Artikel getaggt mit Hanse

Lüneburg

Die historische Salz- und Hansestadt Lüneburg in Niedersachsen liegt etwa 50 Kilometer südöstlich von Hamburg.


Sehenswürdigkeiten in Lüneburg

Das Lüneburger Rathaus, dessen älteste Teile etwa aus dem Jahr 1230 stammen, würde über die Jahrhunderte immer wieder erweitert und wurde so zum Zeuge verschiedener Stilepochen. Gerichtslaube, Fürstensaal, Altes Archiv, Kanzlei und Bürgermeisterkammer stammen zum Beispiel aus gotischer Zeit. Die große Ratsstube, die zu den größten Renaissancesälen Deutschlands gehört, ist mit wunderschönen Holzarbeiten geschmückt. Aus barocker Zeit stammen der Huldigungssaal und die Markfassade. Das Glockenspiel im Uhrturm ist aus echtem Meißner Porzellan.

Lüneburg Rathaus © steffenvogel/flickr.com

Mit dem Bau der dreischiffigen St. Nicolai-Kirche wurde im Jahre 1407 begonnen. Das achtzackige Sternengewölbe, das das Mittelschiff überspannt ist einmalig in Norddeutschland. Bereits 1831 musste der erst 1587 fertig gestellte Kirchturm wieder abgerissen werden, denn er war baufällig. So ist die Kirche auch aufgrund anderer Restaurierungsmaßnahmen weitgehend vom 19. Jahrhundert geprägt. Im Innenraum ist der mittelalterliche Ursprung aber noch deutlich zu sehen und man kann Schätze gotischer Malerei und Schnitzkunst bewundern.  Die St. Nicolai-Kirche war einst die Kirche der Schiffer und ist die jüngste und kleinste der drei gotischen Kirchen in Lüneburg.

Die St. Johannis-Kirche ist eine der ältesten Taufkirchen in Niedersachsen und wurde schon 927 erwähnt. Sie diente als Vorbild für die Hallenkirchen in Stendal, Brandenburg, Hannover und Tangermünde. In der fünfschiffigen nahezu quadratischen Kirche befanden sich einst 39 Altäre. Sehenswert sind heute vor allem der berühmte Hochaltar mit Gemälden von Hinrik Funhoff sowie die Barockorgel, auf der der junge Johann Sebastian Bach das Orgelspielen lernte.

Die St. Michaelis-Kirche wurde an Stelle der ersten Michaeliskirche, die sich auf dem Kalkberg befand, zusammen mit dem Kloster zwischen 1376 und 1418an dessen Fuße errichtet. Da die Kirche stark von Senkungen betroffen ist, stehen in ihrem Inneren bereits die Säulen schief. Von 1701 bis 1702 gehörte Johann Sebastian Bach zu den Chorsängern der Klosterschule.

Der Alte Kran ist ein deutliches Zeichen dafür, dass in Lüneburg Salz umgeschlagen wurde. Bereits im Jahre 1346 wurde der hölzerne, kupfergedeckte Kran erwähnt. Im 19. Jahrhundert wurde mit ihm eine Lokomotive für die Braunschweig-Vienenburger Bahn gehoben. Sie war auf dem Wasserweg aus England gekommen.

Ein weiteres Relikt aus der Zeit Lüneburgs als Salz und Hansestadt ist das Alte Kaufhaus, das ursprünglich „Dat Heringshus“ genannt wurde. Durch das Salz wurde der Ostseehering zu einem gewinnbringenden Handelsgut. 1959 wurde das Haus durch Brandstiftung zerstört, nur die aus dem Jahre 1742 stammende Fassade blieb erhalten.

Die Ratswasserkunst diente einst zur Versorgung der Saline mit Frischwasser. Dies geschah über ein kompliziertes Pumpensystem aus Holz. Direkt neben der Ratswasserkunst befindet sich der Neue Wasserturm aus dem Jahre 1907. Von der Aussichtsterrasse auf 56 Metern Höhe hat man einen wunderbaren Blick auf Lüneburg und die Umgebung. Heute wird der Turm für Hochzeiten und andere Veranstaltungen sowie Ausstellungen genutzt.

Ebenfalls ein toller Aussichtspunkt ist der 58 Meter hohe aus Gips bestehende Kalkberg. Der Gips fiel bei der Salzgewinnung an und 1932 wurden der Gipsbruch und der Berg zum Naturschutzgebiet und Naturdenkmal erklärt. Der ursprünglich 70 Meter hohe Berg, der die höchste Erhebung in der Region war, ist durch den Gipsabbau auf rund 1/16 seines ursprünglichen Umfangs geschrumpft.

Eine besondere Sehenswürdigkeit in Lüneburg ist das schwangere Haus in der Waagestraße. Der für den Bau verwendete Gips wurde zu stark gebrannt und nimmt Feuchtigkeit auf und dehnt sich so aus. Neben dem schwangeren Haus steht das Geburtshaus von Johan Abraham Peter Schulz, der Melodien wie „Der Mond ist aufgegangen“ oder „Ihr Kinderlein kommet“ komponiert hat.

Lüneburg Alter Kran © az1172/flickr.com

Der Platz am Sande bekam seinen Namen im Mittelalter als er noch ungepflastert und sandig war. Flankiert wird dieser von Giebelhäusern verschiedenster Art dominierte Platz auf der östlichen Seite von der St. Johannis-Kirche und auf der westlichen Seite von dem Gebäude der Industrie- und Handelskammer mit seiner wunderschönen Fassade.

Gerade für Besucher, die sich für die Geschichte des Salzabbaus in Lüneburg interessieren ist das Senkungsgebiet an der Kreuzung Waagestraße/Neue Sülze interessant. Das Gelände fällt hier in Richtung der Straße „Auf dem Meere“ stark ab. Die durch das Abpumpen der Sole unter der Erde entstandenen Hohlräume sind die Ursache für diese Absenkungen. Hier stehen Handwerkshäuser aus dem 16. und 17. Jahrhundert, die natürlich von den Absenkungen nicht verschont geblieben sind.

 

Geschichte Lüneburgs

  • Schon zur Zeit der Neandertaler gab es Menschen auf dem Gebiet des heutigen Lüneburgs.
  • Archäologische Funde belegen, das es bereits im 6. Jahrtausend v. Chr. eine sesshafte Bauernkultur gab.
  • 956 wurde Lüneburg das erste Mal in einer Urkunde Königs Otto I. erwähnt
  • Da Lüneburg eine lange Zeit eine Monopolstellung als Salzlieferant im norddeutschen Raum hatte, war es auch früh ein Mitglied der Hanse. Seit 2007 trägt die Stadt auch offiziell wieder den Titel Hansestadt.
  • 1235 Entstehung des Herzogtums Braunschweig-Lüneburg
  • 1392 Verleihung des Stapelrechts
  • 1810-1813 Lüneburg unter französischer Herrschaft
  • 17. September 1945 erster Nazi-Kriegsverbrecher-Prozess, der sogenannte Bergen-Belsen-Prozess

 

Veranstaltungen und Kultur in Lüneburg

Museen

Das Deutsche Salzmuseum informiert seine Besucher über die Geschichte der Salzgewinnung und ihre Folgen in Lüneburg.

Eine der schönsten Sehenswürdigkeiten Lüneburgs ist das Kloster Lüne mit seinen wertvollen Kunstschätzen. In dem nur wenige Gehminuten vom Zentrum entfernten Kloster befindet sich auch das Textilmuseum mit Altar- und Fastentüchern aus dem 13./14. Jahrhundert sowie farbigen Bildteppichen und Banklaken.

Weitere Museen sind das Brauereimuseum Lüneburg, das Naturmuseum Lüneburg, das Ostpreußische Landesmuseum und das Museum für das Fürstentum Lüneburg.

 

Veranstaltungen

  • 29. April – 2. Mai Lüneburger Frühjahrsmarkt
  • 28. Mai 2011 Nachwuchsbandfestival
  • 17. – 19. Juni 2011 Lüneburger Stadtfest
  • 13. – 21. August 2011 Heideblütenfest in Amelinghausen
  • 26. – 28. August 2011 Heideblütenfest in Wittorf
  • 28. Juni – 1. Juli 2012 32. Internationaler Hansetag Lüneburg 2012

 

Therme in Lüneburg

Lüneburg © steffenvogel/flickr.com

Die SaLü, die Salztherme Lüneburg bietet mit Badewelt, Kinderwelt, Saunawelt und Vitalwelt Badevergnügen für die ganze Familie. Hier können Sie sich erholen, Spaß haben oder etwas für Ihre Fitness tun.

 

Gastronomie in Lüneburg

Bei der Tourist-Information der Lüneburg Marketing GmbH, Rathaus/Am Markt, 21335 Lüneburg gibt es für eine geringe Schutzgebühr einen Gastronomieführer.

 

Öffentliche Verkehrsmittel in Lüneburg

Da Lüneburg im Gesamtbereich des Hamburger Verkehrsverbundes (HVV) liegt, kann man nicht nur mit dem Bus in der Stadt Lüneburg unterwegs sein, sondern auch Ausflüge nach Hamburg machen.

 

Ausflugsziele in der Nähe von Lüneburg

Nach Hamburg ist es nicht weit und auch der Naturpark Lüneburger Heide ist unbedingt einen Ausflug wert. Oder besuchen Sie das Biosphärenreservat Niedersächsische Elbtalaue östlich von Lüneburg.

Tags: , ,

Frankfurt an der Oder

Die Geburtsstadt Heinrich von Kleists, Frankfurt an der Oder liegt im östlichen Brandenburg nahe der polnischen Grenze.

Sehenswürdigkeiten in Frankfurt (Oder)

Mit dem Bau der ehemaligen Hauptpfarrkirche St. Marien wurde 1253 im Stil der norddeutschen Backsteingotik begonnen. Die im Zweiten Weltkrieg stark zerstörte Kirche wird seit 1979 rekonstruiert und nachdem aus Beständen russischer Beutekunst auch 111 mittelalterliche Bleiglasfenster zurückgegeben wurden, werden auch diese wieder eingebaut. Genutzt wird die Kirche heute für Veranstaltungen.

Marienkirche © flickr/Charlie Dave

Erst 1432 von den Hussiten und dann 1631 von den Schweden zerstört wurde die St. Gertraud Kirche, die bereits 1368, als Kapelle der Gewandschneider außerhalb der Stadtmauern gelegen, erbaut.

Ehemals ein dreischiffiger Backsteinbau wurde die Kirche ab 1874 in neogotischer Form wieder aufgebaut.
Ende des 13. Jahrhunderts wurde mit dem Bau der Franziskaner Klosterkirche begonnen. Im Laufe der Zeit wurde sie erst zur Garnisonskirche und später zur Konzerthalle „Carl Philipp Emanuel Bach“.

Der in seinem Ursprung älteste Steinbau der Stadt, die Friedenskirche St. Nikolai, existierte bereits zur Stadtgründung im Jahre 1253. Nachdem die Marienkirche die Hauptkirche der Stadt geworden war und die Gottesdienste in die Franziskaner Klosterkirche verlegt worden waren, wurde die Nikolaikirche in ihrer Geschichte als Kornhaus, Heuschuppen, Pulvermagazin, als Krankenhaus und Gefängnis genutzt. Heute ist sie das „Ökumenische Europa-Zentrum“.

Sehenswert in Frankfurt an der Oder ist auch die Reliefwand „Geschichte der Alten Universität“ am Rande des Linnéparks. Die rund 10 Meter lange Sandsteinwand wurde von Walter Kreisel geschaffen. Neben dem nachempfundenen Portal der Universität zeigt die Mauer die Porträts alter Professoren der Universität.

Ebenfalls sehenswert sind die 1975 eingebauten Bronzetore, die die Eingangstüren zur Konzerthalle bilden. Von Axel Schulz gestaltet, ist das eine ein heiteres, das andere der 2,90 Meter hohen Tore ein ernstes Tor.

Eine nach 1253 erbaute ehemalige Kaufhalle mit Ratsstube und Gerichtslaube ist das heutige Rathaus Frankfurts. Zwischen 1607 und 1609 wurde es im Stil der Renaissance umgebaut und von 1911 bis 1913 nach Plänen von Fritz Beyer erweitert. Das im Zweiten Weltkrieg stark zerstörte Gebäude wurde ab 1950 mit den Einnahmen aus einer Lotterie wieder aufgebaut.

Die ältesten Bürgerhäuser Frankfurts an der Oder befinden sich an der Ecke Oderstraße und Forststraße. Ehemals als mittelalterliche Massivbauten entstanden und mehrfach umgebaut, sind sie heute vorwiegend klassizistisch gestaltet.

Rund 100 Jahre lang wurde der 1855 errichtete Gasometer der Stadt. Heute wird das unter Denkmalschutz stehende Gebäude nicht mehr genutzt und 2005 wurde auch der Teleskopgasbehälter entfernt.

Die Friedensglocke aus dem Jahre 1953 wurde von der damaligen CDU der DDR zur Erinnerung andie Unterzeichnung des Oder-Neiße-Friedensvertrages gestiftet und wird jedes Jahr am 1. September, dem Weltfriedenstag, geläutet.

Die Exerzierhalle in der Logenstraße wurde zwischen 1879 und 1882 errichtet und war Teil des Kasernenkomplexes des Frankfurter Leibgrenadierregiments König Friedrich Wilhelm III. Ab 1940 war darin eine öffentliche Küche mit Speisesaal für 1.200 Personen eingerichtet und nach 1945 wurde das Gebäude um rund ein Drittel gekürzt. Leider wurde es so häufig verputzt und überstrichen, dass die historische Fassade nicht mehr zu sehen ist.

Zwischen 1739 und 1742 als Pfarrhaus nach Plänen des Baudirektors Hedemann im Stil des Spätbarocks erbaut beherbergt das Doppelpfarrhaus heute das Stadtarchiv.

