Ausstellungen in Frankfurt (Oder)

Museum Junge Kunst © Charlie Dave/flickr.com

In Frankfurt (Oder) finden noch bis zum nächsten Jahr zwei wunderbare Ausstellungen des Museums Junge Kunst statt.

Noch bis zum 6. Februar 2011 ist in der Rathaushalle Museum Junge Kunst Frankfurt (Oder) die Ausstellung CAMP von Tatjana Doll zu sehen. In ihren Gemälden setzt sie Licht und Schatten handwerklich perfekt um und stellt Dinge aus Technik und Konsum dar, die schon zu Zeiten der Pop Art in der Malerei zu sehen waren. Fotos und Bilder aus Zeitungen und dem Internet dienen oft als Vorlage. Neben Bildserien von Autos und anderen Gebrauchsgegenständen gibt es auch Bilder von Spielzeug und profanen Alltagsgegenständen.
In der jetzigen Ausstellung sind Bilder von verschiedenen Mannschaftszelten von THW, Rotem Kreuz und aus dem militärischen Bereich.
Rathaushalle Museum Junge Kunst Frankfurt (Oder), Marktplatz 1

Noch bis zum 16. Januar 2011 ist im PackHof Museum Junge Kunst Frankfurt (Oder) die Ausstellung VAGABUNDEN von Christian Weihrauch zu sehen. Die Zeichnungen von Christian Weihrauch gehören sicher nicht zum Mainstream und sind daher natürlich besonders interessant. In den Zeichnungen wird der Vagabund zum Wanderer zwischen den Welten und durchstreift eine Landschaft mit blauem Himmel und hellen Bergkuppen.  Bilder, die man genau anschauen muss, um all die interessanten Einzelheiten zu entdecken.
PackHof Museum Junge Kunst Frankfurt (Oder), C.-Ph.-E.-Bach-Str. 11

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Bielefeld

Bielefeld, die Stadt im Nordosten von Nordrhein-Westfalen ist nicht nur die größte Stadt der Region Ostwestfalen-Lippe, sondern auch das wirtschaftliche Zentrum.


Sehenswürdigkeiten Bielefelds

Das Wahrzeichen von Bielefeld ist die Sparrenburg. Die mächtige Festungsanlage ist natürlich hoch über der Stadt gelegen und liegt am 156 km langen Hermannsweg, einem der schönsten Höhenwanderwege Deutschlands.
Im 13. Jhd. vom Grafen von Ravensberg erbaut, war die Burg nicht nur Verwaltungssitz, sondern auch Handelsweg im Bielefelder Pass.
Auch das 300 Meter lange unterirdische Gangsystem ist eine Besichtigung wert. Möglich von April bis Oktober.
Für das mittelalterliche Sparrenburgfest ist die Kulisse perfekt. Auch der Ausblick auf Stadt und Umland sind optimal.

Sparrenburg © NilsE/flickr.com

Ein interessantes Bauwerk ist die im Fabrikschlossstil errichtete Ravensberger Spinnerei (19./20. Jhd.). Einst europaweit führend in der Flachsspinnerei, ist das Gelände heute als Ravensberger Park bekannt. Dort finden sich Museen, Kino, Gastronomie und ein Veranstaltungszentrum.

Im Herzen Bielefelds sind die historischen Häuserfassaden und Giebeln am Alten Markt zu bestaunen. Z. B. das Patrizierhaus. In einem Hausaufgang dort zieren 7000 Delfter Kacheln aus dem 16.-18. Jhd. die Wände.
Dort findet nicht nur der Weihnachtsmarkt statt, sondern auch La Strada, Nachtansichten und der Leinewebermarkt.

Das Leineweberdenkmal befindet sich neben der Kirche am Altstädter Kirchpark (1909). Der Bildhauer Hans Perahoner hat die Bronzefigur geschaffen. Es ist zur Erinnerung an die Bedeutung des Leinengewebes, welcher einen bedeutenden Einfluss auf die Entwicklung Bielefelds hatte.

Das Alte Rathaus stammt aus dem Jahre 1904. Es ist ein interessanter Mix aus Gotik, Renaissance und anderen historischen Stilen.
Das Stadtwappen Bielefelds ist im Giebel untergebracht. Erweitert wurde dieser repräsentative Verwaltungssitz vor 30 Jahren mit dem Bau des Neuen Rathauses.

Auch das Stadttheater ist recht jung. 1904 erbaut aus einer Mischung von Jugendstil und Barock. Über 500 Vorstellungen finden jedes Jahr statt, sicherlich ist auch für Sie was dabei.

Die Konzerthalle Rudolf-Oetker-Halle ist für eine fantastische Akustik bekannt. Dort finden viele klassische Konzerte statt. 1930 auch als eine der schönsten Hallen Europas eingeweiht. Dort findet jährlich das internationale “Tanzfestival Bielefeld” statt.

Ganz interessant und auf jeden Fall sehenswert ist der Grest’scher Hof. Der ehemalige Adelshof bezaubert mit seinen Erkern und dem Treppenturm. Bereits im 16. Jhd. errichtet vom Bürgermeister Caspar von Greste hat der Hof eine lange Geschichte. Im Laufe der Zeit wurde der Hof auch als Waisenhof genutzt und sogar als Cholerastation.

Die älteste Kirche Bielefelds ist die Altstädter Nicolai-Kirche von 1236. 250 geschnitzte Figuren erzählen die biblische Geschichte.
Um zwei Minuten vor 10, 13, 16 und 19 Uhr erklingt ein Glockenspiel.

Leicht zu erkennen ist die Neustädter Marienkirche mit ihrem Doppelturm. Kreuzförmig angelegt wurde die Hallenkirche vom Grafen Otto III: zu Ravensberg. Der Marienaltar ist ein wahrer Schatz von 1400.

 

Geschichte Bielefelds

1214 von Graf Hermann von Ravensberg gegründet “Bilivelde”

ab 1240 Bau der Sparrenburg

1520 Vereinigung der voneinander unabhängigen Städte Altstadt und Neustadt als Bielefeld.

1648 Grafschaft Ravensberg und Stadt Bielefeld gingen über zum Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm und dem Hause Hohenzollern bis 1947, dann gehörte Bielefeld zum Staat Brandesburg/Preußen.

17. Jhd.: Aufstieg des Bielefelder Leinengewerbes. Garn- und Leinwandproduktion waren in der Umgebung von Bielefeld Konjunktur. Exportiert wurde nach Holland, England, Skandinavien und sogar bis ins Baltikum. Auch im amerikanischen Markt war dieses hervorragende Leinen begehrt.
1830 geriet das Leinenhandwerk in eine schwere Krise; die Konkurrenz aus Irland stelle Garne und Leinen maschinell her und war damit viel billiger. Heimische handgewebte Garne und Stoffe waren nicht konkurrenzfähig.

1847 mit der Anbindung Bielefelds an das Schienennetz begann auch in der Stadt die Industrialisierung. Bau von Fabriken, Dampfmaschinen machten den Aufstieg möglich.

Altes Rauthaus und das Stadttheater © NilsE/flickr.com

1854 wurde die Ravensberger Spinnerei gegründet.  Auch die Weiterverarbeitung wurde von den Kaufleuten umgesetzt.
1862 wurde die Mechanische Weberei Bielefeld ins Leben gerufen.

1930 das überschritt Bielefeld nach Eingemeindung von Schildesche, Sieker, Stieghorst, Heepens und Gadderbaum die 100.000 Einwohnergrenze.

2. Weltkrieg: auch hier fanden politische Umwälzungen statt, Synagogen brannten. Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter mussten in den dortigen Fabriken arbeiten.
Bombenangriffe zerstörten Teile der Stadt (Zentrum 1944).

1969 Bielefeld wird Universitätsstadt.

 

Zoo, Therme & Co in Bielefeld

Heimat-Tierpark Olderdissen: 450 heimische Tiere gibt es zu bestaunen

Therme ISHARA: Erlebnisbad im orientalischen Stil

 

Museen Bielefelds

Gleich mit 13 Museen und Galerien kann Bielefeld aufwarten; hier ein kleiner Auszug:

Das Historische Museum im Ravensberger Park zeigt die geschichtliche Entwicklung der Stadt und Region dar. Von der ersten Besiedlung bis heute wird vom Leben der Menschen erzählt. Ein Schwerpunkt ist das Industriezeitalter mit seine vielen gesellschaftlichen Veränderungen.
Untergebracht ist das Museum in der ehemaligen Spinnerei.

2001 wurde das älteste Freilichtmuseum Westfalens mit dem Special Commendation des European Museum of the Year Award ausgezeichnet. Seit 1917 steht das Freilichtmuseum auf der Ochsenheide.
Ein Hof von 1590, eine Bockwindmühle von 1686, ein Backhaus von 1764, ein Spieker von 1795 sind zu sehen. Landleben, Sozialgeschichte des 19. Jhd. werden dargestellt. Auch das Wirtschafts- und Sozialsystem kommt nicht zu kurz.
Die Scheune von 1807 beherbergt ein Café.

Das Huselmann Museum zeigt Klassiker des europäischen Kunsthandwerks. Von Renaissance über Barock zum Klassizismus gibt es viele Ausstellungsstücke wie Tafelsilber, Porzellan, Glas und Möbel. Auch Uhren und wissenschaftliche Instrumente haben hier eine Heimat gefunden.
Eine asiatische Kunstabteilung gibt es auch.

