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Worms

Worms, die Stadt in Rheinland-Pfalz, ist eine der ältesten Städte Deutschlands und wurde von den Kelten gegründet.


Sehenswürdigkeiten in Worms

Auf dem höchsten Punkt der Wormser Innenstadt liegt der Wormser Dom St. Peter. Er wurde zwischen 1130 und 1181 erbaut und seine Ursprünge reichen sogar bis in spätrömische Zeit zurück. So stehen auch die Papstwahl von Leo IX. im Jahr 1048, das Wormser Konkordat im Jahre 1122 und der Reichstag zu Worms (1521) in Zusammenhang mit dem Dom.

Wormser Dom © Matthias Rosenkranz/flickr.com

Teile des Doms stammen aus der Hoch- und Spätromanik, aus der Gotik und aus dem Barock. So entstand nach der Stadtzerstörung im Jahr 1689 der barocke Hochaltar von Balthasar Neumann.
Besonders interessant sind auch die regelmäßig stattfindenden musikalischen Veranstaltungen im Wormser Dom.

Vom 16. Bis 25. April 1521 weilte Martin Luther in Worms, da er vor Kaiser Karl V. erscheinen musste. Dies verband dann auch die Reformation in einer besonderen Weise mit der Stadt. So steht in Worms auch das Größte Lutherdenkmal der Welt. Es wurde von Ernst Rietschel geschaffen und am 25. Juni 1868 enthüllt.

Aber Worms verfügt auch über eine Vielfalt bedeutender Zeugnisse einer reichen jüdischen Geschichte und Tradition. So gibt es neben der Synagoge auch den alten Judenfriedhof. Bis heute ist Worms als „Klein-Jerusalem“ in der jüdischen Welt bekannt. Selbst zur Nazizeit gab es hier noch eine bedeutsame jüdische Gemeinde, wie auch an noch an vielen sichtbaren Zeugnissen zu sehen ist.

Neben der Synagoge gibt es in der durch romanische Stadtmauern befestigten Wormser Innenstadt neben dem Kaiserdom auch noch vier weitere romanische Kirchen.
Bekannt sind auch die Liebfrauenkirche und die Liebfrauenmilch, der berühmte Wein. Die Stiftskirche mitten im Weinberg wurde im 14. und 15. Jahrhundert errichtet. Die bedeutende spätgotische Kirche war im späten Mittelalter wegen des Gnadenbildes der Madonna ein beliebter Wallfahrtsort.

Ursprünglich hieß nur der Wein, der im ehemals kirchlichen Weinberg angebaut wurde, Liebfrauenmilch, heute erstreckt sich der Begriff aber auf alle Rheinweine.

Imposant ist der Wormser Wasserturm am Karlsplatz. Der zwischen 1889 und 1890 von Stadtbaumeister Karl Hofmann erbaute Turm wird heute als Wohnturm genutzt. Zwischen 1890 und 1962 versorgte der im Nibelungenstil gebaute Wasserturm allerdings die Wormser mit Trinkwasser.

Ein wahres Schmuckstück ist auch der Brückenturm der alten Wormser Rheinbrücke. Der 53 Meter hohe Turm wird Nibelungenturm genannt und ist ein wirklich repräsentativer Eingang zur Stadt Worms. Von 1897 bis 1900 wurde er nach Plänen von Stadtbaumeister Karl Hofmann errichtet. Bis 1945 gab es auf der anderen Seite des Rheins einen Zwillingsturm, der aber nach der Zerstörung kurz vor Kriegsende nicht wieder aufgebaut wurde.

Sehenswert ist auch das von Gustav Nonnenmacher geschaffene Schicksalsrad mitten in Worms. Es zeigt auf der einen Seite bedeutende Ereignisse in der Geschichte der Stadt und auf der anderen den Alltag und das Gemeinschaftsleben.

