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Baden-Baden

Baden-Baden, die Stadt in Baden-Württemberg ist vielen Menschen wegen ihrer Spielbank ein Begriff, ist aber auch auf der ganzen Welt bekannt als Kurort, Urlaubsort, Medien- und Festspielstadt.

Aber natürlich gibt es in Baden-Baden, der Stadt am Westrand des nördlichen Schwarzwaldes, auch sonst noch viel zu sehen.

 

Baden-Baden © Roger Wo/flickr.com

Sehenswürdigkeiten in Baden-Baden

Das Schloss Hohenbaden (Altes Schloss) war der erste Stammsitz der Markgrafen von Baden. Mit dem Bau der Oberburg wurde 1102 am Westhang des Battert-Felsens begonnen. Die Unterburg wurde zwischen 1372 und 1431 unter Markgraf Bernhard gebaut und unter Markgraf Jakob zwischen 1431 und 1453 erweitert. Das Schloss, das zu seiner Glanzzeit 100 Räume hatte, wurde gegen Ende des 16. Jahrhunderts durch einen Brand zerstört. Von der Stadt aus kann man entweder zu Fuß zum Schloss hinaufgehen oder aber auch mit dem Auto fahren. Man hat von dort oben einen herrlichen Blick auf Baden-Baden, die Rheinebene und die Vogesen.

Von der 1670 angelegten Aussichtsterrasse des Neuen Schlosses kann man auf die Terrassengärten mit vielen exotischen Pflanzen, die Stiftskirche und den Marktplatz blicken. Die Burganlage aus dem 14. Jahrhundert wurde mehrmals umgebaut und erweitert und hat heute die Form eines Renaissancepalasts. Seit 1923 war das sich im Besitz der markgräflichen Familie befindende Schloss unbewohnt und stand zum Verkauf.
Seit 2003 befindet sich das Schloss im Besitzt einer kuwaitischen Firmengruppe und soll zu einem Luxushotel umgebaut werden.

Zwischen 1873 und 1887 ließ Prinz Georg zu Solms Braunfels am Solmsee das Schloss Solms im Stil einer mittelalterlichen Ritterburg errichten, das sogar mit einem entsprechenden Inventar aus Rüstungen und Waffen eingerichtet war.
Nachdem die Franzosen das Schloss bis 1992 als Konsulat genutzt hatten, beherbergt es heute die Baden-Baden Kur & Tourismus GmbH.

Glanzvoller Mittelpunkt Baden-Badens ist das Kurhaus. Hier können Besucher bei einem Konzert, Casinobesuch, Mitternachts-Dinner oder einer Ballnacht die Eleganz der Belle Epoque genießen. Das Gebäude wurde zwixhen 1821 und 1824 von Friedrich Weinbrenner als Konversationshaus erschaffen. Man kann in den kleinen, feinen Läden in den Kolonnaden einkaufen, einen Spaziergang durch den Kurgarten machen oder einem Konzert aus der berühmten Konzertmuschel lauschen.

Rechterhand des Kurhauses befindet sich die Trinkhalle, die zwischen 1839 und 1842 nach Plänen Heinrich Hübschs, eines Schülers Friedrich Weinbrenners, erbaut wurde.  In den von 16 korinthischen Säulen gestützten 90 Meter langen Vorhalle können Gäste lustwandeln und die 14 Wandbilder betrachten. Diese Bilder, die die sogenannten Sagen der Trinkhalle darstellen, wurden von Jakob Götzenberger gestaltet. Auf ihnen sind Szenen der Stadtgeschichte und Ausflugsziele in der näheren Umgebung von Baden-Baden zu sehen.

Das Casino von Baden-Baden hat eine über 250-jährige Geschichte und ist damit das traditionsreichste Casino in Deutschland. Von Marlene Dietrich wurde es sogar als „schönstes Casino der Welt“ bezeichnet. Der klassizistische Bau wurde nach Vorbildern französischer Königsschlösser gestaltet und ist vom späten Vormittag bis tief in die Nacht ein Treffpunkt für all diejenigen, die ihr Glück im Spiel versuchen wollen.