Deutschlandweit einmalig ist auch das Museum Wäschefabrik. Verborgen im Hinterhof der Häuser in der Viktoriastraße 48 bis 50. Dort gab es einst eine Wäschefabrik, die nun zeigt wie dort Tisch- und Bettwäsche hergestellt wurde; auch Damenwäsche und Herrenhemden wurden hier gefertigt.
Bis in die 80er Jahre des letzten Jahrhunderts wurde dort produziert. Nach einigen Jahren der Untätigkeit in den historischen Räumlichkeiten wurde ein Förderverein gegründet, der die Wäschefabrik aufkaufte.
Die Herstellungsräume sind noch originalerhalten und diverse Ausstellungen runden das Programm ab.

Spaß und Abwechslung für die gesamte Familie bietet das Feuerwehrmuseum. 1860 wurde die Feuerwehr von Bielefeld als Freiwillige Feuerwehr gegründet und 1899 die Berufsfeuerwehr.
Geschichte, Schriften, viele Gerätschaften und Fahrzeuge können bewundert werden.
Auch die verwandten Themen Rettung, Atemschutz, Strahlenschutz, Brandmeldung etc. werden in Themenausstellungen gezeigt.

Die Kunsthalle Bielefeld zeigt deutsche und internationale Kunst des 20. und 21. Jhd. Es gibt jährlich vier große wechselnde Ausstellungen zur Klassischen Moderne, Expressionismus und der Gegenwart.
1966 bis 1968 vom Amerikaner Philip Johnson erbaut ist es das Zeugnis der neuen Architektur nach der Kriegszeit.

 

Gastronomie Bielefelds

Ein Essen im Restaurant in der Sparrenburg sollte man sich nicht entgehen lassen. Das rustikale Burgrestaurant bietet westfälische Spezialitäten.
Auch Rittergelange finden hier statt.

Ansonsten findet man alles in Bielefeld von Deutscher Küche bis International, Bars und Cafés.

 

Alter Markt © NilsE/flickr.com

Öffentlicher Nahverkehr in Bielefeld

Besonders hervorzuheben ist die Tourist-Card. Es gibt diese als Einzel oder Gruppenkarte für einen oder drei Tage. Nicht nur gültig für Bus und Bahn, sondern auch für Eintritte und Ermäßigungen.

 

Ausflüge in die Umgebung von Bielefeld

Der Teutoburger Wald ist so nah, das er schon fast ein Muss ist.
Es gibt viel zu tun und zu sehen: Klassiker sind natürlich Wanderungen und Radfahren.

Aber auch ein Barfußlehrpfad ist nicht zu verachten. Entlang an einem Bach, über Rindenmulch, Kiesel verschiedener Größe, Lehm oder auch nur auf Wiesen kann man das in Bad Wünnenberg.

Toll ist das Eisenbahnviadukt von Altenbeken mit seinen 24 Steinbögen, die das Tal der Beke überspannen. 482 Meter lang ist das Viadukt, auf dem der Eisenbahnverkehr von Paderborn nach Hannover und Kassel geführt wird.
Eröffnung war 1853.

Im Hövelhofgebiet kann man die Moosheide mit den charakteristischen Sanddünen erwandern.

Horn-Bad Meinberg lockt mit Externsteinen und ist eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten des Teutoburger Waldes.
Bis zu 35 Meter hoch sind die Felsen. Diese Gebirgskette ist aus Sandstein der Unterkreidezeit aufgebaut.

 

Messe und Veranstaltung in Bielefeld

  • ab Ende Oktober: westfälischer Expressionismus in der Kunsthalle
  • November: 21. Film+MusikFest / Weihnachtsmarkt
  • April 2011: Hermannslauf

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Fulda

Die Stadt Fulda befindet sich in der Mitte Deutschlands in Hessen am gleichnamigen Fluss Fulda.


Sehenswürdigkeiten Fuldas

Die Barockstadt Fulda hat einen wunderschön erhaltenen mittelalterlichen Stadtkern. Nicht nur der Dom und die Bürgerstadt sind sehenswert, sondern auch die mittelalterliche Stadtbefestigung, Fachwerkhäuser, “versteckte” kleine Handwerksbetriebe und romantische Innenhöfe.

Dom © flickr/cyp102

Der Dom ist natürlich das Wahrzeichen von Fulda. Erbaut von 1704 bis 1712 von J. Dientzenhofer. Davor stand hier die Ratgar Basilika aus dem 9. Jhd. Teile dieser Bausubstanz wurden für den Dom verwendet. Auch ist der Dom Wallfahrtsziel.
Es finden auch regelmäßig Orgelkonzerte statt. An solchen Tagen kann der Dom nur als Besucher eines Konzertes besichtigt werden. In der Regel ab 11:30; also früh da sein ist die andere Option.

Die Michaelskirche war im Jahre 819 bis 822 eine Kapelle des damaligen Benediktinerklosters. Sie stammt aus der karolingischen Zeit; die Krypta zählt zu den wichtigsten mittelalterlichen Sakralbauten Deutschlands.

Das Barockviertel ist ein großes Ensemble mit seinen vielen Bauwerken aus dem 18. Jhd.
Dazu zählt der Dom, das Schloss, das Paulustor und die Hauptwache. Auch die Bürgerhäuser der Friedrichstraße gehören dazu.
Beim Adelspalais handelt es sich um Wohnungen der Hofbeamten. Diese waren rund ums Schloss platziert.

Einen tollen Ausblick über Fulda hat man vom Franziskanerkloster auf dem Frauenberg. Gelegen in einem Park mit sieben Hügeln. Auch kann man die Berge von Rhön und den Vogelsberg sehen. Das ganze ist knapp eine Viertelstunde vom Dom entfernt.

Sehr sehenswert ist das Stadtschloss von außen und innen.
Ebenfalls von J. Dientzenhofer erbaut (1706-1714) als Resident der Fürstbischöfe. Das prächtige barocke Schloss wie bedeutende die Äbte der Klöster wurden als Landesfürsten.
Einige zu besichtigende Räume zeigen wie im Absolutismus gelebt wurde. Ein großer Festsaal mit Nebenräumen und eine fürstliche Wohnung aus dem frühen 18. Jhd sind zu bestaunen. Auch einige Räumlichkeiten im Stil des Klassizismus sind zu sehen.
Ausgestellt ist auch Porzellan aus Fulda und Thüringen.
Dem Nobelpreisträger Ferdinand Braun ist ein Kabinett gewidmet. Er ist der Erfinder der Braunschen Röhre.

 

Geschichte Fuldas

  • Fulda ist alt; bereits um 5000 v.Chr. bezeugen Bandkeramikfunde auf eine Besiedelung des Raumes hin.
  • Hockergrab-Begräbnisplätze wurden auf dem Schulzenberg gefunden; datiert auf ca. 2700-2200 v.Chr.
  • Zur Bronzezeit wurde die Besiedelung dichter. Eine solche Siedlung wurde 2006 freigelegt bei Johannesberg bzw. Sickels. Dort wurden Getreidespeicher, Gräber und div. Kleinfunde geborgen.
  • Während der Eisenzeit bildeten ca. 1000 Menschen das Zentrum der keltischen Kultur in dieser Gegend. Aus dieser Zeit stammen auch die Langsstreifenflure der Pflüge, die nicht nur den Boden wälzen, sondern die Scholle wendeten.
  • Im 1. Jhd. n. Chr. siedelten die ersten Germanen auf den Fuldaer Domhügel.
  • Nach dem Wegfall des Römischen Reiches wurde das Fränkische Reich zur Großmacht in Mitteleuropa. Die Christianisierung setzte ein, also auch die Klosterentstehungen.
  • Am bedeutsamsten ist die Grabeskirche des Bonifatius. Sie wurde vom Baumeister Ratgar entworfen nach den Bauplänen des Petersdom in Rom und war die größte Basilika nördlich der Alpen.
  • Heute steht an dieser Stelle der barocke Dom Fuldas.
  • Das 16. Jhd. war geprägt vom Bauernkrieg, der Reformation und der Katholischen Restauration.
  • Im Dreißigjährigen Krieg blieb auch Fulda nicht verschont. Herzog Christian brandschatze und plünderte das Hochstift.
  • Von 1734 bis 1805 hatte Fulda sogar eine Universität.
  • 1802 fand die Säkularisierung statt und entmachtete die Fürstäbte.
  • 1810 wurde die Provinz Fulda ein Teil des Großherzogtums Frankfurt.
  • 1815 bereits wieder aufgelöst durch den Wiener Kongress und an Kurhessen gegeben.
  • Der Deutsche Bruderkrieg führte zur Eingliederung in das Königreich Preußen 1866.
  • Im Zweiten Weltkrieg wurde Fulda zwar getroffen, aber war nie Hauptziel der Alliierten. Schon nach Kriegsende entwickelte sich Fulda schnell zu einem Industriestandort.
  • Fulda hat eine strategisch bedeutsame Position während des Kalten Krieges, deshalb war eine große US-Garnision dort stationiert. 1994 war die Stationierung beendet. Dort ist der neue Stadtteil Galerie entstanden.
  • 1980 besuchte Papst Johannes Paul II. Fulda
  • 1994 feierte Fulda seine 1250. Geburtstag  groß und ausgiebig, u.a. mit der Landesgartenschau.

 

Fulda © flickr/Charlie Dave

Gastronomie in Fulda

Seit 1938 gibt es das Bratwurstglöckle: Deutsche Küche, hausgemachte Bratwurst, Pferdeklopse.

Wer es fleischloser mag: Alt Elsass mit Weinstube, original Elsässer Flammkuchen, französische Küche

National wie international ist alles vertreten in Fulda, also wird jeder Geschmack und Geldbeutel was finden.

 

Öffentlicher Nahverkehr in Fulda

Der Stadtbusverkehr schließt auch die nahen Gemeinden Petersberg und Künzell ein.

Alle Informationen kann man am Stadtschloss erhalten von den Mitarbeitern der ÜWAG Fulda AG.

 

Museen in Fulda

Das Dommuseum zeigt Reliquiare, sakrale Gewänder und liturgische Geräte.

