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Flensburg

Die Stadt Flensburg in Schleswig-Holstein an der Grenze zu Dänemark ist das Tor zum Norden und hat ihren Besuchern besonders durch die Mischung der Kulturen viel zu bieten.

Sehenswürdigkeiten Flensburgs

Insgesamt ist die Flensburger Altstadt gut erhalten und es gibt zahlreiche Sehenswürdigkeiten zu sehen.

Die Johanniskirche (dänisch: Sankt Hans Kirke) ist die älteste und auch die kleinste der drei Hauptkirchen der Stadt und mit ihrem Bau wurde, wenn man der Sage glauben mag, 1128 begonnen. Die Feldsteinkirche im Stil einer romanischen Hallenkirche ähnelt anderen Kirchen in Angeln, ist aber größer. Sie steht im ältesten der vier Flensburger Siedlungskerne, was für dessen Bedeutung spricht. Im Inneren der Kirche können Besucher das gotische Gewölbe mit dem Bildnis des Garten Edens bewundern.

Flensburg Nordertor © flickr/arne.list

Die Marienkirche (dänisch: Vor Frue Kirke) ist eine weitere der Hauptkirchen Flensburgs. Die gotische dreischiffige Hallenkirche wurde zum ersten Mal 1284 erwähnt, aber auch davor gab es an gleicher Stelle schon eine Kirche, mit deren Bau wohl schon im 12. Jahrhundert begonnen wurden war. Im Laufe der Jahre wurde die Marienkirche immer wieder umgebaut und in den Jahren 1878-1880 der alte Turm durch einen neuen, neugotischen ersetzt. Sehenswert sind das in einer Fensterblende aufgestellte Standbild der Mondsichel-Madonna, der Renaissance-Altar von Heinrich Ringerink und die Gedenktafeln für die Verstorbenen. Der Chor der Marienkirche ist der Flensburger Bach-Chor, der sich auch weit über die Grenzen Schleswig Holsteins hinaus einen Namen gemacht hat.

Die größte der Hauptkirchen ist die Nikolaikirche (Nikiolaikirken), die direkt am Südermarkt, dem Zentrum des jüngsten der ursprünglichen Flensburger Siedlungskerne liegt. Mit dem Bau der gotischen Hallenkirche wurde 1390 begonnen.  Der Kirchturm mit einer Höhe von 90 Metern ist nicht nur der höchste in Flensburg, sondern auch einer der höchsten Schleswig-Holsteins. Im neugotischen Turmaufsatz befindet sich seit 1909 ein Glockenspiel aus 17 Glocken, die bei M & O Ohlsson in Lübeck gegossen wurden.

Die Heiliggeistkirche (Helligåndskirken) ist die Hauptkirche der Dänischen Kirche in Flensburg und befindet sich in der Altstadt. Sie war ein Teil des Hospitals zum heiligen Geist und seit 1588 werden hier Gottesdienste in dänischer Sprache gehalten. Sehenswert sind mittelalterliche Fresken, ein Barock-Altar und mehrere Votivschiffe.

Ein Wahrzeichen der Stadt Flensburg ist das Nordertor (Nørreport), die einstige Grenze der Stadt nach Norden. Es wurde zwischen 1595 und 1596 als Kontrolltor für Einreisende errichtet und besteht aus rotem Backstein und den typisch Norddeutschen Stufengiebeln. An der Nordseite befindet sich neben dem Flensburger Stadtwappen auch das Wappen des dänischen Königs Christian IV. Außerdem schmückt die Inschrift „Friede ernährt, Unfriede verzehrt“ das Tor.

Eine weitere wichtige Sehenswürdigkeit Flensburgs ist das Kompagnietor (Kompagniporten) und wurde im Jahr 1602 als Versammlungsstätte der Flensburger Schiffer gebaut. Es ist eines der ältesten Gebäude der Stadt und der mit holländischen Kacheln geschmückte Kachelsaal ist absolut sehenswert. Heute hat hier das Europäische Zentrum für Minderheitenfragen untergebracht.

Besucher Flensburgs werden auch die zahlreichen Kaufmannshöfe auffallen, die vom Hauptstraßenzug Holm-Große Straße-Norderstraße abgehen. Sie sind architektonische Besonderheiten und oft auch schön geschmückt. Sehenswert ist unter anderem der Dethleffsen-Hof aus dem 18. Jahrhundert. Am Holm verbinden Holmpassage und Flensburg Galerie historische Bausubstanz mit moderner Architektur.

Neben Nordermarkt, Südermarkt, mit dem ältesten Haus Flensburgs, Roter Straße, mit den Handwerkerhöfen ist auch der Oluf-Samson-Gang, das historische „Rotlichtviertel“ mit seinen kleinen Fachwerkhäusern einen Besuch wert.

Die 1792 als Galerieholländer gebaute Bergmühle ist eine der beiden letzten Windmühlen Flensburgs. Heut wird hier nur noch zu besonderen Anlässen Mehl gemahlen und die Mühle steht unter Denkmalschutz. Man kann sich hier trauen lassen.

Der Westindienspeicher wurde 1789 errichtet und diente als Lagerhaus für die Waren des Flensburger Westindienhandels. Neben Pure-Rum, aus dem der bekannte Flensburger Rum gemacht wurde, lagerten hier auch Rohrzucker, Tabak, Kakao, Tee und Gewürze.

Und da Flensburg direkt an der Flensburger Förde liegt ist auch diese bei den Sehenswürdigkeiten zu nennen. Neben dem Hafen und dem Jachthafen gibt es auch noch den Museumshafen mit alten wirklich sehenswerten Schiffen. Sowohl eine Hafenrundfahrt als auch eine Fahrt weiter hinaus auf die Förde und vorbei an der Marineschule Mürwik sind durchaus interessant.