 

Geschichte von Worms

  • 5000 v. Chr. erste Besiedlung des Gebietes durch Ackerbauern und Viehzüchter
  • 9. Jahrhundert – Kaiser Karl der Große macht Worms zu seinem Wohnsitz
  • 829 und 926 Reichstage des Ostfrankenreiches
  • 1074 Zollfreiheit
  • 1076 Reichstag
  • 11. Jahrhundert – die jüdische Gemeinde war eine der bedeutendsten des Reiches
  • 1122 Wormser Konkordat
  • 1495 Reichstag
  • 1521 Reichstag zu dem auch Martin Luther erschien
  • 1729-1814 Worms gehört zu Frankreich
  • 1945 wurde die Stadt durch Angriffe alliierter Bomber fast vollständig zerstört

 

Museen in Worms

Lutherdenkmal Worms © Jorbasa/flickr.com

Im Museum der Stadt Worms im Andreasstift können Besucher anhand von archäologischen Funden und kostbaren Schätzen aus 7000 Jahren alles über die Besiedlungsgeschichte der Stadt lernen. Sehenswert sind auch die Sammlung römischer Gläser und die wechselnden Kunstausstellungen.

Im Jüdischen Museum im Raschi-Haus kann man sich einen Einblick in das Leben und die Geschichte der jüdischen Gemeine in Worms verschaffen.

Im Nibelungenmuseum wird das Nibelungenlied mit moderner Multimedia-Technologie inszeniert.

Die größte private Kunstsammlung des späten 19. Jahrhunderts kann im Museum Kunsthaus Heylshof bewundert werden. Besonderes Ausstellungsstück ist die einzige Rubens Madonna.

Das Heimatmuseum ist das erste Schulmuseum Rheinhessens und erzählt über die Schulzeit vergangener Tage.

 

Veranstaltungen in Worms

Jedes Jahr finden in Worms zahlreiche Veranstaltungen statt. Hier ist nur eine kleine Auswahl dessen, was Sie in diesem Jahr erleben können:

  • 3.-5. Juni 2011 – Spectaculum (10. Jubiläum), ein Mittelaltermarkt mit über 100 Ständen
  • 25. Juni-10. Juli 2011 – Nibelungen-Feststpiele (10. Jubiläum)
  • 27. August-4. September 2011 – Wormser Backfischfest, das größte Wein- und Volksfest am Rhein
  • 4.-25. September 2011 – Jüdische Kulturtage
  • 5./6. November 2011 – Wormser Weinmesse

 

Bäder und Zoo in Worms

Nibelungenturm © Matthias Rosenkranz/flickr.com

Das Heinrich-Völker-Bad ist das größte Bad in Worms und eine Kombination aus Frei- und Hallenbad. Neben dem Schwimmbad gibt es auch einen Relaxbereich mit Whirlpool, Dampfbad, Wärmebank und Ruheraum.

Einen Besuch wert ist auch der Tiergarten Worms im Naherholungsgebiet Bürgerweide. Es gibt hier mehr als 400 Tiere aus mehr als 80 Arten zu sehen. Besonders interessant ist der Bauernhof mit seltenen Haustierrassen. Es gibt aber auch Exoten und verschiedene Affenarten.

 

Gastronomie in Worms

Neben einer guten Küche gibt es in Worms natürlich auch guten Wein. Man findet in der Stadt eine gute Mischung aus heimischer und internationaler Küche.

 

Öffentliche Verkehrsmittel in Worms

In Worms kommt man gut mit dem Bus überall hin.

 

Ausflugsziele in der Nähe von Worms

Schöne Ausflugsziele in der Umgebung von Worms sind das Pfälzer Bergland, die Südliche Weinstraße und die Bergstraße. Auch Darmstadt, Heidelberg und Neustadt an der Weinstraße sind nicht weit entfernt.

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Trier

Sehenswürdigkeiten Triers

Als älteste Stadt Deutschlands gibt es natürlich viel zu sehen in Trier in Rheinland-Pfalz, und deshalb hier die wichtigsten Sehenswürdigkeiten.