Das Deutsche Feuerwehr-Museum ist für jeden ein Highlight, also besonders familiengeeignet.
In zwei Hallen werden die Löschgeräte von Renaissance bis heute ausgestellt.

Die Kinder-Akademie Fulda ist einzigartig in Europa.
Ein begehbares Herz mit 36 qm Grundfläche und 5 m hoch ist das Ausstellungsstück schlechthin.
Dort beginnt eine unglaubliche Reise durch die Herzkammern. Man lernt spielerisch eine ganze Menge.

Das Vondrau Museum hat eine kulturgeschichtliche Abteilung über die Geschichte der Stadt von den Anfängen bis heute.
Historische Wohnräume sind ebenso zu sehen wie die Drogerie zum Krokodil und einige Exemplare des Fulda-Mobil (Kleinwagen).
Es sind auch Gemälde von Künstlern der Region zu entdecken.
Die Naturkundeausstellung zeigt die Geschichte der Entstehung Osthessens inkl. Tier- und Pflanzenwelt.

 

Grünes Fulda & Zoo

Fulda © flickr/Her Own Journey

Im Spätsommer ist der Dahliengarten natürlich der Renner. Über 30 Sorten blühen hier.

Schön ist auch der Domdechaneigarten. Hier blühen historische Rosen.

In Fulda-Aue liegt ein toller Sport- und Erholungspark für jedermann. Dort fand die Landesgartenschau 1994 statt.
Radfahren, Inlineskaten sind die Klassiker, aber auch Segelfliegen kann man hier.
Beliebt ist auch der Barfußpfad.

Der Schlossgarten ist die grüne Ruheoase in der Stadt. Viel Schatten spendende Bäume, Spielplätze und eine Minigolfanlage machen ihn sehr beliebt.

Der Heimat-Tiergarten Fulda ist das ganze Jahr geöffnet von 10 bis 18 Uhr. Tier aus der Region sowie einige Exoten sind zu sehen und zu füttern. Lamas, Ziegen, Eulen, Kängurus…um nur einige zu nennen.

 

Ausflüge in die Umgebung Fuldas

Fulda an der Fulda, das heißt viel Wasser, von dem man auch einiges erleben kann. Zum Beispiel eine Kanutour. Kajaks und Kanadier kann man leihen oder auch eine Tour mit einem Kanuten buchen.
Meist von April bis Oktober zu erleben.

Fahrradtouren lassen sich wunderbar starten in Fulda, liegt die Stadt doch gleich am Kreuzungspunkt von drei überregionalen Radwegen.
Man ist gleich im Mittelgebirge Rhön und dem Vogelsberg. Auf zur Fulda-Quelle oder zur Wasserkuppe.
Die einstigen Bahntrassen sind jetzt der Milseburgradweg.

Die Siebenwelten Therme ist ein Ganzjahresbesuchsprojekt. Projekt deshalb, weil es dort so viel zu entdecken und genießen gibt.

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Lutherstadt Eisleben

Die Lutherstadt Eisleben in Sachsen-Anhalt ist bekannt als Geburts- und Sterbeort von Martin Luther und zu seinen Ehren, führt die Stadt seit 1946 auch den Beinamen „Lutherstadt“.


Sehenswürdigkeiten in der Lutherstadt Eisleben

Auf dem Marktplatz von Eisleben steht das 1883 von Rudolf Siemering geschaffene Lutherdenkmal.

Luther Eisleben © wikipedia.org/Markus Schweiss

Das 1926 durch den russischen Bildhauer Matwei Maniser erschaffene Lenindenkmal stand bis 1042 in Puschkin und wurde von der Wehrmacht zur Metallgewinnung nach Eisleben gebracht. Da es jedoch nie eingeschmolzen wurde, stand es nach dem Krieg in Eisleben. Nach der Friedlichen Revolution kam es 1991 nach einer Restauration ins Deutsche Historische Museum in Berlin.

Das Gebäude am Andreaskirchplatz 10 beherbergte das alte Luther Gymnasium, das Martin Luther 1546 kurz vor seinem Tod gegründet hat. Heute beherbergt es das historische Archiv.

In der Münzstraße von Eisleben befindet sich das Gebäude der Gräflichen Münze. Sehenswert sind das im 16. Jahrhundert entstandene Portal und der achteckige Treppenturm mit seiner Renaissancehaube. Nachgewiesen sind die ersten Münzprägungen durch die Grafen von Mansfeld bereits für die Zeit um 1200. Seit 1540 ging die halbe Silberproduktion der Thüringer Seigerhütten in die Münze zu Eisleben. Heute befinden sich in dem Gebäude Teile der Stadtverwaltung.

Das Rathaus der Lutherstadt Eisleben wurde zwischen 1519 und 1531 gebaut und steht an der westlichen Schmalseite des Marktes. Die doppelläufige Freitreppe an der Nordseite des Rathauses stammt aus dem Jahr 1536. Sie war damals der einzige Eingang zum Obergeschoss. Sowohl die Freitreppe als auch die Fenster des Gebäudes sind im Stil der Spätgotik gebaut. Unter der Treppe befinden sich drei spätgotische Sandsteinportale von denen das mittlere ins Erdgeschoss führt.
Sehenswert im Rathaus sind das Kreuzgratgewölbe im Erdgeschoss und das Tonnengewölbe im Rathauskeller. Auch die Halle im Obergeschoss hat ein Kreuzgewölbe. Das Rathaus erhielt sein heutiges Aussehen vorwiegend im Jahr 1874, als der zuvor abgerissene Vorbau in veränderter Form wieder aufgebaut wurde. Wochentags kann das Rathaus besichtigt werden.

In der Lutherstadt Eisleben gab es drei Stadtschlösser. Das Schloss Hinterort am Markt 58 war einst das der Stadtsitz der Grafen von Mansfeld-Hinterort und wurde von diesen im Jahr 1501 erworben. Im Erdgeschoss erinnern noch mehrere Gewölberäume an die damalige Zeit. Im Rittersaal befinden sich Wappen und ein epitaphartiger Aufbau der ebenfalls mit Wappen geschmückt ist.

Das Schloss Mittleort am Markt 34 war das Stadthaus der Grafen Mansfeld-Mittelort und wurde in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts erbaut. Nachdem es 1601 dem Stadtbrand zum Opfer fiel und erst im folgenden Jahrzehnt wieder aufgebaut werden konnte, diente es bis 1788 den kurfürstlich-sächsischen Oberaufsehern der Grafschaft Mansfeld als Amtssitz. Das Gebäude ist mit Stuck verziert und hat teilweise Rechteckfenster. Der Fürstensaal aus dem frühen 18. Jahrhundert ist ebenfalls bemerkenswert.

Das Schloss Vorderort entstand aus dem im Jahre 1065 erwähnten Tafelgut, das im 12. Jahrhundert zur Burg und dann zum Schloss umgebaut wurde. Bis zum Feuer 1601 diente es den Grafen von Mansfeld-Vorderort als Residenz. Heute ist von dem Schloss nichts mehr zu sehen.

Eisleben Alte Waage © wikipedia.org/Con2tto

Das Haus an der östlichen Schmalseite des Marktes vereint eigentlich zwei Gebäude, das mittelalterliche Kaufhaus und die Waage in der Rohkupfer gewogen wurde und  auch der Zehnt an die Mansfelder Grafen und das von den Handelshäusern für die Verhüttung vorgeschossene Geld verrechnet wurden.

Die St.-Petri-Pauli-Kirche von Eisleben ist eine spätgotische Hallenkirche und die Taufkirche Martin Luthers. Im Altarraum befindet sich noch der „Luthertaufstein“.

Die St.-Andreas-Kirche in der Altstadt von Eisleben ist seit dem 13. Jahrhundert der Sitz des Halberstädter Archidiakons. Der vierflüglige Altar ist ein bedeutendes Beispiel mitteldeutscher Spätgotik. Von Bedeutung ist die Andreaskirche für evangelische Christen aus aller Welt, denn hier hielt er zwischen 31. Januar und 15. Februar 1546 seine vier letzten Predigten und führte außerdem zwei Pfarrer in ihr Amt ein. Am 19. Februar 1546 wurde Luther vor der Überführung in die Schlosskirche von Wittenberg hier aufgebahrt.

Die St.-Annen-Kirche ist die Bergmannskirche der Eisleber Neustadt an die sich auch das 1515 gegründete Augustiner-Eremiten-Kloster anschloss. Dort hielt sich auch Luther mehrmals in seiner Funktion als Distriktsvikar des Augustinerordens auf. Eine Besonderheit in Der St.-Annen-Kirche ist die von Hans Thon Uttendrup 1585 geschaffene Eisleber Steinbilderbibel bestehend aus 29 Sandsteintafeln. Sehenswert sind auch die Kanzel aus dem Jahre 1608 und die Glasmalereien der kostbaren Fenster.

 

Geschichte der Lutherstadt Eisleben

  • 994 Eisleben wird erstmals urkundlich erwähnt
  • 1065 wurde die Wasserburg am Faulen See erwähnt
  • Im 12. Jahrhundert wurde mit dem Bau der ersten Stadtmauer begonnen
  • 1180 Erwähnung Eislebens als Stadt
  • Ende des 12. Jahrhunderts wurde der Faule See trockengelegt
  • 10.11. 1483 Geburt Marin Luthers
  • 11.11.1483 Taufe Martin Luthers
  • 1511 Gründung der Neustadt
  • 1520-1630 Bau einer hölzernen Wasserleitung in der Stadt
  • 18.02.1546 Tod Martin Luthers
  • 1601 größter Stadtbrand
  • 1825 das erste Postamt in Eisleben
  • 1866 Inbetriebnahme der Eisenbahnstrecke Halle-Nordhausen
  • 1871 erste Drahtseilbahn Europas
  • 1946 Verleihung des Namens „Lutherstadt”
  • 1994 Tausendjahrfeier der Lutherstadt Eisleben
  • 2007 Wiedereröffnung von Luthers Geburtshaus

 

Luthers Sterbehaus Eisleben © wikipedia.org/Andreas Thum

Veranstaltungen und Kultur in Eisleben

Museen

Sowohl das Geburtshaus Martin Luthers als auch sein Sterbehaus kann man besichtigen.