Geschichte Flensburgs

  • 1200-1499 Flensburg war eine kleine Handelssiedlung, deren hauptsächliche Aufgabe der Umschlag von Waren zwischen Nord- und Ostsee war.
  • 1500-1799 Flensburg blühte zur größten Handelsstadt der dänischen Krone auf und war bedeutender als Kopenhagen oder Hamburg.
  • 1800-1899 die nationale Frage spielt im beginnenden 19. Jahrhundert eine zunehmend größere Rolle
  • 1900-1945 nach Ende des 1. Weltkrieges wird in nach einer Volksabstimmung die heutige Grenz gezogen und Nordschleswig kommt zu Dänemark wobei Flensburg zur Grenzstadt wird
  • 1946-1989 die Jahre nach dem Krieg sind geprägt durch den wirtschaftliche Wiederaufbau und die Entwicklung gut nachbarschaftlicher Beziehungen zu Dänemark und Skandinavien
  • 1990-2010 der Abbau von Bundeswehreinheiten trifft Flensburg wirtschaftlich hart, 2004 wird der SG Flensburg-Handewitt zum ersten Mal deutscher Handballmeister

Alexandra © flickr/arne.list

Veranstaltungen und Kultur in Flensburg

Museen

Der Museumsberg Flensburg ist eines der größten Museen in Schleswig-Holstein und auf einer Fläche von 3000 m² wird den Besuchern ein umfassender Einblick in die Kunst- und Kulturgeschichte geboten.

Das Schifffahrtsmuseum Flensburg befindet sich im ehemaligen Zollpackhaus direkt an der Schiffbrücke. Neben historischen Schiffsporträts und -modellen sind hier auch nautische Instrumente, gesammelte Objekte der Grönlandfahrer und andere schifffahrtsbezogene Ausstellungsstücke zu sehen. Im Keller befindet sich das Rummuseum mit interessanten Stücken zur Geschichte des Rums in Flensburg.

Ein Museum für die ganze Familie ist die Phänomenta, denn hier kann man Natur und Technik im wahrsten Sinne des Wortes begreifen.

Neben dem Museumshafen mit seinen historischen Schiffen ist auch die Museumswerft einen Besuch wert. Hier werden Segelschiffe wie im letzten Jahrhundert gebaut und auch eine „Werft für Kinder“ gibt es.

Ein schwimmendes Museum ist der Salondampfer Alexandra, der 1908 vom Stapel lief und ein weiteres Wahrzeichen Flensburgs ist. Der Dampfer wurde auf der Hamburger Werft Janssen & Schmilinski gebaut.

Veranstaltungen

Alle zwei Jahre findet in Flensburg das Dampf Rundum statt. Hier kann man Klassiker zu Wasser und an Land bestaunen. Das nächste Dampf Rundum ist vom 08.-10.07.2011.

  • 02.10.2010 – Roxy Festival
  • 04.03.2011 – Internationale Musikparade 2011 mit Militär- und Blasmusik
  • 04.06.2011 – Flens-Festival 2011

Bäder in Flensburg

Das im März 2010 eröffnete Campusbad bietet auf 5.000 Quadratmetern Badespaß für die ganze Familie. www.campusbad-fl.de

Gastronomie in Flensburg

Flensburg Nordertor © flickr/arne.list

Wer in Flensburg essen möchte findet eine große Auswahl an verschiedenen Restaurants. Angefangen bei frischem Fisch in den Restaurants am Hafen bis hin zu internationaler Küche. Ein Flensburger Traditionsrestaurant ist das 1886 eröffnete Piet Henningsen. Hier können Sie beim Essen den wunderbaren Blick auf den Hafen genießen.
Ein Haus mit noch längerer Tradition ist das Restaurant Borgerforeningen, dessen Tradition bis ins Jahr 1835 zurückreicht.

Öffentliche Verkehrsmittel in Flensburg

Flensburg kann man gut zu Fuß oder mit dem Rad erkunden. Für Fahrten in die nähere Umgebung und auch bis nach Dänemark oder an die Nordsee kann man aber auch gut den Bus nehmen. Mit dem Wanderführer Bus-RundUm kann man die Naherholungsgebiete Flensburgs gut erkunden. Es gibt ihn in der Tourist-Information am ZOB.

Messetermine in Flensburg

  • 05.03.2011 – 06.03.2011 Flensburger Tiertage, Erlebnismesse für Tierfreunde und die ganze Familie
  • 17.05.2011 – 18.05.2011 nordjob Flensburg, Fachmesse für Ausbildung + Studium

Ausflugsziele in der Nähe von Flensburg

Ein Muss ist ein Ausflug nach Glücksburg, wo das Wasserschloss mit dem Schlossmuseum die Besucher lockt.
Von Flensburg ist es auch nicht weit bis an die Schlei, nach Schleswig, nach Kiel und an die Nordsee. Und natürlich liegt Dänemark direkt vor der Tür. Mit dem Zug kommt man auch leicht nach Kopenhagen.

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Lübeck

Sehenswürdigkeiten in Lübeck

Die Stadt Lübeck in Schleswig-Holstein ist vor allem bekannt für ihr Marzipan, aber auch sonst hat die Stadt viel zu bieten.