Porta Nigra © flickr/QuartierLatin1968

Am besten eignet sich die Porta Nigra als Ausgangspunkt für die Stadtentdeckung.
Die Porta Nigra ist das am besten erhaltene Stadttor nördlich der Alpen. Ein unglaubliches antikes Bauwerk in Mitten des modernen Triers.
180 n. Chr. von den Römern aus großen Sandsteinquadern errichtet. Der Stein stammt vom nahegelegenen Kylltal. Die Steine wurden ohne Mörtel aufeinandergesetzt; diese wurden von Bronzesägen zurechtgeschnitten und von Eisenklammern zusammengehalten. Im Inneren eines Tores ist ein solches Exemplar noch zu sehen. An anderen Stellen sind lediglich die Rostspuren zu sehen, da im Mittelalter viel entnommen wurden zum Einschmelzen.
1028 ließ sich der griechische Mönch Simeon als Einsiedler im Ostturm einmauern. 1035 nach seinem Tode wurde er im Erdgeschoss bestattet und heilig gesprochen.

Auch die Trierer Römerbrücke über die Mosel zählt zu den ältesten Römerbauten nördlich der Alpen. Noch heute trägt sie mühelos den modernen Verkehr. In drei Bauabschnitten gebaut im 16. Jhd. vor Chr., im Jahr 71 n. Chr. und von 144 bis 152 n. Chr. endgültig fertiggestellt.
Der Anfangsbau fand zeitgleich mit der Gründung der Stadt statt. Es wurden Eichen für den Pfahlunterbau genutzt.
Im zweiten Bauabschnitt wurden Balkenroste benutzt, die das Fundament für die steinernen Pfeiler wurde.
Im letzten Abschnitt wurden Gussmauerkerne verarbeitet. Auch diese wurden von Eisenklammern im Bleiguss verbunden. Als Eisbrecher stromaufwärts sind diese spitz.

Die Steipe am Hauptmarkt ist ein imposantes Gebäude, das eine 50jährige Bauzeit aufzuweisen hat. 1483 fertiggestellt, 1944 zerstört und 1970 wieder aufgebaut.

Ganz eindrucksvoll ist auch die Kaisertherme. Bereits im 4. Jhd. wurde die Therme umgestaltet zum Zwecke eines repräsentativen Kaiserforums. Der Warmbadesaal “caldarium” bietet heute Platz für 650 Zuschauer bei Theateraufführungen.
Einst wurde das kalte Wasser in sechs Kesselräumen auf 40 Grad erwärmt, dann weitergeleitet in die Badebecken, die über eine Fußbodenheizung verfügten.

Knapp einen halben Kilometer entfernt von der Therme befindet sich das Amphitheater, das 100 n. Chr. gebaut wurde und unglaublichen 20.000 Zuschauern Platz bot. Dies zeigt eindrucksvoll, welch mächtige Stadt Trier war, um einen solchen Prestigebau zu haben.

Der größte Einzelraum, der das Mittelalter überlebt hat, ist der Thronsaal Kaiser Konstantins, die sogenannte Basilika. Die Halle ist so riesig, dass die Orgel 7 Sekunden nachhallt.
Die Außenmaße sind unglaublich: ca. 28 m breit, 33 m hoch und 67 m lang und wenn man die Eingangshalle mitrechnet, kommt man auf 75 m.
Wunderschön ausgeschmückt mit Marmor, Mosaiken und Statuen. Auch eine Fußbodenheizung gab es. Leider wurde all dies im 5. Jhd. von den Franken zerstört.
Seit dem 19. Jhd. wird sie als erste und älteste protestantische Kirche im katholischen Trier genutzt.

Zum Spazierengehen und Staunen lädt die Domstadt ein. Die Häuser und Gässchen um den Dom werden so genannt. Überall sind die Mauern verziert an Wappen und Toren. Es gibt Gebäude aus acht Jahrhunderten zu sehen.

Dom Trier © flickr/55Laney69

Schön am Moselufer gelegen sind die Hebekräne des einst florierenden Handels zu bestaunen. Die Kräne haben ein drehbares Dach, im Inneren sind riesige Laufräder. Ein Kran ist aus dem 15. Jhd, der andere wurde erst 1774 erbaut.