Veranstaltungen

Jedes Jahr findet am 3. Wochenende im September der Eisleber Wiesenmarkt statt. Es ist das größte Volksfest Mitteldeutschlands und geht auf die Genehmigung Kaiser Karls V. aus dem Jahr 1521 zurück, einen Vieh- und Ochsenmarkt abzuhalten.
Jedes Jahr im Frühjahr findet außerdem die Frühlingswiese statt.

 

Bäder in Eisleben

In Eisleben gibt es neben einem Hallenbad noch ein Freibad und einen Badesee.

 

Gastronomie in der Lutherstadt Eisleben

Hier finden Sie mehr zur Gastronomie in Eisleben. Neben regionaler Küche gibt es natürlich auch internationales Essen.

 

Öffentliche Verkehrsmittel in der Lutherstadt Eisleben

Natürlich gibt es auch in Eisleben Tageskarten für die öffentlichen Verkehrsmittel.

 

Ausflugsziele in der Nähe von Eisleben

Natürlich ist der Harz nicht weit und immer ein schönes Ausflugsziel. Einen Besuch wert ist auch die Burg Querfurt, die größte Burg Mitteldeutschlands, die vor mehr als 1110 Jahren errichtet wurde. Auch die Stadt Mansfeld trägt den Beinamen Lutherstadt, da Martin Luther hier seine Kindheit verbrachte. Das Haus, das seine Eltern damals kauften ist zu besichtigen. Außerdem gibt es auf dem Lutherplatz einen Lutherbrunnen.

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Photokina Köln

Fotokamera © flickr/Horia Varlan

Die Leitmesse der gesamten Foto- und Imagingbranche bietet als einzige Messe weltweit  eine umfassende Darstellung aller Bildmedien, Bildtechniken und Bildmärkte, nicht nur für Fachbesucher sondern auch für das private Publikum.
Die Besucher können sich auf der photokina nicht nur über die Neuerungen im Bereich von Foto- und Videokameras, Camcordern, Ferngläsern, Kamerahandys und mehr informieren sondern auch über die nötige Bildbearbeitungssoftware, Fotostudioausstattungen, Drucker und Speichermedien.

Auf der photokina kann man sich täglich von den besten Fotografen der Welt ablichten lassen und den Weltklasse-Fotografen auch noch bei der Arbeit zusehen und Tipps für eigene Fotos bekommen.

In diesem Jahr ist auf der photokina außerdem noch der größte Fotoglobus der Welt, mit einem Durchmesser von stolzen 6 Metern  zu sehen und in der Sonderschau „World of 3D“ können sich die Besucher von den 3D Möglichkeiten für Film und Fotografie faszinieren lassen.

In der Sonderschau könne unter dem Motto „Yes I Scan“ auch von den Besuchern mitgebrachte Gegenstände eingescannt werden und Preise für das interessanteste Scanmodell gewinnen.

Geöffnet ist die Messe für Fachbesucher und Publikum vom 21. bis 26. September täglich  von 10.00 bis 18.00 Uhr.

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200 Jahre Münchner Oktoberfest

In diesem Jahr feiert das Münchner Oktoberfest vom 18. September bis 4. Oktober 2010 seinen 200. Geburtstag.

Alles fing an im Jahre 1810, als Kronprinz Ludwig, der spätere König Ludwig I., Therese von Sachsen-Hilburghausen heiratete und für die Münchner Bürger auf der nach der Prinzessin benannten Theresienwiese eine großes Fest stattfand, dessen Abschluss ein Pferderennen bildete.

Oktoberfest München © flickr-digital cat 

Im darauffolgenden Jahr wurde das Pferderennen wiederholt und so die Tradition des Oktoberfestes begründet. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde das Oktoberfest dann in den September vorverlegt.
In seiner 200-jährigen Geschichte fiel das Oktoberfest 24 Mal wegen Epidemien oder Kriegen aus, so dass in diesem Jahr das 177. Oktoberfest stattfindet.

Jedes Jahr beginnt das Oktoberfest am ersten Tag mit dem festlichen Einzug der Wiesenwirte. Sehenswert sind vor allem die festlich geschmückten und von Pferden gezogenen Brauereiwagen.

Anlässlich des Jubiläums gibt es in diesem Jahr schon am 17. September einen historischen Festzug, der an die Hochzeit von 1810 erinnern soll. Dieser Zug wiederholt sich bis zum 4. Oktober zweimal täglich um 11 Uhr und um 16 Uhr. Außerdem finden auf dem großen Ring, der Pferderennbahn des historischen Oktoberfestes täglich Galopprennen, Tierschauen und historische Geräteausstallungen der Landwirtschaft statt. In einem Museumszelt können die Besucher neben einem Wohnwagen aus dem Jahr 1905 auch noch viele andere interessante Ausstellungsstücke anschauen. Historische Fahrgeschäfte, die erst ab 1850 das Oktoberfest bereicherten gibt es in diesem Jahr auf der historischen Wiesn.

Und auch das Bier wird in diesem Jahr etwas besonderes sein. Die Braumeister der Münchner Brauereien, die normalerweise jedes Jahr ihr jeweils eigenes Bier brauen, brauen in diesem Jahr gemeinsam ein spezielles historisches Wiesenbier, das sich an dem Rezept aus dem frühen 19. Jahrhundert orientiert. Farbe und Alkoholgehalt stimmen so ziemlich mit dem damaligen Bier überein, allerdings wurde der Geschmack der heutigen Zeit angepasst.

Wie jedes Jahr werden wohl auch in diesem Jahr wieder rund 6 Millionen Besucher auf dem größten Volksfest der Welt fast 7 Hektoliter Bier trinken und Hendl, Haxn, Wüstl, Brezen und mehr verspeisen und sich auf den zahlreichen Fahrgeschäften vergnügen.

Seien Sie doch in München dabei, wenn es wieder heißt: O’zapft is‘!

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Nürnberg

Nürnberg, die Stadt in Mittelfranken, ist die zweitgrößte Stadt in Bayern und hat mehr als 500.000 Einwohner.


Sehenswürdigkeiten in Nürnberg

Das Wahrzeichen der Stadt Nürnberg ist die Burg. Die Nürnberger Burg besteht aus der Kaiserburg und der Burggrafenburg und wurde unter Konrad III. und Friedrich Barbarossa gebaut. Sie liegt auf einem Sandsteinrücken oberhalb der Altstadt und man hat von oben einen herrlichen Blick auf die Altstadt und das Handwerkervierte. Für den Fall einer Belagerung wurde die Wasserversorgung durch zwei Brunnen gesichert. Einer der ältesten noch erhaltenen Teile der Burg ist die Kaiserkapelle. Die Doppelkapelle wurde im romanischen Baustil um 1200 errichtet.

Nürnberg © flickr/rs-foto

Der reiche Bürger Konrad Groß stiftete das Heilig-Geist-Spital das zwischen 1332 und 1339 zum Teil über der Pegnitz erbaut wurde. In der Zeit Nürnbergs als Reichsstadt war es die größte städtische Einrichtung zur Versorgung Kranker und Alter. Zwischen 1424 und 1796 wurden hier auch die Reichsleinodien aufbewahrt. Die Allerheiligenkapelle wurde im Jahr 1420 angebaut.

Die Frauenkirche wurde nach den Judenprogromen ab 1349 an Stelle der früheren Synagoge errichtet. Sie ist heute eine der bedeutendsten Kirchen Nürnbergs und steht an der Ostseite des Hauptmarktes. Im Inneren der Frauenkirche sind noch zahlreiche Kunstwerke aus dem Mittelalter zu sehen, darunter auch der Tucheraltar, der um 1440/1450 entstand. Am Westgiebel ist das sogenannte Männleinlaufen zu sehen, das 1356 von Kaiser Karl zur Erinnerung an die Goldene Bulle gestiftet wurde. Die Kurfürsten und Kaiser sollten über dem Hauptportal in einem kunstvollen Uhrwerk dargestellt werden. Die Uhr dazu wurde von 1506-1509 angefertigt. Der Schlossermeister Jörg Heuss fertigte das Uhrwerk und  Sebastian Lindenast der Ältere die kupfergetriebenen Figuren.
Mittags um 12 Uhr ist das Männleinlaufen zu sehen, heutzutage allerdings mit hölzernen Ersatzfiguren.

Zwischen 1389 und 1396 wurde der Schöne Brunnen in Nürnberg errichtet, der anhand von 40 Personenskulpturen die Institutionen der damaligen Zeit hierarchisch darstellt. Der Brunnen am Rande des Hauptmarktes hat die Form einer gotischen Kirchturmspitze und ist 19 Meter hoch. An zwei der acht Gitter sind drehbare Ringe angebracht, von denen der aus Messing, wenn man ihn dreht, Glück bringen soll.

Mit dem Bau der St. Lorenz Kirche wurde um 1250 begonnen, der spätgotische Hallenchor 1477 vollendet. Sie ist seit der Reformation neben der Sebalduskirche eine der beiden großen evangelischen Stadtkirchen in Nürnberg. Mit 16 läutbaren Glocken ist das Geläut der Lorenzkirche das zweitumfangreichste einer evangelischen Kirche in Deutschland.

