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Lüneburg

Die historische Salz- und Hansestadt Lüneburg in Niedersachsen liegt etwa 50 Kilometer südöstlich von Hamburg.


Sehenswürdigkeiten in Lüneburg

Das Lüneburger Rathaus, dessen älteste Teile etwa aus dem Jahr 1230 stammen, würde über die Jahrhunderte immer wieder erweitert und wurde so zum Zeuge verschiedener Stilepochen. Gerichtslaube, Fürstensaal, Altes Archiv, Kanzlei und Bürgermeisterkammer stammen zum Beispiel aus gotischer Zeit. Die große Ratsstube, die zu den größten Renaissancesälen Deutschlands gehört, ist mit wunderschönen Holzarbeiten geschmückt. Aus barocker Zeit stammen der Huldigungssaal und die Markfassade. Das Glockenspiel im Uhrturm ist aus echtem Meißner Porzellan.

Lüneburg Rathaus © steffenvogel/flickr.com

Mit dem Bau der dreischiffigen St. Nicolai-Kirche wurde im Jahre 1407 begonnen. Das achtzackige Sternengewölbe, das das Mittelschiff überspannt ist einmalig in Norddeutschland. Bereits 1831 musste der erst 1587 fertig gestellte Kirchturm wieder abgerissen werden, denn er war baufällig. So ist die Kirche auch aufgrund anderer Restaurierungsmaßnahmen weitgehend vom 19. Jahrhundert geprägt. Im Innenraum ist der mittelalterliche Ursprung aber noch deutlich zu sehen und man kann Schätze gotischer Malerei und Schnitzkunst bewundern.  Die St. Nicolai-Kirche war einst die Kirche der Schiffer und ist die jüngste und kleinste der drei gotischen Kirchen in Lüneburg.

Die St. Johannis-Kirche ist eine der ältesten Taufkirchen in Niedersachsen und wurde schon 927 erwähnt. Sie diente als Vorbild für die Hallenkirchen in Stendal, Brandenburg, Hannover und Tangermünde. In der fünfschiffigen nahezu quadratischen Kirche befanden sich einst 39 Altäre. Sehenswert sind heute vor allem der berühmte Hochaltar mit Gemälden von Hinrik Funhoff sowie die Barockorgel, auf der der junge Johann Sebastian Bach das Orgelspielen lernte.

Die St. Michaelis-Kirche wurde an Stelle der ersten Michaeliskirche, die sich auf dem Kalkberg befand, zusammen mit dem Kloster zwischen 1376 und 1418an dessen Fuße errichtet. Da die Kirche stark von Senkungen betroffen ist, stehen in ihrem Inneren bereits die Säulen schief. Von 1701 bis 1702 gehörte Johann Sebastian Bach zu den Chorsängern der Klosterschule.

Der Alte Kran ist ein deutliches Zeichen dafür, dass in Lüneburg Salz umgeschlagen wurde. Bereits im Jahre 1346 wurde der hölzerne, kupfergedeckte Kran erwähnt. Im 19. Jahrhundert wurde mit ihm eine Lokomotive für die Braunschweig-Vienenburger Bahn gehoben. Sie war auf dem Wasserweg aus England gekommen.

Ein weiteres Relikt aus der Zeit Lüneburgs als Salz und Hansestadt ist das Alte Kaufhaus, das ursprünglich „Dat Heringshus“ genannt wurde. Durch das Salz wurde der Ostseehering zu einem gewinnbringenden Handelsgut. 1959 wurde das Haus durch Brandstiftung zerstört, nur die aus dem Jahre 1742 stammende Fassade blieb erhalten.

Die Ratswasserkunst diente einst zur Versorgung der Saline mit Frischwasser. Dies geschah über ein kompliziertes Pumpensystem aus Holz. Direkt neben der Ratswasserkunst befindet sich der Neue Wasserturm aus dem Jahre 1907. Von der Aussichtsterrasse auf 56 Metern Höhe hat man einen wunderbaren Blick auf Lüneburg und die Umgebung. Heute wird der Turm für Hochzeiten und andere Veranstaltungen sowie Ausstellungen genutzt.

Ebenfalls ein toller Aussichtspunkt ist der 58 Meter hohe aus Gips bestehende Kalkberg. Der Gips fiel bei der Salzgewinnung an und 1932 wurden der Gipsbruch und der Berg zum Naturschutzgebiet und Naturdenkmal erklärt. Der ursprünglich 70 Meter hohe Berg, der die höchste Erhebung in der Region war, ist durch den Gipsabbau auf rund 1/16 seines ursprünglichen Umfangs geschrumpft.

Eine besondere Sehenswürdigkeit in Lüneburg ist das schwangere Haus in der Waagestraße. Der für den Bau verwendete Gips wurde zu stark gebrannt und nimmt Feuchtigkeit auf und dehnt sich so aus. Neben dem schwangeren Haus steht das Geburtshaus von Johan Abraham Peter Schulz, der Melodien wie „Der Mond ist aufgegangen“ oder „Ihr Kinderlein kommet“ komponiert hat.

Lüneburg Alter Kran © az1172/flickr.com

Der Platz am Sande bekam seinen Namen im Mittelalter als er noch ungepflastert und sandig war. Flankiert wird dieser von Giebelhäusern verschiedenster Art dominierte Platz auf der östlichen Seite von der St. Johannis-Kirche und auf der westlichen Seite von dem Gebäude der Industrie- und Handelskammer mit seiner wunderschönen Fassade.

Gerade für Besucher, die sich für die Geschichte des Salzabbaus in Lüneburg interessieren ist das Senkungsgebiet an der Kreuzung Waagestraße/Neue Sülze interessant. Das Gelände fällt hier in Richtung der Straße „Auf dem Meere“ stark ab. Die durch das Abpumpen der Sole unter der Erde entstandenen Hohlräume sind die Ursache für diese Absenkungen. Hier stehen Handwerkshäuser aus dem 16. und 17. Jahrhundert, die natürlich von den Absenkungen nicht verschont geblieben sind.

 

Geschichte Lüneburgs

  • Schon zur Zeit der Neandertaler gab es Menschen auf dem Gebiet des heutigen Lüneburgs.
  • Archäologische Funde belegen, das es bereits im 6. Jahrtausend v. Chr. eine sesshafte Bauernkultur gab.
  • 956 wurde Lüneburg das erste Mal in einer Urkunde Königs Otto I. erwähnt
  • Da Lüneburg eine lange Zeit eine Monopolstellung als Salzlieferant im norddeutschen Raum hatte, war es auch früh ein Mitglied der Hanse. Seit 2007 trägt die Stadt auch offiziell wieder den Titel Hansestadt.
  • 1235 Entstehung des Herzogtums Braunschweig-Lüneburg
  • 1392 Verleihung des Stapelrechts
  • 1810-1813 Lüneburg unter französischer Herrschaft
  • 17. September 1945 erster Nazi-Kriegsverbrecher-Prozess, der sogenannte Bergen-Belsen-Prozess

 

Veranstaltungen und Kultur in Lüneburg

Museen

Das Deutsche Salzmuseum informiert seine Besucher über die Geschichte der Salzgewinnung und ihre Folgen in Lüneburg.

