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Rizzi-Ausstellung in Bremen

Noch bis zum 4. Juli 2010 findet in Bremen die weltgrößte Ausstellung des New Yorker Künstlers James Rizzi statt.

James Rizzi, der in diesem Jahr 60 Jahre alt wird, startete seine Karriere als Straßenmaler und ist bekannt für seine farbenfrohen Bilder, die etwas an Kinderzeichnungen erinnern.

Happy Rizzi House Braunschweig © flickr/temporalata

Anlässlich seines Geburtstages sind in der Ausstellung in der Messe Bremen über 1200 seiner Werke zu sehen, darunter auch einige bisher unveröffentlichte.

Rizzi selbst ist so begeistert von Bremen, dass er auch die Bremer Stadtmusikanten in einem Kunstwerk verewigt hat. Auch Bilder des Rolands und des Rathauses plant James Rizzi.

Von Rizzi gibt es allerdings nicht nur Bilder, er hat auch schon Flugzeuge, Busse, Autos, Lokomotiven und in Braunschweig sogar ein ganzes Haus im Comic-Stil gestaltet.

Betrachter der Werke James Rizzis lassen sich schnell von seiner farbenfrohen und fröhlichen Kunst in den Bann ziehen und ganz besonders Kinder und Jugendliche lassen sich schnell begeistern. Ein Besonderer Schwerpunkt der Ausstellung in der Bremer Messe ist deshalb auch das Thema Kunst für Kinder. Es gibt hier auch spannende Mitmachaktionen für die ganze Familie.

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Bremerhaven

Sehenswürdigkeiten in Bremerhaven

Bremerhaven bildet zusammen mit Bremen das Bundesland Freie Hansestadt Bremen und ist die einzige deutsche Großstadt direkt an der Nordsee und noch dazu eine der größten europäischen Hafenstädte. Und da sich die Stadt selbst Seestadt Bremerhaven nennt, kann man sich vorstellen, dass sich hier fast alles ums Meer dreht. Aber auch die Forschung und Wissenschaft kommen in Bremerhaven, dem 2005 der Titel Stadt der Wissenschaft, verliehen wurde nicht zu kurz.

Aber natürlich gibt es auch in der Stadt die eine oder andere Sehenswürdigkeit anzuschauen.

Simon-Loschen-Turm©flickr/Dharion

Die Bürgermeister-Smidt-Gedächtniskirche wird von den Bürgern Bremerhavens einfach große Kirche genannt. Sie ist auch heute noch eines der höchsten Gebäude der Innenstadt.
Nachdem im Gründungs-Stadtplan von 1827 keine Kirche vorgesehen war, wurde erst 1842 beschlossen eine zu bauen. Dies erwies sich aber als schwieriger als gedacht, da der Marschenboden zu weich für ein solches Bauwerk war. Nach Plänen von Simon Loschen, von dem auch die Pläne für den Alten Leuchtturm stammten,  wurden 1853 552 Pfähle in den Boden gerammt um darauf die dreischiffige Kirche mit Apsis und Turm zu errichten. 1855 wurde der Backsteinbau mit farbigen Klinkern und gotischen Spitzbögen feierlich von Bürgermeister Smidt eingeweiht, der Turm wurde allerdings erst 1870 fertiggestellt. 1927 wurde die Kirche zu Ehren des ersten Bürgermeister Bremerhavens in Bürgermeister-Smidt-Kirche umbenannt und ist damit die einzige deutsche Kirche, die nach einem Bürgermeister benannt wurde. 1944 wurde die Kirche bis auf den Turm und die Sandsteinfiguren völlig zerstört und nach dem Krieg wieder aufgebaut.

Zusammen mit dem Columbus-Center ist die Bürgermeister-Smidt-Kirche ein Wahrzeichen der Stadt.

Das Columbus-Center wurde von dem Bremer Architekten Peter Weber 1970/71 im Rahmen eines Architekturwettbewerbes entworfen und befindet sich auf der Ostseite des Alten Hafens. Es trennt die Fußgängerzone und die Innenstadt vom Hafenbecken.