Geschichte Frankfurts (Oder)

  • Um 1226 Gründung der Stadt von fränkischen Kaufleuten, Markt- und Niederlagsrecht
  • 1253 mit eigenen Schiffen befahren Kaufleute aus Frankfurt die Ostsee
  • 1341/1350 Widerstand gegen Bischof von Lebus, der über die wohlhabende Stadt herrschen möchte
  • 1348 Frankfurt öffnet Markgraf Ludwig die von Kaiser Karl IV. belagerte Stadt und sicher ihm die Mark
  • 1502 erster Buchdruck
  • 1430 bis circa 1500 Mitglied der Hanse
  • 1506 Eröffnung der ersten brandenburgischen Landesuniversität
  • 1631 Frankfurt wird von den Schweden eingenommen
  • 1662 Frankfurt an der Oder wird als „Haupt- und Handelsstadt“ erwähnt
  • 1685 Ansiedlung von Hugenotten mit neuen Gewerbezweigen nach dem „Edikt von Potsdam“
  • 1697 bis 1699 der komplette babylonische Talmud wird in der Stadt zum ersten Mal in Deutschland gedruckt
  • 1777 Heinrich von Kleist wird in Frankfurt an der Oder geboren
  • 1811 Schließung und Verlegung der Universität nach Breslau
  • 1815 Sitz der Regierung des Regierungsbezirks Frankfurt und des Oberlandesgerichts
  • 1842 Eröffnung der Eisenbahnstrecke Berlin-Frankfurt
  • 1855 das Gaswerk nimmt seinen Betrieb auf
  • 1874 das Wasserwerk wird eröffnet
  • 1898 Inbetriebnahme von Elektrizitätswerk und elektrischer Straßenbahn
  • 1945 die Innenstadt wird fast vollständig zerstört, nach dem Potsdamer Abkommen wird Frankfurt zur Grenzstadt und die ehemalige Dammvorstadt zur polnischen Nachbarstadt Słubice
  • 1951 der Wiederaufbau beginnt in der Bahnhofstraße
  • 1991 Gründung der „Europa-Universität Viandrina Frankfurt (Oder)“

Veranstaltungen und Kultur in Frankfurt  (Oder)

Regelmäßige Veranstaltungen

  • Seit 2001 Oderturmlauf
  • Seit 1966 Frankfurter Festtage der Musik
  • Jährlich Ende Mai/ Anfang Juni Theaterfestival der Europauniversität Viandrina
  • Seit 1992 Kleist-Festtage im Oktober
  • Seit 2003 Europäisches Festival für Lied-Weltmusik „transVOCALE“ in Frankfurt (Oder) und Słubice
  • Jedes Jahr am zweiten Wochenende im Juli Hansestadtfest „Bunter Hering“

Museen

Rathaus © flickr/Charlie Dave

In der ehemaligen Garnisonsschule wurde 1969 das Kleist-Museum eingerichtet. Rund 250 Dokumente geben Auskunft über Leben und Werk Kleists. Außerdem beherbergt das Museum die umfangreichste Kleist-Sammlung.

Kunst aus dem Osten Deutschlands wird in über 11.000 Werken im Museum Junge Kunst ausgestellt. Sowohl im Rathaus als auch im PackHof des Museums in der C.-Ph.-E.-Bach-Straße.

Das kulturhistorische Museum Frankfurts ist das Museum Viadrina im Junkerhaus, das als eines der wenigen Gebäude der Innenstadt im Zweiten Weltkrieg verschont blieb. Es ist heute ein wertvolles barockes Baudenkmal.

Wildpark und ein Winterquartier für  Fledermäuse in Frankfurt (Oder)

Ein beliebtes Ausflugsziel ist der Wildpark im Stadtwald. Auf rund 16 Hektar Fläche können Besucher verschiedene Tiere naturnah erleben. Neben einer Teichlandschaft gibt es auch ein Streichelgehege und eine kleine Imkerei.

Ein Winterquartier für etwa 2.000 Fledermäuse befindet sich im Zentrum der Stadt in einer 1950 stillgelegten Brauerei. Unter den mehr als 30 Arten ist hier auch das Große Mausohr zu finden. Aber auch seltene Tiere wie die Teichfledermaus oder die Große und Kleine Bartfledermaus überwintern hier.

Gastronomie in Frankfurt (Oder)

Hier finden Sie Informationen zur Gastronomie in Frankfurt und Słubice.

Öffentliche Verkehrsmittel in Frankfurt (Oder)

Natürlich gibt es in Frankfurt auch Tagestickets für den öffentlichen Nahverkehr. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.

Messetermine in Frankfurt (Oder)

  • 08.-10. Oktober 2010 – JOB&KARRIERE, 2. Fachmesse für Beruf und Qualifizierung
  • 08.-10. Oktober 2010 – ODERLAND, 21. Frankfurter Herbstmesse
  • 19.-21. November 2010 – aktiv+gesund, 6. Messe für Fitness, Wellness & Gesundheit
  • 19.-21. November 2010 – Weihnachten, 6. Deutsch-Polnische Weihnachtsmesse
  • 19.-21. November 2010 – Food&Taste, 5. Internationale Lebensmittelmesse

Mehr Informationen zu den Messen und Veranstaltungen unter www.muv-ffo.de.

Frankfurt (Oder) © flickr/Charlie Dave

Ausflugsziele in der Nähe von Frankfurt (Oder)

Natürlich ist die Partnerstadt Słubice auf der anderen Seite der Oder einen Besuch wert.
Weitere Ausflugsziele sind der Oderbruch, die Seelower Höhen, das Fort Gorgast, Falkenhagen und Neuhardenberg im Norden. Im Süden Müllrose, Eisenhüttenstadt, das Zisterzienserkloster Neuzelle oder Beeskow. Im Westen Fürstenwalde, Bad Saarow am Scharmützelsee , Wendisch Rietz am Scharmützelsee und Storkow.  Im Osten Polen mit dem Zisterzienserkloster Paradyż, Burg Meseritz (Międzyrzecz), die Johanniterburg in Sonnenburg (Słonsk), Łagow, der Ostwall und das Jäger- und Anglerparadies Kreis Krosno (Crossen).

Tags: , ,

Halle (Saale)

Sehenswürdigkeiten in Halle

Halle an der Saale ist die größte Stadt in Sachsen-Anhalt und liegt im Süden des Bundeslandes.

Außergewöhnlich sind die zwei Burgen die sich im Stadtgebiet Halles befinden. Die ältere Burg ist Burg Giebichenstein die oberhalb der Saale liegt, die jüngere ist die spätmittelalterliche Moritzburg am nordwestlichen Rand der Altstadt. Burg Giebichenstein war die erste an der Saale erbaute Burg und die Moritzburg ist die jüngste der Burgen an der Saale.

Moritzburg © flickr/dierk schaefer

Abgesehen von der viertürmigen Marktkirche haben die Kirchen Halles keinen vollständigen Turm mehr. Die Marktkirche Unser Lieben Fraunen ist die jüngste der Kirchen (1529-1554) und gleichzeitig ein bedeutender spätgotischer Bau. Zusammen mit dem Roten Turm bilden ihre Türme das Wahrzeichen der Stadt.  Der Altar mit vier beweglichen und zwei festen Flügeln wurde 1529 von Simon Frank geschaffen, einem Schüler Lucas Cranach des Älteren. Ein Lünettenbild des Hallenser Malers Heinrich Lichtenfels, das Szenen der Apostelgeschichte zeigt, ist oberhalb des Altars zu sehen.  Die kleine Reichel-Orgel wurde 1663/1664 erbaut und ist die älteste in Mitteldeutschland. Auf ihr lernte bereits Georg Friedrich Händel das Orgelspielen.

Das älteste Kirchenbauwerk Halles ist der Dom, die ehemalige Klosterkirche der Dominikaner. Auch wenn Halle nie Bischofssitz war, wurde die Kirche schon immer als Dom bezeichnet, denn die Erzbischöfe von Magdeburg residierten lange als Landesherren in der Stadt.
Die spätgotischen St. Moritz Kirche kann mit der bedeutenden Sauer-Orgel  aus dem Jahr 1925 aufwarten. Außerdem befinden sich hier noch Steinskulpturen von Conrad von Einbeck. Die Renaissancekanzel aus dem Jahr 1592 ist ein Werk des Meisters Zacharias Bogenkrantz, der Schalldeckel ein Werk von Valentin Silbermann.

Die ehemalige St. Ulrich Kirche dient heute als Konzerthalle. Dort und in St. Georgen predigte August Hermann Francke.

Die 1870 errichtete Synagoge der Stadt Halle wurde während der Zeit des Nationalsozialismus zerstört. Heute dient die ehemalige Feierhalle auf dem jüdischen Friedhof als Synagoge.

Sehenswerte historische Bauwerke Halles sind auch die beiden großen Wassertürme. Der Wasserturm Nord (1897-1899) mit 54 Metern Höhe, aus rotem Werkstein und gelben Klinker, und der Wasserturm Süd (1927-1928) mit einer Höhe von 48 Metern.

Dadurch dass die Saale Halle in bis zu vier Armen parallel durchfließt sind sechs größere Inseln entstanden. So gibt es dann auch einige Brücken in der Stadt von denen die Geibichensteinbrücke im Norden, die Elisabethbrücke mit Magistralenbrücke in der Mitte und eine Brücke im Süden die wichtigsten sind.

Halle verfügt auch über bemerkenswerte Denkmale und Skulpturen. Die Betsäule von Halle ist ein gotischer Bildstock aus dem Jahre 1455, der Hallesche Roland stammt aus dem Jahr 1854, seine Geschichte geht aber bis ins Jahr 1245 zurück, auf dem Marktplatz steht ein Händel-Denkmal.

Am Marktplatz befindet sich auch der Rote Turm dessen Glockenspiel mit 76 Glocken weltweit das zweitgrößte ist. Auf dem Alten Markt ist der Eselsbrunnen, der an die hallische Sage erinnert, zu sehen. Der Hallmarkt war einst das Zentrum der Salzgewinnung Halles.

Geschichte Halles

  • 806 Bau eines Castellums zum Schutz der Salzquellen bei dem Ort Halla
  • Um 1120 wurden durch den Salzhandel und den damit verbundenen Reichtum Stadterweiterungen möglich
  • 1281 schriftliche Erwähnung Halles als Mitglied der Hanse
  • 1310 Selbstverwaltung der Stadt
  • 1418 Baubeginn des Roten Turms
  • 1478 Ende der städtischen Selbständigkeit
  • Bis 1680 Haupt- und Residenzstadt des Erzbistums Magdeburg, dann fällt Halle an das Kurfürstentum Brandenburg
  • 1541 Einführung der Reformation
  • 1625 Wallensteins Truppen besetzen die Stadt
  • 1694 Gründung der Universität
  • 1806 Napoleon besucht die Stadt und ordnet die Auflösung der Universität an
  • 1842 das Gefängnis Roter Ochse wird eröffnet
  • 1882 die ersten Pferdebahnen in Halle

Veranstaltungen und Kultur in Halle

Halle (Saale) © flickr/lilli2de

Museen

Im Halloren Schokoladenmuseum können Besucher interessantes aus 3.500 Jahren Kakao- und Schokoladengeschichte und  natürlich der Schokoladenherstellung in Halle erfahren.

Die Voraussetzung für die Salzgewinnung in Halle war die sogenannte „hallesche Marktplatzverwerfung“. Alles darüber  lernen Besucher im Halloren- und Salinemuseum Halle.

Im Kunstmuseum des Landes Sachsen-Anhalt in der Moritzburg zeigt die Stiftung Moritzburg eine Sammlung der Klassischen Moderne. www.stiftung-moritzburg.de/

Das Landesmuseum für Vorgeschichte Sachsen Anhalt ist eines der wichtigsten Museen Mitteleuropas. Errichtet wurde das Gebäude von 1911-1913 nach Plänen von Wilhelm Kreis. Die Sammlung des Museums umfasst mehr als 10 Millionen Fundstücke die teilweise Weltgeltung besitzen. Seit 2008 ist auch der Teilbereich „Alt-, Mittel-, Jungsteinzeit, Bronzezeit“ wieder zugänglich. Er wurde vollkommen neu gestaltet. www.archlsa.de/

Nach 10 Jahren in Köln ist das Beatles-Museum seit 2000 in Halle. Es ist die größte öffentliche Beatles-Einrichtung auf der Welt und dokumentiert die Erfolgsstory der Gruppe. www.beatlesmuseum.net

Das Musikmuseum der Stadt Halle befindet sich seit 1948 im Geburtshaus Georg Friedrich Händels (1685-1759). Eine Ausstellung widmet sich seinem Leben und Werk. www.haendelhaus.de/de

Das Deutsch Bahn Museum in Halle wurde 2003 eröffnet.

Veranstaltungen

  • 21.08.2010 – Nacht der Kirchen
  • Letztes Wochenende im August – Laternenfest
  • 4./5.09.2010 – 9. Mitteldeutscher Marathon
  • 24.09.-26.09.2010 – Salzfest
  • 26.11.-23.12.2010 – Weihnachtsmarkt

Bäder und Zoo in Halle

Maya Mare Bade- und Sauna Paradies www.mayamare.de/

Naturbäder sind der Hufeisensee, der Heidesee und die Angersdorfer Teiche.

Der Zoo Halle nennt sich selbst den schönsten Bergzoo Deutschlands. www.zoo-halle.de/cms/index.php

Dom zu Halle © flickr/dierk schaefer

Gastronomie in Halle

In Halle gibt es vier Flanier- und Kneipenmeilen. Die längst ist die Kleine Ulrichstraße mit zahlreichen Bars, Cafés, Restaurants und Kneipen.

Öffentliche Verkehrsmittel in Halle

Für Besucher eignet sich gut die Welcome Card, denn mit ihr hat man freie Fahrt in den öffentlichen Verkehrsmitteln und außerdem Ermäßigungen für Stadtführungen, Schiffstouren, Museumsbesuche, Freizeiteinrichtungen, Theater, Restaurants und mehr. Zu bekommen ist die Welcome Card unter anderem bei der Tourist-Information, Marktplatz 13, 06108 Halle.

Messetermine in Halle

Informationen zu Messeterminen in Halle finden Sie hier.

Ausflugsziele in der Nähe von Halle

Natürlich ist die Stadt Leipzig, die mit Halle zusammen einen Ballungsraum bildet einen Besuch wert.

Die Döldauer Heide kann auf der Bischofswiese mit Befestigungsanlagen und Hügelgräbern aus der Jungsteinzeit aufwarten.
Auf der Preisnitzinsel gibt es eine Parkeisenbahn, den Peißnitzexpress Halle (Saale), in der Saaleaue eine Galopprennbahn.

Tags: , , ,

Wismar

Sehenswürdigkeiten in Wismar

Das Rathaus von Wismar ist ein klassizistischer Bau der zwischen 1817 und 1819 vom Ludwigsluster Hof- und Landbaumeister Johann Georg Barca wiederaufgebaut wurde, nachdem 1807 der linke Flügel des alten Rathauses eingestürzt war. Noch brauchbare teile des gotischen Baus wurden in den neuen Bau integriert. Im Rathauskeller können Besucher sich in einer ständigen Ausstellung mit Namen „Wismar – Bilder einer Stadt“ über die Stadtgeschichte informieren. Täglich geöffnet von 10.00-18.00 Uhr.

Wasserkunst © flickr/az1172

Der Marktplatz von Wismar ist mit einer Fläche von 100 x 100 Metern einer der größten in Norddeutschland und umrahmt von stolzen Bürgerhäusern aus verschiedenen Epochen.