Eine der schönsten Sehenswürdigkeiten Lüneburgs ist das Kloster Lüne mit seinen wertvollen Kunstschätzen. In dem nur wenige Gehminuten vom Zentrum entfernten Kloster befindet sich auch das Textilmuseum mit Altar- und Fastentüchern aus dem 13./14. Jahrhundert sowie farbigen Bildteppichen und Banklaken.

Weitere Museen sind das Brauereimuseum Lüneburg, das Naturmuseum Lüneburg, das Ostpreußische Landesmuseum und das Museum für das Fürstentum Lüneburg.

 

Veranstaltungen

  • 29. April – 2. Mai Lüneburger Frühjahrsmarkt
  • 28. Mai 2011 Nachwuchsbandfestival
  • 17. – 19. Juni 2011 Lüneburger Stadtfest
  • 13. – 21. August 2011 Heideblütenfest in Amelinghausen
  • 26. – 28. August 2011 Heideblütenfest in Wittorf
  • 28. Juni – 1. Juli 2012 32. Internationaler Hansetag Lüneburg 2012

 

Therme in Lüneburg

Lüneburg © steffenvogel/flickr.com

Die SaLü, die Salztherme Lüneburg bietet mit Badewelt, Kinderwelt, Saunawelt und Vitalwelt Badevergnügen für die ganze Familie. Hier können Sie sich erholen, Spaß haben oder etwas für Ihre Fitness tun.

 

Gastronomie in Lüneburg

Bei der Tourist-Information der Lüneburg Marketing GmbH, Rathaus/Am Markt, 21335 Lüneburg gibt es für eine geringe Schutzgebühr einen Gastronomieführer.

 

Öffentliche Verkehrsmittel in Lüneburg

Da Lüneburg im Gesamtbereich des Hamburger Verkehrsverbundes (HVV) liegt, kann man nicht nur mit dem Bus in der Stadt Lüneburg unterwegs sein, sondern auch Ausflüge nach Hamburg machen.

 

Ausflugsziele in der Nähe von Lüneburg

Nach Hamburg ist es nicht weit und auch der Naturpark Lüneburger Heide ist unbedingt einen Ausflug wert. Oder besuchen Sie das Biosphärenreservat Niedersächsische Elbtalaue östlich von Lüneburg.

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Wolfsburg

Wolfsburg ist die sechstgrößte Stadt in Niedersachsen und liegt rund 26 Kilometer nordöstlich von Braunschweig.
Bekannt ist Wolfsburg auf der ganzen Welt als Sitz der Volkswagen AG.


Sehenswürdigkeiten in Wolfsburg

Sehenswert in Wolfsburg ist das Schloss Wolfsburg, das ab dem 16. Jahrhundert zum einem prachtvollen Zeugnis norddeutscher Renaissance ausgebaut wurde. Charakteristisch sind die Ziergiebel und Zwiebeltürme. Im Inneren befinden sich unter anderem die Städtische Galerie und das Stadtmuseum. Rund um das Schloss finden jedes Jahr auch verschiedenste Veranstaltungen statt.

Schloss Wolfsburg © klara.kristina/flickr.com

Heinrich Büssing war einer der bedeutendsten Pioniere im Nutzkraftfahrzeugbau und das Heinrich-Büssing-Haus in Nordsteimke erzählt über sein Leben und seine Leistungen.

 

Das Alte Brauhaus erinnert an die alte Brautradition. Neben einem großen Angebot an kulinarischen Spezialitäten finden hier auch Bier-Brauer-Seminare statt. Immer wieder gibt es auch Livemusik.
Die Bockwindmühle in Käsdorf ist die einzige noch erhaltene Bockwindmühle im Stadtgebiet von Wolfsburg. Sie wurde im Jahr 1861 von einem Vorsfelder Zimmermann errichtet und steht unter Denkmalschutz.
Das erste Mal wurde die Wassermühle in Brackstedt im Jahr 1434 urkundlich erwähnt. Nach einer bewegten Geschichte ist sie heute ein bekanntes und beliebtes Hotel und Restaurant.
Eine der am besten erhaltenen mittelalterlichen Wasserburgen Norddeutschlands ist die Burg Neuhaus. Sie liegt inmitten wunderschöner Natur in unmittelbarer Nähe der Stadt Wolfsburg.
Das Schloss Fallersleben im Wolfsburger Stadtteil Fallersleben stammt aus dem 16. Jahrhundert. Erbaut wurde es, wie auch das Schloss Gifhorn, von Herzog Franz von Braunschweig und Lüneburg. Erhalten ist der 1990 restaurierte Westflügel mit Gewölbekeller, Graumalereinen und Stuckdecken.

 

Geschichte von Wolfsburg

 

  • 1302 erstmals urkundliche Erwähnung der Wolfsburg als Sitz derer von Bartensleben
  • 1372 erstmals urkundliche Erwähnung der Burg Neuhaus
  • 26. Mai 1938 Grundsteinlegung des Volkswagenwerkes
  • 1. Juli 1938 Gründung der „Stadt des KdF-Wagens bei Fallersleben“
  • 25. Mai 1945 Umbenennung der Stadt in Wolfsburg

 

Veranstaltungen und Kultur in Wolfsburg

Hoffmann von Fallersleben © mjk23/flickr.com

Museen

Im Schloss Wolfsburg befindet sich das Stadtmuseum in dem die Geschichte der Stadt lebendig wird. Neben dem Gründungspfahl des Wolfsburger Schlosses ist hier zum Beispiel auch ein kompletter Frisiersalon aus den 1950er Jahren zu sehen.
Ebenfalls im Schloss Wolfsburg befindet sich die Städtische Galerie, eine Institution für zeitgenössische Kunst.
Im phæno in Wolfsburg kann man mehr als 300 Phänomene bestaunen, eine Wasserstoffrakete zünden, eine Auto mit dem Gaspedal lenken und vieles mehr. Hier kann man auch selbst Hand anlegen und basteln und bauen.
Im vor 15 Jahren eröffneten Kunstmuseum Wolfsburg sind vor allem zeitgenössische und moderne Malerei, Skulpturen, Fotografie, Mode und Design ausgestellt.  Hier gibt es Informationen zu aktuellen Ausstellungen.
Das Hoffmann-von-Fallersleben-Museum im Schloss Fallersleben ist dem Leben und Werk des Dichters gewidmet. Neben zahlreichen Kinderliedern stammt auch das Deutschlandlied von ihm.
Besonders für Autofans ist das AutoMuseum Volkswagen interessant, in dem die technischen Entwicklungsstränge der Marke Volkswagen präsentiert werden.
Und natürlich ist auch die Autostadt Wolfsburg ein Muss für jeden Autofan. Hier können sich Besucher auf eine Reise in die Welt der Mobilität begeben und unter anderem lernen wie Autodesigner arbeiten. In dem mehr als 25 Hektar großen Themenpark gibt es viele verschiedene Attraktionen. Das ZeitHaus ist das meistbesuchte Automobilmuseum der Welt und auf den GeländeParcours können sie fahrerische Herausforderungen der besonderen Art erleben.