Im Columbus-Center befinden sich Parkdecks, Geschäfte, Restaurants und mehr. Auch Radio Bremen hat hier ein Studio. Hochhaustürme mit 555 Wohnungen erheben sich bis zu 88 Meter hoch über der Basis und sollen an Schornsteine von Schiffen erinnern.

Gegenüber auf der anderen Seite des Hafenbeckens befindet sich das Deutsche Schiffahrtsmuseum.

Als weiteres Wahrzeichen der Stadt wäre der Große Leuchtturm zu nennen, der auch, nach seinem Architekten Simon Loschen, Loschenturm genannt wird. Er ist der älteste Festland-Leuchtturm an der Nordseeküste, der noch in Betrieb ist. Der 39,90 Meter hohe Turm wurde von 1853 bis 1855 in nordeutscher Backsteingotik errichtet und ging 1856 in Betrieb. 1925 wurde er elektrifiziert.

Sehenswert ist auch der Wohnwasserturm in Wulsdorf. Das 1927 gebaute und 33 Meter hohe Gebäude ist gleichzeitig Wasserturm und Wohngebäude und war das erste Hochhaus an der Unterweser. Seit 1978 steht der Wohnwasserturm unter Denkmalschutz.

Der 1919 in Gulfport, Mississippi als Elizabeth Bandi vom Stapel gelaufene Viermast-Gaffelschoner „Seute Deern“ liegt heute als Museums- und Restaurantschiff im Hafen.

Im Gesundheitspark Speckenbüttel steht eine wunderschöne Bockwindmühle, die zwischen 1984 und 1986 nach altem Vorbild aufgebaut wurde, nachdem ihre Vorgängerinnen 1942 und 1983 ein Raub der Flammen wurden.

Wer einen schönen Blick über Bremerhaven haben möchte, sollte sich einer Führung zur Aussichtsgalerie auf dem Turm der über 100 Jahre alten Pauluskirche in Lehe anschließen. Man kann noch dazu Interessantes aus der Geschichte der Kirche und der Umgebung hören. Orgel, Glocken und Uhrwerk kann man so auch aus der Nähe betrachten.

Geschichte Bremerhavens

Bremerhaven ist eine sehr junge Stadt. 1827 kaufte die Freie Hansestadt Bremen das nördlich der Geestmündung gelegene Gelände um einen Seehafen und die Stadt Bremerhaven anzulegen.

Bremerhaven©flickr/Mispahn

Der Stadtteil Lehe wurde allerdings schon 1275 erstmals urkundlich erwähnt und die ersten Besiedlungen des heutigen Stadtgebietes gehen sogar bis ins Jahr 1139 zurück, als die Kirchendörfer Geestendorf und Wulsdorf erstmals urkundlich genannt wurden.

1851 erhielt Bremerhaven das Stadtrecht.

1939 wurde Bremerhaven in die preußische Stadt Wesermünde eingemeindet und wurde so zur Großstadt.

1947 wurde Wesermünde in Bremerhaven umbenannt und in das Land Bremen eingemeindet.

Veranstaltungen und Kultur in Bremerhaven

Veranstaltungen

  • Am 05.06.2010 findet die Lange Nacht der Kultur in Bremerhaven statt.
  • Im Rahmen der Sommerwelten Events, Erleben finden am 25.06.2010 die Musikwelten, vom 02.07.-04.07.2010 die Theaterwelten und vom 10.07.-11.07.2010 die Kinderwelten statt.
  • Vom 09.07.-11.07.2010 ist das Wochenende des Matjes! „Hafenspektakel“ und „Bremerhavener Matjestage“
  • Vom 25.08.-29.08.2010 findet die Sail Bremerhaven 2010 statt. Sie ist das internationale Windjammer-Festival. Mitsegeln für Jedermann ist möglich.