Holstentor © flickr/Martin Hey

Das Wahrzeichen der Stadt und weltbekannt ist das Holstentor in Lübeck. Das spätgotische Gebäude ist neben dem Burgtor das einzige erhaltene Stadttor in Lübeck. Das Holstenturm besteht aus zwei Türmen, dem Süd- und dem Nordturm und einem Mittelbau. Erbaut wurde das Tor 1478. Dadurch dass das Holstentor mit seinen bis zu 3,5 Meter dicken Mauern auf moorigem Grund gebaut wurde, sank es trotz einer 7 Meter hohen Aufschüttung schon während des Baus im Bereich des Südturms ab. Man versuchte zwar die Neigung beim Bau der oberen Geschosse auszugleichen, aber das der Boden immer weiter nachgab, liegen heute die untersten Schießscharten mehr als einen halben Meter unter der Erdoberfläche.

Ein großer Teil der Altstadt ist heute ein Teil des UNESCO Weltkulturerbes und das Bild der Altstadt prägen sieben Kirchtürme, weshalb Lübeck auch „Stadt der sieben Türme“ genannt wird.

Die Marienkirche ist die drittgrößte Kirche Deutschlands und gilt als besonderes Beispiel kirchlicher Backsteingothik. Sie war einst die Kirche des Rates der Hansestadt Lübeck und hat das höchste Backsteingewölbe der Welt. Die beiden Türme haben eine Höhe von 125 Metern. 30 der 36 Glocken des Glockenspiels stammen aus der Katharinenkirche in Dresden und wurden vor dem Einschmelzen gerettet.

Der Dom ist die zweitgrößte Kirche Lübecks und wohl das älteste Baudenkmal der Stadt. Schon 1173 legte Heinrich der Löwe den Grundstein zu diesem gewaltigen Bauwerk. Schon 1230 war laut Überlieferung die dreischiffige Pfeilerbasilika im romanischen Stil fertiggestellt worden, wurde aber zwischen 1226 und 1335 zur gotischen Hallenkirche umgestaltet. Zahlreiche Kunstwerke heute im Dom zu sehen. Ein 17 Meter hohes Triumphkreuz von Bernt Notke  aus dem Jahre 1477, eine Lettnerverkleidung aus Eichenholz geschitzt, die ebenfalls von Bernt Notke stammt, mittelalterliche Altäre, ein Taufbecken von 1455, zahlreiche Bischofgrabplatten und noch einiges mehr.

Im Gegensatz zu der Kirche des Rates war die Aegidienkirche die Kirche der Handwerker und Kämmerer und wurde im 14. und 15. Jahrhundert erbaut. Sie verfügt über eine besonders wertvolle Ausstattung aus dem Barock und der Renaissance.

Die Petrikirche wurde zwischen 1227 und 1250 als dreischiffige romanische Hallenkirche erbaut und zwischen 1450 und 1519 zur fünfschiffigen Hallenkirche erweitert. Im Turm befindet sich ein Fahrstuhl, der Besucher auf die Aussichtsplattform in 50 Metern Höhe bringt. Von dort hat man einen wunderschönen Blick über Lübeck. Genutzt wird die Kirche seit 1987 für kulturelle Zwecke.

Die Katharinenkirche wurde zwischen 1300 und1370 als turmlose Kirche des ehemaligen Franziskanerklosters erbaut und ist eine der bedeutendsten Backsteinkirchen Norddeutschlands. Während einer langen Zeit der Restaurierung wurde sie in ihren ursprünglichen Zustand versetzt. Die Kirche ist seit 1806 profaniert und heute sind in ihr bemerkenswerte Kunstschätze ausgestellt.

Die Jakobikirche wurde im Jahre 1334 als Kirche der Schiffer und Seefahrer fertiggestellt  und neben einer Gedenkstätte für auf See gebliebene Fahrensleute befindet sich in der nördlichen Turmkapelle auch das Wrack eines Rettungsbootes des 1957 im Atlantik untergegangenen Segelschulschiffes „Pamir“. Berühmt ist die Jakobikirche für ihre Orgelkonzerte.

Zu den wichtigen Sehenswürdigkeiten Lübecks gehört sicher auch das Buddenbrookhaus in der Mengstraße 4. Von dem aus Marburg stammenden Kaufmann Johann Michael Croll wurde es 1758 erbaut und 1841 von Johann Siegmund Mann, dem Großvater von Heinrich und Thomas Mann gekauft. 50 Jahre lang war es im Besitz der Familie. Heute befindet sich hinter der historischen Fassade ein modernes Heinrich-und-Thomas-Mann-Zentrum.

Zum Ende des Mittelalters wohnten viele Tagelöhner und Träger in winzigen Häusern, die Buden genannt wurden. Sie standen dicht an dicht auf Eckgrundstücken oder an den Rückseiten der Bürgerhäuser. Diese versteckten Wohnbereiche wurden Gänge oder Gangviertel genannt. Heute bestehen in Lübeck noch etwa 90 der ehemals 180 Gänge, die es zum Ende des 17. Jahrhunderts gab. Besonders viele Gänge gibt es in der Engelsgrube, deren Name nicht etwa auf Engel, sondern vielmehr auf die Engländer zurückgeht.

Reichtum und Frömmigkeit der Lübecker Bürger führten auch zum Bau des Heiligen-Geist-Hospitals, das 1286 vollendet wurde. Es ist die älteste Sozialeinrichtung Europas und auch eines der bedeutendsten Monumentalbauwerke des Mittelalters. Hier konnten 100 kranke Menschen aufgenommen werden, nach Erweiterungen auch mehr. Erst für die Krankenpflege wurde es später als Altenheim genutzt. Heute beherbergt es ein modernes Altenheim und in den Kammern des Langhauses und in der schön restaurierten Kirchenhalle finden regelmäßig Kunsthandwerker- und Weihnachtsmarkt, aber auch Einzelveranstaltungen, statt. In den Kellergewölben gibt es seit 1955 eine Weinstube die mit der Zeit zum Restaurant ausgebaut wurde.