Der Alte Schwede wurde etwa 1380 erbaut und war ursprünglich ein Wohn- und Geschäftshaus mit Speicherböden darüber. Seit 1878 ist in dem Gebäude eine Gastwirtschaft mit Namen Alter Schwede, zur Erinnerung an die Zeit (1648-1803) in der Wismar schwedisch war.

Die Wismarer Wasserkunst wurde zwischen 1580 und 1602 im Stil der holländischen Renaissance vom niederländischen Baumeister Philipp Brandin erbaut und diente bis 1897 zur Versorgung der Stadt mit Trinkwasser.

Um 1450 wurde das ehemalige Wohnhaus des Archidiakons im Stil der norddeutschen Backsteingotik gebaut, Nach Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg wurde es aufwendig rekonstruiert. Besonders schön ist der Staffelgiebel an der Nordseite, der reich gegliedert und mit Windlöchern verziert ist.

Einst war der Fürstenhof Sitz der mecklenburgischen Herzöge, heute besteht das Gebäude aus zwei annähernd rechtwinklig zueinanderstehenden Flügeln. Der westliche Flügel, das Alte Haus, wurde 1512/13 im spätgotischen Stil erbaut, das Neue Haus 1553 bis 1555 im Stil der italienischen Renaissance, reich verziert mit Kalkstein- und Terrakottaschmuck. Zwischen den Geschossen befinden sich figürliche Friese und auch die Portale und die Tordurchfahrt sind reich gestaltet. Der Fürstenhof war von 1653 bis 1802 Sitz des höchsten schwedischen Gerichts für die Besitzungen in Norddeutschland.

In der Krämerstraße / Ecke Lübsche Straße steht ein vierstöckiger Jugendstilbau, der das Stammhaus der Karstadt AG ist. Im Karstadthaus wurde 1881 von Rudolph Karstadt mit nur einem Angestellten ein Imperium gegründet. Früher wie heute war die Krämerstraße eine Geschäftsstraße, in der noch heute viele der alten Giebelhäuser zu bewundern sind.

Der Lindengarten entstand 1815 auf dem Gebiet der ehemaligen schwedischen Befestigungsanlage.  Er wurde aus Spenden finanziert und verfügt über einen schönen alten Baumbestand. Hier kann man Verweilen und Ruhe finden oder auf den schön angelegten Wegen am Mühlenbach wandeln.

Ebenfalls von Philipp Brandin erbaut wurde von 1569 bis 1571 das Schabbellhaus. Es diente ursprünglich als Brau- und Wohnhaus. Gebaut wurde das Gebäude für den späteren Wismarer Bürgermeister Heinrich Schabbell. Erbaut als eines der frühesten Renaissancegebäude im Ostseeraum zeigt es die typisch niederländische Materialkombination aus Backstein und schmückenden Sandsteinelementen.

Ein bedeutendes Zeugnis barocker schwedischer Militärarchitektur ist das Zeughaus, das im Jahre 1700 erbaut wurde. Einzigartig ist die doppelte Hängekonstruktion des Dachstuhls, sie ermöglicht ein stützenfreies Obergeschoss von 60 x 15 Metern. Die komplette Last des Dachstuhls ruht auf der Umfassungsmauer.

Seit 1648 wurde das Haus „Zum Weinberg“ als Weinhandlung genutzt. Das Gebäude wurde 1355 errichtet, 1575 im Renaissancestil umgestaltet. Sehenswert ist die Diele mit der bemalten Balkendecke.

Das Wassertor wurde 1450 an Stelle eines Vorgängerbaus im spätgotischen Stil erbaut und ist das letzte von fünf Stadttoren in der 4 Meter hohen Stadtmauer. Auf der Stadtseite hat das Tor den typischen spätgotischen Stufengiebel, der Nordgiebel wurde um 1600 umgestaltet und zeigt die Form eines Dreiecks. Beide Seiten sind mit Wappen geschmückt.

Lohberg heißt ein Platz in der Nähe des Alten Hafens mit farbenprächtigen Lagerhäusern und Speichergebäuden. Hier befinden sich heute zahlreiche Kneipen und Restaurants.

Auch das Straßenensemble der Scheuerstraße mit den Giebel- und Traufenhäusern ist absolut sehenswert. Die Stile reichen von der Gotik bis zum Klassizismus.

Die St. Nikolai Kirche ist eine der drei großen Kirchen der Stadt Wismar. Von der Marienkirche steht nach den Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg allerdings nur noch der hohe Turm der weithin sichtbar ist. Die St. Nikolai Kirche ist ein spätgotischer Backsteinbau mit einem 37 Meter hohen Mittelschiff. Nach Köln und Ulm das höchste Deutschlands. In der Kirche befinden sich prachtvolle Altäre und auch der Fassadenschmuck ist sehenswert.

Geschichte Wismars

Die Hansestadt Wismar liegt an der Ostseeküste von Mecklenburg-Vorpommern in der Wismarbucht, die von der Insel Poel geschützt wird.

Wismar © flickr/livide82

2002 wurde die Altstadt Wismars zusammen mit der Altstadt von Stralsund unter der Bezeichnung Historische Altstädte Stralsund und Wismar in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen.

Durch archäologische Funde ist belegt, dass das Gebiet Wismars schon seit Jahrtausenden besiedelt ist. Nach den Germanen war die Region von den wendischen oder slawischen Obodriten besiedelt.

1938 wurde dem nördlich von Wismar am Salzhaff gelegenen Dorf Alt Gaarz das Stadtrecht verliehen und es wurde in Rerik umbenannt. Eine willkürliche Entscheidung ohne wirklichen wissenschaftlichen Hintergrund, die die Weltanschauung de Nationalsozialisten demonstrieren sollte.

Das ursprüngliche Reric, dass 808 n. Chr. zerstört wurde, war ein bedeutender Fernhandelsplatz der Wikinger. Seine Rolle wurde von Haithabu in Schleswig-Holstein übernommen.

Der Name Wismar wird erstmals für 1147 erwähnt, in der 20 Jahre später entstandenen Knytlinga Sage. In einer Urkunde von Heinrich dem Löwen aus dem Jahre 1167 wird erstmals der Name Wismar als „aqua que Wissemara dictur, as aquem Wissemaram „erwähnt. Rund 60 Jahre später wird die Stadt gegründet.
Es wird angenommen, dass der Name der Stadt Wismar vom östlich gelegenen Fluss herrührt.

Geschätzt wird die Stadtgründung auf das Jahr 1226 und soll auf den Fürsten Heinrich Borwin I., den Herrn zu Mecklenburg zurückgehen. Die hier angesiedelten Menschen stammten, wie ihre Familiennamen vermuten lassen, aus Holstein, Westfahlen, Niedersachsen und der Mark.

1229 wurde die Stadt Wismar erstmals urkundlich erwähnt und kurz darauf wird das Lübische Stadtrecht eingeführt.
Schon ein paar Jahre nach der Stadtgründung wurde Wismar ein Mitglied der Hanse und im Jahre 1280 bildete es zusammen mit Stralsund, Rostock, Lübeck und Hamburg den Wenischen Städtebund. Im Mittelalter war Wismar ein wichtiges Mitglied der Hanse und seine hanseatische Tradition ist auch heute noch spürbar.

Im Dreißigjährigen Krieg von den Schweden besetzt fiel Wismar 1648 zusammen mit der Insel Poel und dem Amt Neukloster an die schwedische Krone. Ende 1675 wurde Wismar im Zuge des Schonischen Krieges von dänischen Truppen besetzt und wurde erst 1680 wieder schwedisch. Die schwedische Herrschaft endete 1803.

1848 wurde die erste Eisenbahnlinie nach Schwerin gebaut.

Nach dem Zweiten Weltkrieg war Wismar ein Teil der damaligen DDR. Nach der Wende beschloss der Rat der Stadt 1990, dass Wismar wieder den offiziellen Namen „Hansestadt Wismar“ trägt.

Ab 1991 wurde der historische Stadtkern gründlich saniert.

Veranstaltungen und Kultur in Wismar

Veranstaltungen

Noch bis zum 31.12.2010 läuft in den Kirchen St. Marien und St. Georgen die Ausstellung Wege zur Backsteingotik – „Gebrannte Größe – Bauten der Macht“ in der die Besucher die Techniken des gotischen Backsteinbaus erleben können.

11.06.-13.06.  Während der 19. Hafentage der Hansestadt Wismar werden auf dem Wasser alte Traditionsschiffe wie die Poeler Kogge zu sehen sein, und an Land findet ein Jahrmarkt mit Spaß für die ganze Familie statt.

30.07.-01.08.2010 8. Internationalen Straßentheaterfestes „boulevART“ mit nationalen und internationalen Komödianten auf den Plätzen der Hansestadt.

20.08.-22.08. Das Schwedenfest in der Hansestadt Wismar ist ein traditionelles Volksfest mit authentischem geschichtlichen Hintergrund.

12.09.2010 Tag des offenen Denkmals

30.06.-03.07.2011 800. Hafengeburtstag

Museen

Das Stadtgeschichtliches Museum Wismar im Schabbellhaus ist leider zurzeit wegen Renovierungsarbeiten geschlossen.

In der Galerie hinter dem Rathaus finden wechselnde Kunstausstellungen statt. Mehr dazu unter www.galeriewismar.de

Das Technische Landesmuseum e. V. beschäftigt sich mit der Technikgeschichte Mecklenburg-Vorpommerns mit Schwerpunkt auf der Verkehrsgeschichte.

In den historischen Kellergewölben der Hanse Sektkellerei erfahren Besucher alles über die traditionelle Sektherstellung. Im alten Gewölbe finden Sektverkostungen und Veranstaltungen aller Art statt. Natürlich gibt es auch einen Fabrikverkauf. www.hanse-sektkellerei.de

Bäder in Wismar

Das Freizeitbad Wonnemar ist ein Erlebnis-, Gesundheits- und Wellnessbad mit Saunawelt.

Gastronomie in Wismar

Auch in Wismar gibt es natürlich viele Möglichkeiten gut zu essen, zum Beispiel in am Lohberg.

Alter Schwede © flickr/livide82

Öffentliche Verkehrsmittel in Wismar

Auch in Wismar gibt es Tageskarten für den öffentlichen Nahverkehr. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.

Messetermine in Wismar

Der nächste Termin für die Hanseschau Wismar steht noch nicht fest. Sie ist eine Erlebnismesse für die ganze Familie.

Ausflugsziele in der Nähe von Wismar

Besucher sollten auf jeden Fall einen Ausflug zur Insel Poel machen. Hier befinden sich neben dem Inselmuseum auch eine Bastionskirche aus dem 13. Jahrhundert und die Galerie im Gutshaus Wangern.

Im Ostseebad Boltenhagen lockt das Buddelschiffmuseum jedes Jahr zahlreiche Besucher an. Ein Spaß für Jung und Alt sind die Ausflugsfahrten mit der Boltenhagener Bäderbahn „Carolinchen“.

Weitere schöne Ausflugsziele in der Nähe sind Bad Doberan, Rostock, Schwerin und Güstrow.

Tags: , ,

Rostock

Sehenswürdigkeiten in Rostock

Die knapp 800-jährige Stadtgeschichte der Hansestadt Rostock bringt so einiges an Sehenswürdigkeiten mit sich, und einige davon möchten wir Ihnen hier vorstellen.

Der Eisbrecher „Stephan Jantzen“, gebaut auf der Admiralitätswerft in Leningrad, wurde 1968 in Dienst gestellt. Er war zumeist auf der Ostsee im Einsatz und kann Eis bis zu einer Stärke von 2,5 Metern brechen. Durch die charakteristische, im Unterwasserteil flach auslaufende, Bugform kann er gut auf Eisschollen auffahren und sie so brechen. Durch Füllen der Ballasttanks kann die Masse des Bugs dann noch erhöht werden.
Der Eisbrecher liegt im Stadthafen Liegeplatz 83 und kann natürlich besichtigt werden. Auf ihm sind auch Familienfeiern und Kindergeburtstage möglich. www.ig-stephan-jantzen.de

Rathaus © flickr/gnislew

Die St. Petri Kirche steht an der Stelle, an der die Stadt gegründet wurde. Der Turm hat die stolze Höhe von 117 Metern und von ihm hat man eine schöne Aussicht über die Region. Es gibt sogar einen Aufzug.  Die Kirche wurde Mitte des 14. Jahrhunderts an Stelle der Vorgängerkirche aus dem 13. Jahrhundert errichtet. Der um 1500 fertig gestellte 127 Meter hohe Turm wurde schon 1543 vom Blitz zerstört und wieder aufgebaut. Seitdem hat er seine heutige Höhe. Er dient nautische Landmarke.  Zur Erinnerung an den Rostocker Reformator Joachim Slüter befindet sich das Slüterdenkmal neben der Kirche.

In der Mitte des 13. Jahrhunderts wurde mit dem Bau der St. Marien Kirche begonnen, der fast fertige Bau stürzte allerdings 1398 schon wieder in sich zusammen. Danach wurde nach dem Vorbild französischer Kathedralen und der Lübecker Marienkirche eine kreuzförmige Basilika gebaut.
Sehenswert ist die Ausstattung der Marienkirche, neben einer astronomischen Uhr aus dem Jahre 1472, gibt es ein Bronzetaufbecken, das 1290 geweiht wurde, den Rochusaltar der um 1530 entstand und eine Barockorgel.

Das zwischen 1270 und 1290 erbaute Rathaus ist seit mehr als 700 Jahren Sitz der Stadtverwaltung. Im Mittelalter boten Händler hier auch ihre Waren feil während sich Festsaal und Ratsstube im Obergeschoss befanden. 1484 wurde das Rathaus um das „Neue Haus“ erweitert. Es diente als Festhaus. Seit dem hat es auch sieben Türme. Im 18. Jahrhundert kamen der Rathausfestsaal und der barocke Vorbau dazu und noch weitere Zweckbauten im 20. Jahrhundert.

Schon 1223 ließen sich Franziskanermönche an der Stelle nieder, an der heute die Klosteranlage des Katharinenstifts steht. Ab 1534 dienten Kloster und Kirche als Armenhaus, später als Waisenhaus, Lehr- und Industrieschule und auch als französisches Militärkrankenhaus. Bis in die 1980er Jahre war es ein Alters- und Pflegeheim. Nach einer Sanierung ist es seit 2001 Domizil der Hochschule für Musik und Theater des Landes Mecklenburg-Vorpommern.