Museen

  • Deutsches Schiffahrtsmuseum – zwischen Columbus Center und Weserdeichpromenade befindet sich das Deutsche Schiffahrtsmuseum mit Objekten an Land und einer Museumsflotte im Alten Hafen. Auch die einzige noch erhaltene Hansekogge ist zu sehen. www.dsm.museum
  • Historisches Museum – Hier wird dem Besucher an Hand von Großexponaten und Rekonstruktionen die Geschichte der Stadt an der Küste vermittelt. www.historisches-museum-bremerhaven.de
  • Deutsches Auswandererhaus® – Die Besucher können hier den Spuren der mehr als sieben Millionen Auswanderern folgen, die über Bremerhaven nach Übersee auswanderten. www.dah-bremerhaven.de
  • Klimahaus® Bremerhaven – Im Klimahaus kann man entlang des 8. Längengrades eine Reise um die Welt machen und die verschiedenen Klimazonen kennenlernen. Es gibt Multimedia-Installationen, interaktive Exponate, große Aquarien und vieles mehr. www.klimahaus-bremerhaven.de
  • Kunsthalle und Kunstmuseum – Hier kommen Kunstinteressierte auf ihre Kosten. Neben der Kunsthalle, in der wechselnde Ausstellungen zu sehen sind, ist die Sammlung des Kunstvereins Bremerhaven im Kunstmuseum zu sehen. www.kunstverein-bremerhaven.de
  • Technikmuseum U-Boot „Wilhelm Bauer“ – Das weltweit einzige erhalteneU-Boot des Typs XXI ist ein technikgeschichtliches Denkmal. Es liegt im Museumshafen. www.dsm.museum

Zoo & Bäder in Bremerhaven

Zoo

Ein besonderes Highlight ist der Zoo am Meer in Bremerhaven. Er ist auch im Fernsehen zu sehen in „Seehund, Puma & Co.“. www.zoo-am-meer-bremerhaven.de/

Bäder

Neben Bad 1, dem Spaßbad, Bad 2 dem Wellnessbad und Bad 3 dem Stadionbad gibt es auch noch das Weser-Strandbad.

Gastronomie in Bremerhaven

Natürlich gibt es in Bremerhaven viel frischen Fisch zu essen. Neben regionaler Küche gibt es natürlich auch internationale Küche. Im Seefischkochstudio kann man in den Kochshows erleben, wie leckere Fischmenüs zubereitet werden und anschließend diese auch probieren.

Columbus Center©flickr/marmaduk

Öffentliche Verkehrsmittel in Bremerhaven

Unter www.bremerhavenbus.de finden Sie Informationen zu den öffentlichen Verkehrsmitteln in Bremerhaven.

Messetermine in Bremerhaven

18.06.-19.06.2010 Zweitakttreffen Luneort – Messe für 2-Takter mit Rennen und Rahmenprogramm

Ausflugsziele in der Nähe von Bremerhaven

Ein schönes Ausflugsziel ist der Leuchtturm „Roter Sand“ in der Wesermündung. Man kann ihn von Bremerhaven aus in drei Stunden mit dem Bergungsschlepper „Goliath“ erreichen. Die Termine sind aber schnell ausgebucht. Mehr dazu  hier.

Auch Segeltörns kann man natürlich von Bremerhaven aus machen. Hier finden Sie Informationen zu Törns auf der „Artemis“ und „Atlantis“.

Auch eine Fahrt auf die Insel Helgoland bietet sich von Bremerhaven aus an. Deutschlands einzige Hochseeinsel liegt nur 115 Kilometer entfernt in der Nordsee.

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Bremen

Sehenswürdigkeiten in Bremen

Die wohl bekannteste Sehenswürdigkeit und auch das Wahrzeichen Bremens sind natürlich die Bremer Stadtmusikanten. Wer kennt nicht die Geschichte von Esel, Hund, Katze und Hahn, die nach Bremen ziehen wollten, um dort Stadtmusikanten zu werden. Ihre Skulptur wurde 1953 von Gerhard Marcks geschaffen und steht an der Westseite des Rathauses.