Heiligen-Geist-Hospital © flickr/abrocke

Das Rathaus von Lübeck ist eines der schönsten und ältesten deutschen Rathäuser. Mit dem Bau wurde im Jahre 1230 begonnen und es wurde in den folgenden Jahrhunderten immer wieder verändert. Aus der Zeit nach 1350 stammt das spitzbogige Hauptportal mit den grün glasierten Backsteinen und auf den Bronzebeschlägen an den Türflügeln sind der Kaiser und die sieben Kurfürsten zu sehen. Einer der Beschläge ist noch ein Original aus dem 14. Jahrhundert, der zweite ein Nachguss. Freitreppe und Eingangshalle im neugotischen Stil stammen aus dem Jahre 1887.

Neben dem Holstentor und direkt an der Trave stehen die sechs Backsteingiebelhäuser, die als Salzspeicher für das über den Stecknitzkanal, den ältesten Kanal Deutschlands, von Lüneburg nach Lübeck gebrachte Salz. Das „weiße Gold“ wurde mit Segelschiffen dann weiter nach Skandinavien transportiert und diente vor allem in Schonen und Bergen zum Konservieren der Fische, die dann wiederum nach Mittel- und Westeuropa transportiert werden konnten.

Die Liste der Sehenswürdigkeiten Lübecks ließe sich beliebig erweitern, machen Sie doch einfach selber mal eine Reise in diese schöne Stadt und schauen Sie sich alles an.

Geschichte Lübecks

  • Um 1000 errichteten die slawischen Wenden „Liubice“ and der Mündung der Schwartau in die Trave
  • 1138 Zerstörung durch aufständische Slawen.
  • 1143 wird von Graf Adolf II. von Schauenburg an der Trave eine Kaufmannssiedlung gegründet
  • 1157 wird die Siedlung durch Feuer zerstört
  • 1159 Heinrich der Löwe gründet Lübeck neu
  • 1170-1180 es wird mit dem Bau der großen Kirchen begonnen
  • 1226 Lübeck bekommt die Reichsfreiheit von Friedrich dem II. verliehen
  • Um 1300 wird Lübeck Haupt der Hanse und 1358 findet in der Stadt der erste Hansetag statt
  • 1370 nach zwei Kriegen gegen Dänemark der Friede von Stralsund und Lübeck ist auf dem Höhepunkt seiner Macht
  • 1669 treten die letzten neun Städte der deutschen Hanse zum letzten Mal in Lübeck zusammen – Lübeck, Hamburg und Bremen tragen das Erbe der Hanse bis ins 21. Jahrhundert und bleiben Freie Hansestädte
  • 1806-1813 Lübeck unter französischer Besetzung
  • 1871 Lübeck ist selbständiger Bundesstaat
  • Ab 1900 entwickelt sich Lübeck zu einer Handels- und Industriestadt
  • 1937 durch das „Groß-Hamburg-Gesetz“ verliert Lübeck die Reichsfreiheit und kommt zur preußischen Provinz Schleswig-Holstein
  • Ab 1949 erfolgt der Wideraufbau der im Krieg stark zerstörten Stadt
  • 1987 werden Teile der Lübecker Altstadt zum UNESCO Weltkulturerbe

Veranstaltungen und Kultur in Lübeck

Museen

Bekannte Museen Lübecks sind natürlich das Holstentor, das Buddenbrookhaus, das Günter-Grass-Haus, als Forum für Literatur und bildende Kunst und das Willy-Brandt-Haus, das über das Leben des Nobelpreisträgers und Politikers informiert.

  • St. Annen – Kunsthalle und Museum, zurzeit mit einer Ausstellung der Russin Natalja Gontscharowa
  • Drägerhaus/Behnhaus – in den zwei Kaufmannshäusern aus dem 18. Jahrhundert ist eine fantastische Kunstsammlung zu sehen
  • Burgkloster und Burgtor – das Burgkloster ist die bedeutendste mittelalterliche Klosteranlage in Norddeutschland
  • Museum für Natur und Umwelt – neben einer fantastischen Ausstellung ist hier auch ein Walskelett zu sehen

Veranstaltungen

  • 10. Juli-29. August 2010: Schleswig Holstein Musik-Festival – dieses Jahr mit Länderschwerpunkt Polen
  • 23. Juli-1. August 2010: Travemünder Woche – die schönste Regatta der Welt
  • 6.-15- August 2010: Duckstein-Festival – eine wunderbare Mischung aus Kunst, Kultur und Kulinarischem
  • 13.-15.- August 2010: Pinn & Pann – faszinierende Traditionssegler und Gaumenfreuden aus dem Meer in Travemünde
  • 20.-22. August 2010: Harley-Weekend-Lübeck
  • 21. August 2010: 1. Taschenlampenkonzert in Travemünde – swingendes und rockendes Abendkonzert für die ganze Familie
  • 20.-29. August 2010: Kino unterm Ostseehimmel in Travemünde – 10 Tage Kino unter freiem Himmel
  • 3.-7. November 2010:  52. Nordische Filmtage in Lübeck
  • 22. November-30. Dezember 2010: verschiedene Weihnachtsmärkte in Lübeck

Bäder und Thermen in Lübeck

Neben zahlreichen Frei- und Hallenbädern gibt es die Erlebnisbäder Holstein-Therme, www.holstein-therme.de, in Bad Schwartau und die Ostsee Therme, www.ostsee-therme.de in Scharbeutz

Gastronomie in Lübeck

In Lübeck ist die Auswahl an Cafés, Restaurants und Kneipen fast nicht überschaubar und unterliegt einem ständigen Wandel. Von traditionellen Gaststätten über edle Bistros und gediegene Kaffeehäuser bis hin zu Studentenkneipen lässt sich in der Stadt alles finden.