Die älteste Kirche Rostocks ist die St. Nikolai Kirche und wirklich etwas Besonderes. Sie ist nicht nur eine der ältesten noch erhaltenen Hallenkirchen im Ostseeraum, sondern unter dem Altar befindet sich der Schwibbogen, eine Straßendurchfahrt. Über der Durchfahrt ist ein Bildnis des Heiligen Nikolaus zu sehen. Im Turm befinden sich Verwaltungseinrichtungen, im Kirchendach 20 Wohnungen und das Kirchenschiff wird als Konzertsaal genutzt. Im Mittelalter war die Kirche der Mittelpunkt des slawischen Siedlungsgebietes. Der ursprüngliche Turm war gotisch spitz und überragte mit seinen 132 Metern den der Petrikirche. Er wurde aber 1703 durch einen Orkan zerstört und 1706 mit einem Pyramidendach versehen. Im zweiten Weltkrieg wurde die Kirche größtenteils zerstört und ihre Widerherstellung war lange fraglich. Nachdem 1974 die Gemeinden St. Petri und St. Nikolai zusammengelegt wurden, wurde beschlossen die Kirche zu rekonstruieren, um sie für andere Zwecke zu nutzen.

Das 1893 im Stil des Historismus erbaute Ständehaus war Sitz der mecklenburgischen Stände und beherbergt heute das Oberlandesgericht von Mecklenburg-Vorpommern. Sehenswert sind das Treppenhaus, der getäfelte Sitzungssaal und der innere Lichthof.

Das Steintor war das ehemalige südliche Haupttor der Stadt und wurde 1566 vom Landesfürsten Albrecht geschleift. Der im Stil der Renaissance errichtete Nachfolgebau trägt stadtseitig das Große Stadtsiegel, das Ratswappen und die Inschrift: „Sit intra te concordia et publica felicitas“ (In deinen Mauern herrsche Eintracht und allgemeines Wohlergehen.
Große Teile der Stadtmauer, die eine Fläche von etwa einem Quadratkilometer umschloss sind heute noch erhalten. Zwischen dem Kröpeliner Tor und der Schwaanschen Straße befinden sich die Wallanlagen mit in die Mauer eingefügten Wiekhäusern. Auch ein Teil des hölzernen Wehrgangs ist noch vorhanden. Das älteste Stadttor ist das Kuhtor, das 1262 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Das 1806 im klassizistischen Stil erbaute Mönchentor ist das letzte noch erhaltene Strandtor.

Das im spätgotischen Stil erbaute Hausbaumhaus ist eines der wenigen noch erhaltenen Hausbaumhäuser Rostocks. Die Holzkonstruktion, die als Stützwerk für das Gemäuer dient, gleicht dem Aufbau eines Baumes. Ein mächtiger Stamm leitet zu ebener Erde die Kräfte der oberen Geschosse ab. So hat man im Erdgeschoss eine große Fläche und je höher man kommt desto verästelter ist das Gebälk. Die Fassade wandelte sich im Laufe der Jahrhunderte entsprechend dem Zeitgeschmack.

Der 1897 als Seezeichen erbaute Leuchtturm ist von fast überall in Warnemünde zu sehen. Und auch von seiner Aussichtsplattform in 30 Metern Höhe kann man fast alles in Warnemünde sehen.

Auf der 530 Meter langen Warnemünder Westmole lässt sich das Meer mit sein Wellen und Schaumkronen erleben, allerdings nur, wenn das Wetter nicht zu schlecht ist. Man kann hier sowohl Schiffe beobachten,  als auch den Verlauf der Küste betrachten.

Die Warnemünder Kirche steht seit über hundert Jahren in der Mitte der Stadt und bietet neben einem Ort der Ruhe und Andacht auch einen Schutz vor Hochwasser. Besonders schön sind die Votivschiffe in ihrem inneren.
Ein Wahrzeichen Warnemündes ist der über 100 Meter breite Sandstrand. Hier spielt sich im Sommer nicht nur ein Teil des täglichen Lebens ab, er ist auch Ort für zahlreiche Veranstaltungen und wie man sich denken kann, der breiteste Sandstrand an der deutschen Ostseeküste.

Geschichte Rostocks

Die Kessiner, ein Teil des slawischen Stammesverbandes der Wilzen, siedelten schon um 600 im Gebiet der heutigen Stadt Rostock. Aus dieser Zeit stammt auch der Name der Stadt. Rastokŭ leitet sich ab von roz (auseinander) und tok (Fluss), also auseinanderfließender Fluss. Im Laufe der Jahrhunderte hat sich der Name also kaum verändert.

1165 wurde Rozstoc erwähnt. Dort wo die Warnow, früher Varnowa genannt, in die Ostsee mündet liegt Warnemünde. Warnemünde ist ein Ortsteil Rostocks und wurde 1195 erstmals in dänischen Urkunden erwähnt.

Im 12. Jahhundert, der Zeit der Stadtgründung fanden in dem Gebiet vor allem Auseinandersetzungen zwischen Sachsen, Abodriten und auch Dänen statt. 1161 heißt es im Bericht des Saxo Grammaticus zerstörten die Dänen unter Waldemar I. die slawische Fürstenburg Rostock. Nach der Zerstörung wurde die Siedlung mit einem Handelswik wieder aufgebaut. Als um 1200 die Siedlung zu klein geworden war wurde auf der gegenüberliegenden Seite der Warnow der heute älteste Stadtkern Rostocks neu gegründet. Um die Petrikirche entstand der Alte Markt und es existierten so zwei Rostocker Siedlungen.

Vom dänischen König Abel erhielt Rostock 1251 die gleichen Handelsprivilegien wie Lübeck. Als 1252 die Stadtrechtbestätigung von 1218 wiederholt wurde und die Zollfreiheit bestätigt wurde, war die dritte Rostocker Teilstadt wahrscheinlich auch schon gegründet worden. Diese drei Teilstädte vereinigten sich erst 1265. Der Neue Markt wurde das Zentrum der Stadt und die Stadtmauer wurde gebaut. Bis ins 19. Jahrhundert wuchs die Stadt nicht über die Grenzen der Stadtmauer hinaus.

Die hanseatische Tradition Rostocks begann als 1283 Lübeck, Wismar, Rostock, Stralsund, Greifswald, Stettin, Demmin, Anklam und einige Fürsten das Rostocker Friedensbündnis schlossen.

1323 kaufte Rostock das kleine Fischerdorf Warnemünde von den Dänen. 1325 erwarb Rostock das Münzrecht und 1358 die volle Gerichtsbarkeit und wurde so zu einem bedeutenden Mitglied der Hanse, vor allem deshalb, weil auch der Hafen längst einer der wichtigsten des Landes war.

1419 wurde eine der ältesten Universitäten Nordeuropas in Rostock gegründet.

Während des Dreißigjährigen Krieges und dem endgültigen Ende der Hanse, litt Rostock stark unter wechselnden Besetzungen und Plünderungen. Der Schwedenzoll, der in dieser Zeit vom schwedischen König Gustaf Adolf erhoben wurde, sorgte dafür dass Rostock völlig verarmte. Noch dazu wurde dann bei einem Brand im August 1677 ein Drittel der Stadt vernichtet.  Rostock war politisch und wirtschaftlich somit bedeutungslos.

Rostock © flickr/az1172

Erst Ende des 18. Jahrhunderts begann der langsame Wiederaufstieg der Hansestadt Rostock, erst noch behindert durch die französische Besetzung unter Napoleon und der Kontinentalsperre.

Neuen Reichtum für die Stadt brachte die Industrialisierung im 19. Jahrhundert und die Rostocker begannen nun auch außerhalb der Stadtmauern zu siedeln.

1850 wurde die Schiffswerft und Maschinenfabrik von Wilhelm Zeltz und Albrecht Tischbein gegründet und aus ihr ging  1890 die Actien-Gesellschaft „Neptun“ Schiffswerft und Maschinenfabrik hervor. 1852 konnte der erste Schraubendampfer fertiggestellt werden, die Universität erhielt 1870 ihr jetziges Hauptgebäude.  Die Bevölkerungszahl stieg in den folgenden Jahrzehnten auf 121.000 Einwohner an.

In Warnemünde entstanden 1921 die Arado Flugzeugswerke, ein Jahr später die Heinkel-Werke.
Mit Werft und Flugzeugbau wurden Rostock und Warnemünde zu Zentren der Rüstungsindustrie während des Deutschen Reiches, was natürlich auf dafür sorgte, dass die Zerstörungen durch alliierte Luftangriffe enorm waren. Mehr als die Hälfte der historischen Bausubstanz wurde vernichtet.

Während der DDR-Zeit entwickelte sich Rostock zum Schiffbau- und Schifffahrtszentrum. Zwischen 1957 und 1960 entstand der Überseehafen Rostock. Der wirtschaftliche Aufschwung zog viele Menschen aus anderen Teilen der DDR an.

In  Rostock fanden im Frühherbst 1989 Donnerstags-Demonstrationen statt.

Ab 1991 wurde der historische Stadtkern Rostocks gründlich saniert.

2003 richtete Rostock die Internationale Gartenschau (IGA) aus und der Warnowtunnel wurde eröffnet.

Veranstaltungen und Kultur in Rostock

Museen

Das Kulturhistorische Museum Rostock beherbergt kultur- und kunstgeschichtliche Sammlungen von Malerei über Grafik bis zum Kunsthandwerk und vieles mehr. Das Museum befindet sich in den Gebäuden des 1270 gegründeten ehemaligen Zisterzienserklosters. Das Museum ist montags geschlossen. Mehr Informationen unter www.kulturhistorisches-museum-rostock.de

Im Teepott sind unter dem Titel „Reinhold Kasten – Der letzte große Abenteurer des 20. Jahrhunderts“ Ausstellungsstücke zu sehen, die der Lübecker Fahrensmann Reinhold Kasten in sechs Jahrzehnten auf der ganzen Welt zusammengetragen hat. Täglich geöffnet.

Im Heimatsmuseum kann der Besucher erfahren wie Fischer, Lotsen und Seeleute einst gelebt haben und wie sich die Fischerei und das Bäderwesen im Laufe der Jahre entwickelt haben. Von April bis Oktober geöffnet von Dienstag bis Sonntag 10:00-18:00 Uhr. Von November bis März montags und dienstags geschlossen. www.heimatmuseum-warnemuende.de

Das Schiffbau- und Schifffahrtsmuseum befindet sich in dem 1957 auf der Warnowerft gebauten 10.000-Tonnen Hochseefrachter „Dresden“. Neben dem Maschinenraum kann man auch die Kommandobrücke besichtigen und sich wie ein Kapitän fühlen. Anhand zahlreicher Originale und Modelle wird die Entwicklung der Seefahrt von der Hanse bis zur modernen Hochseeschifffahrt gezeigt.

Veranstaltungen

Die bekannteste Veranstaltung Rostocks ist wohl die Hanse Sail, die in diesem Jahr vom 5. Bis 8. August zum 20. Mal in Rostock stattfindet. Neben Koggen und Barkentinen und der Schonerbrigg „Greif“ sind auch traditionelle Schiffe ohne Segel zu sehen. Die ältesten Schiffe stammen aus dem letzten Drittel des 19. Jahrhunderts. Große Windjammer werden nach Rostock kommen und auf vielen Schiffen können Gäste mitfahren. Aber auch an Land gibt es ein Volksfest, das am Samstagabend mit einem Feuerwerk gekrönt wird.

21.05.2010 20.00 Uhr – Global Battle of the Bands im Stadthafen Rostock

Zoo in Rostock

Der Rostocker Zoo ist der größte Zoo der deutschen Küste und beherbergt 1.500 Tiere in einer Parkanlage von 56 Hektar Größe. Mehr Informationen zum Zoo finden Sie hier.

Seit 2008 gibt es an der Warnemünder Ostmole eine Robbenstation. Interessierte Besucher können in einer Führung das Forschungsinstitut auf einem alten Flussdampfer kennenlernen. www.hohe-duene.de

Gastronomie in Rostock

Die „Vörreeg“ ist eine schmale Gasse mit Kopfsteinpflaster und gilt vor allem bei Kneipenbesuchern als Geheimtipp.
Kulinarisch hat Rostock neben frischem Fisch alles zu bieten, was das Herz begehrt.

Öffentliche Verkehrsmittel in Rostock

Für Besucher der Stadt Rostock eignet sich gut die RostockCard. Sie ist das Ticket für Nahverkehr, Kultur und Erlebnis in Rostock. Freie Fahrt mit den Verkehrsmitteln des Verkehrsverbundes Warnow im Gesamtnetz Rostock, ermäßigte Stadtführungen, ermäßigte Schiffsfahrten, ermäßigte Kulturangebote, ermäßigte Sport- und Freizeitangebote, Sonderpreise in Rostocker Gaststätten, und ermäßigte Wellnessangebote. Mehr Informationen finden Sie hier.

Messetermine in Rostock

  • 01.07.2010 nordjob Rostock
  • 07.08.2010 10:00 Uhr Internationale Reptilienbörse Terraxotica-Germany
  • 01.10.2010 – 03.10.2010 DiGA Gartenmesse Rostock

Ausflugsziele in der Nähe von Rostock

Ostsee bei Rostock © flickr/tillwe

Die Rostocker Heide ist mit einer Größe von 6.000 Hektar eines der letzten großen geschlossenen Waldgebiete an der deutschen Küste.  Das Wegenetz für Wanderer und Radfahrer ist etwa 61 Kilometer lang und auch ein internationaler Radwanderweg führt von Hohe Düne bis nach Graal-Müritz durch die Rostocker Heide. Informationstafeln geben Auskunft über die Tier- und Pflanzenwelt und  11 Waldparkplätze stehen den Besuchern zur Verfügung.

Auf dem Dreimast-Top-Segelschoner „Santa Barbara Anna“ können sie auf Segeltörn gehen. Mehr Informationen finden Sie hier.

Heiligendamm ist heute ein Ortsteil von Bad Doberan und das älteste deutsche Seebad, gegründet 1793. Die „Weiße Stadt am Meer“ besticht durch die Schönheit der klassizistischen Bauten aus dem 18. Und 19. Jahrhundert. Hier fand im Sommer 2007 auch der G8-Gipfel statt. www.heiligendamm.de

Die Halbinselkette Fischland-Darß-Zingst ist ein Paradies für Naturfreunde mit Urwald, Mooren, Steilküste und Sand- und Naturstränden. Das Ostseebad Ahrenshoop ist eine berühmte Malerkolonie. Vom 35 Meter hohen Leuchtturm Darßer Ort hat man einen tollen Blick über die Gegend. www.fischland-darss-zingst.de

Natürlich bieten sich von Rostock aus auch Ausflüge nach Skandinavien an, sogar Tagesausflüge sind möglich.

Tags: , , ,

Kiel

Sehenswürdigkeiten in Kiel

Der Hauptbahnhof wurde 1899 von dem im D-Zug angereisten Kaiser Wilhelm II. eingeweiht. Wirklich fertig wurde der Bau allerdings erst 1911. Nach Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg wurde er von 1950-1955 weitestgehend wieder instand gesetzt und 1972 zur Segel Olympiade renoviert. Ab 1999 wurde der Bahnhof erneut renoviert und präsentierte sich zur Kieler Woche 2004 als einer der modernsten Bahnhöfe Deutschlands.