Rathaus©flickr/Matthew Black

Im Rathaus Bremens treffen sich seit 1545 Kaufleute, Reeder und Kapitäne zum Erfahrungsaustausch. Das sogenannte „Schaffermahl“ findet jedes Jahr Mitte Februar in der Oberen Rathaushalle statt. Sie war früher Fest- und Sitzungssaal des Rates und des Gerichts. In der Oberen Rathaushalle hängen Schiffsmodelle von der Decke deren Minikanonen zu wichtigen Anlässen sogar abgefeuert werden konnten. Hier wird deutlich, wie wichtig Handel und Schifffahrt seit jeher für die Stadt waren. Erbaut wurde das Rathaus mit seiner wundervollen Weser Renaissance Fassade zwischen 1405 und 1410. Im 20 Jahrhundert wurde das Rathaus erweitert. Der Architekt Gabriel von Seidel verstand es aber, den Neubau so dem mittelalterlichen Teil anzupassen, dass beide heute eine gelungene Einheit bilden.

Die Güldenkammer hat ihren Namen von den vergoldeten Ledertapeten, die zwischen 1618 und 1620 angebracht wurden. Sie war im 19. Jahrhundert ungenutzt und wurde 1905 von Heinrich Vogler im Jugendstil neu gestaltet.
2004 wurde das Rathaus, das sicher eines der schönsten Deutschlands ist,  zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt.

Auch der Bremer Roland vor dem Rathaus ist Teil des Weltkulturerbes. Die Statue, die für Freiheit und Marktrecht steht, ist schon über 600 Jahre alt und gilt als eine der schönsten und ältesten Rolandstatuen.

Im Ratskeller unter dem Rathaus lagert ein Fasswein von 1635. Er ist der älteste Deutschlands und schmeckt inzwischen mehr nach Sherry als nach Wein. Bevor das Rathaus und der Roland zum Weltkulturerbe erklärt wurden, durften immerhin der Bürgermeister und der Ratskellermeiste mal eine Kostprobe nehmen. In der großen Halle mit Gewölbe und Weinfässern werden den Gästen heute Bremer Spezialitäten und exzellente Weine serviert.  Eine kleine Besonderheit sind die Separees, hier Priölken genannt, die nur geschlossen werden dürfen, wenn sich mehr als zwei Personen darin befinden.

Der St. Petri Dom hat eine über 1.200-jährige Geschichte. Die ältesten Teile dieser evangelisch-lutherischen Kirche sind die Krypten. Errichtet wurde der heutige gotische Dom vom 11. bis zum 13. Jahrhundert. Im 14. Jahrhundert kamen seitliche Kapellen dazu. Nach der Reformation verfiel der Dom ziemlich und wurde zwischen 1888 und 1901 restauriert. Heute befindet sich auch ein Museum im Dom. Bemerkenswert sind auch seine Orgeln. Mit 99 Metern Höhe sind die Türme des Doms die höchsten Kirchtürme Bremens und auch die einzigen mit einer Aussichtsplattform.

Eine ganz besondere Sehenswürdigkeit Bremens ist auch die Böttcherstraße, die ein Gesamtkunstwerk auf 110 Metern Länge darstellt. Sie wurde in den 1920er Jahren erbaut und hier befinden sich Läden, Museen, Werkstätten, Gastronomie, das Casino Bremen und ein Glockenspiel. Der Bremer Kaffeekaufmann Ludwig Roselius, der Erfinder des koffeinfreien Kaffees, kaufte die verfallenen Häuser der Fassmacher auf und ließ sie restaurieren. Es entstand mit Hilfe der Architekten Bernhard Hötger, Eduard Scotland und Alfred Runge ein einheitlicher und archetektonisch außergewöhnlicher Straßenzug. Es ist ein Stilmix aus Art Déco und Backsteinbauweise.

Das Glockenspiel besteht aus 30 Meißener Porzellanglocken und 10 holzgeschnitzte Tafeln mit Darstellungen der Ozeanüberquerer werden im drehbaren Turm gezeigt.

Das Schnoorviertel ist Bremens ältestes Viertel. Hier stehen die kleinen Fachwerkhäuser aus dem 15. und 16. Jahrhundert dicht aneinander gereiht. Daher kommt auch der Name des Viertels, denn Schnoor ist der plattdeutsche Begriff für Schnur. Wie Perlen auf einer Schnur stehen die Häuser hier. Hier gibt es Goldschmiede- und Kunsthandwerk und Cafés um eine Pause zu machen.

