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Marburg

Sehenswürdigkeiten Marburgs

Marburg ist die siebtgrößte Stadt in Hessen und liegt etwa in der Mitte zwischen Frankfurt am Main und Kassel.

Am besten fängt man im Herzen der Stadt an: am Rathaus und dem Marktplatz.
Das Rathaus wurde von 1512 bis 1527 erbaut. Auch heute noch ist der Marktplatz der Mittelpunkt mit viel Leben. Mittwoch und Samstag hält dort noch wirklich ein Markt, aber auch sonst ist es lebendig mit einigen Cafés. Der Renaissanceturm mit Uhrgiebel wurde 1581 angebaut.

Elisabethkirche © dusi_bbg/flickr.com

Über der Altstadt thront das Landgrafenschloss. Es gibt noch original erhaltene Gebäudeteile aus dem 13. Jhd. Auch Reste alter Burganlagen im Untergeschoss sind sehenswert, teilweise aus dem 9. und 10. Jhd.
Der Fürstensaal aus dem 13. Jhd. wird heute noch für festliche und kulturelle Anlässe genutzt.
Der Boden der Schlosskapelle weist noch die original glasierten Tonfliesen auf.
Unter dem Landgrafenschloss befindet sich eine groß angelegte Befestigungsanlage mit Geschützständen, den Kasematten. Nicht unbedingt geeignet, wer nur spazieren gehen möchte, denn der Anstieg/Abstieg hat es in sich.
Einmal die Woche gibt es Führungen zu den Kasematten, von April bis Oktober samstags 15.15 Uhr mit Treffpunkt am Schlossvorhof.

Ein weiterer Anziehungspunkt ist die Elisabethkirche. Kaum einer kann sich Ihrem Charme entziehen und so besuchen nicht nur Pilger und die Marburger selbst dieses Prachtbauwerk, sondern auch viele Touristen.
Öffnungszeiten sind im Winter von 10 bis 16 Uhr und im Sommer von 9 bis 18 Uhr.
Als Marienkirche erbaut ab 1235, wurde sie 1283 endlich geweiht. Es vergingen allerdings noch weitere 50 Jahre bis die 80 Meter hohen Türme vollendet waren.

Auch kunsthistorisch ist die Elisabethkirche was Besonderes: es ist die erste rein gotische Hallenkirche Deutschlands.
Die “einfache” Kirche schmückten viele Wandmalereien, von denen leider viele zerstört sind.
Ein Stückchen Geschichte ab dem Mittelalter erzählt der “Christian” an der Wasserscheide. 1988 wurde das bronzene Denkmal dem bekannten Marburger Original gewidmet.
An der Wasserscheide durch eine Nebenpforte durchschritt die Heilige Elisabeth im 13. Jhd. die Hiltwinspforte. Nach ihrem Tode im Jahre 1231 zog es viele Menschen nach Marburg, sodass die Nebenpforte zum Haupttor wurde. 1235 wurde davor das Tor für die Neustadt gebaut.

Die Stadtmauer von einst führte hinauf zum Schloss; es sind noch Reste zu finden sowie Trinkwasserbrunnen. Noch bis 1883 wurde das Wasser in unterirdischen Wasserbecken mit Rohren von einer 2 km entfernt gelegenen Quelle nach Marburg geführt.

In der historischen Brunnenkammer zeigt eine Ausstellung eindrucksvoll die Wasserversorgung der Stadt.
Die Wasserscheide selbst steht für die Entwässerung von Abwasser und Regenwasser. Der höchste Punkt, da wo “Christian” steht, wurde es in verschiedene Richtungen abgeleitet.
Das einzige noch heute genutzte Stadttor aus dem Mittelalter ist das Kalbstor. Dort anschließend findet man auch noch Teile der alten Stadtmauer.

Besonderer Beliebtheit erfreut sich das Steinerne Haus; nicht nur wegen des Toilettenkerkers, der schon lange nicht mehr als solcher genutzt wird, sondern weil in diesem schönen Haus von 1319 viele Trauungen stattfinden. Seit einigen Jahren ist das Standesamt zwar ausgezogen, aber das Trauzimmer gibt es immer noch. Fast 90 % aller Trauungen in Marburg finden hier statt. Auch Reiswerfen darf man hier noch.
Das Steinerne Haus trägt seinen Namen, da es etwas besonders war, so ein massives und damit teures Haus zu bauen. Der typische Bau dieser Zeit waren die Fachwerkhäuser.
Vom 14. bis 19. Jhd. lebten wichtige Patrizier- oder Bürgerfamilien in dem Haus.

Der mittelalterliche Charme der Stadt kann man bestens an der Wendeltreppe erfahren.
Gelegen zwischen dem Fluss und dem Schloss ist das knapp 100 lange Gässchen zu finden. Auf beiden Seiten von den typischen Fachwerkhäusern eingebettet, muss man einige Stufen tief hinabsteigen, um dann wieder hinaufzuklettern. Dann ist man am Lutherischen Kirchenhof angekommen; weiter zum Schloss warten dann allerdings nochmal 175 Stufen vor einem.
Schon die Gebrüder Grimm hatten ihren Spaß an dieser typisch Marburger Eigenart. Die Gebrüder wohnten in der Barfüßerstr. 35 und um in die Wohnung ihres Professors zu gelangen, gab es auch dorthin einen direkten Treppenweg.