Schwedische Fähre©flickr/arne.list

Der Schwedenkai ist Kiels Tor nach Schweden, von hier fahren  die Fähren der Stena-Reederei ab nach Skandinavien und bringen so auch viele schwedische Touristen nach Kiel.

Der Norwegenkai ist die Verbindung nach Norwegen seit 1959 der Reeder Anders Jahre der Stadt Kiel eine regelmäßige Fährverbindung zwischen Kiel und Oslo vorgeschlagen hat. Bei HDW wurde 1960 die erste M/S Kronprinz Harald gebaut, der zahlreiche Schiffe folgten.

Kiels Cruise Terminal Ostseekai liegt fast im Stadtzentrum und ist bei Kreuzfahrtgästen  und -kapitänen gleichermaßen beliebt. Jedes Jahr legen hier weit mehr als 100 Kreuzfahrtschiffe an.

Das Hindenburgufer ist Deutschlands längste Seepromenade an deren Ende der Tirpitzhafen, der 1939 fertiggestellt wurde,  liegt. Hier ist auch der Liegeplatz des Segelschulschiffs Gorch Fock. Es wurde 1958 in Hamburg bebaut.

Kleiner Kiel und Bootshafen sind prägende Freiräume Kiels. Der Kleine Kiel hatte früher mit dem Bootshafen und der Förde eine Verbindung und war so ein Meeresarm. Heute entwässert er nur noch durch Rohrverbindungen in den Bootshafen und die Förde. Er schützte die heutige Altstadt, die durch mehrere Brücken mit dem Festland verbunden war. Durch das Anwachsen der Stadt und Trockenlegungen wurde der Kleine Kiel verkleinert und ist heute nur noch etwa halb so groß wie damals.

Der Berliner Platz der 1951 zwischen Bootshafen und kleinem Kiel entstandene Platz wurde zwei Jahre nach dem blutig niedergeschlagenen Arbeiteraufstand in Ostberlin in Berliner Platz umbenannt. Er ist heute ein beliebter Ruhepunkt mit freiem Blick auf die Hafenskyline, die Fähr- und Kreuzfahrtschiffe und die Werftanlage von HDW.

1911 weihte Kaiser Wilhelm II. auch das Kieler Rathaus ein. Das in 4 Jahren, nach Plänen von Hermann Billing, erbaute Rathaus hat einen 106 Meter hohen Turm, der an Venedigs Campanile erinnert. Der Turm diente während des Zweiten Weltkrieges den alliierten Piloten als Markierung, weshalb er nicht zerstört wurde. Von ihm hat man einen wunderbaren Blick über die Stadt und den Hafen und man kann noch dazu den letzten zugelassenen Paternoster benutzen. Vom Rathausturm wird jedes Jahr die Kieler Woche eröffnet.

Das von Heinrich Seeling erbaute Opernhaus wurde 1907 eingeweiht. Nach den Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg wurde es 1952 wieder aufgebaut und von Kallmorgen und Zotzmann im inneren modern gestaltet. Der Besuchereingang mit drei Portalen und Freitreppe zum Kleinen Kiel entspricht noch weitgehend dem Original. 1972 wird ein Betriebsgebäude in Form eines schwarzen Kubus angebaut.

Seit 1862 wurden sumpfige Teile des Kleinen Kiel zugeschüttet und neben dem Bauplatz für das Opernhaus, damals noch Stadttheater, entstand mit alten Baumbeständen auch der heutige Hiroshima Park. Hier wird nicht nur der Toten des  Atombombenabwurfs auf Hiroshima gedacht, sondern es gibt auch eine Gedenkstätte für die von den Nationalsozialisten umgebrachten Sinti und Roma. Ein von Harro Magnussen 1908 aufgestelltes Bismarck Standbild ist ebenso im Park zu finden wie wohl das beliebteste Kunstwerk in Kiel „Changing Invisibility“ des dänischen Künstlers Jeppe Hein.

Das Kieler Kloster wurde von Graf Adolf  IV. von Schauenburg während des Baus der Stadt errichtet. Er selbst lebte dort von 1245 bis zu seinem Tod 1261 als Franziskanermönch. 1530 wird das Kloster an die Stadt übergeben. Es beherberg erst ein Alten- und Pflegeheim, später eine Lateinschule. 1555 ist es eine Herberge und nach Gründung der Kieler Universität 1665, sind hier Lehr- und Arbeitsräume untergebracht.

Die Nikolaikirche wurde spätestens 1242 fertiggestellt und stand neben dem Kloster. Die ursprünglich mit einem dreijochigen Langhaus aus Backstein und einem zu drei Seiten frei stehenden Turm gebaute Kirche wurde 100 Jahre später wieder umgebaut. Das Dach wird, nach Vorbild der Lübecker Petrikirche,  erhöht und ein Langchor entsteht. Auch der jetzt von drei Seiten umschlossene Turm wird erhöht und prägt das Kieler Stadtbild. Während des Zweiten Weltkrieges kann die wertvolle Innenausstattung in Sicherheit gebracht werden und nach der kompletten Zerstörung erfolgt in den 1950er Jahren der Wiederaufbau nach Plänen von Gerhard Langmaack.

Die Dänische Straße war einst das Tor nach Dänemark und dadurch, dass sie im Krieg verschont blieb, kann sie mit heute gut erhaltenen Häusern aufwarten. In der heutigen Geschäftsstraße kann man wunderbar bummeln und einkaufen oder das Kieler Stadtmuseum besuchen. Auch bei Kreuzfahrtgästen ist die Dänische Straße beliebt.

Die Entstehung des Schlossgartens, Kiels ältestem Garten geht auf das 15. Jahrhundert zurück. Im 17. Jahrhundert war er ein Renaissance-Lustgarten, wurde im Laufe der Zeit zum Barockgarten und dann zum Englischen Landschaftsgarten. Erst ab 1864 ist er auch den Bürgern Kiels zugänglich. Auch wenn der Schlossgarten, da er vom Verkehr umrundet wird, keine Oase der Ruhe ist, ist er doch einen Besuch wert. Hier befinden sich einige bemerkenswerte Kunstwerke und man hat einen besonderen Blick auf die Kreuzfahrtschiffe.

Der alte Botanische Garten von 1884 ist ein romantischer Garten mit altem Baumbestand und verschlungenen Wegen. Oberhalb liegt ein Pavillon, von dem man einen schönen Ausblick auf die Kieler-Förde hat. Neben einem Teich, an dem seltene Singvögel zu beobachten sind, gibt es noch ein Gartenhäuschen und ein Verwaltungshaus aus Kaisers Zeiten. Attraktionen des alten Botanischen Gartens sind ein Sommer-Mammutbaum und ein stattlicher Ginko.

Geschichte Kiels

Zwischen 1233 und 1242 wurde Kiel, dessen ursprünglicher Name Holstenstadt  tom Kyle war, von Graf Adolf IV. von Holstein aus dem Hause Schauenburg gegründet. Diese Stelle war die einzige an der sächsisches Territorium an die Ostsee grenzte und somit die einzige Möglichkeit für einen sächsischen Ostseehafen. So wurde Kiel als eine der nördlichsten Städte des Heiligen Römischen Reiches planmäßig angelegt.

Nikolaikirche©flickr/arne.list

1242 erhielt Kiel das Lübische Stadtrecht.

1283 trat Kiel der Hanse bei, beteiligte sich aber kaum an gemeinsamen Aktivitäten. Der Fernhandel blieb weit hinter dem Lübecks und Flensburgs zurück. Der Einfluss der Landesherren auf den Handel war hier wesentlich stärker als in den freien Städten und so wurde Kiel 1518 auch wieder aus der Hanse ausgeschlossen.

Wichtig für Kiel war aber der Kieler Umschlag, der 1469 erstmalig erwähnt wird, den es aber wohl schon länger gab. In der Woche vom 6. bis 14. Januar jeden Jahres wurden Geldgeschäfte betrieben für die Interessenten extra aus dem ganzen Land anreisten. Im Anschluss daran wurde ein Volksfest gefeiert. Das Volksfest gibt es seit 1975 wieder jährlich.

Ab 1301 war Kiel befestigt und ab 1329 von einer Stadtmauer umgeben. Bis ins späte 16 Jahrhundert beschränkte sich das besiedelte Gebiet weitestgehend auf den kleinen Bereich der Altstadt mit nur einer Kirche, der 1240 fertiggestellten Nikolaikirche.
1665 wurde die Christian-Albrechts-Universität von Christian Albrecht von Gottorf  im Gebäude des ehemaligen Klosters gegründet. Sie war die nördlichste Universität des römisch-deutschen Reiches.  Die Bürger Kiels waren zu Anfang nicht begeistert von der Universität, da sie die Gebäude zu stellen hatten und die meist flegelhaften Studenten ertragen mussten. Über 300 Studenten in einer Stadt mit nicht einmal 4000 Einwohnern um 1700. Noch dazu unterstanden die Studenten wie auch die übrigen  Universitätsangehörigen nicht der Gerichtsbarkeit der Stadt. Trotzdem profitierte die Stadt langfristig natürliche auch wirtschaftlich von der Stadt.

Als die Gottorfer Herzöge 1721 ihre Besitzungen  in Schleswig verloren, wurde Kiel Residenz. 1728 wurde hier der spätere russische Zar Peter III. als Sohn von Herzog Karl Friedrich von Schleswig-Holstein-Gottorf geboren.  Peters Witwe überließ nach seinem frühen Tod 1773 Reste des Herzogtums, einschließlich Kiels, dem dänischen König, der die Stadt in seiner Eigenschaft als Herzog von Holstein regierte. Für die Universität bedeutete die Zeit einen erheblichen Aufschwung.

1803 wurde der Botanische Garten, als erster seiner Art in Deutschland, angelegt.

1806 wurden Kiel und Holstein staatsrechtlich ein Teil Dänemarks.

1813 wurde Kiel von den Schweden eingenommen.

1814 wurde der Frieden von Kiel geschlossen und Kiel wurde weiter vom dänischen König regiert.

1815 wurde Kiel Mitglied des Deuschen Bundes.

1838 wurde die Maschinenbauanstalt Schweffel und Howaldt gegründet. Nicht nur Kiels erster großer Industriebetrieb, sondern auch der Vorgänger der heutigen Werft HDW.

1844 wurde Kiel durch den Bau der Eisenbahnlinie nach Altona mit Elbe und Nordsee verbunden.

1848 bildete sich eine provisorische schleswig-holsteinische Regierung und es wurde Krieg gegen Dänemark geführt um sich von der dänischen Krone zu lösen. Schleswig- Holsteinischer Krieg. Leider scheiterte der Versuch so souveränes Mitglied im Deutschen Bund zu werden aber.

1864 wurde Schleswig-Holstein dann aber von Preußen und Österreich im Deutsch-Dänischen Krieg erobert. Beide regierten Kiel zuerst gemeinsam.

1865 wurde die Ostsee-Marinestation vom preußischen König von Danzig nach Kiel verlegt.

1866 wurde Kiel endgültig preußisch.

1867 wurde der Norddeutsche Bund gegründet mit Kiel als Kriegshafen.

1882 fand die erste Kieler Woche statt. Seit 1885 wird sie als Kombination aus Schiffsparade und Volksfest gefeiert und ist so nach dem Oktoberfest und dem Cannstatter Volksfest das drittgrößte Deutschlands.

1883 wird Kiel kreisfreie Stadt.

1895 wurde der Kaiser-Wilhelm-Kanal, der heutige Nord-Ostsee-Kanal, eröffnet und wurde bald die meistbefahrene künstliche Wasserstraße der Welt. So wurde auch Kiel endgültig zum Haupthafen der Kriegsflotte.

1917 wurde Kiel Sitz des Oberpräsidiums der preußischen Provinz Schleswig-Holstein.

1918 begann mit dem Kieler Matrosenaufstand eine Revolution, die mit zum Ende des Ersten Weltkriegs beitrug.

1928 wurde der zivile Flughafen Kiel-Holtenau in Betrieb genommen.

1936 wurden in Kiel zum ersten Mal olympische Segelwettbewerbe ausgetragen.

In der Reichsprogromnacht am 9. November 1938 wurde die Kieler Synagoge am Schrevenpark zerstört. Im Arbeitserziehungslager Nordmark kamen zwischen Juni 1944 und Anfang 1945 600 Menschen ums leben.

Wegen der militärischen Bedeutung als Kriegshafen wurde Kiel durch Luftangriffe zu mehr als 80 Prozent zerstört.

Nach dem Zweiten Weltkrieg gehörte Kiel der Britischen Besatzungszone an. 1946 wurde Kiel Landeshauptstadt von Schleswig-Holstein und trat 1949 der Bundesrepublik bei.

1972 wurden in Kiel zum zweiten Mal die olympischen Segelwettbewerbe ausgetragen.

1982 feierte die Kieler Woche ihr 100jähriges Jubiläum.

1985 wurde leider die Straßenbahn in Kiel abgeschafft. Eine Entscheidung die von vielen bis heute bedauert wird.

1992 wurde die 750-Jahr-Feier abgehalten und 1994 die 100. Kieler Woche, den in den Kriegsjahren der Weltkriege hatten keine Veranstaltungen stattgefunden.

1995 wurde der Nord-Ostsee-Kanal 100 Jahre alt.

Veranstaltungen und Kultur in Kiel

Veranstaltungen

  • Die wohl bekannteste Veranstaltung in Kiel ist die Kieler Woche. Sie findet 2010 vom 19.-27. Juni statt.
  • 24.09.-26.09.2010 Viking Telecom Regatta – Segelromantik wie in alten Zeiten mit circa 30 Segelschiffen und einem bunten Rahmenprogramm.
  • Juli – August – Kieler Kultursommer mit Festen und Festivals für alle Altersgruppen. www.kultursommer-kiel.de
  • 9.-18. Juli 2010 – Mobi Dick in Kiel in der Halle am Seefischmarkt
  • 10. Juli – 29. August 2010 – 24. Schleswig-Holstein Musik Festival
  • 16.-18. Juli 2010 Käse trifft Wein
  • 4. September 2010 Jazz Nacht in der Kieler Altstadt

Mehr zu den Veranstaltungen in Kiel finden Sie hier.