Übrigens zählen Folgende zu den UNESCO-WELTKULTURGÜTERN:
Amphitheater, Barbarathermen, Dom, Kaiserthermen, Konstantinbasilika, Liebfrauenkriche, Porta Nigra und die Römerbrücke.

Geschichte Triers

17 v. Chr. wurde von den Römern unter Kaiser Augustus das keltische Treverer gegründet.
293 von Kaiser Diokletian wurde Treviris zur römischen Kaiserresidenz und sogar zur Hauptstadt des weströmischen Reiches.

Im 5. Jhd. von den Franken erobert
und kam 870 zum ostfränkisch-deutschen Reich

12. Jhd. die Trierer Erzbischöfe werden auch Kurfürsten. Trier wird zur Hauptstadt  bis zur Wende vom 18. zum 19. Jhd. Bis dahin blühte der Kurstaat.

Kurzzeitig im französischen Besitz, gehörte Trier ab 1815 zu Preußen.
Und nach der Gründung der Bundesrepublik Deutschland 1949 zum Bundesland Rheinland-Pfalz.

Zoo & Co

Für Kinder ganz toll: gleich bei der Basilika gibt es jetzt einen römischen Spielplatz mit hölzernen Türmen und einem Grenzwall Limes.

Das Wildfreigehe am Köckelsberg im Weißhauswald zeigt nicht nur Damhirsche, Rothirsche und Wildschweine, auch die seltenen Haustierrassen wie Thüringer Waldziege, Wollschweine und Appenzeller Spitzhaubenhühner versetzten nicht nur die Kleinen in Staunen. Auch Kleintiere wie Kaninchen, Ziegen und Fasanarten sind zu sehen. Es gibt auch einen Waldlehrpfad.

Museen in Trier

Im Bischöflichen Dom- und Diözesanmuseum werden Werke der christlichen Kunst und des religiösen Brauchtums gezeigt. Viele Skulpturen, Gewänder und Altargeräte sind ausgestellt, ebenso eine beachtliche Münzen- und Medaillensammlung. Die 10-jährige Renovierungszeit hat sich gelohnt, denn nun sind konstantinische Deckenmalereien freigelegt.

Interessant ist auch das Rheinische Landesmuseum Trier. Zeigt es doch wie kein anderes Museum in Deutschland die Wirtschaft, Siedlung, Religion, Kunst und Zivilisation der ersten vier Jahrhunderte nach Christus.

“Leichtere” Kost und für Groß & Klein gleichermaßen geeignet, ist das Spielzeugmuseum Trier. Spielzeuge aus dem 18. und 19.Jhd. werden gezeigt, auch der technische Einzug ins Kinderzimmer der Jahrhundertwende wird präsentiert. Darin spiegelt sich auch die kulturelle und industrielle Entwicklung unserer Gesellschaft wider.

Im Verkehrsmuseum hat Trier als älteste Stadt viel zu präsentieren was das Verkehrswesen im Laufe der Jahrhunderte so bot. Schienenstücke, Hufeisen gehören ebenso dazu wie Pferde gezogene Straßenbahnen. Auch Uniformen der Busfahrer sowie Dienstmützen aus vielen Epochen.

Öffentlicher Verkehr in Trier

Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nach Luxemburg, kein Problem, es gibt folgende Tickets zur Auswahl: TagesTicket DeLux, MobilTicktet DeLux Monat und sogar fürs Jahr.

Klassische Tages- und Gruppentickets sind ebenso erhältlich wie MobilTickets, die 7 Tage gelten.

Trier © flickr/JOE MARINARO

Gastronomie in Trier

Mal anders essen kann man in der Kartoffelkiste und wie der Name schon verrät, dreht sich hier alles um die tolle Knolle.

Ansonsten gibt es überall gute Gasthäuser mit regionaler Küche. Auch für Gourmets des internationalen Geschmackes gibt es viele Lokale.