Marburg © kruder396/flickr.com

Die Alte Universität wurde 1291 auf Dominikanerklosterboden gegründet. Seit 1527 wurde hier das Wissen gepflegt. Es ist auch das Gründungsjahr der Marburger Hochschule, der ältesten protestantischen Universitätsgründung.
Die 1903 eingeweihte Aula ist heute die “Alte Aula”. Historische Malereien zeigen die Marburger Geschichte. Führungen werden nur nach vorheriger Anmeldung gemacht.

Eine tolle Aussicht über die Stadt Marburg hat man vom Wilhelmsturm/Spiegelturm.

 

Geschichte Marburgs

  • 9./10. Jhd. Nachweis einer Besiedlung durch Steingebäude. Wahrscheinlich Sitz eines örtlichen Adelsgeschlechts aus spätkarolingischer Zeit.
  • 11./12. Jhd. Bau eines Wohnturmes mit Umfassung aus Stein
  • 1138 wird die Marcburg urkundlich erstmals erwähnt als Besitz des Landgrafen von Thüringen
  • 1140 Prägung der Marburger Pfennige
  • 1222 Marburg wird als Stadt genannt
  • 1228 Gründung des Franziskushospitals durch Elisabeth, Tochter des Königs von Ungarn und Witwe des Landgrafen Ludwig IV. von Thüringen
  • 1231 Elisabeths Tod
  • 1235 erfolgt die Heiligsprechung Elisabeths. Damit beginnt auch der Bau der Elisabethkirche des Deutschen Ordens
  • 1248 Gründung des Landes Hessen durch Sophie von Brabant, Elisabeths Tochter
  • 1260 Marburg wird zur Residenz und Festung
  • 1319 ein Feuer vernichtet fast die ganze Stadt
  • 1348/49 wütet die Pest in Marburg
  • 1512/27 Baubeginn des Rathauses
  • 1527 Gründung der ersten protestantischen Universität durch Landgraf Philipp dem Großmütigen
  • 1604 Teilung: Marburg ist nicht mehr Residenz, sondern ein Teil Hessen-Kassel
  • 1807/13 Marburg gehört jetzt zu Westfalen (Jerome Bonaparte)
  • 1810 Die Elisabethkirche wird 17 Jahre lange geteilt sein (protestantisch/katholisch)
  • 1850 Bahnverbindung Kassel – Marburg wird eröffnet, zwei Jahre später auch Verbindung nach Frankfurt
  • 1866 Marburg wird Kurhessen preußisch
  • 1901 Nobelpreis der Medizin geht an Emil von Behring
  • 1904 Gründung der Behring – Werke (Impfstoffe und Seren)
  • 1972 750 Jahre Marburg

 

Museen in Marburg

Ganz toll ist das Deutsche Spiele-Archiv in Marburg. Gezeigt werden Spiele ab 1945 bis heute.
Hier noch ein kleiner Auszug über weitere Museen: Mineralogisches Museum der Philipps-Universität, Völkerkundliche Sammlung, Religionskundige Sammlung, Marburger Kulturgeschichte; es gibt sogar ein Artistenmuseum.

 

Öffentlicher Nahverkehr in Marburg

Ganz praktisch ist das Hessenticket für 5 Personen, damit lässt sich nicht nur Marburg, sondern auch die Umgebung preisgünstig erkunden.
Es gibt auch die klassischen Tages- und Gruppenkarten sowie das Shopping-Ticket am Samstag, wenn man die P&R Plätze “Messeplatz” und “Stadtwerke” nutzt.

 

Landgrafenschloss © Very Quiet/flickr.com

Gastronomie in Marburg

Mit über 300 Bewirtungsbetrieben hat die Universitätsstadt Marburg wahrscheinlich die höchste Kneipendichte Deutschlands, aber natürlich gibt es auch unzählige Restaurants.

Seit 1835 gibt es schon den Alten Ritter. Das Alte Brauhaus serviert nicht nur gute Speisen, sondern eben auch gutes Bier.
Im Bio Restaurant Blauer Elefant kommen nicht nur die Bioesser auf ihre Kosten. Ein Kulturprogramm rundet den Abend ab.

Sogar australisch speisen kann man in der Stadt, nämlich bei Springtown.

 

Zoo, Therme & Co in Marburg

Neu ist das AquaMar mit über 1700 qm Grundfläche. Es ist eine Kombination aus Hallen- und Freibad. Auch Strömungskanäle gibt es, Schwallduschen und Whirlpool. Und natürlich nicht zu vergessen, die 63 Meter lange Rutsche. Solarium und Sauna werden auch angeboten.

 

Ausflüge in die Umgebung

365 m hoch ist das Bergmassiv auf dem sich Amöbeburg befindet. Ein toller Blick in die Landschaft, ein Museum sowie Mauerrundwegspaziergänge sind weitere Highlight dort.