Museen

  • Antikensammlung in der Kunsthalle Kiel, Di – So 10 – 18 Uhr, Mi 10 – 20 Uhr,  www.antikensammlung-kiel.de
  • Aquarium des Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften April – Sept. 9 – 19 Uhr, Okt. – März 9 – 17 Uhr, www.aquarium-kiel.de
  • Geologisches-und Mineralogisches Museum der Christian-Albrechts-Universität mit einer Dauerausstellung an Kristallen, Mineralien, Gesteinen und Fossilien, Mo – Do 8.30 – 16 Uhr, Fr 8.30 – 14 Uhr, www.ifg.uni-kiel.de/35.html
  • Kieler Kloster mit Informationen zur Geschichte des Kieler Klosters.
  • Kunsthalle zu Kiel, mit Gemälden, Skulpturen, Objektkunst, Foto- und Videoarbeiten, Kunst des 19. Jahrhunderts und Werke der klassischen Moderne,      täglich (außer Mo) 10 – 18 Uhr, Mi 10 – 20 Uhr, www.kunsthalle-kiel.de
  • Künstlermuseum Heikendorf mit Werken von Mitgliedern der Heikendorfer Künstlerkolonie,      Di – Sa 14 – 17 Uhr, So 11 – 17 Uhr

Zoo, Bäder und Thermen in Kiel

In Kiel gibt es insgesamt fünf Tiergehege die vor über 35 Jahren errichtet wurden und den Besuchereinnen und Besuchern zu Erholung dienen. Tiergehege Suchsdorf, Tiergehege Tannenberg, Tiergehege Hasseldieksdamm, Tiergehege Uhlenkrog, Tiergehege Hammer.

Sandstrände rund um die Kieler Förde laden genauso zum Baden ein wie zahlreiche Schwimmbäder. Dazu gibt es noch Thermen in Bad Schwartau, Kaltenkirchen und Scharbeutz.

Mehr Informationen zu Bädern und Thermen gibt es hier.

Gastronomie in Kiel

Durch die Nähe zur Ostsee gibt es natürlich immer frischen Fisch in Kiel. Die Kieler Sprotten werden allerdings meist in Eckernförde hergestellt. :-) Neben der heimischen Küche gibt es aber auch internationale Spezialitäten.

Öffentliche Verkehrsmittle in Kiel

Mit der FördeCARD haben Gäste 24 Stunden freie Fahrt mit Bussen und Fährschiffen im Gesamtgebiet Kiel und Rabatte für Kunst- und Kulturinstitutionen. Die FördeCARD gibt es in der Tourist-Information und in zahlreichen Hotels.

Messetermine in Kiel

  • 08.06.2010 – 09.06.2010 nordjob Kiel, Fachmesse für Ausbildung+Studium
  • 29.10.2010 – 31.10.2010 Lebensfreude Kiel, Messe für Gesundheit, Ökologie und Spiritualität
  • 30.10.2010 – 31.10.2010 job-messe kiel
  • 06.11.2010 – 07.11.2010 Tattoo Convention Kiel, Tattoomesse Buntes Kiel
  • 27.11.2010 – 28.11.2010 Kieler Tiertage, Erlebnismesse für Tierfreunde und die ganze Familie
  • 19.02.2011 – 20.02.2011 FESTIVAL der HOCHZEIT, Die Hochzeitsmesse Kiel
  • 02.04.2011 – 03.04.2011 Klima & Leben Kiel, Messe für Energiesparen, Bauen, Renovieren und Sanieren
  • 28.10.2011 – 30.10.2011 Lebensfreude Kiel, Messe für Gesundheit, Ökologie und Spiritualität

U-Boot©flickr/Mispahn

Ausflugsziele in der Nähe von Kiel

Ein Kiel-Aufenthalt ist ohne einen Ausflug nach Laboe eigentlich undenkbar. Der Ort hat sich im Laufe der Zeit vom slawischen Fischer- und Bauerndorf zu einem der bekanntesten deutschen Bäder gemausert.
Hier gibt es einen 3 Kilometer langen Sandstrand mit Meerwasserhallenbad, attraktive Wassersportangebote und das wohl schönste Panorama an deutschen Küsten mit Ausblick auf eine der meistbefahrenen Schifffahrtsrouten der Welt. Nicht zu übersehen ist auch der 85 Meter hohe Turm des Marine Ehrenmals. 341 Stufen und Aufzüge führen zu einer Aussichtsplattform von der man einen einzigartigen Rundblick hat. Direkt daneben liegt das U-Boot U-995, das als historisch-technisches Museum dient und jedes Jahr von etwa 350.000 Menschen besucht wird.

Sehenswert ist auch das Freilichtmuseum Molfsee. Auf dem 60 Hektar großen Gelände sind über 70 historische Gebäude aus schleswig-holsteinischen Landschaften originalgetreu aufgebaut. Ein Rundgang gibt Einblicke in das Leben auf dem Land vom 16.-20. Jahrhundert.

Gerade für Familien ist auch eine Museumsbahnfahrt immer etwas Besonderes. Sie können von Kiel zum Schöneberger Strand fahren. Rückfahrten sind auch mit dem Fördedampfer möglich.

Mit dem Raddampfer Freya können Sie von Rendsburg nach Kiel auf dem Nord-Ostsee-Kanal fahren.
Auch Tagestörns mit traditionellen Segelschiffen aus dem Traditionshafen Kiel sind möglich. Mehr zu den Terminen finden Sie hier. www.kurskiel.de/Aktivitaten/Angebote/SegelninKiel/TagesfahrtenaufTraditionsseglern_185.html

Rund um Kiel gibt es auch noch zahlreiche Erlebnis und Freizeitparks. www.kurskiel.de/Aktivitaten/Angebote/SightseeingundAusflugstipps/ErlebnisundFreizeitparks_102.html

Eselfans sollten auf alle Fälle auch den Eselpark Nessendorf besuchen. www.eselpark.de/

Tags: , ,

Magdeburg

Sehenswürdigkeiten in Magdeburg

Die drei populärsten Sehenswürdigkeiten Magdeburgs sind wohl der Dom, das Hundertwasserhaus und das Kloster Unser Lieben Frauen.

Der Magdeburger Dom „St. Mauritius und St. Katharina” ist eine der größten Kirchen Deutschlands und seine Ursprünge gehen zurück in das Jahr 937. Otto I. gründete damals ein Kloster zu Ehren des Heiligen Mauritius. 955 wurde der Bau erweitert und 968 zur Kathedrale erhoben. Ausgestattet ist der Dom mit mit Säulen aus Marmor, Granit und Kaiserporphyr aus Italien, die Otto nach Magdeburg schaffen ließ.

Dom©flickr/simplyalex

1207 wurde der Dom durch ein Feuer stark beschädigt und da der Kirchengemeinde nun das Gotteshaus fehlte, ließ Erzbischof Albrecht II. zwei Jahre später einen Neubau errichten. Allerdings konnte die gotische Kathedrale erst 1362 geweiht werden. Im Jahr 1520 wurden dann auch die 101 Meter hohen Türme vollendet.

Im Inneren ist der Dom überraschend hell und bar jeder Farbigkeit. Einige originale Ausstattungsstücke und auch die Grablege Kaiser Ottos I.  und seiner Gemahlin sind noch erhalten.

Noch bis kurz vor seinem Tod arbeitete Friedensreich Hundertwasser (1928-2000) an den Plänen für die GRÜNE ZITADELLE VON MAGDEBURG. Zumindest lautet so der offizielle Name, den Hundertwasser dem Gebäude gab, das 2005 eingeweiht wurde. Schon während der Planungsphase polariserte der Bau die Meinung der Menschen und dies ist wohl auch bis heute so geblieben. Viele Besucher empfinden das Gebäude als ein Traumhaus in dem sie selber gerne wohnen würden, andere können mit der Kunst Hundertwassers nicht viel anfangen. Am besten macht sich jeder selbst ein Bild von diesem sicherlich ungewöhnlichen und sehr farbenfrohen Haus.

Das Kloster Unser Lieben Frauen, das seit 1974 ein Kunstmuseum beherbergt, liegt and der Straße der Romantik im Zentrum Magdeburgs am Ufer der Elbe. Fast 1000 Jahre ist das romanische Bauwerk alt. Auf den ersten Blick fällt dem Besucher die Turmgruppe mit dem anschließenden Kirchenbau auf. Der Kreuzgang hat ein spitzkegliges Dach und im Nordflügel faszinieren den Besucher die Tonnengewölbe. Sie werden für Ausstellungen und Veranstaltungen genutzt.

Mit dem Bau des Klosters wurde zur Zeit der Romanik um 1063/64 begonnen. Ab 1129 erfolgte die Fertigstellung dieses Nachfolgebaus des 1017/18 von Erzbischof Gero gegründeten Stifts. Erzbischof Norbert hat das Kloster dann dem Orden der Prämonstratenser übertragen. Ein frühgotisches Gewölbe, das 1220 in der Kirche ergänzt wurde zerstörte nicht die charakteristischen Merkmale der Romanik.

In den 1960er Jahren wurde der während des Zweiten Weltkrieges zerstörte Westflügel neu erbaut und Gebäude im Umfeld wurden beseitigt. Seit 2006 können Besucher auf einem Rundweg um das Kloster gehen. Auch eine Bibliothek mit den Altbeständen des Klosters, die bis ins frühe 17. Jahrhundert zurückreichen ist dort untergebracht.

Das Alte Rathaus aus dem 12./13. Jahrhunder wurde nach der Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg im Stil der italienisch-niederländischen Renaissance als Sandsteinbau wieder aufgebaut. Die Entwürfe stammten von dem Ingenieurhauptmann Heinrich Schmutze. Im 19. Jahrhundert fanden zahlreiche Aus- und Umbauarbeiten statt. Nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde das Rathaus ab 1965 originalgetreu wieder aufgebaut. Eine besondere Attraktion ist das Glockenspiel, das an den Markttagen und zu Konzerten zu hören ist.

Der auf der innerstädtischen Elbinsel gelegene Stadtpark Rotehorn ist das grüne Herz Magdeburgs und einer der am schönsten gelegenen englischen Landschaftsparks in Deutschland. Schon im frühen 19. Jahrhundert wurde die Ostseite der Insel als Badestrand genutzt und ab 1871 begann die gärtnerische Ausgestaltung des Südbereichs. Erheblich vergrößert wurde der Park dann 1898. Zu dieser Zeit entstanden auch der Tempel auf der Marieninsel und der Adolf-Mittag-See.

Die im Bauhausstil entworfene Stadthalle wurde 1927 in nur viereinhalb Monaten fertiggestellt und ergänzt durch einen 60 Meter hohen Aussichtsturm und das Pferdetor.

Geschichte Magdeburgs

Magdeburg ist die Hauptstadt von Sachsen-Anhalt und früheste Faustkeilfunde aus der Gegend stammen aus der Saaleeiszeit von vor circa 150.000 Jahren. Aus der Weichsel-Eiszeit etwa 15.000 v. Chr. stammen Funde, die auf sesshafte Siedler hinweisen.

805 wurde Magdeburg das erst Mal als Magadoburg urkundlich erwähnt. Unter Otto I. war es Kaiserpfalz, und unter Heinrich I. dem Vogler wurde es gegen Angriffe der Magyaren und Slawen befestigt. Die Elbfurt wurde aber gleichzeitig auch genutzt um mit den Slawen Handel zu treiben.

Rathaus©flickr/Matthew Black

946 starb Königin Editha, die Frau Otto I. die Magdeburg anlässlich ihrer Hochzeit als Morgengabe erhalten hatte. Ottos zweite Frau Adelheid von Italien beeinflusste stark die Architektur der Stadt.
968 wurde Magdeburg zum Erzbistum erhoben.

1035 wurde Magdeburg zur Messestadt erklärt und die Stadt hatte das Recht Handelsausstellungen und Konventionen abzuhalten. Dies hatte zur Folge, dass Besucher aus vielen Ländern kamen, um Handel zu treiben.
Seit 1295 war Magdeburg nachweislich Mitglied der Hanse und neben Braunschweig zum Vorort des Sächsischen Städtebundes.

Ab 1430 kam es wiederholt zu Auseinandersetzungen zwischen Stadt und Erzbischof und durch die Reformation wurden die Gegensätze noch vertieft.

Während des Dreißigjährigen Krieges wurde Magdeburg vom Feldherrn Tilly erobert und ging in Flammen auf. Unter dem Begriff Magdeburgisieren wurde dieser Vorgang berühmt. Die Bevölkerung wurde durch die Eroberung und den Brand stark dezimiert und nur wenige tausend Menschen blieben am Leben. Die Zahl der Toten liegt je nach Quelle bei 20-30.000.

1646 bis 1681 war der Physiker Otto von Guericke Bürgermeister und führte seine Versuche mit den Magdeburger Halbkugeln aus.

1824 wurde die Magdeburger Börse gegründet.

Seit 1866 war das Hauptquartier des IV. Armeekorps des norddeutschen Bundes und ab 1971 des Deutschen Kaiserreiches in Magdeburg. Während des Ersten Weltkrieges war die Stadt de VI. Armee-Inspektion unterstellt. Einer der Generale war Paul von Hindenburg, der spätere Reichspräsident.

Um die Industriebetriebe, die der Rüstungsproduktion dienten, zu zerstören, wurde Magdeburg ab 1943 intensiv durch alliierte Bomberverbände angegriffen. Am 16. Januar 1945 wurde die Altstadt zu 90 Prozent zerstört. Am 19. April durchbrachen die Amerikaner die starke deutsche Abwehr und besetzten den westlichen Teil der Stadt. Am 5. Mai 1945 nahm die Sowjetarmee den ostelbischen Teil ein.

Während der DDR-Zeit wurden acht beschädigte Kirchen gesprengt oder abgerissen, obwohl sie als wiederaufbaufähig galten. Dies sollte den Widerstand der Bevölkerung gegen das Regime brechen.

2005 wurde in Magdeburg das 1200-jährige Stadtjubiläum gefeiert.

Veranstaltungen und Kultur in Magdeburg

Veranstaltungen

Jeden Tag können Sie von 11.00 bis 13.00 Uhr an einer Stadtführung teilnehmen und zu Fuß durch die Geschichte der Stadt reisen. Treffpunkt ist die Tourist-Information Magdeburg, Ernst-Reuter-Allee 12, 39104 Magdeburg.