Die als erste Pfarrkirche Baden-Badens errichtete Stiftskirche ist gleichzeitig auch das älteste Gebäude der Stadt. Die als romanische Basilika errichtete Kirche wurde im Laufe der Jahre mehrfach umgebaut. Im Inneren sind ein 5,60 Meter hohes Kruzifix aus Stein und die Abbildungen der 14 Grabmale der Markgrafen von Baden zu sehen. Unter ihnen auch das des als „Türkenlouis“ bekannten Ludwig-Wilhelms (1677-1707), der das Schloss in Rastatt errichten ließ.

Schon die Römer wussten welche entspannende Wirkung das Baden-Badener Thermalwasser hat und noch heute sind die römischen Badruinen einen Besuch wert. Sie sind gehören landesweit zu den ältesten und sind sehr gut erhalten. Bei einem Spaziergang durch diese Ruinen kann man die mehr als 2000-jährige Geschichte hautnah erleben.

Und Baden-Baden ist auch eine sehr grüne Stadt. Besucher können im Kurpark lustwandeln, den Duft der Orangen- und Zitronenbäume am Florentinerberg genießen oder 400 Rosen in der Gönneranlage bewundern.

 

Geschichte Baden-Badens

  • 80 n. Chr. erste von den Römern errichtete Gebäude
  • Um 200 eine erste Blüte der Stadtgmeinde Aquae, die später Hauptort des römischen Verwaltungsbezirks Civitas Aurelia Aquaensis war
  • Um 500 Eroberung der Stadt durch die Franken
  • Um 700 eine Königspfalz wird angelegt
  • 987 die erste Stadtkirche wird urkundlich erwähnt
  • 1102 Baubeginn Schloss Hohenbaden
  • 1349 Öffnung der Thermalquellen zur Abwehr der Pest
  • 1473 Kaiser Friedrich III. kommt zum Fürstentag und zur Badekur, Beginn einer zweiten Blütezeit
  • 1689 Baden-Baden wird im Orléanischen Krieg fast völlig zerstört und niedergebrannt
  • 1797-1799 Beginn einer dritten Blütezeit nach der Entdeckung durch den Kongress zu Rastatt als Kurort
  • 1818 Badische Verfassung
  • 1931 die Stadt heißt jetzt offiziell Baden-Baden und nicht mehr nur Baden
  • 1945 Baden-Baden wird Sitz der französischen Militärverwaltung in Deutschland
  • 1999 die französische Armee zieht vollständig ab.

 

Veranstaltungen und Kultur in Baden-Baden

Kurpark Baden-Baden © Jorbasa/flickr.com

Museen

Im Stadtmuseum Baden-Baden sind auf zwei Stockwerken Exponate zur Geschichte der Stadt von der Römerzeit bis zur Gegenwart zu sehen. Im Dachgeschoss werden historisches Spielzeug, Münzen, und böhmische Gläser ausgestellt.

Das Museum Frieder Burda im Kurpark ist nicht nur architektonische etwas besonderes, es beherbergt auch erlesene Sammlung aus rund 800 Gemälden, Grafiken, Skulpturen und Objekten die die Kunstgeschichte der letzten 100 Jahre dokumentieren. Schwerpunkte liegen auf der klassischen Moderne und der zeitgenössischen Kunst.

Einzigartig in seine Konzeption ist das Museum für Kunst und Technik des 19. Jahrhunderts, das sich der Wechselwirkung von Kunst und Technik im 19. Jahrhundert widmet.
In der Staatlichen Kunsthalle kann man sich von moderner und zeitgenössischer Kunst inspirieren lassen.

Im Fabergé Museum in Baden-Baden gibt es neben den berühmten Ostereiern der Zarenfamilie auch viele andere Schmuckstücke und Gegenstände des täglichen Bedarfs aus der Zeit um den Ersten Weltkrieg zu sehen.

Im Brahmshaus können sie die besondere Aura von Johannes Brahms, der dort zwischen 1865 und 1874 die Sommermonate verbrachte, auf sich wirken lassen.