Öffentliche Verkehrsmittel in Lübeck

Empfehlen kann man für den Lübeckbesuch die HappyDay Card. Mit ihr hat man freie Fahrt in den öffentlichen Verkehrsmitteln und viele Ermäßigungen in Museen, Theatern und bei Kanal- und Hafenrundfahrten.

Messetermine 2010 in Lübeck

  • 04.09.2010 – 05.09.2010 Tattoo Convention Lübeck
  • 15.09.2010 – 16.09.2010 b2d im HanseBelt – Die regionale Mittelstands-Messe     Lübeck
  • 11.11.2010 – 14.11.2010 nordica Lübeck –  Die Erlebnismesse für die ganze Familie
  • 19.11.2010 – 21.11.2010 SchnippSchnapp – Handarbeit & Co – Die Messe rund um das kreative Hobby

Lübeck © flickr/Marcus Meissner

Ausflugsziele in der Nähe von Lübeck

Wenn Sie in Lübeck sind sollten sie auf alle Fälle eine Fahrt auf der Trave oder einen Ostseetörn machen. Auch die Hafenstädte Wismar, Rostock und Stralsund sind nicht weit. Und in Lübeck beginnt außerdem einer der längsten zusammenhängenden Radwege Deutschlands. Über 450 Kilometer führt er entlang der Ostseeküste bis nach Flensburg. Für Familien ist auch der Hansa-Park in Sierksdorf zu empfehlen.

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Kiel

Sehenswürdigkeiten in Kiel

Der Hauptbahnhof wurde 1899 von dem im D-Zug angereisten Kaiser Wilhelm II. eingeweiht. Wirklich fertig wurde der Bau allerdings erst 1911. Nach Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg wurde er von 1950-1955 weitestgehend wieder instand gesetzt und 1972 zur Segel Olympiade renoviert. Ab 1999 wurde der Bahnhof erneut renoviert und präsentierte sich zur Kieler Woche 2004 als einer der modernsten Bahnhöfe Deutschlands.

Schwedische Fähre©flickr/arne.list

Der Schwedenkai ist Kiels Tor nach Schweden, von hier fahren  die Fähren der Stena-Reederei ab nach Skandinavien und bringen so auch viele schwedische Touristen nach Kiel.

Der Norwegenkai ist die Verbindung nach Norwegen seit 1959 der Reeder Anders Jahre der Stadt Kiel eine regelmäßige Fährverbindung zwischen Kiel und Oslo vorgeschlagen hat. Bei HDW wurde 1960 die erste M/S Kronprinz Harald gebaut, der zahlreiche Schiffe folgten.

Kiels Cruise Terminal Ostseekai liegt fast im Stadtzentrum und ist bei Kreuzfahrtgästen  und -kapitänen gleichermaßen beliebt. Jedes Jahr legen hier weit mehr als 100 Kreuzfahrtschiffe an.

Das Hindenburgufer ist Deutschlands längste Seepromenade an deren Ende der Tirpitzhafen, der 1939 fertiggestellt wurde,  liegt. Hier ist auch der Liegeplatz des Segelschulschiffs Gorch Fock. Es wurde 1958 in Hamburg bebaut.

Kleiner Kiel und Bootshafen sind prägende Freiräume Kiels. Der Kleine Kiel hatte früher mit dem Bootshafen und der Förde eine Verbindung und war so ein Meeresarm. Heute entwässert er nur noch durch Rohrverbindungen in den Bootshafen und die Förde. Er schützte die heutige Altstadt, die durch mehrere Brücken mit dem Festland verbunden war. Durch das Anwachsen der Stadt und Trockenlegungen wurde der Kleine Kiel verkleinert und ist heute nur noch etwa halb so groß wie damals.

Der Berliner Platz der 1951 zwischen Bootshafen und kleinem Kiel entstandene Platz wurde zwei Jahre nach dem blutig niedergeschlagenen Arbeiteraufstand in Ostberlin in Berliner Platz umbenannt. Er ist heute ein beliebter Ruhepunkt mit freiem Blick auf die Hafenskyline, die Fähr- und Kreuzfahrtschiffe und die Werftanlage von HDW.

1911 weihte Kaiser Wilhelm II. auch das Kieler Rathaus ein. Das in 4 Jahren, nach Plänen von Hermann Billing, erbaute Rathaus hat einen 106 Meter hohen Turm, der an Venedigs Campanile erinnert. Der Turm diente während des Zweiten Weltkrieges den alliierten Piloten als Markierung, weshalb er nicht zerstört wurde. Von ihm hat man einen wunderbaren Blick über die Stadt und den Hafen und man kann noch dazu den letzten zugelassenen Paternoster benutzen. Vom Rathausturm wird jedes Jahr die Kieler Woche eröffnet.

Das von Heinrich Seeling erbaute Opernhaus wurde 1907 eingeweiht. Nach den Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg wurde es 1952 wieder aufgebaut und von Kallmorgen und Zotzmann im inneren modern gestaltet. Der Besuchereingang mit drei Portalen und Freitreppe zum Kleinen Kiel entspricht noch weitgehend dem Original. 1972 wird ein Betriebsgebäude in Form eines schwarzen Kubus angebaut.