Nicht nur für Gruppen, sondern auch für Einzelpersonen gibt es Führungen in der MDCC-Arena, bei denen Sie die Spielerkabinen, den Innenraum und den Business- und  Logenbereich kennenlernen und den 1. FC Magdeburg hautnah erleben können. Die Besichtigungen finden nach Anmeldung statt: Telefon: 0391 990290 E-Mail: info@fc-magdeburg.de Kennwort Stadionführung

Besucher die mehr über die Jugend in der DDR erfahren möchten, sollten sich die Ausstellung „Zwischen Aufbegehren und Anpassen – Jugend in der DDR“ nicht entgehen lassen. Sie findet noch bis zum 30.06.2010 Mo-Fr von 8.00-18.00 Uhr statt. Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR (BStU), Außenstelle Magdeburg, Georg-Kaiser-Straße 4, 39116 Magdeburg

Wer mehr über das Leben und Werk Friedensreich Hundertwassers erfahren möchte, sollte sich die Kombination aus Stadtrundfahrt im Doppeldecker-Bus und geführtem Rundgang in der GRÜNEN ZITADELLE® nicht entgehen lassen. Eine Voranmeldung ist erforderlich. Telefon 0391 8380403

  • 29. Mai-5. Juni 2010 Magdeburger Orgelfesttage
  • 21.-25. Mai 2010 Spectaculum Magdeburgense – Reise ins Mittelalter, Festung Mark
  • 13.-14. August 2010 Ballon Magie Tage mit Früh- und Abendstarts von Heißluftballonen im Elbauenpark Magdeburg
  • 24. Oktober 2010 7. Magdeburger Marathon
  • 23. November-30. Dezember Magdeburger Weihnachtsmarkt auf dem Alten Markt. 24.u.25.12. geschlossen.

Museen

Das Kulturhistorische Museum vermittelt Einblicke in die Geschichte der Stadt und der Region. Otto-von-Guericke-Straße 68-73, 39104 Magdeburg, www.khm-magdeburg.de

Das Kunstmuseum im Kloster Unser Lieben Frauen ist Ausstellungsort für Skulptur und zeitgenössische Kunst in Sachsen Anhalt. Regierungstraße 4-6, 39104 Magdeburg, www.kunstmuseum-magdeburg.de

Das Museum für Naturkunde hat seine Ursprünge in dem 1869 gegründeten Naturwissenschaftlichen Verein zu Magdeburg. Hier können Sie viel lernen über Gebiete der Geologie, Mineralogie, Paläotologie, Botanik und Zoologie. Otto-von-Guericke-Straße 68-73, 39104 Magdeburg

Otto-von-Guericke-Museum in der Lukasklause. Lukasklause, Schleinufer 1, 39104 Magdeburg, www.uni-magdeburg.de/org/ovgg

Im Technikmuseum, das 1995 eröffnet wurde, werden in einer ständigen Ausstellung Antriebs- und Werkmaschinen und Objekte aus den Bereichen Drucktechnik, Schließtechnik, Verkehr und anderem gezeigt. Technikmuseum, Dodendorfer Straße 65, 39112 Magdeburg

Hundertwasserhaus©flickr/tm-md

Zoo Magdeburg

Der Magdeburger Zoo liegt im Vogelgesang-Park. Auf einer Fläche von 12 Hektar sind 637 Tiere von 157 Arten zu sehen. Neben Sibirischen Tigern und Schneeleoparden sind Elefanten, Giraffen, Löwen, Affen, Antilopen, Papageien und Spitzmaulnashörner zu erleben. www.zoo-magdeburg.de/templates/main/home.asp

Gastronomie in Magdeburg

In Magdeburg gibt es zahlreiche erstklassige Restaurants, Bars und Cafés. Sowohl regionale als auch internationale Küche ist im Angebot. www.magdeburg-tourist.de/Tourismus_Freizeit/Tourist_Information/Gastronomie/

Öffentliche Verkehrsmittel in Magdeburg

In Magdeburg gibt es die Tourist Card, mit der man in allen Bussen und Bahnen der Stadt freie Fahrt hat. Außerdem gibt es kostenfreie Leistungen wie die geführte Stadtrundfahrt, eine Domführung oder einer Führung durch die GRÜNE ZITADELLE VON MAGDEBURG und viele Ermäßigungen für Freizeit-und Kultureinrichtungen. www.magdeburg-tourist.de/index.phtml?sNavID=698.39&mNavID=37.9&La=1

Messetermine in Magdeburg

Informationen zu Messeterminen in Magdeburg gibt es hier.

Ausflugsziele in der Nähe von Magdeburg

Lohnend ist auf alle Fälle eine Fahrt zum Wasserstraßenkreuz Magdeburg. Hier erwarten die Besucher die Sparschleuse Rothensee, die längste Kanalbrücke Europas über die Elbe mit einer Länge von 918 Metern und die Doppelsparschleuse Hohenwarthe. Dieses gigantische Verkehrsprojekt liegt in einer herrlichen Landschaft. Seit dem 10. Oktober 2003 ist das Wasserstraßenkreuz für den Schiffsverkehr freigegeben.

In Magdeburg-Randau ist seit 2001 ein steinzeitliches Museumsdorf entstanden. Hier finden die Besucher prähistorische Bauten, Spielstätten und auch ein Sanitärgebäude. Die Anlage liegt am Elberadweg und ist von Mai bis Oktober von 9.00-16.00 Uhr (am Wochenende von 10.00-17-00 Uhr) geöffnet.

Auch Halle an der Saale ist ein schönes Ausflugsziel. In der grünen Stadt am Fluss gibt es viel zu entdecken. Zum Beispiel den Roten Turm, die Rolandstatue oder die spätgotische Marktkirche.

Auch der Harz mit seinen Wäldern und Seen und dem Brocken, dem höchsten Berg im Norden, ist von Magdeburg aus in einer knappen Stunde zu erreichen. Halberstadt das Tor zum Harz ist schon aus der Ferne anhand der Kirchen zu sehen.

Tags: , ,

Bremen

Sehenswürdigkeiten in Bremen

Die wohl bekannteste Sehenswürdigkeit und auch das Wahrzeichen Bremens sind natürlich die Bremer Stadtmusikanten. Wer kennt nicht die Geschichte von Esel, Hund, Katze und Hahn, die nach Bremen ziehen wollten, um dort Stadtmusikanten zu werden. Ihre Skulptur wurde 1953 von Gerhard Marcks geschaffen und steht an der Westseite des Rathauses.

Rathaus©flickr/Matthew Black

Im Rathaus Bremens treffen sich seit 1545 Kaufleute, Reeder und Kapitäne zum Erfahrungsaustausch. Das sogenannte „Schaffermahl“ findet jedes Jahr Mitte Februar in der Oberen Rathaushalle statt. Sie war früher Fest- und Sitzungssaal des Rates und des Gerichts. In der Oberen Rathaushalle hängen Schiffsmodelle von der Decke deren Minikanonen zu wichtigen Anlässen sogar abgefeuert werden konnten. Hier wird deutlich, wie wichtig Handel und Schifffahrt seit jeher für die Stadt waren. Erbaut wurde das Rathaus mit seiner wundervollen Weser Renaissance Fassade zwischen 1405 und 1410. Im 20 Jahrhundert wurde das Rathaus erweitert. Der Architekt Gabriel von Seidel verstand es aber, den Neubau so dem mittelalterlichen Teil anzupassen, dass beide heute eine gelungene Einheit bilden.

Die Güldenkammer hat ihren Namen von den vergoldeten Ledertapeten, die zwischen 1618 und 1620 angebracht wurden. Sie war im 19. Jahrhundert ungenutzt und wurde 1905 von Heinrich Vogler im Jugendstil neu gestaltet.
2004 wurde das Rathaus, das sicher eines der schönsten Deutschlands ist,  zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt.

Auch der Bremer Roland vor dem Rathaus ist Teil des Weltkulturerbes. Die Statue, die für Freiheit und Marktrecht steht, ist schon über 600 Jahre alt und gilt als eine der schönsten und ältesten Rolandstatuen.

Im Ratskeller unter dem Rathaus lagert ein Fasswein von 1635. Er ist der älteste Deutschlands und schmeckt inzwischen mehr nach Sherry als nach Wein. Bevor das Rathaus und der Roland zum Weltkulturerbe erklärt wurden, durften immerhin der Bürgermeister und der Ratskellermeiste mal eine Kostprobe nehmen. In der großen Halle mit Gewölbe und Weinfässern werden den Gästen heute Bremer Spezialitäten und exzellente Weine serviert.  Eine kleine Besonderheit sind die Separees, hier Priölken genannt, die nur geschlossen werden dürfen, wenn sich mehr als zwei Personen darin befinden.

Der St. Petri Dom hat eine über 1.200-jährige Geschichte. Die ältesten Teile dieser evangelisch-lutherischen Kirche sind die Krypten. Errichtet wurde der heutige gotische Dom vom 11. bis zum 13. Jahrhundert. Im 14. Jahrhundert kamen seitliche Kapellen dazu. Nach der Reformation verfiel der Dom ziemlich und wurde zwischen 1888 und 1901 restauriert. Heute befindet sich auch ein Museum im Dom. Bemerkenswert sind auch seine Orgeln. Mit 99 Metern Höhe sind die Türme des Doms die höchsten Kirchtürme Bremens und auch die einzigen mit einer Aussichtsplattform.

Eine ganz besondere Sehenswürdigkeit Bremens ist auch die Böttcherstraße, die ein Gesamtkunstwerk auf 110 Metern Länge darstellt. Sie wurde in den 1920er Jahren erbaut und hier befinden sich Läden, Museen, Werkstätten, Gastronomie, das Casino Bremen und ein Glockenspiel. Der Bremer Kaffeekaufmann Ludwig Roselius, der Erfinder des koffeinfreien Kaffees, kaufte die verfallenen Häuser der Fassmacher auf und ließ sie restaurieren. Es entstand mit Hilfe der Architekten Bernhard Hötger, Eduard Scotland und Alfred Runge ein einheitlicher und archetektonisch außergewöhnlicher Straßenzug. Es ist ein Stilmix aus Art Déco und Backsteinbauweise.

Das Glockenspiel besteht aus 30 Meißener Porzellanglocken und 10 holzgeschnitzte Tafeln mit Darstellungen der Ozeanüberquerer werden im drehbaren Turm gezeigt.

Das Schnoorviertel ist Bremens ältestes Viertel. Hier stehen die kleinen Fachwerkhäuser aus dem 15. und 16. Jahrhundert dicht aneinander gereiht. Daher kommt auch der Name des Viertels, denn Schnoor ist der plattdeutsche Begriff für Schnur. Wie Perlen auf einer Schnur stehen die Häuser hier. Hier gibt es Goldschmiede- und Kunsthandwerk und Cafés um eine Pause zu machen.

In Bremens Rhododendronpark können Besucher die Welt der Rhododendren erleben im Science Center botanika könne Gerüche und Geräusche der Natur erforscht werden. In den angeschlossenen Schaugewächshäusern sind die original Rhododendren aus Südostasien und allerlei Kultur zu sehen.

Geschichte Bremens

Bremen ist die Hauptstadt des Zwei-Städte-Staates Freie Hansestadt Bremen. Das nördlich gelegene Bremerhaven ist der zweite Teil dieses Bundeslandes.

Auf einer Langen Düne in der Nähe einer Furt bildeten sich schon zwischen dem 1. und 8. Jahrhundert n. Chr. die ersten Siedlungen. Eine dieser Siedlungen, Fabrianum genannt, wurde schon 150 n. Chr. von dem alexandrinischen Geografen Claudius Ptolemaeus erwähnt.

Bremen war schon sehr früh Bischofsstadt, 787 von Karl dem Großen zum Bischofssitz erhoben, und Kaufmannssiedlung und erlebte unter Adalbert von Bremen (1043-1072) seine erste Blüte. 1186 machte das Gelnhauser Privileg Kaiser Friedrich Barbarossas zur Reichsstadt.

1260 trat Bremen der Hanse bei, war aber nicht als sicherer Bündnispartner bekannt. Mit zunehmender wirtschaftlicher Bedeutung wurde es der Stadt möglich, zumindest teilweise die weltliche Herrschaft des Bistums Bremen abzuschütteln. Zum Zeichen der Freiheit wurden 1404 der Roland und 1409 das Rathaus errichtet.

Roland©flickr/Matthew Black

Der zwischen 1574 und 1590 angelegte Weserhafen wurde durch die befestigte Neustadt am Westufer geschützt.  Allerdings versandete die Weser immer weiter und für die Handelsschiffe der Bremer Kaufleute wurde es schwierig anzulegen. Im flussabwärts gelegenen Vegesack wurde deshalb zwischen 1619 und 1623 von niederländischen Konstrukteuren der erste künstliche Hafen Deutschlands angelegt.

Während des Dreißigjährigen Krieges erhielt Bremen von Kaiser Ferdinand III. die Reichsunmittlebarkeit, die aber im 17. und 18. Jahrhundert bedroht war. Im 2. Stader Vergleich musste deshalb 1741 mit dem Kurfürstentum Braunschweig-Lüneburg eine Einigung erzielt werden.

1783 begann der direkte Handel mit den USA.

1802 wurde die einstige Stadtbefestigung von Isaak Altmann in noch heute vorhandene Wallanlagen umgestaltet.

1811 wurde Bremen von Napoleons Truppen besetzt und Hauptstadt des Départements des Bouches du Weser. 1814 verließen die Franzosen die Stadt wieder.

Im 19. Jahrhundert spielte Bremen eine führende Rolle im deutschen Überseehandel und auf der Werft von Johann Lange wurden 1817 das erste von Deutschen hergestellte Dampfschiff gebaut. Es war ein Raddampfer mit Namen „Die Weser“ der bis 1933 zwischen Bremen, Vegesack, Elsfleth, Brake und später Geestemünde  verkehrte.

1827 wurde vom Königreich Hannover Grund gekauft, um die Siedlung Bremerhaven anzulegen.

1857 wurde in Bremen der Norddeutsche Lloyd gegründet und andere Schifffahrtsgesellschaften folgten.

Während des Zweiten Weltkrieges waren Bremen und Bremerhaven wegen der Werftindustrie und des Flugzeugbaus häufig Ziele von Luftangriffen. 1945 wurde Bremen von den Amerikanern besetzt.
Nachdem sich die Bremer Bürger 1947 die Verfassung der Freien Hansestadt Bremen gegeben hatten, wurde Bremen 1949 ein Land der Bundesrepublik Deutschland.

Veranstaltungen und Kultur in Bremen

Veranstaltungen

  • 28.02.2009-23.10.2010 Farben.Formen.Fantasien. – Die Kreativität der Natur: diese Sonderausstellung im Universum Bremen erklärt unter anderem, warum Blätter im Herbst bunt werden, warum Schildkrötenpanzer aus Sechsecken bestehen und vieles mehr.
  • 29.11.2009-30.05.2010 Manieren. Geschichte von Anstand und Sitte aus sieben Jahrhunderten: Hier wird im Focke-Museum der Frage nachgegangen, was es mit dem guten Benehmen auf sich hat.
  • 05.02.-25.05.2010 Die Anatomieschau KÖRPERWELTEN macht Station in Bremen
  • 06.03.-02.05.2010 Die Azaleenschau läutet im Bremer Rhododendron-Park den Frühling ein.

Mehr zu den zahlreichen spannenden Veranstaltungen in Bremen erfahren Sie hier.