Die Burgruine Frauenberg am Lahn Ufer ist auch einen Besuch wert. Frei und imposant thront die Burg über der Gemeinde Ebsdorf. Weitsicht bei klarem Wetter lässt einem sogar den Feldberg im Taunus erkennen oder den Hohen Meißner.

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Fulda

Die Stadt Fulda befindet sich in der Mitte Deutschlands in Hessen am gleichnamigen Fluss Fulda.


Sehenswürdigkeiten Fuldas

Die Barockstadt Fulda hat einen wunderschön erhaltenen mittelalterlichen Stadtkern. Nicht nur der Dom und die Bürgerstadt sind sehenswert, sondern auch die mittelalterliche Stadtbefestigung, Fachwerkhäuser, “versteckte” kleine Handwerksbetriebe und romantische Innenhöfe.

Dom © flickr/cyp102

Der Dom ist natürlich das Wahrzeichen von Fulda. Erbaut von 1704 bis 1712 von J. Dientzenhofer. Davor stand hier die Ratgar Basilika aus dem 9. Jhd. Teile dieser Bausubstanz wurden für den Dom verwendet. Auch ist der Dom Wallfahrtsziel.
Es finden auch regelmäßig Orgelkonzerte statt. An solchen Tagen kann der Dom nur als Besucher eines Konzertes besichtigt werden. In der Regel ab 11:30; also früh da sein ist die andere Option.

Die Michaelskirche war im Jahre 819 bis 822 eine Kapelle des damaligen Benediktinerklosters. Sie stammt aus der karolingischen Zeit; die Krypta zählt zu den wichtigsten mittelalterlichen Sakralbauten Deutschlands.

Das Barockviertel ist ein großes Ensemble mit seinen vielen Bauwerken aus dem 18. Jhd.
Dazu zählt der Dom, das Schloss, das Paulustor und die Hauptwache. Auch die Bürgerhäuser der Friedrichstraße gehören dazu.
Beim Adelspalais handelt es sich um Wohnungen der Hofbeamten. Diese waren rund ums Schloss platziert.

Einen tollen Ausblick über Fulda hat man vom Franziskanerkloster auf dem Frauenberg. Gelegen in einem Park mit sieben Hügeln. Auch kann man die Berge von Rhön und den Vogelsberg sehen. Das ganze ist knapp eine Viertelstunde vom Dom entfernt.

Sehr sehenswert ist das Stadtschloss von außen und innen.
Ebenfalls von J. Dientzenhofer erbaut (1706-1714) als Resident der Fürstbischöfe. Das prächtige barocke Schloss wie bedeutende die Äbte der Klöster wurden als Landesfürsten.
Einige zu besichtigende Räume zeigen wie im Absolutismus gelebt wurde. Ein großer Festsaal mit Nebenräumen und eine fürstliche Wohnung aus dem frühen 18. Jhd sind zu bestaunen. Auch einige Räumlichkeiten im Stil des Klassizismus sind zu sehen.
Ausgestellt ist auch Porzellan aus Fulda und Thüringen.
Dem Nobelpreisträger Ferdinand Braun ist ein Kabinett gewidmet. Er ist der Erfinder der Braunschen Röhre.

 

Geschichte Fuldas

  • Fulda ist alt; bereits um 5000 v.Chr. bezeugen Bandkeramikfunde auf eine Besiedelung des Raumes hin.
  • Hockergrab-Begräbnisplätze wurden auf dem Schulzenberg gefunden; datiert auf ca. 2700-2200 v.Chr.
  • Zur Bronzezeit wurde die Besiedelung dichter. Eine solche Siedlung wurde 2006 freigelegt bei Johannesberg bzw. Sickels. Dort wurden Getreidespeicher, Gräber und div. Kleinfunde geborgen.
  • Während der Eisenzeit bildeten ca. 1000 Menschen das Zentrum der keltischen Kultur in dieser Gegend. Aus dieser Zeit stammen auch die Langsstreifenflure der Pflüge, die nicht nur den Boden wälzen, sondern die Scholle wendeten.
  • Im 1. Jhd. n. Chr. siedelten die ersten Germanen auf den Fuldaer Domhügel.
  • Nach dem Wegfall des Römischen Reiches wurde das Fränkische Reich zur Großmacht in Mitteleuropa. Die Christianisierung setzte ein, also auch die Klosterentstehungen.
  • Am bedeutsamsten ist die Grabeskirche des Bonifatius. Sie wurde vom Baumeister Ratgar entworfen nach den Bauplänen des Petersdom in Rom und war die größte Basilika nördlich der Alpen.
  • Heute steht an dieser Stelle der barocke Dom Fuldas.
  • Das 16. Jhd. war geprägt vom Bauernkrieg, der Reformation und der Katholischen Restauration.
  • Im Dreißigjährigen Krieg blieb auch Fulda nicht verschont. Herzog Christian brandschatze und plünderte das Hochstift.
  • Von 1734 bis 1805 hatte Fulda sogar eine Universität.
  • 1802 fand die Säkularisierung statt und entmachtete die Fürstäbte.
  • 1810 wurde die Provinz Fulda ein Teil des Großherzogtums Frankfurt.
  • 1815 bereits wieder aufgelöst durch den Wiener Kongress und an Kurhessen gegeben.
  • Der Deutsche Bruderkrieg führte zur Eingliederung in das Königreich Preußen 1866.
  • Im Zweiten Weltkrieg wurde Fulda zwar getroffen, aber war nie Hauptziel der Alliierten. Schon nach Kriegsende entwickelte sich Fulda schnell zu einem Industriestandort.
  • Fulda hat eine strategisch bedeutsame Position während des Kalten Krieges, deshalb war eine große US-Garnision dort stationiert. 1994 war die Stationierung beendet. Dort ist der neue Stadtteil Galerie entstanden.
  • 1980 besuchte Papst Johannes Paul II. Fulda
  • 1994 feierte Fulda seine 1250. Geburtstag  groß und ausgiebig, u.a. mit der Landesgartenschau.