Veranstaltungen

5.-8. Mai 2011 Brahmstage in Baden-Baden (finden alle zwei Jahre statt)

Hier finden Sie das Programm des Festspielhauses Baden-Baden

 

Bäder & Thermen in Baden-Baden

Casino Baden-Baden © m4tik/flickr.com

In der Caracalla Therme können Sie auf mehr als 3000 Quadratmetern Genuss und Entspannung erleben. Neben einem großen Innenbecken (32 °C) und Freiluftbecken (30 °C + 34 °C) gibt es noch Kaltwassergrotte, Heißwassergrotte, Wasserfälle, Whirlpools, Luftsprudler, Nackenduschen und einen Strömungskanal. Natürlich fehlen auch Einrichtungen wie Sauna mit Aroma-Dampfbad, Soft Sauna, Farblicht-Therapie, Kristallsaunen, finnische Saunen und vieles mehr nicht. Für Kinder gibt es ein Kinderparadies mit pädagogischer Betreuung. Mehr dazu hier.

Das Friedrichsbad ist ein 1877 eröffnetes Römisch-irisches Bad mit unterschiedlich warmen Thermalbädern und Heißluftbädern. Hier können Sie sich von der über 125-jährigen Badetradition verzaubern lassen.

 

Gastronomie in Baden-Baden

Neben typisch badischer Küche und badischem Wein, hat Baden-Baden natürlich auch französische Küche und andere internationale Spezialitäten zu bieten. Und auch ins nahegelegene Elsass ist es nicht weit.

 

Öffentliche Verkehrsmittel in Baden-Baden

Die Baden-Baden Linie betreibt mit modernen Bussen den öffentlichen Personennahverkehr in Baden-Baden. Natürlich gibt es auch hier 24-Stunden-Tickets für eine oder mehrere Personen.

 

Messetermine in Baden-Baden

  • 12.04.2011 – 14.04.2011 Messe Kino Baden-Baden, Filmtheaterkongress
  • 18.05.2011 – 20.05.2011 Messe Recycling aktiv, Demonstrationsmesse für Recyclingmaschinen & Recyclinganlagen

 

Ausflugsziele in der Nähe von Baden-Baden

Von Baden-Baden ist es nicht weit bis in den Schwarzwald und ins Elsass. Beliebte Ziele sind die Schwarzwaldhochstraße, die Schwarzwald Tälerstraße, die Deutsche Uhrenstraße mit ihren zahlreichen Museen, Straßburg, Colmar oder auch das Automuseum in Mulhouse.

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Freiburg

Sehenswürdigkeiten Freiburgs

Freiburg im Breisgau ist nicht nur durch die Lage am Schwarzwald bekannt, die Stadt in Baden-Württemberg ist noch dazu wunderschön.

Freiburger Münster © flickr/krossbow

Am bekanntesten ist wohl der Freiburger Münster. Herausragend ist seine Pyramide des schlanken Turmes, der sich von den Dächern der Altstadt sehr abhebt. Der Historiker und Autor C.J. Burckhardt soll ihn sogar als den schönsten Turm der Christenheit genannt haben.
Bereits 1330 vollendet, sind die 116 Meter hohen Türme auch heute noch beeindruckend.

Auch das Alte Rathaus ist interessant. Einst erwarb die Stadt gegen Ende des 13.Jhd. ein Haus am Franziskanerplatz für die Arbeitszimmer des Stadtschreibers. Der Kernbau von 1557 lässt sich heute noch erkennen als asymmetrischer Anordnung der Achsen sowie der langestreckte Körper des Gebäudes.
1944 bis auf die Grundmauern abgebrannt und während des Wiederaufbaus vergrößert, besticht der Bau heute in klaren Formen. Fassaden und Dächer sind restauriert worden; dies ist aber nur der Spendenfreudigkeit der Freiburger zu verdanken.

Das Neue Rathaus ist eine bauliche Verbindung vom Doppelhaus “Zum Rechten” und dem Nachbarshaus “Zum Phönix”. 1578 vollzog die Universität diesen Schritt. Und bis 1774 wurde es als “Collegium Universititas” genutzt.
Zwischen 1896 und 1901 wurde das Neue Rathaus durch Umbauten in diesen Gebäudekomplexen eingerichtet. Die Inneneinrichtung ist genauso prunkvoll wie die Außenfassaden mit großen Fenstern, Balkonen und Erkern. Innen besticht der Stil der Spätgotik und der Renaissance. Der Ratssaal ist mit einer geschnitzen Holzdecke überspannt.