Ausflüge in die Umgebung

Ausflüge zu den Burgen Welschbillig, Ramstein oder Sommerau. Auch die Burgruine Grimburg ist einen Besuch wert.
Ein Dampflok- Museum lockt in Hermeskeil, wo auch die Flugausstellung ist.

Ausflüge an die Mosel und die Saar sind immer abwechslungsreich, sei es in Verbindung mit Schifffahrten oder auch zum Wandern und Radfahren.

Auch ist die Eifel nah wie der Hunsrück.

Abstecher als Tagesausflüge nach Luxemburg, Belgien und Frankreich sind auch gut möglich.

Messe, Veranstaltungen und Kultur

06/2010

  • Altstadtfest Trier
  • Ausstellung des Malers Max Lazarus im Stadtmuseum Simeonstift Trier

07/2010

  • Flohmarkt von Trödel bis Antik auf der Freifläche des Messeparks Trier
  • ebenfalls im Stadtmuseum: Raue Schönheit-Eifel und Ardennen im Blick der Künstler

08/2010

  • ADAC Rallye Deutschland
  • Nina Hagen Konzert
  • PUR Konzert

09/2010

  • MediVita
  • Autokino in den Moselauen
  • Zirkus Althoff

10/2010

  • Erotikmesse
  • Kaya Yanar

11/2010

  • La Femme, die Messe für die Frau
  • Deep Purple Konzert
  • Helene Fischer Konzert
  • Peter Maffay Konzert

12/2010

  • Weihnachtszirkus
  • Unheilig Jubiläumstour

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Mainz

Sehenswürdigkeiten Mainz

Über tausend Jahre prägt der Dom St. Martin das Stadtbild von Mainz. Imposant und nicht zu vergessen. Die Schriftstellerin Anna Seghers schrieb folgendes: ” Dieser Dom über der Rheinebene wäre mir in all seiner Macht und Größe im Gedächtnis geblieben, wenn ich ihn auch nie wieder gesehen hätte.”
975 wurde der Grundstein gelegt vom Erzbischof und Erzkanzler des Deutschen Reiches, ganz nach dem Vorbild des St. Peter in Rom.

Dom Mainz©flickr/lilli2de

Sieben Krönungen fanden im Mainzer Dom statt.
Eine Feuersbrunst 1009 zerstörte das Prachtwerk und erst um 1036 konnte der Dom wieder genutzt werden.
Da es sehr viel im Dom zu sehen gibt, empfiehlt sich eine Führung, die im Rathaus zu buchen ist. 7 Tage die Woche werden tägl. mehrmals Messen gehalten.

Ein weiteres imposantes Bauwerk ist die Christuskirche. 80 Meter ragt die Kuppel der Christuskirche über die Kirchtürme der anderen Kirchen hinaus. 1830 zählte diese evangelische Gemeinde knapp 1200 Mitglieder. 100 Jahre später war fast ein Drittel der Bevölkerung Mainz evangelisch.
Ende des 19.Jhd. wurde die Christuskirche ein weiterer Mittelpunkt, indem sie im Zentrum der neu angelegten Kaiserstraße wurde.
Die Öffnungszeiten der Christuskirche sind nicht regelmäßig. Gottesdienste finden Sonntags statt.

Erwähnenswert ist die St. Stephans Kirche auf dem Stephansberg. Die blau leuchtenden Glasfenster sind von niemand geringerem als Marc Chagall entworfen. 98 jährig kurz vor seinem Tode, vollendete der Ehrenbürger Chagall sein Werk.

Die Karmeliterkirche ist als einzige noch aus dem mittelalterlichen Bettelorden erhalten. Seit Mitte der 60er Jahre des letzten Jhd. leben auch wieder Mönche im angebauten Kloster.
Das Kircheninnere ist im Originalzustand bis auf die Deckenmalereien; diese sind Kopien.