 

Zoo und Bäder in Wolfsburg

Gelegen am stillgelegten Steinbruch am Wolfsburger Klieversberg liegt das Tiergehege Wolfsburg.  Der Allerpark in Wolfsburg bietet  Sport und Erholung für alle Altersgruppen. Hier gibt es das Freizeit- und Erlebnisbad BadeLand, Wasserskianlage WakePark, Hochseilgarten und vieles mehr.
Außerdem gibt es noch das Hallenbad Sandkamp, und die Freibäder VW-Bad und Freibad Fallersleben.

 

Gastronomie in Wolfsburg

VW-Werk © roger4336/flickr.com

Neben dem Alten Brauhaus in Fallersleben gibt es in Wolfsburg verschiedene Restaurants, die sowohl regionale als auch internationale Küche anbieten.
Berühmt ist auch die VW-Currywurst. Sie bekommt man zum Beispiel in der Autostadt zum Mitnehmen.

 

Öffentliche Verkehrsmittel in Wolfsburg

Tickets und Fahrscheine für die öffentlichen Verkehrsmittel in Wolfsburg erhalten Sie unter anderem in der Tourist-Information Wolfsburg im Hauptbahnhof.

 

Messetermine in Wolfsburg

12.03.-13.03. 2011 Bawoga Wolfsburg, Messe für Bauen, Wohnen und Garten

 

Ausflugsziele in der Nähe von Wolfsburg

Von Wolfsburg ist es nicht weit nach Braunschweig, in die Heide, den Harz, nach Gifhorn und Celle.

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Braunschweig

Sehenswürdigkeiten in Braunschweig

Braunschweig, nach Hannover die zweitgrößte Stadt in Niedersachsen, hat natürlich auch so einiges an Sehenswürdigkeiten zu bieten.

Burgplatz © flickr/m.prinke

Ein zentraler Punkt in Braunschweig ist der Burgplatz mit dem Löwen. Seit dem 9. Jahrhundert war hier der Fürstensitz der Brunonen. Heinrich der Löwe hat ihn im 12. Jahrhundert  zum Zentrum welfischer Macht ausgebaut, mit dem Löwen in der Mitte. Errichtet wurde der Löwe, der ursprünglich sogar vergoldet war,  von Heinrich dem Löwen als Wahrzeichen seiner Macht und seiner Gerichtsbarkeit. Das Original des 1166 wahrscheinlich in Braunschweig gegossenen Löwes kann man in der Burg Dankwarderode sehen. Auf dem Burgplatz steht eine naturgetreue Nachbildung.

Die Burg Dankwarderode war einst die Residenz Heinrichs des Löwen und wurde 1175 gebaut. 1887 ließ der Stadtbaurat Ludwig Winter sie originalgetreu rekonstruieren. Heute befindet sich in der Burg die mittelalterliche Abteilung des Herzog Anton Ulrich- Museums, Teile des Welfenschatzes und im Obergeschoss der prächtige Rittersaal. Von der Burg gibt es auch einen Zugang zum Dom, der allerdings nur zu besonderen Anlässen genutzt wird.

Der Dom St. Blasii war ehemals eine Stiftskirche, und wurde von Heinrich dem Löwen nach seiner Rückkehr aus Palästina von 1173 bis 1195 als dreischiffige Gewölbebasilika am Standort einer älteren Kirche erbaut. 1195 wurde Heinrich der Löwe hier auch bestattet neben seiner Gemahlin Mathilde. Bis heute wurde die Kirche mehrfach umgebaut, vergrößert und rekonstruiert. Sehenswerte Kunstwerke sind der Marienaltar von 1188, der siebenarmige Leuchter von 1170/80, ein aus Holz geschnitztes Kruzifix des Meisters Imervard (Immervardkreuz) aus der 2. Hälfte des 12. Jahrhunderts und natürlich das Grabmal Heinrichs des Löwen und seiner englischen Gemahlin Mathilde im Mittelschiff. Auch einen Besuch wert ist die Krypta des Doms. www.BraunschweigerDom.de

Das an der nördlichen Seite des Burgplatzes gelegene Huneborstelsche Haus ist eines der zahlreichen Fachwerkhäuser, die es noch in Braunschweig gibt. Es wurde 1901 unter Verwendung von Originalteilen eines anderen Hauses aus dem Jahre 1530 errichtet. Heute ist es Gildehaus und Sitz der Handwerkskammer.
Auch das Veltheimische Haus ist ein Fachwerkhaus und Sitz der Handwerkskammer es liegt genau neben dem Huneborstelschen Haus und wurde 1573 erbaut.

Eine weitere Sehenswürdigkeit am Burgplatz ist das Viewegsche Verlagshaus. Es wurde Anfang des 19. Jahrhunderts nach Plänen des „ersten Berlinischen Architekten“ erbaut. Heute befindet sich das Braunschweigische Landesmuseum in dem Gebäude.

Das Braunschweiger Rathaus liegt in unmittelbarer Nähe des Burgplatzes und ist seit jeher das Zeichen städtischer Selbstverwaltung. Urkundlich ist es so schon vor 1153 belegt. Stadtbaurat Ludwig Winter errichtete den neugotischen Bau zwischen 1894 und 1900. Der Turm nach flandrischem Vorbild hat eine Höhe von 61 Metern. 161 Stufen führen hinauf. Im Eingangsbereich befinden sich Maßwerkfenster. Vier Figuren die die Fenster umrahmen stellen die Bereiche Wissenschaft, Kunst, Handwerk und Handel dar. Turmbesteigungen (unentgeltlich) montags bis freitags von 9:00 bis 15:00 Uhr. Bitte beim Pförtner melden.

Einer der wenigen erhaltenen Straßenzüge Braunschweigs, mit einem alten Bestand an Fachwerkhäusern, ist die Kleine Burg.

Ein weiteres Altstadtviertel mit gut erhaltenen Fachwerkhäusern ist das Magniviertel um die wiederaufgebaute Magnikirche. Am Rande des historischen Viertels liegt auch das von dem New Yorker Künstler James Rizzi gestaltete Happy RIZZI House. Es wird als Bürogebäude genutzt und ist leider nicht öffentlich zugänglich. Die reizvollen kleinen Gassen machen das Bummeln im Magniviertel zum Genuss. Hier finden Besucher auch zahlreiche Kneipen und Restaurants.