Die Kirche St. Sebald liegt auf dem Weg zur Burg etwas oberhalb des Hauptmarktes. Sie ist die ältere der beiden großen Stadtpfarrkirchen Nürnbergs und  wurde zwischen 1225/30 und 1273 als doppelchörige Pfeilerbasilika errichtet. Das Inventar aus vorreformatorischer Zeit ist äußerst wertvoll. Es handelt sich hierbei zumeist um Stiftungen Nürnberger Ratsfamilien, da sich die Sebalduskirche seit dem 14. Jahrhundert als Ratskirche etabliert hatte. Und auch die Außenfassade mit ihren bemerkenswerten Steinfiguren kann sich sehen lassen.

Eine weitere Touristenattraktion ist das Nürnberger Rathaus. Von Westen her ist noch immer der imposante Renaissancebau des Architekten Jakob Wolff des Jüngeren zu erkennen. Das Rathaus wurde zu großen Teilen nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wieder aufgebaut. Der an der Südseite integrierte Saalbau wurde von Albrecht Dürer erneuert. Besonders interessant für Touristen sind die Lochgefängnisse im Kellergeschoss. Errichtet wurde das Rathaus zwischen 1616 und 1622.

Die größte barocke Brunnenanlage nördlich der Alpen ist der von 1660 bis 1668 gebaute Neptunbrunnen. Das Original steht im Schloss Peterhof in Russland und der Zweitguss befindet sich heute im Stadtpark.

Der Gänsemännchenbrunnen gegenüber dem Rathaus zeigt eine volkstümliche Bronzefigur des Gänsemännchens und wurde wahrscheinlich um 1550 im städtischen Auftrag geschaffen. Entworfen wurde er wahrscheinlich vom Bildschnitzer Hans Peisser, gegossen von Pankraz Labenwolf.

Das Ehekarussell vor dem Weißen Turm in Nürnberg stammt aus dem Jahr 1984 und wurde von Jürgen Weber gestaltet. Bezug für die Darstellung der Brunnenfiguren war das Gedicht „Das bittersüße eheliche Leben“ von Hans Sachs. Wegen der drastischen Darstellungen und der hohen Kosten löste seine Aufstellung allgemein heftige Kontroversen aus.

Eine Sehenswürdigkeit mit besonderem Flair ist der Nürnberger Handwerkerhof gegenüber dem Hauptbahnhof. Hier können Besucher traditionelle Handwerkskunst und fränkische Gastlichkeit vor historischer Kulisse erleben. In den kleinen Gässchen gibt es Werkstätten und Läden in denen die Handwerker ihr Können zeigen. Neben Nürnberger Bratwürsten und anderen Spezialitäten gibt es auch frisches Nürnberger Bier oder Frankenwein.

 

Geschichte Nürnbergs

  • Es ist nicht sicher, wann Nürnberg gegründet wurde, es könnte zwischen 1000 und 1040 gewesen sein.
  • 1219 wurde Nürnberg mit dem Großen Freiheitsbrief Kaiser Friedrichs II. zur Freien Reichsstadt
  • 1356 erließ Karl IV. die Goldene Bulle
  • 1423 Übergabe der Reichskleinodien an die Stadt durch Kaiser Sigismund
  • Während des Dreißigjährigen Krieges wurde Nürnberg durch anhaltende Stellungskriege dauerhaft wirtschaftlich geschwächt.
  • 1806 übernahm das Königreich Bayern die hohen Schulden Nürnbergs und die bisher in der Stadt nur geduldeten Katholiken wurden den Protestanten gleichgestellt.
  • 1835 fuhr die erste Eisenbahn Deutschlands von Nürnberg nach Fürth
  • Zwar fand bereits in den 1920er Jahren der erste Reichsparteitag der Nationalsozialisten in Nürnberg statt, die Partei selber konnte aber bei Wahlen in der Stadt nie gewinnen. Allerdings war Nürnberg während der Zeit des Nationalsozialismus die „Stadt der Reichsparteitage“ und somit wichtiger Ort nationalsozialistischer Propaganda.
  • 1945 Nürnberger Prozesse im Justizpalast
  • 1950 erste Nürnberger Spielwarenmesse
  • 1967 Baubeginn der U-Bahn

 

Dürer Haus © flickr/rs-foto

Veranstaltungen und Kultur in Nürnberg

Museen

Das Albrecht-Dürer-Haus ist die Wohn- und Arbeitsstätte des Künstlers Albrecht Dürer (1471-1528). In der Maler- und Druckwerkstatt aus der Dürer-Zeit werden den Besuchern künstlerische Techniken vorgeführt.

1899 wurde das königlich-bayerische Eisenbahnmuseum eröffnet und heute ist das DB Museum das älteste Eisenbahnmuseum Deutschlands. Es bildet heute, zusammen mit dem Museum für Kommunikation, als Firmenmuseum der Deutschen Bahn AG das Verkehrsmuseum Nürnberg mit etwa 40 historischen Schienenfahrzeugen  und Sonderveranstaltungen.

Das 2001 eröffnete Dokumentationszentrum auf dem Reichsparteitagsgelände befindet sich im Nordflügel der nicht fertig gestellten Kongresshalle. Die Dauerausstellung „Faszination und Gewalt“ befasst sich auf 1.300 Quadratmetern mit den Zusammenhängen und Folgen der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft.

Die Felsenkelleranlage der historischen Felsengänge unter der Burg diente schon seit 1380 zur Herstellung und Lagerung von Bier. Die Gänge dagegen der Gewinnung  und Weiterleitung von Wasser.

Seit 1852 besteht das Germanische Nationalmuseum (GNM) in Nürnberg. Freiherr von und zu Aufseß wollte damals Zeugnisse deutscher Kultur und Geschichte sammeln und ausstellen.  Heute umfasst der Bestand des Museums mehr als 1,2 Millionen Objekte.

In jeder Stadt stand der Henker am Rande der Gesellschaft. Bis 1806 wohnten die Nürnberger Henker fast 400 Jahre lang in einem umgebauten Wehrgang direkt über der Pegnitz. In diesen historischen Räumen können Besucher nun in einer Ausstellung viel über das Amt des Henkers lernen.

Im Kunstbunker wurden schon kurz nach Beginn des Zweiten Weltkrieges die wertvollsten beweglichen Kunstschätze Nürnbergs versteckt. 24 Meter Fels schützten die Kunstwerke vor Bomben. Die Originalbauten können heute besichtigt werden.

Im Spielzeugmuseum der Stadt Nürnberg können Besucher auf vier Stockwerken historisches Spielzeug von der Antike bis zur Gegenwart bestaunen. Ein Highlight für die ganze Familie.

 

Veranstaltungen

Im September findet jedes Jahr das Altstadtfest in Nürnberg statt. 800 Akteure bieten in rund 60 Veranstaltungen Unterhaltung. Es gibt Folklore, die Hans-Sachs-Spiele, das Fischerstechen und Jazz-Konzerte.
Gleichzeitig mit dem Altstadtfest beginnt auch der Herbstmarkt auf dem Hauptmarkt. Hier gibt es neben Haushaltswaren auch kulinarische Spezialitäten.

Am 10. Und 11. September 2010 findet rund um den Hauptmarkt der „Trempelmarkt“, Deutschlands größter Flohmarkt, statt.

Das Internationale Radrennen „Rund um die Altstadt“ findet am 12. September 2010 statt.

Absolutes Highlight und auf der ganzen Welt bekannt ist der Christkindlesmarkt in Nürnberg. Er wird jedes Jahr am Freitag vor dem ersten Advent feierlich eröffnet.

 

Zoo und Bäder

Spätestens durch die Handaufzucht von Eisbärin Flocke ist der Nürnberger Tiergarten bekannt geworden. Er ist Teil des ehemaligen Reichswalds in dessen Zentrum sich Nürnberg entwickelte. Die Felslandschaft ehemaliger Steinbrüche und der Mischwaldbestand des alten Waldes prägen den Tiergarten in dem viele Tiere vor dieser beeindruckenden Kulisse zu sehen sind. Auch ein Delphinarium gibt es im Nürnberger Tiergarten.

In Nürnberg gibt es einige Hallen- und Freibäder. Mehr dazu auf www.nuernbergbad.de.

 

Gänsemännchenbrunnen © Julia Höfer-von Seelen

Gastronomie in Nürnberg

Um zwei Dinge kommt man in Nürnberg nicht herum, die Bratwürste und die Lebkuchen. Beide sind nicht nur lecker sondern auch auf der ganzen Welt bekannt. Zum beliebten Fastfood bei Touristen zählen „Drei im Weggla“ (drei der fingergroßen Bratwürste im Brötchen). Beliebt sind auch die Bratwurstküchen in denen die original Nürnberger auf dem Holzkohlegrill zubereitet werden. Aber natürlich gibt es auch Sterneküche und internationale Speisen in der Stadt.

 

Öffentliche Verkehrsmittel in Nürnberg

Zu empfehlen für Besucher der Stadt Nürnberg ist die Nürnberg Card. Mit ihr hat man nicht nur freie Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, sondern auch freien Eintritt in zahlreichen Museen und Vergünstigungen bei Stadtführungen.

 

Messetermine in Nürnberg

Bekannt ist die Spielwarenmesse in Nürnberg, die jedes Jahr Anfang Februar in Nürnberg stattfindet.
Mehr Informationen zu weiteren Messen finden Sie hier.

 

Ausflugsziele in der Nähe von Nürnberg

Von Nürnberg aus kann man so einiges unternehmen, man kann zum Surfen ins Fränkische Seenland oder zum Klettern, Kanu-und Kajakfahren  und Fliegenfischen in die Fränkische Schweiz, der Gegend mit der höchsten Dichte an privaten Brauereien. Wer in der Stadt bleiben möchte, den locken Parks und Grünanlagen zum entspannen. Oder wie wäre es mit einem Besuch im Hochseilgarten, dem Pfütze Garten?