Die Sehenswürdigkeiten von Mainz lassen sich am besten mit einem Altstadt-Bummel erleben. Schon die Namen der verwinkelten Gassen sind lustig: Nasengässchen, Heringsbrunnengasse oder Leichhof. Es herrscht fast rund um die Uhr Betrieb. Tagsüber in all den Lädchen und Cafés. Abends sind die urigen Weinstüberl voll. Auch die Kneipen sind nicht nur wegen ihres Namens einen Besuch wert: Klingelbeutel oder Beichtstuhl.

Mainz©flickr/lilli2de

Die Augustinerstraße bietet imposante Fassaden.
Am Kirschgarten sind die wunderschönen Fachwerkhäuser zu sehen und der Marienbrunnen macht ihn wohl zum tollsten Platz der Stadt Mainz. Kirschbäume gibt es keine an diesem Platz, nur ein Kirschbaumstumpf erinnert an den Namensgeber.

Geschichte Mainz

Bereits um 38 v. Chr. erreichten die Römer Mainz und ab ca. 13 v. Chr. wurde das Doppellegionslager auf dem Kästrich errichtet.
345 n. Chr. zog das Christentum in Mainz ein.
Knapp 50 Jahre später wurde Mainz fränkisch. Seit 745 ist Mainz ein Bistum/Erzbistum.

1002 wird Heinrich II im Dom gekrönt.
1184 wird ein noch ein prächtiges Fest gefeiert: das Reichsfest des Kaisers Barbarossa.

Vom 13. – 15. Jhd. ist Mainz freie Stadt.

Um 1440 wurde eine wichtige und zukunftsträchtige Erfindung gemacht: Johannes Gutenberg erfindet den Buchdruck mit beweglichen Lettern und eine Dekade später wird die Gutenberg-Bibel in Mainz gedruckt.

1477 ist das Gründungsjahr der Mainzer Universität

1792/93 wird die Mainzer Republik gegründet, gehört aber schon 1798 zu Frankreich und das bis 1814.

1826 wird der moderne Fremdenverkehr in Mainz ins Leben gerufen: die Dampfschifffahrtsgesellschaft für den Mittelrhein wird gegründet.

1837/38 wird die Fastnacht organisiert.

1853 wird Mainz an das Eisenbahnnetz angeschlossen.

1945 wird Mainz zu 80 % zerstört. Der Zweite Weltkrieg hinterließ drastische Spuren in der Stadt.

1950 wird Mainz zur Hauptstadt von Rheinland-Pfalz
1962 bezieht das Zweite Deutsche Fernsehen Mainz und gründet einen eigenen Stadtteil: Mainz-Lerchenberg.

1981 wurden elf Römerschiffe gefunden der spätantiken Mainzer Rheinflotte.

Messe und Veranstaltungen in Mainz

  • April: Pilgus, die Fachmesse für Pilger- und Glaubensreisen, Openair Messe zum Thema Heiraten und die Mainzer Weinbörse
  • Mai: salesServices für Vertrieb & Marketing
  • November: Jobmesse Mainz als Firmenkontaktmesse und die horizon Mainz als Messe für Studium und Abiturientenausbildung
  • Dezember: Anti-Aging und Ästhetische Medizin bietet die ECAAAM Mainz
  • April: Geschichte der farbigen GIs in Germany
  • ab jetzt bis Juni: Maler in der Druckwerkstatt

Weitere Informationen zu Messeterminen finden Sie hier.

St. Bonifatius©flickr/Franco Folini

Museen in Mainz

das weltweit bekannte Gutenberg-Museum ist ein Spezialmuseum für Schrift und Druckkunst. 1900 gegründet anlässlich des 500. Geburtstags von Johannes Gutenberg. Untergebracht im alten Haus zum Römischen Kaiser, dahinter verbirgt sich dann der Neubau.

Um den Mainzer Fastnachtrubel zu verstehen, hilft bestimmt ein Besuch im Mainzer Fastnachtmuseum. Allerlei Begriffe wie “Haubensitzung” werden erklärt. Auch der Komponist von “Humba, Humba, Tätärä” wird verraten. Orden, Narrenkappen und andere Bekleidung und Zierde werden gezeigt. Mehr als 160 Jahre dieser Geschichte werden gezeigt.