Auch sehenswert ist der Altstadtmarkt mit dem Gewandhaus, das 1303 erstmals erwähnt wurde. Am schönsten ist die Schaufassade am Ostgiebel. Das Gewandhaus ist eines der bedeutendsten Werke der Renaissancebaukunst in Braunschweig. Das im gotischen Stil erbaute Altstadtrathaus besteht aus zwei rechtwinklig zusammenstoßenden Flügeln. Hier befindet sich auch an einer der Säulen des Laubenganges die Braunschweiger Elle, die vor allem Tuchhändlern als Maß diente. Sie hat eine Länge von 57,07 Zentimetern. Heute dient es vorwiegend Repräsentativen Zwecken.

Das Alte Zoll- und Landwehrhaus ist das letzte reich gestaltete Gebäude mit Braunschweiger Fachwerk mittelalterlicher Prägung. Es stand ursprünglich in Rüningen und wurde zwischen 1948 und 1950 an das Gewandhaus umgesetzt.

Das ehemalige Residenzschloss der Welfen wurde anhand alter Pläne und Fotos in seiner ursprünglichen Größe am Schlossplatz wiedererrichtet. Auf dem Schloss befindet sich die größte Quadriga Europas mit der Stadtgöttin Brunonia als Wagenlenkerin. In den Schloss-Arkaden dem benachbarten Einkaufszentrum befinden sich rund 150 Geschäfte und Gaststätten.

Geschichte Braunschweigs

Die Ursprünge Braunschweigs gehen bis ins 9. Jahrhundert zurück. Zu einer mächtigen Handelsmetropole entwickelte sich die Stadt besonders durch Heinrich den Löwen.

Schloss © flickr/Big2k

In der Umgebung Braunschweigs wurden Funde aus der Jungsteinzeit, der Bronze- und Eisenzeit gemacht. In germanischer Zeit war das Gebiet wahrscheinlich von den Cheruskern und Angrivariern besiedelt.
Ab etwa 500 n. Chr. waren die Sachsen dominierende Mach in der Region. Es ist allerdings nicht klar ob es bereits damals eine Siedlung an der Stelle des heutigen Braunschweigs bestand.

Auf beiden Seiten der Oker entstanden dann wahrscheinlich schon im 9. Jahrhundert die Siedlungen Brunswik und Dankwarderode. Der Braunschweiger Reimchronik zufolge im Jahre 861.

1142 ging Braunschweig an Heinrich den Löwen, den Herzog von Sachsen und Bayern. Er ließ Braunschweig als seine Residenz ausbauen und die Stadt wurde mächtig. Seit der Zeit ist der Löwe auch das Wappentier der Stadt.

1432 bekam Braunschweig die städtische Unabhängigkeit.

Auch wirtschaftlich entwickelte sich Braunschweig gut, da es günstig an der Oker gelegen war. Der Fluß war ab Braunschweig schiffbar. Braunschweig wurde so zu einer wichtigen Handelsstadt und ab der Mitte des 13. Jahrhunderts auch Mitglied der Hanse. 1669 war Braunschweig sogar eine der letzten neun Städte, die noch in der Hanse waren.

Zwischen 1807 und 1813 war Braunschweig von den Franzosen besetzt.

Die Innenstadt Braunschweigs wurde während des Zweiten Weltkrieges zu 90 Prozent zerstört und gehörte zu einer der am schwersten zerstörten Städte Deutschlands.

Und auch während des Wiederaufbaus nach dem Krieg wurde noch viel der über Jahrhunderte gewachsenen Stadtlandschaft zerstört um zum Beispiel neue Straßen zu bauen.

Veranstaltungen und Kultur in Braunschweig

Veranstaltungen

Die elfte Ausgabe des Festivals Theaterformen 2010 findet  vom 2. bis 12. Juni an verschiedenen Veranstaltungsorten statt. Zeitgenössische Inszenierungen aus Schauspiel, Performance und Kinder- und Jugendtheater werden zu sehen sein.

Am 17. und 18. Juli finden in Braunschweig im Stadion an der Hamburger Straße die Deutschen Leichtathletik Meisterschaften statt. Die nationalen Titelkämpfe sind die letzte Möglichkeit, sich für die EM  in Barcelona. Karten gibt es in der Touristinfo. Ticket-Service Tel: (0531) 4702040

Auf dem Burgplatz wird vom 14. bis 30. August die romantische Oper „Der Freischütz“ aufgeführt.  Karten gibt es im Vorverkauf bei der Touristinfo direkt am Burgplatz. Ticket-Service Tel: (0531) 4702040

Am 28. August 2010 begeht die Stadt Braunschweig die 9. Braunschweiger Kulturnacht. Sie findet alle zwei Jahre statt. Kulturschaffende aus der Region feiern zusammen mit der Bevölkerung ein großes Fest. So vielfältig wie die Künstler sind auch die Veranstaltungsorte. Mehr dazu unter http://www2.braunschweig.de/kulturnacht/

Museen

Das Herzog Anton Ulrich-Museum im Magniviertel, natürlich nach dem gleichnamigen Herzog (1633-1714) benannt, ist das älteste öffentlich zugängliche Museum Deutschlands. Es ist eines der großen Kunstmuseen in Europa. Es sind unter anderem Werke von Rembrandt, Rubens, van Dyck, Vermeer van Delft, Cranach, Holbein und Elsheimer zu sehen. Von Bedeutung ist auch das Kupferstich Kabinett mit mehr als 100.000 Druckgrafiken und mehr als 10.000 Zeichnungen.

Im Städtischen Museum, dass 1861 nach dem Vorbild des Germanischen Nationalmuseums in Nürnberg gegründet wurde, kann man nicht nur alles wissenswerte über die Stadt Braunschweig lernen, es gibt auch Kunstsammlungen und Spezialsammlungen.

Eine Dauerausstellung im Braunschweigischen Landesmuseum informiert über die Geschichte der Region von der Frühgeschichte bis zur Gegenwart.

Das Museum für Photographie zeigt internationale zeitgenössische Fotografie.

Bäder in Braunschweig

In Braunschweig gibt es  drei Freibäder und sechs Hallenbäder. Mehr dazu unter www.stadtbad-bs.de

Gastronomie in Braunschweig

Gewandhaus © flickr/hmboo

Besondere Spezialitäten in Braunschweig sind  im Frühjahr Braunschweiger Spargel, Braunkohl im Winter und das ganze Jahr über Mettwurst und Gerichte, die mit der traditionellen Braunschweiger „Mumme“ zubereitet sind.
Neben traditionellen Gasthäusern gibt es auch gemütliche Cafés, urige Kneipen, Bars und natürlich auch internationale Restaurants. All das lässt sich am besten bei einem Stadtbummel finden.

Öffentliche Verkehrsmittel in Braunschweig

In Braunschweig gibt es auch Tageskarten für die öffentlichen Verkehrsmittel, die man auch online bestellen kann. Mehr Informationen gibt es hier.