 

Fulda © flickr/Charlie Dave

Gastronomie in Fulda

Seit 1938 gibt es das Bratwurstglöckle: Deutsche Küche, hausgemachte Bratwurst, Pferdeklopse.

Wer es fleischloser mag: Alt Elsass mit Weinstube, original Elsässer Flammkuchen, französische Küche

National wie international ist alles vertreten in Fulda, also wird jeder Geschmack und Geldbeutel was finden.

 

Öffentlicher Nahverkehr in Fulda

Der Stadtbusverkehr schließt auch die nahen Gemeinden Petersberg und Künzell ein.

Alle Informationen kann man am Stadtschloss erhalten von den Mitarbeitern der ÜWAG Fulda AG.

 

Museen in Fulda

Das Dommuseum zeigt Reliquiare, sakrale Gewänder und liturgische Geräte.

Das Deutsche Feuerwehr-Museum ist für jeden ein Highlight, also besonders familiengeeignet.
In zwei Hallen werden die Löschgeräte von Renaissance bis heute ausgestellt.

Die Kinder-Akademie Fulda ist einzigartig in Europa.
Ein begehbares Herz mit 36 qm Grundfläche und 5 m hoch ist das Ausstellungsstück schlechthin.
Dort beginnt eine unglaubliche Reise durch die Herzkammern. Man lernt spielerisch eine ganze Menge.

Das Vondrau Museum hat eine kulturgeschichtliche Abteilung über die Geschichte der Stadt von den Anfängen bis heute.
Historische Wohnräume sind ebenso zu sehen wie die Drogerie zum Krokodil und einige Exemplare des Fulda-Mobil (Kleinwagen).
Es sind auch Gemälde von Künstlern der Region zu entdecken.
Die Naturkundeausstellung zeigt die Geschichte der Entstehung Osthessens inkl. Tier- und Pflanzenwelt.

 

Grünes Fulda & Zoo

Fulda © flickr/Her Own Journey

Im Spätsommer ist der Dahliengarten natürlich der Renner. Über 30 Sorten blühen hier.

Schön ist auch der Domdechaneigarten. Hier blühen historische Rosen.

In Fulda-Aue liegt ein toller Sport- und Erholungspark für jedermann. Dort fand die Landesgartenschau 1994 statt.
Radfahren, Inlineskaten sind die Klassiker, aber auch Segelfliegen kann man hier.
Beliebt ist auch der Barfußpfad.

Der Schlossgarten ist die grüne Ruheoase in der Stadt. Viel Schatten spendende Bäume, Spielplätze und eine Minigolfanlage machen ihn sehr beliebt.

Der Heimat-Tiergarten Fulda ist das ganze Jahr geöffnet von 10 bis 18 Uhr. Tier aus der Region sowie einige Exoten sind zu sehen und zu füttern. Lamas, Ziegen, Eulen, Kängurus…um nur einige zu nennen.

 

Ausflüge in die Umgebung Fuldas

Fulda an der Fulda, das heißt viel Wasser, von dem man auch einiges erleben kann. Zum Beispiel eine Kanutour. Kajaks und Kanadier kann man leihen oder auch eine Tour mit einem Kanuten buchen.
Meist von April bis Oktober zu erleben.

Fahrradtouren lassen sich wunderbar starten in Fulda, liegt die Stadt doch gleich am Kreuzungspunkt von drei überregionalen Radwegen.
Man ist gleich im Mittelgebirge Rhön und dem Vogelsberg. Auf zur Fulda-Quelle oder zur Wasserkuppe.
Die einstigen Bahntrassen sind jetzt der Milseburgradweg.

Die Siebenwelten Therme ist ein Ganzjahresbesuchsprojekt. Projekt deshalb, weil es dort so viel zu entdecken und genießen gibt.

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Kassel

Sehenswürdigkeiten Kassels

Kassel in Hessen ist nicht nur die documenta-Stadt an der Fulda…es gibt viel zu sehen in Kassel…

Kassel von oben © flickr/anaulin

Hübsch thront er da, der Zwehrenturm von 1330. Erbaut im gotischen Stil diente er als Stadttor am Steinweg Richtung Frankfurt. Und schon 1709 besaß der Turm eine der modernsten, astronomischen Instrumente zur Himmelbeobachtung. Diese Sternwarte befand sich in der drehbaren Kuppel. Dort haben Tycho de Brahe, Bürgi und auch Papin gearbeitet. Der untere Teil des Turmes war auch zeitweise als Gefängnis genutzt. Um im 18. Jhd. kam noch eine Sonnenuhr dazu. Gemalt mit römischen Stundenzahlen und den Kurven von Sternbildern und Monaten.