Gleich drei Stadttore sind erhalten:
Das Schwabentor, im Westen gelegen, konnte einst durch einen Wehrgang von allen Seiten verteidigt werden. Es wurde Mitte des 13. Jhd. gebaut. 1901 wurde es fast auf das Doppelte erhöht. Ein steiler Treppengiebel erhebt sich nun über dem Uhrengeschoss. Vorbild waren die norddeutschen Stadttürme. Aber schon 1954 wurde wieder umgebaut. Der Aufsatz wurde wieder entfernt, dafür bekam der Turm eine barocke Dachpyramide samt Glockentürmchen und Zwiebelhaube.
Das Martinstor ist der älteste noch erhaltene Turm der ersten Freiburger Stadtbefestigung. Urkundlich das erste mal 1238 erwähnt. Dieses Tor liegt im Osten. Auch an diesem Turm wurde gearbeitet; Ende des 19. Jhd. ließ der damalige Bürgermeister Otto Winterer den Turm ausbauen. Das Tor wurde von 22 Meter auf 60 Meter aufgestockt.
Das Breisacher Tor liegt an der Ecke Rempartstraße und Gartenstraße. Dieser wurde nach 1677 unter der französischen Besatzung errichtet. Im Jahre 1770 durchschritt sogar Marie Antoinette dieses Tor. Nach dem Wiederaufbau 1950/51 war dort die Basler Versicherung eingezogen und heute befinden sich mehrere städtische Dienststellen in diesem Gebäude.

Die ganz Freiburg durchziehenden Bächle sind historisch für die Altstadt. Einst gedacht für die Versorgung mit Sauberwasser und Schmutzwasserablass. Heute spenden diese Wasserläufe ein tolles Stadtklima.

Ein weiterer Hingucker ist das Historische Kaufhaus. Lienhardt Müller errichtete dieses Kaufhaus am Münsterplatz 1520-1532. Der Balkon kam erst 1550 hinzu. Die rote Fassade lässt es niemanden übersehen. Heute kann man vier historische Räume besichtigen und den Innenhof für Veranstaltungen nutzen.

Geschichte Freiburgs

  • 1091 wurde auf Schlossberg eine Burg gebaut von den Zähringern.
  • 1120 wurde die kleine Ansiedlung von Konrad und Herzog Bertold III mit der Markgründungsurkunde zur Stadt erhoben.
  • 1200 wurde mit dem Bau des Münsters begonnen, denn durch die günstige Lage & Marktrecht wuchs Freiburg rasant.
  • 1415 Reichsstadt Freiburg
  • 1457 Universität Freiburg
  • der Dreißigjährige Krieg dezimierte die Bevölkerungszahl auf 2000!
  • 1677 nahmen die französischen Truppen Freiburg ein
  • ab 1697 kam Freiburg abwechselnd unter französische und österreichische Herrschaft
  • 1821 Bischofssitz
  • 1845 Bahnverbindung Freiburg nach Offenbach
  • 1899 immatrikulierte die Freiburger Universität die erste Frau in Deutschland
  • 1910 wurde das Stadttheater eingeweiht

Zoo, Therme & Sport

Kostenlos ist der Besuch im Tier-Natur-Erlebnispark Mundenhof, aber um Spenden wird gebeten. Diese Besonderheit der Stadt Freiburg ist ein ganz besonders Tiergehege. Einst war das Stadtgut Mundenhof ein großer landwirtschaftlicher Betrieb. Dann fand eine Veränderung statt hin zur Naherholung und damit verbunden Naturpädagogik und Tiergehege. Es gibt zahlreiche Kinderprojekte. Infos dazu bitte unter www.tiergehege-fg.de

Das Keidel Mineral-Thermalbad in Freiburg bietet Urlaub vom Alltag. Nicht nur Sauna wird geboten, sondern auch türkisches Baden. Liegewiesen, Terrassen und ein großes Schwimmerbecken werden geboten. Näheres unter www.keidel-bad.de

Freiburg verfügt als einzige deutsche Stadt über einen Nordic Fitness Park. Attraktive Streckenführung für alle Fitnessstufen. Auf dem Gelände des altstadtnahen Schlossberges.