Messetermine in Braunschweig

  • 15.09.2010 – 16.09.2010 VOCATIUM Region Braunschweig, Fachmesse für Ausbildung+Studium
  • 07.10.2010 – 09.10.2010 Kongress der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e.V., Informationsveranstaltung für Betroffene und ihre Angehörigen
  • 24.10.2010 – 24.10.2010 Terra-Nord Braunschweig, Die Reptilienbörse in Braunschweig
  • 16.11.2010 – 17.11.2010 bonding Firmenkontaktmesse Braunschweig, Messe von Studenten für Studenten
  • 27.11.2010 – 28.11.2010 Feiern & Heiraten, Niedersachsens größte Hochzeitsmesse

Ausflugsziele in der Nähe von Braunschweig

Ganz oben auf dem Programm sollte ein Ausflug nach Riddagshausen stehen. Hier finden Besucher Ruhe und Erholung in  kleinen Straßen mit Fachwerkhäusern auf Spazierwegen rund um die Klosterteiche im Naturschutzgebiet und in der Klosterkirche mit dem umgebenden Klostergarten.

In der ehemaligen Welfenresidenz Wolfenbüttel steht das zweitgrößte Schloss Niedersachsens und in der weltberühmten Herzog August Bibliothek das Evangeliar Heinrichs des Löwen. Mehr als 600 Fachwerkhäuser prägen das Bild der Altstadt.

Die UNESCO-Weltkulturerbekirche St. Michaelis in Hildesheim wird in diesem Jahr 1.000 Jahre alt.

Ebenfalls nicht weit von Braunschweig entfernt sind der Harz und die Lüneburger Heide. Auch Celle und Gifhorn sind sehenswert.

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Wilhelmshaven

Sehenswürdigkeiten in Wilhelmshaven

Auch wenn Wilhelmshaven in Niedersachsen seinen Namen erst 1869 erhielt und eine sehr junge Stadt ist, so hat sie doch einiges an Sehenswürdigkeiten zu bieten.

Im Zentrum des alten preußischen Wilhelmshavens liegt die Christus- und Garnisonskirche, die von 1969 bis 1872 im neugotischen Stil erbaut wurde. Im inneren ist, neben vielen Gedenktafeln, Wappen und Flaggen der Kaiserlichen Marine, auch das Altarbild „Durch das Kreuz zum Licht“ zu sehen. Auch ein Ehrenmal für die in den beiden Weltkriegen gefallenen Marineangehörigen und das Grab eines unbekannten Seemanns gibt es. Die von I.O. Lim gestalteten bunten Kirchenfenster erzählen die Lebensgeschichte Jesu.

Wilhelmshaven © flickr/erix!

Ein Wahrzeichen der Stadt Wilhelmshaven ist die Kaiser-Wilhelm-Brücke, die im Volksmund KW-Brücke genannt wird. Als sie zwischen 1905 und 1907 gebaut wurde, war sie die größte Drehbrücke Europas mit einer Spannweite von 159 Metern und einer lichten Höhe von 9 Metern.

“Kapitän Meyer” war der letzte Dampf betriebene Seetonnenleger Deutschlands und kommt aus Tönning in Schleswig-Holstein. Er war bis 1983 in Betrieb und ist nun in Wilhelmshaven vor Anker gegangen. Gruppen können hier Übernachtungen mit Frühstück buchen und standesamtliche Trauungen auf der Brücke des Schiffs sind sehr beliebt.

1839 als Pell- und Mahlmühle erbaut steht die Kopperhörner Mühle an einem historischen Mahlort, dessen Geschichte sich bis ins Jahr 1547 zurückverfolgen lässt. Die Mühle ist ein Galerieholländer mit Windrose und bei passendem Wetter kann man Mahlvorführungen beiwohnen. Sie hat eine Rumpfhöhe von 19 Metern und eine Flügelspannweite von 22 Metern.

Die Nordseepassage lädt mit ihren Geschäften zum Einkaufsbummel ein und ist gleichzeitig das lebendige Zentrum Wilhelmshavens. Direkt im Gebäude befindet sich auch der Bahnhof. Auf rund 28.000 Quadratmetern finden die Besucher hier etwa 60 Geschäfte und Dienstleistungsunternehmen. Außerdem ziehen das ganze Jahr über viele verschiedene Attraktionen noch zusätzlich die Besucher an.

Das heutige Kulturzentrum ist im ehemaligen Pumpwerk, einem Bau aus dem Jahre 1903, untergebracht.

Das Rathaus des Hamburger Architekten Prof. Fritz Höger und war bis zum Zusammenschluss der Städte Rüstringen und Wilhelmshaven das Rüstringer Rathaus. Das Portal des Klinkerbaus zieren Löwenplastiken und von der einheimischen Bevölkerung wird er liebevoll „Burg am Meer“ genannt. Erbaut wurde dass Rathaus in nur 77 Arbeitswochen von Anfang Mai 1928 bis Oktober 1929 und am Bau beteiligt waren 73 Firmen. Vom 46 Meter hohen Turm, der auch heute noch als Wasserreservoir genutzt wird, hat man einen tollen Blick über die Stadt, den Jadebusen und den Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer.

Für die Polizeiverwaltung im königlich-preußischen Wilhelmshaven wurde das Robert-Koch-Haus gebaut. Benannt ist es nach dem bekannten Arzt und Bakteriologen Robert Koch (1843-1910). Dieser hatte für kurze Zeit in Wilhelmshaven gearbeitet. Sehenswert sind die Sandsteinornamente in der Ziegelfassade der Frontseite. Im oberen Giebelfeld ist außerdem ein Glockenspiel angebracht, das um 8.00, 12.00 und18.00 Uhr zu hören ist.

Werfttor 1 war das Haupttor zur früheren Kaiserlichen Werft wurde 1876 erbaut. Es ist ein Backsteinbau mit rundbogigem Doppeltor und hier befindet sich auch noch ein Briefkasten mit der Aufschrift „Kaiserliche Werft“, der bis heute benutzt wird.

Seit dem 9. Juli 2000 stehen die „WINDWÄCHTER“, drei Stahlplastiken des Dipl. Designers Klaus Evenburg auf dem Wilhelmshavener Fliegerdeich am Südstrand. Sie sind zwischen sieben und neun Metern hoch und symbolisieren die Nähe des Menschen zu den Naturgewalten von Wind und Meer.

Der Botanische Garten Wilhelmshavens ist der kleinste Deutschlands, kann aber aufwarten mit einem Tropenhaus, einem Seerosenbecken und einer Sukkulentensammlung.
Auch eine Hafenrundfahrt gehört sicherlich in die Rubrik Sehenswürdigkeiten. Man kann sie von April bis Oktober täglich um 11.00, 13.00 und 15.00 Uhr unternehmen.

Geschichte Wilhelmshavens

Bevor das Königreich Preußen 1853 mit dem „Jade-Vertrag“ das Gebiet am Jadebusen kaufte, war es von den Friesen besiedelt. Im Bereich des heutigen Stadtgebiets befanden sich die beiden Kirchspiele Heppens und Neuende, die zum Großherzogtum Oldenburg gehörten. Das 313 Hektar große Gebiet wurde zum ersten Nordseehafen Preußens und die Geschichte Wilhelmshavens ist demzufolge eng mit der Geschichte der preußischen Marine verbunden.