Bremer Stadtmusikanten©flickr/rs-foto

Museen

In der Kunsthalle Bremen ist eine Gemälde- und Skulpturensammlung vom 14. Jahrhundert bis in die Gegenwart zu sehen. Ein großes Kupferstichkabinett und deutsche und französische Impressionisten, außerdem Sonderausstellungen. Bis Anfang 2011 ist die Kunsthalle allerdings wegen Modernisierungsarbeiten geschlossen.

Im Übersee-Museum Bremen können Sie sich auf eine Reise um die Welt begeben und viele interessante Dinge sehen und erleben.

Zur Kunstsammlung Böttcherstraße gehören das Paula Modersohn-Becker Haus, das dem Werk der Malerin gewidmet ist, und das Museum im Roselius-Haus mit spätmittelalterlicher Kunst und Wohnkultur aus mehreren Epochen.

Das Focke-Museum ist das Bremer Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte und bietet einen Einblick in 1.200 Jahre Bremer Geschichte.

Moderne Kunst finden Sie im Weserburg Museum für moderne Kunst. Zu sehen gibt es Gegenwartskunst aus bedeutenden Privatsammlungen, Sonderausstellungen und Veranstaltungen.

Mehr zu den Bremer Museen finden Sie hier.

Gastronomie in Bremen

Wer gut und gediegen speisen möchte sollte sich die Spezialitäten im Bremer Ratskeller schmecken lassen. Dazu gibt es garantiert den passenden Wein.

Insgesamt finden Sie in der Bremer Altstadt eine große Auswahl an traditionsreichen Restaurants. Aber auch die internationale Küche kommt in Bremen nicht zu kurz.

Öffentliche Verkehrsmittel in Bremen

Mit der ErlebnisCARD Bremen können Sie alle Busse und Bahnen der ÖPVN nutzen und bekommen bis zu 50 % ermäßigten Eintritt bei zahlreichen Kultur- und Unterhaltungsprogrammen. www.bremen-tourismus.de/btz/erlebniscard_bremen.cfm?name=ErlebnisCARD%20Bremen&m=2.05

Messetermine in Bremen

Informationen zu den zahlreichen interessanten Messen und ihren Terminen finden Sie hier.

Ausflugsziele in der Nähe von Bremen

Mit dem Schiff können Sie eine Schlemmerfahrt auf der Weser von Bremen nach Bremerhaven unternehmen.

Auf der Bremer Weser- und Hafenrundfahrt erfahren sie Interessantes über die bremischen Häfen, die Schiffe und den Handel.

Mehr zu den zahlreichen Schifffahrten finden Sie hier.

Bremen kann außerdem Ausgangspunkt für viele Ausflüge in die Umgebung sein. Fahren Sie doch einmal in des Künstlerdorf Worpswede, besuchen die die Städte Oldenburg oder Verden, machen Sie einen Ausflug in die Lüneburger Heide oder in den Vogelpark Walsrode.
Auch Bremerhaven und der Zoo am Meer sind ein schönes Ausflugsziel. www.zoo-am-meer-bremerhaven.de/

Tags: , ,

Hamburg

Sehenswürdigkeiten in Hamburg

Der Hamburger Hafen samt Rundfahrt ist ein Muss. Der Hafen erstreckt sich von der City bis zum Elbstrand. Gefeiert wird hier der Hafengeburtstag mit Schiffen und Booten aller Art, vom Segelschiff bis zum Schlepper, die auch Ballett auf dem Wasser tanzen. Die Windjammerparade ist die größte der Welt. Auch das Feuerwerk ist ein Höhepunkt. Fahrten gibt es auch zur Queen Mary 2, Rundfahrten über Alster und Elbe, Themenrundfahrten lassen für Interessierte die ideale Tour finden. Auch die großen Fahrten in urigen Barkassen sind sehr beliebt.

Die Reeperbahn ist ein weiterer Inbegriff für Hamburg, gelegen im Stadtviertel St. Pauli. Das Vergnügungs-und Rotlichtviertel schlechthin. Dort sind auch viele Kleintheater zu finden, ebenso wie Musikclubs und Tanzbar. Das “Top Ten” oder der “Starclub” sind seit den Sechzigern ein Begriff. Hier traten schon die Beatles auf. Am Hans-Albers-Platz wird dieser geehrt mit einer Figur. Er machte die Straße weltberühmt mit seinem Film “Große Freiheit Nr. 7″. Auch heute noch eine Partymeile.

Die Hafenstraße ist auch Geschichte. In den 1980er Jahren der Inbegriff für Hausbesetzungen. Die leeren Wohnungen wurden erst friedlich besetzt, dann kam es aber zu Ausschreitungen mit Polizei und Staat.

Sonntags ist Fischmarkt-Tag. Bunt gemischtes Publikum aus Einheimischen und Touristen reihen sich dicht gedrängt, um diese Vielfalt zu sehen und auch zu probieren.

Das Chilehaus ist ein Kontorgebäude mit markanter Spitze, das an einen Schiffsbug erinnert.

Mit 34,3 Metern Höhe ist das Bismarck-Denkmal das weltweit größte Standbild des Reichskanzlers.

Der Dammtor Bahnhof ist im Jugendstil erbaut und war einst Paradebahnhof für Staatsbesucher.

Die Davidwache ist Deutschlands bekanntestes Revier. Es diente schon vielen Fernsehserien als Kulisse.

2012 soll die Elbphilharmonie eröffnet werden. Schon halb fertig ist das Bauwerk ein Hingucker in der Hamburger HafenCity.

Hamburger Hafen©flickr/fRandi-Shooters

Der Fernsehturm wird liebevoll von den Hamburgern als Tele-Michel bezeichnet. Er ist knapp 300 Meter hoch und somit ein toller Aussichtspunkt.

Die Landungsbrücken sind ein Touristenmagnet mit seinem Pegelturm, den Elbtunnel und den Abfertigungsgebäuden.

In den Krameramtsstuben ist heute eine vollständige Museumswohnung zu besichtigen. Dies ist das Überbleibsel einer typischen Hamburger Hofbebauung aus dem 17. Jahrhundert.

Planetarium und Sternwarte warten jährlich mit über 300000 Besuchern auf. Das Planetarium ist im ehemaligen Wasserturm zu finden. In der Sternwarte Bergdorf wird astronomische und astrophysikalische Grundlangenforschung betrieben. Beides ist zu besichtigen und hat gute Verkehrsanbindung.

Fehlen darf natürlich nicht ein Besuch beim Hamburger Michel. Diese ist eine der schönsten Barockkirchen. Der Turm ist unverwechselbar mit seiner kupfernen Haube und gilt als Wahrzeichen der Hansestadt.

Schöne Spaziergänge mit tollen Impressionen kann man im Schanzenviertel, der Speicherstadt und im Treppenviertel Blankenese machen.

Geschichte Hamburgs

Hamburg wurde erstmals urkundlich im 7. Jahrhundert erwähnt, als Geburtsort der Hanse durch einen Vertrag mit Lübeck im Jahre 1241.

Die ältesten Bebauungen gehen zurück bis ins 4. Jahrhundert v. Chr. Danach siedelten Sachsen im nordelbischen Raum. 810 ließ Karl der Große eine Taufkirche errichten und zur Sicherung wurde das Kastell Hammaburg gebaut. Dann wurde ein Bistum gegründet von Ludwig dem Frommen, das recht bald zum Erzbistum wurde. Kurze Zeit später überfielen die Wikinger diese Region, danach die slawischen Abodriten.
Hamburg wurde im 12. Jahrhundert Handels- und Marktsiedlung am westlichen Alsterufer. 1189 wurde von Kaiser Friedrich I. Barbarossa das Hafenrecht verliehen und Handelsprivilegien erteilt. Seitdem ist Hamburg zum florierenden Handelszentrum aufgestiegen. Auch bis zu 600 Brauereien gab es in dieser Stadt.
Das 14. Jahrhundert wurde für Hamburg interessant: es wurde Mitglied der Hanse und somit wichtigster deutscher Umschlagplatz zwischen Nord- und Ostsee. Ab 1510 galt Hamburg als Reichsstadt. 1558 eröffnete die erste Börse Deutschlands in Hamburg.
Seine kulturelle Blüte erlebte Hamburg im 17. und 18. Jahrhundert  z.B. mit der Gründung des Hamburgischen Nationaltheaters.

Hamburg©flickr/LuxTonnerre

Auch nach der Aufklärung und mit Beginn der Industrialisierung blieb Hamburg ein bedeutendes Wirtschaftszentrum. In seiner bewegten Geschichte stand Hamburg auch schon unter der dänischen Königskrone, was aber die Stadt Hamburg nie formal anerkannt hat. Auch war diese Stadt schon Teil des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation und Hauptstadt der Departements Elbmündung im französischen Kaiserreich. Auch ein russischer General belagerte die Stadt. Als Freie Stadt trat Hamburg 1815 nach dem Wiener Kongress dem Deutschen Bund bei.

Veranstaltungen und Kultur in Hamburg

Veranstaltungen

Hamburg ist Musicalstadt!

Derzeit laufen u.a. “Sister Act”,” Disneys Tarzan”, “Ich war noch niemals in NY” und natürlich der Dauerbrenner “König der Löwen”.

www.hamburg-tourism.de/veranstaltungen/musicals-shows/

Museen

Das BallinStadt Auswandererwelt Museum ist im Stadtteil Veddel. Es ist mir der S-Bahn oder einem Schiff von den St. Pauli Landungsbrücken zu erreichen. Es erzählt von den über 5 Millionen Menschen, die über Hamburg Europa verlassen haben, um ihr Glück in Amerika zu suchen. Auch kann man selbst an den PC’s dort seine Vorfahren suchen. Wer weiß, vielleicht entdeckt man ein verschollen geglaubtes Familienmitglied? Die Daten reichen von 1850 bis 1934.

Die Deichtorhallen sind architektonische sehr beeindruckend. Gebaut zwischen 1911 und 1914. Einst dienten sie als Obst- und Gemüsemarkthallen, dann als Blumengroßmarkt. Heute genutzt als Ausstellungsräume für zeitgenössische Kunst und Fotografie auf 5600 qm. Auch wird Design, Architektur und Kunst von heute gezeigt. Samstag und Sonntag werden öffentliche Führungen angeboten.

Das “Größte Kleine” bietet die weltweit größte Modelleisenbahnanlage im Miniatur Wunderland. Super gelegen in der Speicherstadt. Verschiedene Länder und sogar ein Flughafen sind schon fertiggestellt, ebenso wie Teile Hamburgs, des Harzes, Österreichs, Amerikas und Skandinaviens. Auch Baustellen und Werkstätten darf man ganz nah bestaunen. Täglich geöffnet und Führungen bis sechs Personen werden kann man buchen.

Im Museumshafen Övelgönne sind alte Schiffe der Renner; originalgetreu restauriert. Historische Segler, Plattenboote, Dampfschlepper und sogar ein Feuerschiff sind zu besichtigen. Wer Lust hat auf mehr: Hochseekutter, ein Dampfkran und eine zum Café umgebaute Hafenfähre sind auch noch da. Innenbesichtigungen sind auch möglich.

Und wer ein bisschen Pause von Wasser braucht, wird sich im Automobilmuseum wohlfühlen. Die neueste Ausstellung ist der PROTOTYP: frühe Nachkriegsmodelle, Rennautos, Eigenkonstruktionen sowie Rekordfahrzeuge mit interessanter Geschichte gibt es zu bestaunen. Auch wird über die Menschen hinter diesen Projekten berichtet.

www.hamburg.de/top-museum-hamburg/

Zoo in Hamburg

Ein Muss für Hamburg Besucher ist natürlich der Hamburger Tierpark Hagenbeck mit seiner langen Tradition. Der Tierpark hat eine neue Attraktion: das Tropenaquarium”! Dschungelpfade durch tropische und subtropische Urwälder, in denen Papageien, Lemuren, Krokodile und anderen Reptilien “lauern” machen dieses einzigartige Großaquarium zum Erlebnis für Groß und Klein. Fast 2 Millionen Liter fasst das Hai-Atoll!! Neben Haien leben hier Rochen, Moränen und Drückerfische. Ein Restaurant in dieser Umgebung nahe am Wasserfall lassen einen gerne innehalten. http://www.hagenbeck-tierpark.de/start.html

Gastronomie in Hamburg

Traditionelle hamburgische Küche, die einfach und preiswert ist bietet die Oberhafenkantine am Hafen/Klostertor. Die Gegend ist zwar öde, das Haus nicht gerade und die Bahn donnert über das Dach, aber vielleicht ist das auch der Grund, warum es bei Jung und Alt, betucht und weniger betucht so beliebt ist.

Laufauf in der Altstadt bietet individuelles Servieren durch Baukastensystem: Deine Entscheidung über Größe, Grundzutaten, Beilagen etc. für Dein Gericht.
authentisch afrikanisch: Tropical Point in Altona tischt auf: gebackene Bananen, Yamchips, Jollof-Reis, Fufu um nur einiges zu nennen. Auch die Getränke kommen aus Afrika wie Wein und Bier aus Namibia oder Nigeria. Auch ist das Essen in kleinen Portionen oder zum Mitnehmen erhältlich.

Öffentliche Verkehrsmittel in Hamburg

Tagestickets für  U+S-Bahn sind sehr praktisch, da es auch viele Park & Ride sowie Bike & Ride Parkmöglichkeiten im Umland gibt. www.hvv.de/fahrkarten/tageskarten/

Hafen mit Michel©flickr/az1172

Messetermine in Hamburg

  • Internorga für Hotel/Gastronomie
  • Reisen Hamburg
  • Hanse Pferd, Hanse Golf, Hanseboot,
  • Expo Marathon
  • Du und Deine Welt
  • Trau Dich! Hamburg

sind teils regelmäßige Messen in Hamburg. Informationen zu den verschiedenen Messeterminen finden Sie hier.

Ausflugsziele in der Nähe von Hamburg

Das Duvenstedter Brook ist ein knapp 800 ha großes Naturschutzgebiet im Nordosten von Hamburg. Diese urwüchsige und vielfältige Landschaft ist sowohl mit dem Pkw als auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen. Die Wege durch Wälder, Mooren, Heidelandschaft, Sümpfen und Wiesen dürfen zwar nicht verlassen werden, aber es gibt auch von dort viel zu entdecken wie Rotwild, Dammwild, Reiherkolonie und auch Graugänse brüten dort. Auf einer der Wiesen finden sich auch Galloway Rinder. Die Wege sind gut ausgeschildert und es gibt auch
Rundwegmöglichkeiten.

Im Öjendorfer Park hält sich jeder gerne auf. Ausgeschilderte Rundgänge, Spielplätze, Minigolf, Ponyreiten und gleich zwei Badestellen sprechen für sich. Und im Winter gibt es einen Rodelberg.

Tags: , ,

Copyright © 2010– 2011 Städte Info Deutschland All rights reserved