Das Römisch-Germanische Zentralmuseum und das Museum für antike Schifffahrt sind fast Pflichtprogramm. Im erstgenannten sind Funde des Südtiroler Gletschermannes konserviert, im Nordwestflügel wird eine breite Palette interessanter Funde von der Steinzeit bis zum Mittelalter gezeigt. Das “maritime” Museum hat gleich fünf originale Schiffswracks aus der Spätantike zu zeigen.

Museumsgeschichte in öffentlich zugänglicher Form sind die Jupitersäule, die Römersteine, das Römertor und die Weihealtäre.

Die Jupitersäule befindet sich als Kopie vor dem Landtag an der Großen Bleiche. Mehr als neuen Meter misst dieses Bauwerk und noch heute sind Worte wie “Nero” und “pro salute” zu lesen. Über 2000 Teile zählte die zerbrochene Säule als man sie 1905 bei Bauarbeiten fand.

Die Römersteine sind Überbleibsel der Pfeiler eines Aquädukts, zu finden an der Unteren Zahlbacher Straße. Diese Aquädukt war eine Superlative was die Entfernung zur Quelle und der Höhenunterschiede anbelangt.

Das Römertor erreicht man am einfachsten über die Kupferberggasse ab Schillerplatz zur Emmerich-Josef-Straße. Erst 1985 entdeckt, stammt es aus dem 4. Jhd. Die eingefahrenen Fahrspuren gehörten zur Via praetoria.

Die Weihaltäre sind am überdachten Durchgang am Ballplatz zu sehen. Die von persischen Lichtgott inspirierten Altäre wurden von Soldtaten im 2. Jhd. mitgebracht.

Mainzer Wildpark

Der in den 50er Jahren gegründete Wildpark war nur ein zu hause für Hirsch und Wildschwein. Erst in den 70er Jahren kamen verschiedene Tier dazu wie Fasane, Hühner und Tauben, danach kleiner Raubtiere wie etwa Wildkatzen und Waschbären. Inzwischen fühlen sich auch Hängebauchschweine, Mufflons und Kaninchen wohl. Auch das Meerschweinchengehege ist ein Hingucker. Die Volgelauffangstation für verletzte Wildvögel ist ein wichtiger Teil des Wildparkes.
Das Programm runden ein Walderlebnispfad mit Baumtelefon, Tierspurpfaden u.ä. ab.

Nasse Erholung kann man im Taubertsbergbad Mainz genießen; geeignet für Groß & Klein.

Gastronomie in Mainz

  • Hauptsächlich flüssig, denn die unzähligen Weinstuben haben eine sehr lange Tradition wie z.B. das Wilhelmi seit 1894.
  • In der Weinstube Templer gibt es zudem französische Delikatessen.
  • Das Buchholz serviert nur Speisen aus der Region.
  • Das Eisgrub-Bräu ist die erste Mainzer Gasthausbrauerei. Das naturtrübe Bier ist schon ein Grund zum Besuch. Auch Gorbatschow und Genscher ließen es sich gut schmecken.

Öffentlicher Verkehr in Mainz

Alles über den Verkehrsverbund der Stadt und der Region unter www.mvg-mainz.de oder direkt am Bahnhofsplatz 6 A

Ziele in der Umgebung von Mainz

Radtouren entlang des Flusses Selz. Oder auch Rhein-Wein-Radtouren von Mainz nach Nackenheim, Oppenheim und Nierstein bieten sich an.

Ein Barfußpfad lockt in Bad Sobernheim. Dort gibt es auch ein Freilichtmuseum.

Eine Draisinenfahrt durch das Glantal ist auch ein toller Spaß für die ganze Familie. Und Dienstags gibt es familienfreundliche Preise.

Fest ins Programm gehört natürlich eine Schifffahrt. Fünf Reedereien bieten Fahrten nach Rüdesheim, Köln oder auch nach Frankfurt und zum Altrhein.

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