Der Name der Stadt Wilhelmshaven wird das erste Mal bei der Grundsteinlegung für die Elisabethkirche, der heutigen Christus- und Garnisonskirche. Die Grundsteinlegung fand am Tag der Einweihung der Stadt am 17. Juni 1869 statt.

1871 wurde Wilhelmshaven neben Kiel an der Ostsee zum Reichskriegshafen des deutschen Kaiserreiches.

Zwischen 1873 und 1886 wurde der Hafen stark erweitert. 1888 wurde dann die Fertigstellung des Ems-Jade-Kanals gefeiert, der in die neue Hafenanlage integriert war.

Immer mehr Menschen siedelten sich in der Zeit in und um Wilhelmshaven an.

Während der Regentschaft Kaiser Wilhelm II. war die Kaiserliche Marine aktiv an der Gewinnung von Kolonien in Übersee beteiligt und der Aufschwung machte sich in Wilhelmshaven deutlich bemerkbar.

Die zum Großherzogtum Oldenburg gehörenden Gemeinden Heppens, Neuende und Bant wurden 1911 zur Stadt Rüstringen vereinigt, die damit auf einen Schlag zur größten Stadt des Großherzogtums wurde.

1937 wurden Wilhelmshaven und Rüstringen durch das Groß-Hamburg Gesetz zur Stadt Wilhelmshaven vereinigt und waren jetzt oldenburgisch.

Veranstaltungen und Kultur in Wilhelmshaven

Regelmäßige Veranstaltungen

  • März: Lange Nacht der Museen
  • April: NORDWESTKUNST – zeitgenössische Kunst aus Nordwestdeutschland, Internationale Osterjugendtage – sportliche Wettkämpfe mit Teilnehmer aus ganz Europa
  • Mai: Gorch-Fock-Marathon – Marathon, Halbmarathon und 10-km-Lauf
  • Juni: Rüstersieler Hafenfest – Stadtteilfest in Rüstersiel, Südstrandwochenende – „Maritimes Funsport Festival & Südstrandfest“
  • Juli: Wochenende an der Jade – das größte Volksfest der Stadt, „Größtes Labskausessen der Welt“ – 2003 wurden 10.349 Portionen verkauft, was zum Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde führte
  • August: Voslapper Siedlerfest – Stadtteilfest in Voslapp
  • September: Internationales Behindertensportfest, Siebethsburger Volkslauf – Lauf über verschiedene Distanzen, Kulturkarussell – zahlreiche kulturelle Einrichtungen feiern gemeinsam, „Das Regenfest“ – Sommerfest im Botanischen Garten, Tag des offenen Denkmals – Öffentlicher Zugang zu nicht immer zugänglichen Denkmälern, Messe WHV.Net, Jadeschau – Modeschau
  • Oktober: JadeWeserPort-Cup – Segelregatta für Traditions- und Großsegler

Museen

Das Marinemuseum befindet sich in einem der ältesten noch erhaltenen Gebäude der Kaiserlichen Werft, dass 1888 erbaut wurde. Etwa 160 Jahre Geschichte der deutschen Marine sind hier zu sehen. www.marinemuseum.de

Feuerschiff © flickr/Axel Schwenke

Das Weser-Feuerschiff „Norderney“ von 1907 kann im Hafen besichtigt werden. Bis 1981 war es in der Deutschen Bucht im Dienst. www.sk-stoertebeker.de

Im JadeWeserPort-InfoCenter können sich Besucher über die Fortschritte beim Bau des Container-Tiefwasserhafens informieren. www.jadeweserport-infobox.de/

Das Küstenmuseum Wilhelmshaven zeigt auf unkonventionelle Art und Weise die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Küste. Im integrierten Forschungslabor können die Besucher selbst aktiv werden. Eine Besonderheit des Museums ist die Ausstellung wal.welten mit dem vor Baltrum gestrandeten Wal, der jetzt in plastinierter Form zu sehen ist.

Das Piratenmüseum ist ein Kreativmuseum, in dem man die Welt der Piraten selbst entdecken kann. www.piratenmuseum.de

Im Wattenmeerhaus können Besucher die faszinierende Vielfalt des Niedersächsischen Wattenmeeres erleben und die Wunder dieser Welt kennenlernen. www.wattenmeerhaus.de

Zoo und Bäder in Wilhelmshaven

Das Aquarium Wilhelmshaven wurde 2002 neu gestaltet und lädt Besucher auf eine einzigartige Reise ein. Vom Wattenmeer in den Atlantik, zur Antarktis, in die Tropen und zurück ins Wattenmeer.

Das nautimo ist ein Erlebnis und Wohlfühlbad in Wilhelmshaven mit Erlebnisbereich, Sportbad, Saunabereich und natürlich Gastronomie.

Gastronomie in Wilhelmshaven

Neben Labskaus, der bekanntermaßen nicht Jedermanns Sache ist, hat Wilhelmshaven kulinarisch natürlich noch mehr zu bieten. Neben regionaler friesischer Küche gibt es auch viele internationale Spezialitäten. www.wilhelmshaven.de/tourismus_freizeit/gastronomie-verzeichnis.htm

Öffentliche Verkehrsmittel in Wilhelmshaven

Auch in Wilhelmshaven gibt es 24-Stunden Karten, die besonders für Besucher interessant sind. Mehr Informationen gibt es hier.

Messetermine in Wilhelmshaven

  • 01.06.2010 – 02.06.2010  LogiTa Wilhelmshaven, Logistiktage als Fachtagung Logistik Nordwest

Ausflugsziele in der Nähe von Wilhelmshaven

Segelschiff in Wilhelmshaven © flickr/Stefan Friedle

Natürlich bieten sich Fahrten mit dem Schiff auf die friesischen Inseln Langeoog, Spiekeroog und Wangerooge und auf die Insel Helgoland an.

Die Region um Wilhelmshaven eignet sich auch gut zum Wandern und für Radtouren.

Angelfreunde können ohne Erlaubnisschein in den Küstengewässern angeln und Freunde alter Segelschiffe auf Oldtimern mitsegeln. Mehr Informationen dazu gibt es hier.

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Aktuelles aus Hannover

Wer an diesem 1. Mai 2010 noch nichts vorhat, sollte sich nach Hannover begeben.

Käfer©flickr/kid45laundry

Hier treffen sich wie in jedem Jahr Käferfreunde und Käferclubs aus ganz Deutschland zum Maikäfertreffen.

Im letzten Jahr gab es hier etwa 3500 Käfer zu sehen. Alles ist vertreten, vom original bis zum getunten Käfer, aber auch die Verwandten in Form von Bussen, Karmann Ghia und so weiter.

Und auf der Show & Shine Bühne werden die schönsten Fahrzeuge bewertet und natürlich prämiert.

Auch ein Teilemarkt darf natürlich bei solch einer Veranstaltung nicht fehlen. Und für das leibliche Wohl wird natürlich auch gesorgt. Es gibt Würstchenbuden und mehr auf dem Gelände.

