurfürsten. Trier wird zur Hauptstadt bis zur Wende vom 18. zum 19. Jhd. Bis dahin blühte der Kurstaat.
Kurzzeitig im französischen Besitz, gehörte Trier ab 1815 zu Preußen.
Und nach der Gründung der Bundesrepublik Deutschland 1949 zum Bundesland Rheinland-Pfalz.
Zoo & Co
Für Kinder ganz toll: gleich bei der Basilika gibt es jetzt einen römischen Spielplatz mit hölzernen Türmen und einem Grenzwall Limes.
Das Wildfreigehe am Köckelsberg im Weißhauswald zeigt nicht nur Damhirsche, Rothirsche und Wildschweine, auch die seltenen Haustierrassen wie Thüringer Waldziege, Wollschweine und Appenzeller Spitzhaubenhühner versetzten nicht nur die Kleinen in Staunen. Auch Kleintiere wie Kaninchen, Ziegen und Fasanarten sind zu sehen. Es gibt auch einen Waldlehrpfad.
Museen in Trier
Im Bischöflichen Dom- und Diözesanmuseum werden Werke der christlichen Kunst und des religiösen Brauchtums gezeigt. Viele Skulpturen, Gewänder und Altargeräte sind ausgestellt, ebenso eine beachtliche Münzen- und Medaillensammlung. Die 10-jährige Renovierungszeit hat sich gelohnt, denn nun sind konstantinische Deckenmalereien freigelegt.
Interessant ist auch das Rheinische Landesmuseum Trier. Zeigt es doch wie kein anderes Museum in Deutschland die Wirtschaft, Siedlung, Religion, Kunst und Zivilisation der ersten vier Jahrhunderte nach Christus.
“Leichtere” Kost und für Groß & Klein gleichermaßen geeignet, ist das Spielzeugmuseum Trier. Spielzeuge aus dem 18. und 19.Jhd. werden gezeigt, auch der technische Einzug ins Kinderzimmer der Jahrhundertwende wird präsentiert. Darin spiegelt sich auch die kulturelle und industrielle Entwicklung unserer Gesellschaft wider.
Im Verkehrsmuseum hat Trier als älteste Stadt viel zu präsentieren was das Verkehrswesen im Laufe der Jahrhunderte so bot. Schienenstücke, Hufeisen gehören ebenso dazu wie Pferde gezogene Straßenbahnen. Auch Uniformen der Busfahrer sowie Dienstmützen aus vielen Epochen.
Öffentlicher Verkehr in Trier
Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nach Luxemburg, kein Problem, es gibt folgende Tickets zur Auswahl: TagesTicket DeLux, MobilTicktet DeLux Monat und sogar fürs Jahr.
Klassische Tages- und Gruppentickets sind ebenso erhältlich wie MobilTickets, die 7 Tage gelten.
Gastronomie in Trier
Mal anders essen kann man in der Kartoffelkiste und wie der Name schon verrät, dreht sich hier alles um die tolle Knolle.
Ansonsten gibt es überall gute Gasthäuser mit regionaler Küche. Auch für Gourmets des internationalen Geschmackes gibt es viele Lokale.
Ausflüge in die Umgebung
Ausflüge zu den Burgen Welschbillig, Ramstein oder Sommerau. Auch die Burgruine Grimburg ist einen Besuch wert.
Ein Dampflok- Museum lockt in Hermeskeil, wo auch die Flugausstellung ist.
Ausflüge an die Mosel und die Saar sind immer abwechslungsreich, sei es in Verbindung mit Schifffahrten oder auch zum Wandern und Radfahren.
Auch ist die Eifel nah wie der Hunsrück.
Abstecher als Tagesausflüge nach Luxemburg, Belgien und Frankreich sind auch gut möglich.
Messe, Veranstaltungen und Kultur
06/2010
- Altstadtfest Trier
- Ausstellung des Malers Max Lazarus im Stadtmuseum Simeonstift Trier
07/2010
- Flohmarkt von Trödel bis Antik auf der Freifläche des Messeparks Trier
- ebenfalls im Stadtmuseum: Raue Schönheit-Eifel und Ardennen im Blick der Künstler
08/2010
- ADAC Rallye Deutschland
- Nina Hagen Konzert
- PUR Konzert
09/2010
- MediVita
- Autokino in den Moselauen
- Zirkus Althoff
10/2010
- Erotikmesse
- Kaya Yanar
11/2010
- La Femme, die Messe für die Frau
- Deep Purple Konzert
- Helene Fischer Konzert
- Peter Maffay Konzert
12/2010
- Weihnachtszirkus
- Unheilig Jubiläumstour