Seit 1862 wurden sumpfige Teile des Kleinen Kiel zugeschüttet und neben dem Bauplatz für das Opernhaus, damals noch Stadttheater, entstand mit alten Baumbeständen auch der heutige Hiroshima Park. Hier wird nicht nur der Toten des  Atombombenabwurfs auf Hiroshima gedacht, sondern es gibt auch eine Gedenkstätte für die von den Nationalsozialisten umgebrachten Sinti und Roma. Ein von Harro Magnussen 1908 aufgestelltes Bismarck Standbild ist ebenso im Park zu finden wie wohl das beliebteste Kunstwerk in Kiel „Changing Invisibility“ des dänischen Künstlers Jeppe Hein.

Das Kieler Kloster wurde von Graf Adolf  IV. von Schauenburg während des Baus der Stadt errichtet. Er selbst lebte dort von 1245 bis zu seinem Tod 1261 als Franziskanermönch. 1530 wird das Kloster an die Stadt übergeben. Es beherberg erst ein Alten- und Pflegeheim, später eine Lateinschule. 1555 ist es eine Herberge und nach Gründung der Kieler Universität 1665, sind hier Lehr- und Arbeitsräume untergebracht.

Die Nikolaikirche wurde spätestens 1242 fertiggestellt und stand neben dem Kloster. Die ursprünglich mit einem dreijochigen Langhaus aus Backstein und einem zu drei Seiten frei stehenden Turm gebaute Kirche wurde 100 Jahre später wieder umgebaut. Das Dach wird, nach Vorbild der Lübecker Petrikirche,  erhöht und ein Langchor entsteht. Auch der jetzt von drei Seiten umschlossene Turm wird erhöht und prägt das Kieler Stadtbild. Während des Zweiten Weltkrieges kann die wertvolle Innenausstattung in Sicherheit gebracht werden und nach der kompletten Zerstörung erfolgt in den 1950er Jahren der Wiederaufbau nach Plänen von Gerhard Langmaack.

Die Dänische Straße war einst das Tor nach Dänemark und dadurch, dass sie im Krieg verschont blieb, kann sie mit heute gut erhaltenen Häusern aufwarten. In der heutigen Geschäftsstraße kann man wunderbar bummeln und einkaufen oder das Kieler Stadtmuseum besuchen. Auch bei Kreuzfahrtgästen ist die Dänische Straße beliebt.

Die Entstehung des Schlossgartens, Kiels ältestem Garten geht auf das 15. Jahrhundert zurück. Im 17. Jahrhundert war er ein Renaissance-Lustgarten, wurde im Laufe der Zeit zum Barockgarten und dann zum Englischen Landschaftsgarten. Erst ab 1864 ist er auch den Bürgern Kiels zugänglich. Auch wenn der Schlossgarten, da er vom Verkehr umrundet wird, keine Oase der Ruhe ist, ist er doch einen Besuch wert. Hier befinden sich einige bemerkenswerte Kunstwerke und man hat einen besonderen Blick auf die Kreuzfahrtschiffe.

Der alte Botanische Garten von 1884 ist ein romantischer Garten mit altem Baumbestand und verschlungenen Wegen. Oberhalb liegt ein Pavillon, von dem man einen schönen Ausblick auf die Kieler-Förde hat. Neben einem Teich, an dem seltene Singvögel zu beobachten sind, gibt es noch ein Gartenhäuschen und ein Verwaltungshaus aus Kaisers Zeiten. Attraktionen des alten Botanischen Gartens sind ein Sommer-Mammutbaum und ein stattlicher Ginko.

Geschichte Kiels

Zwischen 1233 und 1242 wurde Kiel, dessen ursprünglicher Name Holstenstadt  tom Kyle war, von Graf Adolf IV. von Holstein aus dem Hause Schauenburg gegründet. Diese Stelle war die einzige an der sächsisches Territorium an die Ostsee grenzte und somit die einzige Möglichkeit für einen sächsischen Ostseehafen. So wurde Kiel als eine der nördlichsten Städte des Heiligen Römischen Reiches planmäßig angelegt.

Nikolaikirche©flickr/arne.list

1242 erhielt Kiel das Lübische Stadtrecht.

1283 trat Kiel der Hanse bei, beteiligte sich aber kaum an gemeinsamen Aktivitäten. Der Fernhandel blieb weit hinter dem Lübecks und Flensburgs zurück. Der Einfluss der Landesherren auf den Handel war hier wesentlich stärker als in den freien Städten und so wurde Kiel 1518 auch wieder aus der Hanse ausgeschlossen.

Wichtig für Kiel war aber der Kieler Umschlag, der 1469 erstmalig erwähnt wird, den es aber wohl schon länger gab. In der Woche vom 6. bis 14. Januar jeden Jahres wurden Geldgeschäfte betrieben für die Interessenten extra aus dem ganzen Land anreisten. Im Anschluss daran wurde ein Volksfest gefeiert. Das Volksfest gibt es seit 1975 wieder jährlich.

Ab 1301 war Kiel befestigt und ab 1329 von einer Stadtmauer umgeben. Bis ins späte 16 Jahrhundert beschränkte sich das besiedelte Gebiet weitestgehend auf den kleinen Bereich der Altstadt mit nur einer Kirche, der 1240 fertiggestellten Nikolaikirche.
1665 wurde die Christian-Albrechts-Universität von Christian Albrecht von Gottorf  im Gebäude des ehemaligen Klosters gegründet. Sie war die nördlichste Universität des römisch-deutschen Reiches.  Die Bürger Kiels waren zu Anfang nicht begeistert von der Universität, da sie die Gebäude zu stellen hatten und die meist flegelhaften Studenten ertragen mussten. Über 300 Studenten in einer Stadt mit nicht einmal 4000 Einwohnern um 1700. Noch dazu unterstanden die Studenten wie auch die übrigen  Universitätsangehörigen nicht der Gerichtsbarkeit der Stadt. Trotzdem profitierte die Stadt langfristig natürliche auch wirtschaftlich von der Stadt.