Wer also in der Nähe von Hannover ist sollte ruhig mal vorbeischauen, die VW-Artenvielfalt ist einzigartig.
Die Veranstaltung findet statt auf dem Messe-Parkplatz Ost in Hannover.

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Hannover

Sehenswürdigkeiten in Hannover

Der älteste Teil des Alten Rathauses, an dem fast 100 Jahre gebaut wurde, stammt aus dem Jahre 1410. Proteste einer Bürgerinitiative unter Führung des Architekten Conrad Wilhelm Hase verhinderten, dass das Rathaus 1844 komplett abgerissen wurde. Hase durfte die verbliebenen Flügel restaurieren und stellte den Zustand aus der Zeit um 1500 wieder her. Die gotischen Fialengiebel  und der Tonfries sind besondere Kostbarkeiten am Alten Rathaus. Das Alte Rathaus wird immer wieder gerne von Besuchern besichtigt. Aber nicht nur das Rathaus, sondern auch andere Sehenswürdigkeiten wie beispielsweise der Maschsee werden besucht. Um Hannover zu erkunden benötigt man schon einige Tage und sollte daher vorab am Besten ein Hotel im Zentrum von Hannover reservieren.

Vom historischen Altstadtkern mit den vielen Fachwerkhäusern blieb nach dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr viel übrig. Die letzten Häuser und Fassaden wurden zu einem „neuen“ Altstadtkern zusammengefasst. In der Burgstraße steht das älteste und schönste hannoversche Fachwerkhaus von 1566.

Ballhof©flickr/ohaoha

Der Ballhof wurde 1648 bis 1664 erbaut, damit man dem damals üblichen Ballspiel, eine Art Federball, auch bei schlechtem Wetter nachgehen konnte. Heute ist der Ballhof Spielort des Niedersächsischen Staatstheaters.

Der heutige Sitz des niedersächsischen Landtages, das Leineschloss geht auf ein im 12. Jahrhundert gegründetes Franziskanerkloster zurück. Früher war es auch königliche Residenz. Georg Friedrich Laves hat das Haus zwischen 1816 und 1844 völlig umgebaut. 1943 brannte das Leineschloss, bis auf den Säulenvorbau, der einigermaßen unversehrt blieb, aus. Beim Wiederaufbau wurde an Stelle des zerstörten Seitenflügels ein Plenarsaal angebaut.

Die vom Hauptbahnhof zum Kröpcke, dem zentralsten Platz Hannovers, führende Bahnhofstraße ist eine Fußgängerzone auf zwei Ebenen. Der untere Teil wurde 2002 in Niki de Saint Phalle-Promenade umbenannt.

Der Maschsee in Hannover ist nicht nur für Spaziergänger sondern auch für Wassersportler interessant. Er ist eines der beliebtesten Ausflugsziele der Stadt und auch über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Auch finden hier Regatten und andere Bootsrennen statt. Auch Personenschiffe gibt es auf dem See. An der Südseite liegt das Maschseestrandbad.
Teil der  Herrenhäuser Gärten ist wohl der größte und schönste Barockgarten Deutschlands. Er wurde 1666 vom Calenberger Herzog Johann Friedrich gegründet und vorwiegend von dessen Frau Sophie, Fürstin von Hannover, weiter ausgebaut. Der Berggarten entstand aus dem ehemaligen Nutzgarten des Schlosses, der später in einen botanischen Garten umgewandelt wurde.

Die Marktkirche in Hannover wurde im 14. Jahrhundert gebaut. Sie ist ein schönes Beispiel norddeutscher Backstein-Gotik. In der Marktkirche ist der Deutsche Michel begraben. Diesen Beinamen trug General Johann Michael von Obentraut, der an der Spitze des deutsch-dänischen Heeres gegen Tilly kämpfte und tödlich verwundet wurde.

Marktkirche©flickr/ohaoha

Das Neue Rathaus ist eines der Wahrzeichen Hannovers. Es wurde im Jahre 1913 fertiggestellt. Der Prachtbau wurde von den Architekten Eggert und Halmhuber auf 6026 Buchenpfählen errichtet. Die Rathaushalle überspannt eine fast einhundert Meter hohe Kuppel unter der heute vier Stadtmodelle zu sehen sind, die Hannover zur Zeit des Mittelalters, in der Vorkriegszeit, die Zerstörungen 1945 und die heutige Innenstadt zeigen. Diese Modelle sind ein wahrer Besuchermagnet. Außerdem finden auch Führungen der Hannover Tourismus GmbH statt.

Der übergiebelte spätklassizistische Bau des Opernhauses wurde 1845 bis 1852 von Georg Friedrich Laves erbaut und diente anfangs als Hoftheater. 1943 brannte das Gebäude aus und wurde 1948 wiedererrichtet.

Geschichte Hannovers

Die Hauptstadt von Niedersachsen, Hannover, liegt an der Leine und war einst auch Hauptstadt des Königreiches Hannover. Hannover liegt am Übergang des niedersächsischen Berglandes zum norddeutschen Tiefland. Die verkehrsgünstige Lage Hannovers begünstigte sehr die Entwicklung vom mittelalterlichen Dorf zur Großstadt.

Entstanden ist Hannover aus einer mittelalterlichen Siedlung, die an einer hochwassergeschützten Stelle an der Leine lag. Dieser Lage verdankt Hannover wohl auch ihren Namen, denn Honovere heißt „hohes Ufer“. Die Namensgebung ist allerdings nicht gesichert. An einer seichten Leinefurt trafen sich schon damals zwei Fernstraßen und Hinweise auf eine Marktsiedlung gibt es schon aus dem Jahre 950.
Der Vicus (Marktflecken) Hanovere wird urkundlich erstmals im Jahre 1150 urkundlich erwähnt. Im 12. Jahrhundert ließ Heinrich der Löwe Hannover ausbauen und die Grafen von Rohden bekam es als Lehen. Diese regierten von der Wasserburg bei Limmer in einer Leineniederung und von der Burg Lauenrode aus.

Das Stadtrecht bekam Hannover 1241 und seit dieser Zeit gibt es auch einen Rat der Stadt.
Ab 1350 hatte Hannover dann sogar eine richtige Stadtmauer von 8 Metern Höhe mit 34 Türmen. Zuvor hatte es nur Gräben und Wälle mit Palisaden gegeben.

1371 bekam Hannover nach dem Lüneburger Erbfolgekrieg das große Privileg verliehen und hatte somit Zoll- und Mühlenrechte und das Recht zur Befestigung der Stadt.

Ab 1392 bekam Hannover dann auch eine Landwehr und erlebte eine wirtschaftliche Blüte. Außerdem trat Hannover zu dieser Zeit auch der Hanse bei. In dieser Zeit stieg die Bevölkerung auf rund 4.000 Einwohner an.