Museen in Freiburg

  • Archäologisches Museum Colombischlössle: beeindruckende Zeugnisse der Ur- und Frühgeschichte wie z. B. alemannischer Schmuck, keltische Fürstengräber, römische Gottheiten….
  • Museum für Stadtgeschichte: 900 Jahre Stadtgeschichte werden im Haus des spätbarocken Malers, Bildhauers und Architekten J. Chr. Wentzinger gezeigt. Er ist auch der Stifter. Es gibt ein Modell der Münsterbaustelle zu bestaunen (um 1300); weitere Stadtansichten von 1600 und 1700. Des weiteren sind Pläne, Urkunden, Waffen, Münzen und Altäre zu sehen. Es wird anschaulich dargestellt wie einst Händler, Handwerker, Mönche und Bürger lebten. Gemälde und Dokumente runden dies ab.
  • Naturmuseum: alles über die Tier- und Pflanzenwelt, Völkerkunde aus Schwarzafrika, Asien, Südamerika, Südsee und Australien
  • Augustinermuseum: Originalskulpturen des Freiburger Münster, Goldschmiedearbeiten, Gemälde von Grien, Grünewald und Cranach dem Älteren sowie von Feuerbach, Winterhalter und Thoma.
  • Museum für Neue Kunst: gezeigt werden Meisterwerke der Klassischen Moderne bis zur Gegenwart. Kunst aus der Region.

Historisches Kaufhaus Freiburg © flickr/rs-foto

Gastronomie in Freiburg

Die badische Küche und der badische Wein können in allen Kategorien entdeckt werden; vom Sterne-Lokal über Kneipen und Beizen.
Typisch sind Ochsenfleisch mit Meerrettichsauce und Roter Beete, Leber mit “Brägele” (Bratkaroffeln) oder die berühmten Schäufele (geräucherte Schweineschulter). Auch Sauerkraut mit Schupfnudeln wollen probiert werden.

Öffentlicher Nahverkehr in Freiburg

Für alle Autofans erleichtert das Parkleitsystem das Parken in der Innenstadt. Auch Park & Ride steht zur Verfügung.
Das Bus und Bahnnetz ist sehr gut ausgebaut und auch gut verbunden mit dem Breisgau, dem Südschwarzwald und sogar bis in die Schweiz. Auch die Radmitnahme ist meist problemlos. Man ist darauf eingestellt.
Das Radwegnetz ist auch sehr gut ausgebaut. Und in der Innenstadt haben die Fußgänger Vorrang.

Ausflüge in die Umgebung von Freiburg

Lohnenswert ist der 1284 Meter hohe Hausberg Schauinland. Von dort oben hat man einen herrlichen Blick auf die Schönheit des Schwarzwaldes. Zu Fuß oder auch mit der Seilbahn zu erklimmen.  Von dort starten auch unzählige Wander- und Radwege.

Knapp 30 km ist der Europa-Park entfernt und bieten Alt und Jung, Groß und Klein viel Aufregung udn Spaß.
Auch der Steinwasenpark ist ideal für Familien. Mehr Informationen finden Sie hier.

Tagesausflüge in die Schweiz sind auch möglich.

Messe, Veranstaltungen und Konzerte  in Freiburg

Juni 2010

  • Baby + Kind
  • Nachtflohmarkt

Juli 2010

  • horizon die Messe für Studium +abiturientenausbildung
  • Diabetestour, Gesundheitstag vor Ort
  • Städtischer Flohmarkt
  • Der Räuber Hotzenplotz
  • Verstehen Sie Spaß? Live

August 2010

  • Nachtflohmarkt

September 2010

  • Baden Messe (HAGEA)
  • Flohmarkt
  • Zirkus Knie

Oktober 2010

  • Südbadische Gebrauchtwagen-Verkaufsschau
  • Herbstmesse
  • Antiquitäten- und Kunst-Verkaufsausstellung
  • Internationale Mineralientage
  • Bülent Ceylan “Ganz schön Turbülent!”
  • Cindy aus Marzahn “Nicht jeder Prinz kommt uff’m Pferd!”