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Flensburg

Die Stadt Flensburg in Schleswig-Holstein an der Grenze zu Dänemark ist das Tor zum Norden und hat ihren Besuchern besonders durch die Mischung der Kulturen viel zu bieten.

Sehenswürdigkeiten Flensburgs

Insgesamt ist die Flensburger Altstadt gut erhalten und es gibt zahlreiche Sehenswürdigkeiten zu sehen.

Die Johanniskirche (dänisch: Sankt Hans Kirke) ist die älteste und auch die kleinste der drei Hauptkirchen der Stadt und mit ihrem Bau wurde, wenn man der Sage glauben mag, 1128 begonnen. Die Feldsteinkirche im Stil einer romanischen Hallenkirche ähnelt anderen Kirchen in Angeln, ist aber größer. Sie steht im ältesten der vier Flensburger Siedlungskerne, was für dessen Bedeutung spricht. Im Inneren der Kirche können Besucher das gotische Gewölbe mit dem Bildnis des Garten Edens bewundern.

Flensburg Nordertor © flickr/arne.list

Die Marienkirche (dänisch: Vor Frue Kirke) ist eine weitere der Hauptkirchen Flensburgs. Die gotische dreischiffige Hallenkirche wurde zum ersten Mal 1284 erwähnt, aber auch davor gab es an gleicher Stelle schon eine Kirche, mit deren Bau wohl schon im 12. Jahrhundert begonnen wurden war. Im Laufe der Jahre wurde die Marienkirche immer wieder umgebaut und in den Jahren 1878-1880 der alte Turm durch einen neuen, neugotischen ersetzt. Sehenswert sind das in einer Fensterblende aufgestellte Standbild der Mondsichel-Madonna, der Renaissance-Altar von Heinrich Ringerink und die Gedenktafeln für die Verstorbenen. Der Chor der Marienkirche ist der Flensburger Bach-Chor, der sich auch weit über die Grenzen Schleswig Holsteins hinaus einen Namen gemacht hat.

Die größte der Hauptkirchen ist die Nikolaikirche (Nikiolaikirken), die direkt am Südermarkt, dem Zentrum des jüngsten der ursprünglichen Flensburger Siedlungskerne liegt. Mit dem Bau der gotischen Hallenkirche wurde 1390 begonnen.  Der Kirchturm mit einer Höhe von 90 Metern ist nicht nur der höchste in Flensburg, sondern auch einer der höchsten Schleswig-Holsteins. Im neugotischen Turmaufsatz befindet sich seit 1909 ein Glockenspiel aus 17 Glocken, die bei M & O Ohlsson in Lübeck gegossen wurden.

Die Heiliggeistkirche (Helligåndskirken) ist die Hauptkirche der Dänischen Kirche in Flensburg und befindet sich in der Altstadt. Sie war ein Teil des Hospitals zum heiligen Geist und seit 1588 werden hier Gottesdienste in dänischer Sprache gehalten. Sehenswert sind mittelalterliche Fresken, ein Barock-Altar und mehrere Votivschiffe.

Ein Wahrzeichen der Stadt Flensburg ist das Nordertor (Nørreport), die einstige Grenze der Stadt nach Norden. Es wurde zwischen 1595 und 1596 als Kontrolltor für Einreisende errichtet und besteht aus rotem Backstein und den typisch Norddeutschen Stufengiebeln. An der Nordseite befindet sich neben dem Flensburger Stadtwappen auch das Wappen des dänischen Königs Christian IV. Außerdem schmückt die Inschrift „Friede ernährt, Unfriede verzehrt“ das Tor.

Eine weitere wichtige Sehenswürdigkeit Flensburgs ist das Kompagnietor (Kompagniporten) und wurde im Jahr 1602 als Versammlungsstätte der Flensburger Schiffer gebaut. Es ist eines der ältesten Gebäude der Stadt und der mit holländischen Kacheln geschmückte Kachelsaal ist absolut sehenswert. Heute hat hier das Europäische Zentrum für Minderheitenfragen untergebracht.

Besucher Flensburgs werden auch die zahlreichen Kaufmannshöfe auffallen, die vom Hauptstraßenzug Holm-Große Straße-Norderstraße abgehen. Sie sind architektonische Besonderheiten und oft auch schön geschmückt. Sehenswert ist unter anderem der Dethleffsen-Hof aus dem 18. Jahrhundert. Am Holm verbinden Holmpassage und Flensburg Galerie historische Bausubstanz mit moderner Architektur.

Neben Nordermarkt, Südermarkt, mit dem ältesten Haus Flensburgs, Roter Straße, mit den Handwerkerhöfen ist auch der Oluf-Samson-Gang, das historische „Rotlichtviertel“ mit seinen kleinen Fachwerkhäusern einen Besuch wert.

Die 1792 als Galerieholländer gebaute Bergmühle ist eine der beiden letzten Windmühlen Flensburgs. Heut wird hier nur noch zu besonderen Anlässen Mehl gemahlen und die Mühle steht unter Denkmalschutz. Man kann sich hier trauen lassen.

Der Westindienspeicher wurde 1789 errichtet und diente als Lagerhaus für die Waren des Flensburger Westindienhandels. Neben Pure-Rum, aus dem der bekannte Flensburger Rum gemacht wurde, lagerten hier auch Rohrzucker, Tabak, Kakao, Tee und Gewürze.

Und da Flensburg direkt an der Flensburger Förde liegt ist auch diese bei den Sehenswürdigkeiten zu nennen. Neben dem Hafen und dem Jachthafen gibt es auch noch den Museumshafen mit alten wirklich sehenswerten Schiffen. Sowohl eine Hafenrundfahrt als auch eine Fahrt weiter hinaus auf die Förde und vorbei an der Marineschule Mürwik sind durchaus interessant.

Geschichte Flensburgs

  • 1200-1499 Flensburg war eine kleine Handelssiedlung, deren hauptsächliche Aufgabe der Umschlag von Waren zwischen Nord- und Ostsee war.
  • 1500-1799 Flensburg blühte zur größten Handelsstadt der dänischen Krone auf und war bedeutender als Kopenhagen oder Hamburg.
  • 1800-1899 die nationale Frage spielt im beginnenden 19. Jahrhundert eine zunehmend größere Rolle
  • 1900-1945 nach Ende des 1. Weltkrieges wird in nach einer Volksabstimmung die heutige Grenz gezogen und Nordschleswig kommt zu Dänemark wobei Flensburg zur Grenzstadt wird
  • 1946-1989 die Jahre nach dem Krieg sind geprägt durch den wirtschaftliche Wiederaufbau und die Entwicklung gut nachbarschaftlicher Beziehungen zu Dänemark und Skandinavien
  • 1990-2010 der Abbau von Bundeswehreinheiten trifft Flensburg wirtschaftlich hart, 2004 wird der SG Flensburg-Handewitt zum ersten Mal deutscher Handballmeister

Alexandra © flickr/arne.list

Veranstaltungen und Kultur in Flensburg

Museen

Der Museumsberg Flensburg ist eines der größten Museen in Schleswig-Holstein und auf einer Fläche von 3000 m² wird den Besuchern ein umfassender Einblick in die Kunst- und Kulturgeschichte geboten.

Das Schifffahrtsmuseum Flensburg befindet sich im ehemaligen Zollpackhaus direkt an der Schiffbrücke. Neben historischen Schiffsporträts und -modellen sind hier auch nautische Instrumente, gesammelte Objekte der Grönlandfahrer und andere schifffahrtsbezogene Ausstellungsstücke zu sehen. Im Keller befindet sich das Rummuseum mit interessanten Stücken zur Geschichte des Rums in Flensburg.

Ein Museum für die ganze Familie ist die Phänomenta, denn hier kann man Natur und Technik im wahrsten Sinne des Wortes begreifen.

Neben dem Museumshafen mit seinen historischen Schiffen ist auch die Museumswerft einen Besuch wert. Hier werden Segelschiffe wie im letzten Jahrhundert gebaut und auch eine „Werft für Kinder“ gibt es.

Ein schwimmendes Museum ist der Salondampfer Alexandra, der 1908 vom Stapel lief und ein weiteres Wahrzeichen Flensburgs ist. Der Dampfer wurde auf der Hamburger Werft Janssen & Schmilinski gebaut.

Veranstaltungen

Alle zwei Jahre findet in Flensburg das Dampf Rundum statt. Hier kann man Klassiker zu Wasser und an Land bestaunen. Das nächste Dampf Rundum ist vom 08.-10.07.2011.

  • 02.10.2010 – Roxy Festival
  • 04.03.2011 – Internationale Musikparade 2011 mit Militär- und Blasmusik
  • 04.06.2011 – Flens-Festival 2011

Bäder in Flensburg

Das im März 2010 eröffnete Campusbad bietet auf 5.000 Quadratmetern Badespaß für die ganze Familie. www.campusbad-fl.de

Gastronomie in Flensburg

Flensburg Nordertor © flickr/arne.list

Wer in Flensburg essen möchte findet eine große Auswahl an verschiedenen Restaurants. Angefangen bei frischem Fisch in den Restaurants am Hafen bis hin zu internationaler Küche. Ein Flensburger Traditionsrestaurant ist das 1886 eröffnete Piet Henningsen. Hier können Sie beim Essen den wunderbaren Blick auf den Hafen genießen.
Ein Haus mit noch längerer Tradition ist das Restaurant Borgerforeningen, dessen Tradition bis ins Jahr 1835 zurückreicht.