Der Druselturm war auch Teil der Befestigungsanlage. Einige Teile sind davon noch zu sehen. Von hier wurden die Gassen der Altstadt regelmäßig mit Wasser gereinigt. Auch dieser Turm besaß ein Gefängnis, das erst menschenwürdiger wurde, als Phillp der Großmütige Heizungen einbauen ließ. Er selbst saß nämlich als Gefangener in den Niederlanden in strenger Haft.

Das Rondell ist der älteste Teil der städtischen Befestigungsanlage. Diese Bastion trotze unbeschadet dem Dreißigjährigen Krieg. Wie auch im Zwehrenturm und dem Ottoneum so soll es dort unterirdisch angelegt eine Folteranlage gegeben haben inkl. der “eisernen Jungfrau” und einem Mechanismus, der die Hingerichteten in die Fulda spülte.
Im Sommer kann man aber trotz der Gruselkenntnisse den dortigen Biergarten genießen mit tollem Blick auf den Fluss.

Das Rathaus von Kassel ist jung. Erst zu Beginn des 20. Jhd. erbaut im Neubarock. Interessant sind die Brunnen vor dem Rathaus: Henschelbrunnen und Aschrottbrunnen

Im Herzen von Kassel zwischen Fluss, Theater und Königsplatz liegen die Markthallen. Wer mehr erfahren möchte, kann nach Voranmeldung an einer Führung teilnehmen. www.markthalle-kassel.de

Das Schönste an Kassel ist wohl der Königsplatz. Ein Prachtbau der Stadtbaukunst Europas (zu vergleichen mit dem Friedrichtsplatz). 1767 von Simon Louis du Ry angelegt, nachdem der Festungsring der Stadt entfernt wurde.
Auf diesem Platz befand ich auch das Gasthaus, in dem Johann Wolfgang von Goethe viermal Halt gemacht hat.
Der geografische Mittelpunkt Kassels liegt auch 163 Meter hoch.
Die abgehende Königsstraße ist die erste Fußgängerzone Deutschlands. 1877 befuhr diese Straße die ersten Dampfstraßenbahnen. Nur Kopenhagen und Paris besaßen diesen Luxus noch.

Der Bunker unter dem ehemaligen Hauptbahnhof / jetzt Kulturbahnhof ist von der Deutschen Reichsbahn von 1941 – 1943 erbaut worden. Heute bietet er 3600 Personen Platz. Seine letzte Nutzung liegt noch gar nicht solange zurück, sondern ist eigentlich junge Geschichte.
Zur Grenzöffnung wurde er für 6 Wochen in Betrieb genommen, um Bürgern aus der ehem. DDR eine Übernachtungsmöglichkeit zu geben.
Jeden zweiten und vierten Montag im Monat kann man den Schutzraum unter dem Vorplatz des Haupfbahnhofes besichtigen (nur mit Voranmeldung).

Schön zu begehen ist auch das Verbindungstück zwischen dem Kulturbahnhof (ehemals Hauptbahnhof) und der Innenstadt. Großzügig angelegte Blumenbeete säumen die Treppenstraße. Verschiedenste Geschäfte und Lädchen laden zum Bummeln ein.

Keinesfalls auslassen beim Besichtigungsprogramm Kassels sollte man den Herkules, der hoch über der Stadt steht.

Geschichte Kassels

Rathaus © flickr/tilo 2005

Gleich zwei Urkunden zeugen von der Existenz Kassels im Jahre 913.
1277 wurde Kassel zur Residenzstadt unter Landgraf Heinrich von Hessen.
Im 14.Jhd. tobte lange, aber vergeblich, ein Unabhängigkeitskampf. So prägten die Landesfürsten über ein halbes Jahrtausend hinweg die Entwicklung der Stadt.
Im 16. Jhd. wurde Kassel politisch interessant, da Landgraf Philipp sich sehr für den Protestantismus einsetzte. Seine Veranlassung, eine Festungsanlage zu errichten, behinderte Kassel Jahrhunderte lang, sich auszubreiten.
Im 17. Jhd. kamen viele französische Glaubensflüchtige nach Kassel und so entstand der Stadtteil Oberneustadt.
Seit 1805 lebten hier die Gebrüder Grimm, die hier ihre bis dahin nur mündlich übertragenen Märchen hatten, diese zu Papier.
1943 wurde zum Schicksalstag für Kassel; es wurde nahezu ausgelöscht von den Luftangriffen.
1955 sorgte die Bundesgartenschau für einen Stadtentwicklungsschub.
1981 kam die Bundesgartenschau wieder nach Kassel.

Parkanlagen und Thermen

Der Bergpark Wilhelmshöhe ist bestimmt einer der größten und schönsten in Europa mit seinen über 600 Gehölzarten.