November 2010

  • Plaza Culinaria
  • Mein Hund Partner auf 4 Pfoten
  • Kleintierschau
  • Spielzeugbörse/Modelleisenbahn
  • Brettlemarkt-alles rund um den Wintersport
  • Kleintierschau
  • Kindertrödelmarkt
  • Deep Purple
  • Helene Fischer
  • Die Flippers
  • Chippendales
  • Kaya Yanar
  • Peter Maffay

Dezember 2010

  • Atze Schröder
  • Scooter Stuff the Turkey X-Mas Tour 2010

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Stuttgart

Sehenswürdigkeiten Stuttgarts

Der Fernsehturm von Stuttgart ist das Wahrzeichen schlechthin. Seine stolzen 216 Meter wurden 1955 fertiggestellt und sind auf dem 483 Meter hohen “Hohen Bopser” zu finden.
Schon bei der Planung wurde er mit einer Kanzel für Touristen bedacht. Nach gerade mal 5 Jahren waren die Baukosten wieder drin. Die Touristenkanzel befindet sich in 150 Metern Höhe und bei guter Fernsicht kann man auch schon mal die Alpen sehen. Täglich geöffnet.

Die Markthallen wurden 1914 im Jugendstil gebaut. Dieses Bauwerk wurde während des Krieges und auch durch ein Feuer 1993 schwer beschädigt. Heute nicht nur ein Markt für Lebensmittel, sondern an vielen Stellen auch ein Feinschmeckermarkt. So um die 50 Standl preisen frische Ware an. Stehimbisse sind auch zu finden. Mo-Sa geöffnet.

Wenn man nach ihr fragt, der Standseilbahn, wird man Ihnen vielleicht nicht weiter helfen können. Wenn man aber nach dem Erbschleicherexpress oder der Lustigen-Witwen-Bahn fragt, weiß jeder was gemeint ist. Die romantische Standseilbahn ist ein Überbleibsel aus den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts. Sie ist wirklich immer noch ein reguläres öffentliches Verkehrsmittel und nicht nur zur Freude der Besucher da. Sie verbindet Stuttgart Heslach und Waldfriedhof. So, jetzt weiß man, woher sie diese Beinamen hat ;-)

Neues Schloss©flickr/Curnen

Wirklich erhaben ist der Schlossplatz vor dem Neuen Schloss bei Abend. Die Beleuchtung ist ein Kunstwerk. Der Schlossplatz liegt nahe der Königstraße, der Shoppingmeile Stuttgarts schlechthin. Die Grünflächen, die alten Kastanien und der Brunnen laden zum Verweilen ein.

Von Herzog Carl Eugen stammt das Neue Schloss (1746). Die Jubiläumssäule wurde zur 25jährigen Regierungsfeier König Wilhelm I. 1841 errichtet.

Heute wird das Neue Schloss auch zum Empfang von Staatgästen genutzt. In den Seitenteilen befinden sich verschiedene Ministerien. Die Bauzeit von 1746 – 1807 überdauerte verschiedene Baustile. Also findet man hier alles von Barock, Klassizismus und Rokoko.

Unweit des Schlossplatzes befindet sich das Alte Schloss. Um 941 erbaut als einfache Wasserburg. Es diente dem Schutz des Gestüts “Stutengarten”. Sein Ausbau dauerte bis in die Mitte des 16. Jhd. an; es diente als Residenz der Grafen und Herzöge von Württemberg.

Die Stiftskirche (1170), in der heute immer noch regelmäßig der Chor auftritt und die Orgel gespielt wird, wurde im Zweiten Weltkrieg stark in Mitleidenschaft gezogen und einiges wurde nicht originalgetreu wiederaufgebaut.

Schloss©flickr/aj82

Die Hospitalkirche ist die drittälteste Kirche Stuttgarts und ist die Gemeinde der evangelischen Bevölkerung. Die Kreuzigungsgruppe von 1501 von Hans Seyfer ist sehr sehenswert. Bis zum Beginn des Zweiten Weltkrieges stand diese in der Leonhardskirche.

Geschichte Stuttgarts

Ihren Ursprung hat Stuttgart, die Hauptstadt von Baden-Württemberg,  bereits in der letzten Eiszeit. Aber so weit muss die historische Info nun nicht reichen.

950 hat der damalige Herzog Luitolf von Schwaben ein Gestüt angelegt. Aus den “Stutengarten” entwickelte sich im Laufe der Jahre aus einer kleinen Siedlung die Stadt Stuttgart.

Urkundlich erwähnt 1229 durch Papst Gregor IX.

1219 zur Stadt ernannt durch Markgraf Hermann V.