Öffentliche Verkehrsmittel in Flensburg

Flensburg kann man gut zu Fuß oder mit dem Rad erkunden. Für Fahrten in die nähere Umgebung und auch bis nach Dänemark oder an die Nordsee kann man aber auch gut den Bus nehmen. Mit dem Wanderführer Bus-RundUm kann man die Naherholungsgebiete Flensburgs gut erkunden. Es gibt ihn in der Tourist-Information am ZOB.

Messetermine in Flensburg

  • 05.03.2011 – 06.03.2011 Flensburger Tiertage, Erlebnismesse für Tierfreunde und die ganze Familie
  • 17.05.2011 – 18.05.2011 nordjob Flensburg, Fachmesse für Ausbildung + Studium

Ausflugsziele in der Nähe von Flensburg

Ein Muss ist ein Ausflug nach Glücksburg, wo das Wasserschloss mit dem Schlossmuseum die Besucher lockt.
Von Flensburg ist es auch nicht weit bis an die Schlei, nach Schleswig, nach Kiel und an die Nordsee. Und natürlich liegt Dänemark direkt vor der Tür. Mit dem Zug kommt man auch leicht nach Kopenhagen.

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Saarlouis

Sehenswürdigkeiten in Saarlouis

gibt es so einige für die relativ kleine Stadt im Saarland.

Wenn man zuerst den Großen Markt besucht, wird einem bewusst, das diese Stadt auf dem Reißbrett entworfen wurde. Die Diagonalen sind Nord-Süd und Ost-West ausgerichtet. Die eigentliche Stadt war klein; von einem Stadttor zum anderen gerade mal 450 Meter. Die Große Markt Fläche zählt schon 10.000 qm.

Saarlouis © flickr/Jim Linwood

Bereits zur Gründungszeit war Saarlouis militärisch sehr bedeutend. So kommt es auch, das die Stadt bis heute trinkwassergespeiste Brunnen hat. 4 Stück, also an jeder Marktecke einen.
1956 kam der letzte Brunnen dazu, der Marienbrunnen.

An der Südwestseite des Großen Marktes gelegen ist der originalgetreue Wideraufbau der Kommandantur zu sehen. In den 60ern des letzten Jhd. stellte sich heraus, das ein Restaurieren des im Jahre 1680-1683 errichteten französischen Funktionsbarockes nicht machbar ist.

Die Kaserne I ist die einzige aus der Gründungszeit erhaltene. 1683 aus rotem Buntsandstein errichtet beherbergte sie eine Infanterie und auch eine Garnisonsschule.
Heute, nach der Restaurierung 1984/85, zieren kleine Läden das Erdgeschoss und in den oberen Stockwerken sind Stadtwohnungen entstanden.

Die Kaserne VI ist 1866-69 im klassizistischen Stil erbaut worden anstelle der ursprünglichen französischen Kaserne. Gelegen in der Alten Brauereistraße misst sie 185 Meter. 35 massive Gewölbeachsen prägen das innere Aussehen der Kaserne.
Heute sind das Städtische Museum, das Stadtarchiv und die Stadtbibliothek dort untergebracht.

Geradezu bezaubernd mutet das Amtsgerichtgebäude. 1907 eingeweiht, besaß es im rückwärtigen Gebäudeteil ein Gefängnis. Die Fassade ist mit neugotischen Stilelementen verziert. Im Inneren faszinieren die breiten Treppenaufgänge und die holzvertäfelten Flure. Noch heute als Amtsgericht in Funktion.

Die Ludwigskirche von 1685 ist nicht mehr mit der heutigen zu vergleichen. Schon 1864 wurde das Kirchenschiff wegen Baufälligkeit abgetragen. Und zur 200 Jahrfeier fiel der Kirchenturm einem Brand zum Opfer. Also wurde auch ein neuer Turm gebaut, im neugotischen Stil. 1965 musste wiederrum das Kirchenschiff abgerissen werden wegen statischer Probleme. 1970 wieder hergestellt, allerdings im monolithischem Stil (asymmetrische Betonarchitektur) nach Plänen von Prof. Gottfried Böhm (Architekt und Kirchenbaumeister).
Nur die Eckhäuschen sind alte Zeugen der früheren Barockkirche.

Die Schleusenbrücke Pont-ecluse wurde 1682 – 1684 errichtet. Mit der Schließung hob sich der Wasserspiegel der Saar um 6 Meter. So wurde bei Bedarf die Gräben und das Umland um 10 bis 50 cm überschwemmt. Da konnte der Feind mit Ross, Wagen und Kanonen sich Saarlouis nicht nähern.

Heute sind an der Ostseite noch Brückenpfeiler der Schleusenvorrichtung zu sehen. Von der Schleusenbrücke aus kann man gut die Festungsanlagen Bastion VI und die restliche Festungsmauer sehen.

In der Altstadt kann man wunderbar flanieren, nicht nur wegen der vielen Cafés, Bistros und Restaurants, sondern auch wegen der schönen Anblicke von typischen zweigeschossigen Handwerkerhäusern, die noch aus der Festungszeit stammen. Typisch sind die schmalen Fronten, die Holzklappläden und die Mansardendächer.
Auch Bürgerhäuser der Jahrhundertwende sind noch da, meist detailverliebt restauriert.

Geschichte Saarlouis

  • 1680 wird die Stadt und Festung Saarlouis gegründet auf Befehl Ludwig XIV.
  • 1685 wird Saarlouis zur Hauptstadt der neuen Saarprovinz
  • 1697 ist Saarlouis schon in französischer Enklave auf lothringischem Territorium
  • 1793 wird aus Saarlouis Sarre-Libre
  • 1810 ist Saarlouis wieder Saarlouis
  • 1815 durch den Frieden von Paris wird die Festung an Preußen übergeben
  • 1918 französisch besetzt nach dem Ersten Weltkrieg
  • 1945 französische Besetzung nach dem Zweiten Weltkrieg
  • 1966 Grundsteinlegung der Ford Montagewerke auf dem Röderberg
  • 1968 – 1970 Produktionsaufnahme bei Ford-Montage und 1970 verlässt der erste Ford das Werk
  • 1986 erste deutsch-deutsche Städtepartnerschaft: mit Eisenhüttenstadt, dann international: Matiguas in Nicaragua
  • 2006 nach vielen Neugestaltungen der letzten 10 Jahre (Fußgängerzone, Kasematte, Bahnhofvorplatz, Kleiner Markt) wird Saarlouis Europastadt

Museen in Saarlouis

Saarlouis © flickr/myahya

Wechselnde Ausstellungen von international, bedeutenden Kunstgütern werden im Museum Haus Ludwig gezeigt.

Das Städtische Museum und Stadtarchiv beantworten alle Aspekte der Entwicklung der Region und Stadt Saarlouis.

Saarlouis hat einige öffentliche und private Galerien mit unterschiedlichen Themen. Hier ein kleiner Ausschnitt: Rathausgalerie, Galerie Walzinger, Galerie im Bistro-Café P1, Galerie im DRK-Krankenhaus, Hofhaus Art Gallery, Galerie in der Scheune.

Die Synagogengedenkstätte ist nur nach Vereinbarung zu besichtigen: 06831/46381
Postgässchen 6 in Saarlouis

Zoo, Therme & Co

Es gibt das Freibad Steinrausch und Hallenbad. Nicht so viel, aber dafür punktet die Stadt mit viel Grün und tollen Ausflügen in die Umgebung.

Es sind verschiedene Schiffsfahrten möglich, z.B. nach Dillingen, Mettlach und Dreisbach, auch bekannt als Saarschleifenrundfahrt.

Es werden auch Rundflüge (Lutzfly / www.lutzfly.de) und Ballonfahrten (Ballon Charter WESI / www.wesi.de) angeboten.

Im Saaraltarm und im Stadtgarten kann man sich nur zwei Minuten vom Stadtzentrum erholen. Auch die Festunganlagen sind nahe.

Der Ludwigspark ist im Frühjahr ein wahrer Hingucker mit einem Meer von blühenden Krokussen und Osterglocken. Weiter Einrichtungen sind ein Kinderspielplatz, ein Pavillon, Ruhebänke und -zonen sowie viele Spazierwege auf 1,6 ha.

Der Schlosspark Beaumarais ist noch größer und bietet zusätzlich noch einen Bolzplatz.

Saarlouis hat noch einen Stadtwald, die Roder Wiesen und den sehr empfehlenswerten Thelengarten!

Gastronomie in Saarlouis

Saar © flickr/Jim Linwood

Von regional bis international ist alles vorhanden als Restaurant, Gaststätte, Café, Bistro oder Imbisse
Die regionale Küche ist natürlich auch französisch beeinflusst.
Etwas seltener sind natürlich das Kartoffelhaus, das Schnitzelhaus oder auch Taffing’s Mühle.

Öffentlicher Nahverkehr in Saarlouis

Es gibt KVS Superspartickets für Erwachsene, die auch von der Familie und Freunden genutzt werden dürfen.
Auch gibt es Tickets, die für das ganze Saarland gültig sind oder auch für Landkreise.

Messen und Ausstellungen in Saarlouis

Oktober 2010: Grenzenlos Messe & Festival “Spirit & Heilen”, CD- & Schallplatten-Börse

Ausflüge in die Umgebung

Ganz viele Wanderungen lassen sich auf den Kulturwanderwegen Saarlouis und im Saar-Lor-Lux-Raum machen.
Rundwanderungen sind auch in ganz Saarland möglich.

Ausflüge nach Trier, Saarbrücken, Luxemburg, Straßburg oder Metz sind sehr empfehlenswert.

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Görlitz

Die östlichste Stadt Deutschlands liegt in Sachsen an der Grenze zu Polen und hat natürlich seinen Besuchern so einiges zu bieten.