Zur Zeit der Reformation entschied sich die Bevölkerung dazu, die protestantische Lehre Luthers anzunehmen und am 26. Juni 1533 schwor eine Versammlung auf dem Marktplatz zu Luthers Wort zusammenzustehen. Der katholische Rat der Stadt war gezwungen nach Hildesheim zu flüchten.

Die Festungsartig ausgebaute Stadt wurde während des Dreißigjährigen Krieges 1636 von Georg von Calenberg zur seiner Residenz gemacht und erlebte eine neue Blüte als Residenzstadt.

1676 berief Herzog Johann Friedrich Gottfried Wilhelm Leibniz zum Hofrat und Leiter der Bibliothek.

Neues Rathaus©flickr/Langzeitbelichter

Georg Friedrich Händel war von 1710 bis 1712 Kapellmeiste am Hof des Kurfürsten Georg Ludwig von Hannover.  Als dieser dann den britischen Thron als Georg I. bestieg verlegte er seine Residenz natürlich von Hannover nach London.
Nur ein Kreis Adliger und Beamter blieb zurück um die Stadt zu regieren. Dadurch dass auch das Schloss und der Garten Herrenhausen nicht mehr genutzt wurden konnte der Barockzustand des Gartens erhalten bleiben.
1837 ging die Personalunion zwischen Großbritannien und Hannover zu Ende und  König Ernst August bestieg in Hannover den Thron. 1843 wurde Hannover dann auch ans Eisenbahnnetz angeschlossen.
1866 wurde aus der Residenzstadt Hannover nach dem Deutschen Krieg eine preußische Provinzhauptstadt. Die Aufhebung des Zunftzwanges und die damit verbundene Gewerbefreiheit bedeuteten einen wirtschaftlichen  und industriellen Aufschwung für die Stadt.
1883 wurde Hannover kreisfreie Stadt.
1902 bekam Hannover den ersten mobilen Feuerlöschzug der Welt und die erste Leuchtreklame Deutschlands wurde von Hermann Bahlsen installiert.
Unter den 1938 nach Polen ausgewiesenen Juden polnischer Herkunft war auch die Familie von Herschel Grünspan,  der daraufhin in Paris den Legationsrat Ernst Eduard vom Rath tötete. Dies nahmen die Nationalsozialisten zum Vorwand für die Novemberprogrome.  Am 9. November wurde auch in der Calenberger Neustadt die 1870 von Edwin Oppler in neuromanischer Form entworfene Synagoge niedergebrannt.
Während des Zweiten Weltkrieges war Hannover ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt und dadurch dass es dort viel Rüstungsindustrie gab, auch immer wieder Ziel alliierter Luftangriffe.
Von Rudolf Augstein wurde 1947 das Magazin „Der Spiegel“ gegründet, 1948 von Henri Nannen der „Stern“. Die erste Bundesgartenschau fand in Hannover 1951 statt.
Die Expo 2000 in Hannover war die erste Weltausstellung in Deutschland.

Veranstaltungen, Kultur und Museen in Hannover

Veranstaltungen

  • Vom 3.-25. April 2010 findet das Frühlingsfest auf dem Schützenplatz statt.
  • Vom 24. April bis 02. Mai 2010 findet die 10. Internationale A-Cappella-Woche statt.
  • Zwischen Mai und September findet der Internationale Feuerwerkswettbewerb in den Herrenhäuser Gärten statt.

Mehr Veranstaltungen in Hannover finden Sie hier: http://www.hannover.de/de/tourismus/Veranstaltungen/top_events.html

Kultur

  • Oper Hannover: http://www.oper-hannover.de/oper/
  • Theater und Spielstätten in Hannover und der Region: http://www.hannover.de/buehnen/index.html

Museen

Eines der bekanntesten Museen in Hannover ist sicherlich das Sprengel Museum mit Kunst des 20. Und 21. Jahrhunderts. http://www.sprengel-museum.de/

Im Niedersächsischen Landesmuseum bekommen Sie einen Einblick in die Geschichte. http://www.landesmuseum-hannover.niedersachsen.de/master/C23657359_L20_D0.html

In einer ständigen Ausstellung im Wilhelm-Busch-Museum werden Werke des 1832 in der Nähe von Hannover geborenen niedersächsischen Künstlers gezeigt. http://www.wilhelm-busch-museum.de/

Mehr zu den Museen in Hannover finden Sie hier: http://www.hannover.de/museen/index.html

Zoo in Hannover

Im Erlebnis-Zoo Hannover finden die Besucher neben exotischen Landschaften und über 1.800 Tieren auch tolle Shows. Sie können mit dem Boot durch die afrikanische Savanne fahren, den Gorillaberg oder den indischen Dschungelpalast besuchen, Kinder werden sich im Kinderland Mullewapp bestimmt wohlfühlen und auch die ländliche Idylle auf Meyers Hof lädt zum verweilen ein.

Gastronomie in Hannover

Im Frühjahr ist besonders der Spargel aus dem Burgdorfer Land ein Genuss. Ansonsten gibt es in Hannover alles was das Herz begehrt. Von gut-bürgerlicher Küche bis zu internationalen Spezialitäten. Neben eleganten Bars gibt es auch urige Kneipen.
Mehr Informationen finden Sie hier: http://www.restaurants.hannover.de/de/

Öffentliche Verkehrsmittel in Hannover

Tagestickets für öffentliche Verkehrsmittel gibt es natürlich auch in Hannover. www.gvh.de/tagestickets.html

Maschsee©flickr/ohaoha

Messetermine in Hannover

Am 19. April 2010 startet die Hannover Messe 2010. Sie ist die weltgrößte Messe der Industrie.
Hannover ist eine bedeutende Messestadt mit dem größten Messegelände der Welt. Neben der Hannover Messe findet hier auch die weltgrößte Computermesse die CeBIT statt.

Hier gibt es noch mehr Informationen zu Messeterminen.

Ausflugsziele in der Nähe von Hannover

Tolle Ausflugsziele in der Umgebung von Hannover sind der Vogelpark Walsrode, mit vielen Vogelarten, die es sonst in keinem Zoo zu sehen gibt, der Dinosaurierpark Münchehagen, das Otter-Zentrum Hankensbüttel, der Wildpark Lüneburger Heide und noch einige mehr. http://www.hannover.de/de/tourismus/sehenswuerdigkeiten_naherholung/gaerten_parks_zoo/tier_freizeitparks/index.html

Vor den Toren  Hannovers liegt außerdem das Steinhuder Meer, der größte Binnensee Niedersachsens. Er ist ein Stück lebendiger Natur umgeben von Mooren, grünen Wiesen und sanften Hügeln. Das Steinhuder Meer ist seit Jahrzehnten Anziehungspunkt für Touristen und Erholungssuchende aus der Region.

20 Kilometer entfernt von der Stadt liegt der Deister, das Hausgebirge der Hannoveraner. Hier laden Buchen- und Fichtenwälder zu Ruhe und Erholung ein. Das Gebiet ist ideal für Wanderer und Radler mit gut ausgebauten und markierten Wegen.

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