Der Barockpark ist so groß wie Monaco. Dort gibt es eine Orangerie und die Blumeninsel Siebenbergen.

Bad Arolsen-Arobella, die Kristall Weserbergland-Therme in Bad Karlshafen, der Baunatal Aqua-Park, das Calden-Waldschwimmbad sind nur einige Möglichkeiten sich in Kassel abzukühlen. Auch am Fluß gibt es gute Badegelegenheiten.

Museen in Kassel

Allen voran natürlich das Museum der Brüder Grimm. Die Ausstellung ist für Groß und Klein gleichermaßen eine verzauberte Reise durch die Märchenwerkstatt der Brüder Grimm. Historische Feststellungen zur Märchentradition, multimediale Präsentationen und Märchenfilme stehen auf dem Programm.
Bis zum 27.06.2010 befindet sich die Ausstellung im Kulturbahnhof, danach wieder in den ursprünglichen Räumen im barocken Palais Bellevue.

Das Museum Fridericianum wurde nach seinem Stifter benannt; 1779 wurde der erste klassizistische Bau in Deutschland vollendet. Das British Museum war das Vorbild, somit hatte der europäische Kontinent sein erstes Museumsgebäude. Dort sind die Schätze und Raritäten untergebracht, die der Landgraf zusammengetragen hatte. Auch die 1580 gegründete Bibliothek zog ein. Leider verbrannten fast 350,000 Bücher während des letzten Weltkrieges. Das Fridericianum zeigt Wechselausstellungen zeitgenössischer Kunst und ist auch wichtiger Ort für die documenta.

Ein nicht für jedermann geeignetes Museum, aber hochinteressant ist das Museum für Sepulkralkultur.
Es beherbergt eine umfassende Ausstellung über das Sterben, den Tod, Grab und Gedenken. Ausstellungsstücke sind u.a. Totenhemden, Särge, Trauertrachten und viele Darstellungen, die sich mit dem Gegenstück zum Leben auseinandersetzen. Auch wird die Enttabuisierung des Todes über die letzten Jahrhunderte erläutert.
Die Dauerausstellung zeigt historische und aktuelle Werke zu “Tod und Bestattung” sowie zu “Friedhof und Grabmal” vom Mittelalter bis heute.
Führungen möglich nach Voranmeldung; www.sepulkralmuseum.de

Interessant sind noch das Straßenbahnmuseum, das Wasserkraftwerk Neue Mühle, das Museum des Kasseler Ehrenbürgers Spohr und natürlich die Neue Galerie, Schloss Wilhelmhöhe.

Orangerie © flickr/Locomotive Stillstand

Öffentlicher Verkehr in Kassel

Wenn man im Best Western, dem Schweizer Hof, dem InterCity, dem Pentahotel, Kurpark Hotel oder dem Ramada Hotel übernachtet, ist im Übernachtungspreis das HotelTicket enthalten; damit hat man in Kassel und Umgebung freie Fahrt.
Alle anderen können mit diversen Tickets die Stadt erkunden. Das Multiticket gibt es als 24 Stunden Ticket oder als Wochenendkarte. Eine Begleitperson ist eingerechnet oder die ganze Familie.
Es gibt auch Tagestickets für verschiedene Bereiche, die um Kassel sind. Für die Sondertickets bitte unter www.kvg.de schauen.

Gastronomie Kassels

vielfältig, daher hier nur ein paar Tipps…

Das berühmte “Bleibtreu”, ein urgemütliches Szenelokal aus den 20er und 30er Jahren des letzten Jahrhunderts.

Das Brauhaus “Knallhütte” in Baunatal mit Restaurant und Biergarten und Brauereibesichtigung.

Essen vom Heißen Stein bietet die Bier- und Weinstube “Duck Dich”, untergebracht in einem alten Frachtwerkhaus.

Das “Lohmann” ist für jedermann und das schon seit 1888!! Gutes Essen für Jedermann zu fairen Preisen ist auch heute noch das Motto.

Ausflüge in die Umgebung

Ca. 10 km von Kassel entfernt kann man eine Fahrt mit der Steinertseebahn genießen.
Dampflockfahrten bietet Schwalm-Knüll.
Heißluftballonfahrten bieten der Kassel-Ballonclub Nordhessen und der Klub “Von Winde verweht”.
Auch so lässt sich Kassel und Umgebung mal aus einer anderen Perspektive genießen.

Klassische Ausflugsziele sind des weiteren der Harz, der Naturpark Habichtswald sowie der Naturpark Hann. Münden

Messe, Veranstaltungen und Kultur

06/10

  • Zirkus Lenz
  • an ganz vielen Orten public viewing der WM

07/10

  • Open-Air-Kino

08/10

  • 3. Tatoo & Piercing Show

09/10

  • Herbstausstellung (Lust aufs Land, Ägypten, Herbstblumen…)
    Herbstzauber Kassel
  • ANSPO Kassel (Angelsport Fachmesse)

10/10

  • 11. Garten- und Zooevent
  • Azbi- und Studientage

11/10

  • 21. Internationaler Taubenmarkt
  • Kinderflohmarkt
  • Bundesvogelschau
  • WBK International (Waffenbörse)

12/10

  • Retrieverausstellung
  • Nationale u. Internationale Rassehundeausstellung

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Wiesbaden

Sehenswürdigkeiten in Wiesbaden

Das Kurhaus wurde im neoklassizistischen Stil auf Wunsch Kaiser Wilhelms II. gebaut. Die Kolonnade ist mit fast 30Metern die längste Säulenhalle Europas. Gebaut von Friedrich von Thiersch, der schon den Münchner Justizpalast und den Berliner Reichstag entworfen hat.