Sehenswürdigkeiten in Görlitz

Der Schönhof ist einer der schönsten Renaissancebauten nördlich der Alpen und wurde ab 1526 unter Einbeziehung des bei dem großen Stadtbrand 1525 zerstörten Vorgängerbaus von Wendel Roskopf wieder errichtet. In dem Gebäude haben zahlreiche Landesherren übernachtet und seit 2006 beherbergt es das Schlesische Museum.

Görlitz © flickr/silvmedia.de

Die Altstadtbrücke in Görlitz wurde erstmals 1298 erwähnt. Die damalige Holzbrücke musste nach Zerstörungen durch Belastung, Feuer und Hochwasser immer wieder erneuert werden und erst 1906/07 entstand dort eine Steinbrücke mit Stahlbögen. 1945 wurde die Brücke von der Wehrmacht gesprengt und erst spät wieder aufgebaut. Seit 2004 verbindet sie wieder die Zwillingsstädte Görlitz und Zgozelec.

Als Görlitz 1847 an das sächsische und preußische Eisenbahnnetz angeschlossen wurde und das 475 Meter lange Neißeviadukt errichtet wurde, entstand in Görlitz zunächst ein kleiner Bahnhof, Zu Beginn des 20. Jahrhunderts machte die Lage von Görlitz als Verkehrsknotenpunkt allerdings einen Neubau notwendig. Die Empfangshalle mit ihren Deckenausmalungen wurde 1917 fertig gestellt.

Das 1570 für den aus Weimar stammenden Waidhändler Hans Heinze umgebaute Biblische Haus wurde von dem Bildhauer Hans Kramer mit Szenen aus dem Alten und Neuen Testament verziert.

Das Finstertor ist das einzige noch erhaltene Stadttor der Nikolaivorstadt. In dem Fachwerkhaus direkt daneben wohnte der Scharfrichter, der wegen seines unehrenhaften Berufs außerhalb der Stadt angesiedelt war.

Für Besucher von Görlitz auch interessant ist der Flüsterbogen des Hauses Untermarkt 22. Dieser ist wegen seiner akustischen Eigenschaften etwas Besonderes. Flüstert man hier auf der einen Seite etwas hinein, kann man es auf der anderen Seite gut verstehen.

Leider zurzeit nur eingeschränkt besichtigt werden kann das Jugendstilkaufhaus aus dem Jahre 1912/13. Die nach Plänen des Potsdamer Architekten Carl Schmanns errichtete Skelettkonstruktion wurde nach Vorbild des Berliner Kaufhauses Wertheim gebaut. Das Gebäude mit dem imposanten Lichthof ist eines der wenigen Warenhäuser dieser Art, die den Krieg überstanden.

Das Rathaus wurde 1369 erstmals erwähnt und verdankt seine heutige Gestalt zahlreichen Umbauarbeiten unter anderem durch Wedel Roskopf d. Ä. oder Jürgen Kröger. Endgültig fertiggestellt wurde es 1903.

Die Frauenkirche von Görlitz ist eine Besonderheit, da sie als einzige über keine eigene Pfarrgemeinde hatte und durch Spenden unterhalten wurde.

Rathaus Görlitz © flickr/ohaoha

Hoch über der Neiße thront die Paulskirche, hervorgegangen aus der frühen Burgkirche des 11. Jahrhunderts. Die Pfarrkirche St. Peter und Paul ist das Wahrzeichen der Stadt und von Osten kommend fällt sofort der mächtige Ostchor mit dem Kupferdach ins Auge. Zwischen 1423 und 1497 wurde sie zur fünfschiffigen Hallenkirche umgebaut.

Bis 1372 war die Nikolaikirche, als älteste Görlitzer Kirchengründung, die Hauptkirche der Stadt. Der in spätgotischem Stil errichtete Neubau wurde 1452 begonnen, verzögerte sich aber wegen der Arbeiten an der Peterskirche und wurde erst 1515 fortgesetzt. Die Kirche wurde mehrfach durch Brände beschädigt und war jahrhundertelang Begräbniskirche.

Der Nikolaifriedhof in Görlitz ist der älteste der Stadt und seine mehr als 600 zumeist barocken Grabmale, die Grufthäuser und der Pestfriedhof sind durchaus sehenswert.

Die ehemalige Synagoge von Görlitz wurde während des Brandanschlags im November 1938 zwar nur mäßig zerstört, verfiel aber bis 1990 und erst seit 1991 werden Bestandsicherungs- und Sanierungsarbeiten vorgenommen.

In Görlitz gibt es zahlreiche historische Brunnen und moderne Wasserspiele, was für eine angenehme Atmosphäre besonders während der Sommermonate sorgt.

Geschichte von Görlitz

  • 1071 erstmalige Erwähnung von Görlitz durch Heinrich IV.
  • um 1220 entwickelt sich Görlitz zur Stadt und bekommt 1303 das Stadtrecht und 1329 Gerichtsbarkeit, Münzrecht und Salzstapel
  • 1346 wird der Sechsstädtebund zwischen Bautzen, Görlitz, Lauban (Luban), Löbau, Kamenz und Zittau gegründet
  • 1815 Görlitz wird preußisch
  • 1830 Christoph Lüders eröffnet die Wagenbauanstalt, die noch heute der größte Industriebetrieb in Görlitz ist
  • 1847 Anschluss an das sächsische und preußische Eisenbahnnetz
  • 1945 Görlitz wird geteilt in einen polnischen (Zgorzelec) und einen deutschen Teil, als die Lausitzer Neiße die Grenze zwischen Polen und Deutschland wird
  • 1998 die Europastadt Görlitz/Zgorzelec wird proklamiert

Veranstaltungen und Kultur in Görlitz

Veranstaltungen

  • 27.-29. August 2010 – Altstadtfest Görlitz und Jakuby Fest Zgorzelec
  • 10.-12. September 2010 – Patrimonium Gorlicense und Tag des offenen Denkmals
  • 11. September 2010 – Lange Nacht der Museen
  • 3.-12. Dezember 2010 Christkindelmarkt Görlitz

Museen

Im Schlesischen Museum zu Görlitz können die Besucher im wunderschönen Schönhof  900 Jahre schlesische Geschichte erleben.

Das Kulturhistorische Museum von Görlitz ist auf drei unter Denkmalschutz stehende Gebäude, Dien Kaisertrutz, den Reichenbacher Turm und das Barockhaus Neißestraße 30 aufgeteilt. Die ersten beiden sind miteinander verbunden und man erfährt hier alles über die Geschichte der Stadt. Im Barockhaus Neißestraße 30 sind wissenschaftsgeschichtliche Sammlungen zu sehen.

Das Senckenberg Museum für Naturkunde Görlitz informiert seine Besucher über die natürliche Vielfalt und Schönheit der Landschaft und den Artenreichtum der Gegend. In weiteren Ausstellungen kann man auch etwas über Geologie und die Tiere in Regenwäldern und Savannen lernen.

Das Spielzeugmuseum Görlitz präsentiert mehr als 4000 Spielzeuge aus  dem Erzgebirge und entführt Besucher in vergangene Zeiten. Sehenswert ist besonders eine vier Quadratmeter große Miniaturlandschaft unter Glas.

Bäder und Zoo in Görlitz

Das Neiße-Bad in Görlitz kann aufwarten mit Wellness- und Sportbecken, Whirlpool und Eltern-Kind Bereich. Mehr finden Sie unter www.neisse-bad-goerlitz.de

Der Naturschutz-Tierpark Görlitz bietet großen und kleinen Besuchern gepflegte Parkanlagen, Streichelgehege und Abenteuerbrücke und ist einer der schönsten Tierparks Mitteldeutschlands mit rund 500 Tieren.

Gastronomie in Görlitz

Görlitz kann sowohl mit regionalen Spezialitäten als auch mit internationaler Küche aufwarten.

Öffentliche Verkehrsmittel in Görlitz

Für Besucher der Stadt Görlitz empfiehlt sich ein eine Tageskarte für die öffentlichen Verkehrsmittel.

St. Peter und Paul © flickr/mueritz

Ausflugsziele in der Nähe von Görlitz

Eisenbahnfreunde kommen in der Region ganz sicher auf ihre Kosten. Es gibt die SOEG Schmalspurbahn im Zittauer Gebirge mit Dampfloks und Fahrten während des ganzen Jahres. www.seog-zittau.de

Die Waldeisenbahn Muskau ist die größte Museumseisenbahn ihrer Art in Deutschland und besteht seit 1895. Die Fahrzeuge der 600 Millimeter Schmalspur laden zu vielen Fahrten zwischen März und Oktober ein. Sonderfahrten mit Dampf oder Diesellokomotiven sind ganzjährig möglich. Mehr Informationen finden Sie hier.

Der Fürst-Pückler-Park in Bad Muskau ist Teil des UNESCO-Weltkulturerbes und sicherlich auch einen Besuch wert.

Auch die Ostsächsischen Eisenbahnfreunde e.V. führen zahlreiche Sonderfahrten und Veranstaltungen mit ihren historischen Fahrzeugen durch. www.osef.de

Ein schönes Ausflugsziel für die ganze Familie sind auch Kleinwelka mit dem Saurierpark, dem Miniaturenpark und dem Irrgarten, die Rodelbahn Oberoderwitz, die Kulturinsel Einsiedel, die Freizeit-Oase Olbersdorfer See und das Technische Baudenkmal Bagger 1452.

Wander- und Badespaß kann man an den Lausitzer Seen haben. Nach dem Ende der Badesaison ist das Abfischen der Karpfenteiche ein besonderer Höhepunkt.

Von Görlitz aus kann man auch wunderbar Ausflüge nach Polen oder Tschechien in die malerische Bergwelt des Iser-und Riesengebirges unternehmen und auch nach Prag oder Wroclaw (Breslau).

Und auch in die sächsischen Städte Radebeul, Meißen, Freiberg, Kamenz, Zittau und Bautzen ist es nicht weit.

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