In Bremens Rhododendronpark können Besucher die Welt der Rhododendren erleben im Science Center botanika könne Gerüche und Geräusche der Natur erforscht werden. In den angeschlossenen Schaugewächshäusern sind die original Rhododendren aus Südostasien und allerlei Kultur zu sehen.

Geschichte Bremens

Bremen ist die Hauptstadt des Zwei-Städte-Staates Freie Hansestadt Bremen. Das nördlich gelegene Bremerhaven ist der zweite Teil dieses Bundeslandes.

Auf einer Langen Düne in der Nähe einer Furt bildeten sich schon zwischen dem 1. und 8. Jahrhundert n. Chr. die ersten Siedlungen. Eine dieser Siedlungen, Fabrianum genannt, wurde schon 150 n. Chr. von dem alexandrinischen Geografen Claudius Ptolemaeus erwähnt.

Bremen war schon sehr früh Bischofsstadt, 787 von Karl dem Großen zum Bischofssitz erhoben, und Kaufmannssiedlung und erlebte unter Adalbert von Bremen (1043-1072) seine erste Blüte. 1186 machte das Gelnhauser Privileg Kaiser Friedrich Barbarossas zur Reichsstadt.

1260 trat Bremen der Hanse bei, war aber nicht als sicherer Bündnispartner bekannt. Mit zunehmender wirtschaftlicher Bedeutung wurde es der Stadt möglich, zumindest teilweise die weltliche Herrschaft des Bistums Bremen abzuschütteln. Zum Zeichen der Freiheit wurden 1404 der Roland und 1409 das Rathaus errichtet.

Roland©flickr/Matthew Black

Der zwischen 1574 und 1590 angelegte Weserhafen wurde durch die befestigte Neustadt am Westufer geschützt.  Allerdings versandete die Weser immer weiter und für die Handelsschiffe der Bremer Kaufleute wurde es schwierig anzulegen. Im flussabwärts gelegenen Vegesack wurde deshalb zwischen 1619 und 1623 von niederländischen Konstrukteuren der erste künstliche Hafen Deutschlands angelegt.

Während des Dreißigjährigen Krieges erhielt Bremen von Kaiser Ferdinand III. die Reichsunmittlebarkeit, die aber im 17. und 18. Jahrhundert bedroht war. Im 2. Stader Vergleich musste deshalb 1741 mit dem Kurfürstentum Braunschweig-Lüneburg eine Einigung erzielt werden.

1783 begann der direkte Handel mit den USA.

1802 wurde die einstige Stadtbefestigung von Isaak Altmann in noch heute vorhandene Wallanlagen umgestaltet.

1811 wurde Bremen von Napoleons Truppen besetzt und Hauptstadt des Départements des Bouches du Weser. 1814 verließen die Franzosen die Stadt wieder.

Im 19. Jahrhundert spielte Bremen eine führende Rolle im deutschen Überseehandel und auf der Werft von Johann Lange wurden 1817 das erste von Deutschen hergestellte Dampfschiff gebaut. Es war ein Raddampfer mit Namen „Die Weser“ der bis 1933 zwischen Bremen, Vegesack, Elsfleth, Brake und später Geestemünde  verkehrte.

1827 wurde vom Königreich Hannover Grund gekauft, um die Siedlung Bremerhaven anzulegen.

1857 wurde in Bremen der Norddeutsche Lloyd gegründet und andere Schifffahrtsgesellschaften folgten.

Während des Zweiten Weltkrieges waren Bremen und Bremerhaven wegen der Werftindustrie und des Flugzeugbaus häufig Ziele von Luftangriffen. 1945 wurde Bremen von den Amerikanern besetzt.
Nachdem sich die Bremer Bürger 1947 die Verfassung der Freien Hansestadt Bremen gegeben hatten, wurde Bremen 1949 ein Land der Bundesrepublik Deutschland.