1907 in Anwesenheit des Kaisers eingeweiht. Prächtige Raumgestaltung, gelber Marmor, Muschelsaal mit Fresken, Kieseln und natürlich Muscheln; ein Konzertsaal mit hohen Säulen aus nassauischem Marmor und Mahagoni sowie Decken mit Blau und Gold Kassetten machen das Kurhaus wahrlich kaiserlich. Vieles wurde leider gegen Ende des Zweiten Weltkrieges zerstört.
1983 fanden umfassende Restaurierungen statt nach den alten Plänen von Thiersch.

Schloss Biebrich©flickr/salomon10

Das älteste Bauwerk ist aus der Römerzeit: die Heidenmauer mit Römertor. Es war Teil einer römischen Festung von 364 – 375. Das Freilichtmuseum zeigt Funde aus dieser Zeit.

Am Rheinufer gelegen ist Schloss Biebrich. Ein dreiflügeliger Barockbau aus der ersten Hälfte des 18.Jhd. Die schöne Rotrunde sowie die angegliederten Galerien sind heute Repräsentationsräume des hessischen Ministerpräsidenten. Das Schloss ist nicht nur für öffentliche, sondern auch für private Feiern zu buchen.

Das Solmschlösschen ist ein besonderes architektonisches Bauwerk. Nicht nach dem Grundriss eingerichtet und geplant, sondern die Außenform ergab sich aus der Größe und Funktion der einzelnen Räume. Die individuelle Planung ließ das Schlösschen nicht typisch symmetrisch und in klassischer Form entstehen. Flügelbauten, Erker und Ecktürmchen sind so entstanden. Ein echter Hingucker also.

Die Burg Sonnenberg war eine wichtige Bastion des Grafen von Nassau. Heute ist noch eine stattliche Ruine übrig, aber der erhaltene Turm beherbergt sogar ein Museum.

Bei einem ausgedehnten Spaziergang durch die Stadt Wiesbaden lassen sich u.a. folgende Plätze und Straßen, Denkmäler und Parks erkunden.

Der Kranzplatz hat seinen Ursprung in einem einst ovalen Kranz von Bäumen. Erschlossen von den Römern im 1. Jhd. als Thermalquellengebiet.
Heute liegt auch gleich der Kochbrunnenplatz daneben. Noch heute laufen 15 Quellen im Kochbrunnen zusammen und jagen somit fast 900 Liter Thermalwasser pro Minute an die Oberfläche. Das Wasser hat knapp 70°C.

Die Adolfsallee wurde 1870 angelegt und verläuft in Nord-Süd-Richtung und verbindet dabei den Luisenplatz mit der Biebericher Allee. Schon 1976-1978 gewann die Stadt Preise, weil der Denkmalschutz und die Rückwandlung der Allee von einer lauten Verkehrsstraße in ein ruhiges Stadtgebiet sehr erfolgreich war.

Auf dem Dern’schen Gelände lässt es sich flanieren. Mittwochs und samstags ist auch Markttag. Außen wie auch in den alten Markthallen.

Die Wilhelmstraße ist voller Gegensätze. Der Boulevard wird auf einer Seite von Häusern und Prachbauten wie dem Kurhaus, dem Staatstheater gesäumt und die andere Seite ist von der Parkanlage des Warmen Dammes gesäumt.

Der Neroberg (1851) ist innerhalb der Stadt ein beliebtes Ausflugsziel und ein schöner Abschluss des Spazierganges. Auf 245 Meter Höhe gelegen, bietet er einen tollen Ausblick nicht nur über Wiesbaden, sondern auch bis Mainz. Auch seine Erscheinung ist toll, wenn man sich mit der Drahtseilbahn ihm nähert. Von April bis Oktober alle 15 Minuten.

Geschichte Wiesbadens

Schon die Römer kannten “Aquae Mattiacorum”. So wurde Wiesbade  genannt. Die ersten Spuren finden sich schon 3000 v. Chr. Während der römischen Eroberungen wurden die ersten Thermen gebaut und eine Heidemauer umgab schon 370 die Siedlung. Erst mit dem Ende des 4. Jhd. wurde Wiesbaden von den Alemannen gesichert, danach siedelten die Franken dort. Und erst unter den Merowingern ca. 830 kam der Name “Wisbada” auf.

Im späteren Mittelalter gehörte die Stadt zur Grafschaft Nassau, dann war sie Reichsstadt im 13.Jhd. Zerstört 1242 vom Mainzer Erzbischof.