Als die Gottorfer Herzöge 1721 ihre Besitzungen  in Schleswig verloren, wurde Kiel Residenz. 1728 wurde hier der spätere russische Zar Peter III. als Sohn von Herzog Karl Friedrich von Schleswig-Holstein-Gottorf geboren.  Peters Witwe überließ nach seinem frühen Tod 1773 Reste des Herzogtums, einschließlich Kiels, dem dänischen König, der die Stadt in seiner Eigenschaft als Herzog von Holstein regierte. Für die Universität bedeutete die Zeit einen erheblichen Aufschwung.

1803 wurde der Botanische Garten, als erster seiner Art in Deutschland, angelegt.

1806 wurden Kiel und Holstein staatsrechtlich ein Teil Dänemarks.

1813 wurde Kiel von den Schweden eingenommen.

1814 wurde der Frieden von Kiel geschlossen und Kiel wurde weiter vom dänischen König regiert.

1815 wurde Kiel Mitglied des Deuschen Bundes.

1838 wurde die Maschinenbauanstalt Schweffel und Howaldt gegründet. Nicht nur Kiels erster großer Industriebetrieb, sondern auch der Vorgänger der heutigen Werft HDW.

1844 wurde Kiel durch den Bau der Eisenbahnlinie nach Altona mit Elbe und Nordsee verbunden.

1848 bildete sich eine provisorische schleswig-holsteinische Regierung und es wurde Krieg gegen Dänemark geführt um sich von der dänischen Krone zu lösen. Schleswig- Holsteinischer Krieg. Leider scheiterte der Versuch so souveränes Mitglied im Deutschen Bund zu werden aber.

1864 wurde Schleswig-Holstein dann aber von Preußen und Österreich im Deutsch-Dänischen Krieg erobert. Beide regierten Kiel zuerst gemeinsam.

1865 wurde die Ostsee-Marinestation vom preußischen König von Danzig nach Kiel verlegt.

1866 wurde Kiel endgültig preußisch.

1867 wurde der Norddeutsche Bund gegründet mit Kiel als Kriegshafen.

1882 fand die erste Kieler Woche statt. Seit 1885 wird sie als Kombination aus Schiffsparade und Volksfest gefeiert und ist so nach dem Oktoberfest und dem Cannstatter Volksfest das drittgrößte Deutschlands.

1883 wird Kiel kreisfreie Stadt.

1895 wurde der Kaiser-Wilhelm-Kanal, der heutige Nord-Ostsee-Kanal, eröffnet und wurde bald die meistbefahrene künstliche Wasserstraße der Welt. So wurde auch Kiel endgültig zum Haupthafen der Kriegsflotte.

1917 wurde Kiel Sitz des Oberpräsidiums der preußischen Provinz Schleswig-Holstein.

1918 begann mit dem Kieler Matrosenaufstand eine Revolution, die mit zum Ende des Ersten Weltkriegs beitrug.

1928 wurde der zivile Flughafen Kiel-Holtenau in Betrieb genommen.

1936 wurden in Kiel zum ersten Mal olympische Segelwettbewerbe ausgetragen.

In der Reichsprogromnacht am 9. November 1938 wurde die Kieler Synagoge am Schrevenpark zerstört. Im Arbeitserziehungslager Nordmark kamen zwischen Juni 1944 und Anfang 1945 600 Menschen ums leben.

Wegen der militärischen Bedeutung als Kriegshafen wurde Kiel durch Luftangriffe zu mehr als 80 Prozent zerstört.

Nach dem Zweiten Weltkrieg gehörte Kiel der Britischen Besatzungszone an. 1946 wurde Kiel Landeshauptstadt von Schleswig-Holstein und trat 1949 der Bundesrepublik bei.

1972 wurden in Kiel zum zweiten Mal die olympischen Segelwettbewerbe ausgetragen.

1982 feierte die Kieler Woche ihr 100jähriges Jubiläum.

1985 wurde leider die Straßenbahn in Kiel abgeschafft. Eine Entscheidung die von vielen bis heute bedauert wird.

1992 wurde die 750-Jahr-Feier abgehalten und 1994 die 100. Kieler Woche, den in den Kriegsjahren der Weltkriege hatten keine Veranstaltungen stattgefunden.

1995 wurde der Nord-Ostsee-Kanal 100 Jahre alt.

Veranstaltungen und Kultur in Kiel

Veranstaltungen

  • Die wohl bekannteste Veranstaltung in Kiel ist die Kieler Woche. Sie findet 2010 vom 19.-27. Juni statt.
  • 24.09.-26.09.2010 Viking Telecom Regatta – Segelromantik wie in alten Zeiten mit circa 30 Segelschiffen und einem bunten Rahmenprogramm.
  • Juli – August – Kieler Kultursommer mit Festen und Festivals für alle Altersgruppen. www.kultursommer-kiel.de
  • 9.-18. Juli 2010 – Mobi Dick in Kiel in der Halle am Seefischmarkt
  • 10. Juli – 29. August 2010 – 24. Schleswig-Holstein Musik Festival
  • 16.-18. Juli 2010 Käse trifft Wein
  • 4. September 2010 Jazz Nacht in der Kieler Altstadt

Mehr zu den Veranstaltungen in Kiel finden Sie hier.