Veranstaltungen und Kultur in Bremen

Veranstaltungen

  • 28.02.2009-23.10.2010 Farben.Formen.Fantasien. – Die Kreativität der Natur: diese Sonderausstellung im Universum Bremen erklärt unter anderem, warum Blätter im Herbst bunt werden, warum Schildkrötenpanzer aus Sechsecken bestehen und vieles mehr.
  • 29.11.2009-30.05.2010 Manieren. Geschichte von Anstand und Sitte aus sieben Jahrhunderten: Hier wird im Focke-Museum der Frage nachgegangen, was es mit dem guten Benehmen auf sich hat.
  • 05.02.-25.05.2010 Die Anatomieschau KÖRPERWELTEN macht Station in Bremen
  • 06.03.-02.05.2010 Die Azaleenschau läutet im Bremer Rhododendron-Park den Frühling ein.

Mehr zu den zahlreichen spannenden Veranstaltungen in Bremen erfahren Sie hier.

Bremer Stadtmusikanten©flickr/rs-foto

Museen

In der Kunsthalle Bremen ist eine Gemälde- und Skulpturensammlung vom 14. Jahrhundert bis in die Gegenwart zu sehen. Ein großes Kupferstichkabinett und deutsche und französische Impressionisten, außerdem Sonderausstellungen. Bis Anfang 2011 ist die Kunsthalle allerdings wegen Modernisierungsarbeiten geschlossen.

Im Übersee-Museum Bremen können Sie sich auf eine Reise um die Welt begeben und viele interessante Dinge sehen und erleben.

Zur Kunstsammlung Böttcherstraße gehören das Paula Modersohn-Becker Haus, das dem Werk der Malerin gewidmet ist, und das Museum im Roselius-Haus mit spätmittelalterlicher Kunst und Wohnkultur aus mehreren Epochen.

Das Focke-Museum ist das Bremer Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte und bietet einen Einblick in 1.200 Jahre Bremer Geschichte.

Moderne Kunst finden Sie im Weserburg Museum für moderne Kunst. Zu sehen gibt es Gegenwartskunst aus bedeutenden Privatsammlungen, Sonderausstellungen und Veranstaltungen.

Mehr zu den Bremer Museen finden Sie hier.

Gastronomie in Bremen

Wer gut und gediegen speisen möchte sollte sich die Spezialitäten im Bremer Ratskeller schmecken lassen. Dazu gibt es garantiert den passenden Wein.

Insgesamt finden Sie in der Bremer Altstadt eine große Auswahl an traditionsreichen Restaurants. Aber auch die internationale Küche kommt in Bremen nicht zu kurz.

Öffentliche Verkehrsmittel in Bremen

Mit der ErlebnisCARD Bremen können Sie alle Busse und Bahnen der ÖPVN nutzen und bekommen bis zu 50 % ermäßigten Eintritt bei zahlreichen Kultur- und Unterhaltungsprogrammen. www.bremen-tourismus.de/btz/erlebniscard_bremen.cfm?name=ErlebnisCARD%20Bremen&m=2.05

Messetermine in Bremen

Informationen zu den zahlreichen interessanten Messen und ihren Terminen finden Sie hier.

Ausflugsziele in der Nähe von Bremen

Mit dem Schiff können Sie eine Schlemmerfahrt auf der Weser von Bremen nach Bremerhaven unternehmen.

Auf der Bremer Weser- und Hafenrundfahrt erfahren sie Interessantes über die bremischen Häfen, die Schiffe und den Handel.

Mehr zu den zahlreichen Schifffahrten finden Sie hier.

Bremen kann außerdem Ausgangspunkt für viele Ausflüge in die Umgebung sein. Fahren Sie doch einmal in des Künstlerdorf Worpswede, besuchen die die Städte Oldenburg oder Verden, machen Sie einen Ausflug in die Lüneburger Heide oder in den Vogelpark Walsrode.
Auch Bremerhaven und der Zoo am Meer sind ein schönes Ausflugsziel. www.zoo-am-meer-bremerhaven.de/

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