Gleich zweimal im 16. Jhd. wurde Wiesbaden ein Opfer der Flammen. Fast die ganzen mittelalterlichen Bauten waren zerstört. Auch der Dreißigjährige Krieg forderte weitere Zerstörung. Erst nach1690 wurde die Stadt wiederaufgebaut. Gerade mal etwas über 700 Einwohner wurden gezählt.

Russische Kirche auf dem Neroberg©flickr/lilli2de

Das 19. Jhd. brachte den Aufschwung nach Wiesbaden. Als internationaler Kurort, als Hauptstadt eines Regierungsbezirkes und beliebter Alterssitz für Offiziere a.D. kam Geld nach Wiesbaden. Repräsentative Wohnhäuser, Villen und Paläste wurden gebaut. Schon 1905 knackte die Stadt seine Einwohnerzahl von 100.000.

Der Erste Weltkrieg schwächte Wiesbaden durch französische und englische Besatzung.
1933 unterhielt das NS-Regime verschiedene Dienststellen in Wiesbaden. Es gab auch viele Verfolgungen gegen die eigenen Bürger, die sich dem Regime widersetzten.

Von Zerstörungen während des Zweiten Weltkrieges ziemlich verschont, wurde Wiesbaden zur Landeshauptstadt von Hessen. Es entwickelte sich eine Ansiedlung vieler Verlage, Versicherungen und auch die Filmbranche kam nach Wiesbaden. Als Kurstadt wieder beliebt und aufstrebend als Kongressstadt machte sich Wiesbaden wieder einen guten Ruf.

Museen

Expressionismus pur bietet das Museum Wiesbaden. Mit 90 Werken von Jawlensky die größte Sammlung Europas. Auch die Sammlung Nassauischer Altertümer ist interessant sowie die Exponate zur Kultur- und Naturgeschichte der Region.
Das Frauen Museum ist sehr vielschichtig. Es zeigt die Geschichte und Kultur von Frauen in unserer Gesellschaft. Die meisten Besucher kommen aus Skandinavien und den USA. Da ergeben sich oft die interessantesten Gespräche.
Das Harlekinäum ist ein Familienereignis. Die Sammlung ist schräg: tanzende Regale, begehbarer Riesenkäse, ein Badezimmer, das zum Dschungel wird und vieles mehr.

http://www.museum-wiesbaden.de/

Zoo & Bäder

Der Tier- und Pflanzenpark Fasanerie im Nordwesten Wiesbadens ist ca. 23 ha groß. An die 50 Tierarten von heimischen Wild- und Haustieren bis hin zu den bekannten Bären Ronja, Troxi II und Kuno, gibt es noch viel mehr zu sehen. Die waldige Umgebung mit Gewässern lassen einen die nahe Stadt vergessen. Auch naturkundliche Führungen werden geboten. Keine Hunde!

Das schönste Freibad überhaupt ist hoch über Wiesbaden gelegen; auf dem Gelände des Neroberges.
Auch der Wandererlebnispfad erfreut einen. Seine 3 Kilometer sind für jeden zu schaffen.
Die Kletterwand hingegen ist für Sportlichere interessanter.

Gastronomie in Wiesbaden

Die Goldgasse steht nicht nur für edle Weine, feinstes Olivenöl und Gewürzen, sondern auch das gastronomische Angebot. Vielfältig ist es mit seinen Tapas-Bars, Cafés, Bistros und natürlich aus mit seiner gutbürgerlichen Küche und Weinlokalen.

Öffentliche Verkehrsmittel in Wiesbaden

Das Bus- und Bahnnetz ist gut ausgebaut. Das Sammelticket ist auch in Mainz zu nutzen. Es bietet 5 preisreduzierte Einzelfahrtscheine, die erst durch die Entwertung im Verkehrsmittel Ihrer Wahl gelten.
Das Hessenticket und das Veranstaltungsticket sind auch Schnäppchen. KulturTicket und KombiTicket sind auch erhältlich.
Nähere Informationen bietet www.eswe-ticket.de

Messe, Veranstaltungen und Kultur

  • April: Europa-Foto mit Neuigkeiten aus der Fotografie
  • Juni: mit freiem Eintritt lockt die Ausbildungsmesse der IHK
  • Oktober: Deutsche-Wellness-Tage Wiesbaden mit den Themen gesund, bewusst und genussvoll leben

Mehr Informationen zu Messeterminen finden Sie hier.

Die Rheingauer Weinwoche wird jedes Jahr im August zelebriert. 2010 vom 13.-22.

Das Theatrium ist ein Straßenfest mit Straßenkünstlern, Musikbands und viel kulinarischer Angebote. Es begeistert seit mehr als 30 Jahren das Publikum. Ein Kunsthandwerksmarkt rundet das Angebot ab. Es findet vom 3.-5. Juli 2010 statt.
Der Sternschnuppenmarkt ist auf dem Schlossplatz zwischen Rathaus, Marktkirche und Stadtschloss zu finden. Vom 23.11. – 23.12.2010.
Eine 30 Meter hohe Tanne mit 1000 Schleifen in blau-gold sowie 3000 Glühbirnen soll der Blickfang sein, wenn man durch eines der vier beleuchteten Tore den Markt betritt.

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