Museen

  • Antikensammlung in der Kunsthalle Kiel, Di – So 10 – 18 Uhr, Mi 10 – 20 Uhr,  www.antikensammlung-kiel.de
  • Aquarium des Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften April – Sept. 9 – 19 Uhr, Okt. – März 9 – 17 Uhr, www.aquarium-kiel.de
  • Geologisches-und Mineralogisches Museum der Christian-Albrechts-Universität mit einer Dauerausstellung an Kristallen, Mineralien, Gesteinen und Fossilien, Mo – Do 8.30 – 16 Uhr, Fr 8.30 – 14 Uhr, www.ifg.uni-kiel.de/35.html
  • Kieler Kloster mit Informationen zur Geschichte des Kieler Klosters.
  • Kunsthalle zu Kiel, mit Gemälden, Skulpturen, Objektkunst, Foto- und Videoarbeiten, Kunst des 19. Jahrhunderts und Werke der klassischen Moderne,      täglich (außer Mo) 10 – 18 Uhr, Mi 10 – 20 Uhr, www.kunsthalle-kiel.de
  • Künstlermuseum Heikendorf mit Werken von Mitgliedern der Heikendorfer Künstlerkolonie,      Di – Sa 14 – 17 Uhr, So 11 – 17 Uhr

Zoo, Bäder und Thermen in Kiel

In Kiel gibt es insgesamt fünf Tiergehege die vor über 35 Jahren errichtet wurden und den Besuchereinnen und Besuchern zu Erholung dienen. Tiergehege Suchsdorf, Tiergehege Tannenberg, Tiergehege Hasseldieksdamm, Tiergehege Uhlenkrog, Tiergehege Hammer.

Sandstrände rund um die Kieler Förde laden genauso zum Baden ein wie zahlreiche Schwimmbäder. Dazu gibt es noch Thermen in Bad Schwartau, Kaltenkirchen und Scharbeutz.

Mehr Informationen zu Bädern und Thermen gibt es hier.

Gastronomie in Kiel

Durch die Nähe zur Ostsee gibt es natürlich immer frischen Fisch in Kiel. Die Kieler Sprotten werden allerdings meist in Eckernförde hergestellt. :-) Neben der heimischen Küche gibt es aber auch internationale Spezialitäten.

Öffentliche Verkehrsmittle in Kiel

Mit der FördeCARD haben Gäste 24 Stunden freie Fahrt mit Bussen und Fährschiffen im Gesamtgebiet Kiel und Rabatte für Kunst- und Kulturinstitutionen. Die FördeCARD gibt es in der Tourist-Information und in zahlreichen Hotels.

Messetermine in Kiel

  • 08.06.2010 – 09.06.2010 nordjob Kiel, Fachmesse für Ausbildung+Studium
  • 29.10.2010 – 31.10.2010 Lebensfreude Kiel, Messe für Gesundheit, Ökologie und Spiritualität
  • 30.10.2010 – 31.10.2010 job-messe kiel
  • 06.11.2010 – 07.11.2010 Tattoo Convention Kiel, Tattoomesse Buntes Kiel
  • 27.11.2010 – 28.11.2010 Kieler Tiertage, Erlebnismesse für Tierfreunde und die ganze Familie
  • 19.02.2011 – 20.02.2011 FESTIVAL der HOCHZEIT, Die Hochzeitsmesse Kiel
  • 02.04.2011 – 03.04.2011 Klima & Leben Kiel, Messe für Energiesparen, Bauen, Renovieren und Sanieren
  • 28.10.2011 – 30.10.2011 Lebensfreude Kiel, Messe für Gesundheit, Ökologie und Spiritualität

U-Boot©flickr/Mispahn

Ausflugsziele in der Nähe von Kiel

Ein Kiel-Aufenthalt ist ohne einen Ausflug nach Laboe eigentlich undenkbar. Der Ort hat sich im Laufe der Zeit vom slawischen Fischer- und Bauerndorf zu einem der bekanntesten deutschen Bäder gemausert.
Hier gibt es einen 3 Kilometer langen Sandstrand mit Meerwasserhallenbad, attraktive Wassersportangebote und das wohl schönste Panorama an deutschen Küsten mit Ausblick auf eine der meistbefahrenen Schifffahrtsrouten der Welt. Nicht zu übersehen ist auch der 85 Meter hohe Turm des Marine Ehrenmals. 341 Stufen und Aufzüge führen zu einer Aussichtsplattform von der man einen einzigartigen Rundblick hat. Direkt daneben liegt das U-Boot U-995, das als historisch-technisches Museum dient und jedes Jahr von etwa 350.000 Menschen besucht wird.

Sehenswert ist auch das Freilichtmuseum Molfsee. Auf dem 60 Hektar großen Gelände sind über 70 historische Gebäude aus schleswig-holsteinischen Landschaften originalgetreu aufgebaut. Ein Rundgang gibt Einblicke in das Leben auf dem Land vom 16.-20. Jahrhundert.

Gerade für Familien ist auch eine Museumsbahnfahrt immer etwas Besonderes. Sie können von Kiel zum Schöneberger Strand fahren. Rückfahrten sind auch mit dem Fördedampfer möglich.

Mit dem Raddampfer Freya können Sie von Rendsburg nach Kiel auf dem Nord-Ostsee-Kanal fahren.
Auch Tagestörns mit traditionellen Segelschiffen aus dem Traditionshafen Kiel sind möglich. Mehr zu den Terminen finden Sie hier. www.kurskiel.de/Aktivitaten/Angebote/SegelninKiel/TagesfahrtenaufTraditionsseglern_185.html

Rund um Kiel gibt es auch noch zahlreiche Erlebnis und Freizeitparks. www.kurskiel.de/Aktivitaten/Angebote/SightseeingundAusflugstipps/ErlebnisundFreizeitparks_102.html

Eselfans sollten auf alle Fälle auch den Eselpark Nessendorf besuchen. www.eselpark.de/

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