1312 – 1315 fiel Stuttgart an das Heilige Römische Reich.

Nach dem wieder Friede herrschte, wurde vom gebürtigen Stuttgarter Eberhard I. Graf von Württemberg, die bis dahin unscheinbare Stadt zur Residenz ausgebaut. Das Grab des Herrschers ist in der im 11. Jhd. erbauten Stiftskirche zu finden.

Wirtschaftlich voran kam Stuttgart durch seine Handwerkstradition und den Wein(-anbau).

1495 brachte die Ernennung Stuttgarts zum Herzogtum wieder Unruhen. Es eskalierte im berühmten Bauernaufstand “Armer Konrad” 1514. Der Widerstand wurde zerschlagen. 1700 Bauern mussten unter Gefangennahme, Folter, Einkerkerung leiden und nicht wenige wurden geköpft.

Der Dreißigjährige Krieg 1618 trieb Stuttgart in die Enge. Hunger und Seuchen kehrten ein und nicht mal 5000 Einwohner zählte die Stadt. Erst nach Friedensabschluss 1648 konnten die Stadt und ihre Bewohner sich wieder erholen.

1770 wurde die Karlsschule gegründet. Sie war für Schüler aus angesehenen Familien gedacht. 1781 erhob Kaiser Joseph II. die Schule zur Universität. Ein berühmter Absolvent ist Friedrich von Schiller.

Nach dem Tode von Carl Eugen, wurde Stuttgart von Napoleons Truppen besetzt. Der Einfluss Napoleons war gewichtig für Stuttgart. Es wurde die untere Königstraße angelegt wie auch die Gegend um die Tübinger Straße.

1819 bekam das Land und seine Hauptstadt Stuttgart von Wilhelm I. eine Verfassung. Er reagierte nicht absolutistisch und senkte z.B. auch die Steuern, obwohl sein Regierungsantritt in die Zeit der schweren Wirtschaftskrise 1816 fiel. Wilhelm I. war sehr an der Landwirtschaft interessiert, so dass er bald den Namen “König der Landwirte” inne hatte.

Ein Vorläufer der späteren Universität Stuttgart war seine 1818 gegründete “Landwirtschaftliche Unterrichts- Versuchs- und Musteranstalt” in Hohenheim.
In diesem Jahr rief er auch das jährlich im Oktober stattfindende Fest zu Cannstatt aus; heute als das Cannstatter Volksfest bekannt.

Die Industrialisierung zog erst nach dem Tode Wilhelm I. ein, mit Karl Friedrich Alexander. Sein Herzblut galt der Infrastruktur. Die schlechte Lage Stuttgarts war das Ergebnis der ungünstigen Verkehrslage und den daraus fehlenden Rohstoffen.
Mit der Eröffnung des Bahnhofes in der Bolzstraße 1846 änderte sich dies schlagartig.

1893 wurde der VfB Stuttgart in Bad Cannstatt gegründet.

1918 wurde die Monarchie auch in Stuttgart gestürzt. Wilhelm II. dankte ab.

Museen & Kultur in Stuttgart

Mercedes-Benz Arena/Gottlieb-Daimler-Stadion/Neckarstadion: nicht nur für den VfB Stuttgart da zum Fußball spielen, sondern auch die Bühne vieler großer Stars wie den Rolling Stones, Genesis, Herbert Grönemeyer.
Führungen sind möglich. Näherer Informationen zum Stadion unter 0049 (0) 711 95 54 31 11

Schlossplatz©flickr/Curnen

Das Mercedes-Benz Museum bietet eine fantastische Zeitreise durch die Geschichte des Automobils. Auf 16.500 qm mit 1500 Exponaten gibt es fast alles aus der automobilen Geschichte. “Urfahrzeuge” bis zu modernen Forschungsfahrzeugen kann alles bestaunt werden.
Geöffnet von Dienstag bis Sonntag. Auch der Museumshop lässt die Herzen höher schlagen. Literatur, Modelle, Mode und Gebrauchsgegenstände sind zu erwerben.

Das Porsche Museum ist natürlich auch einen Besuch wert. Geöffnet auch nur von Dienstag bis Sonntag. Um die 80 Fahrzeuge und zahlreiche Exponate lassen einen an jedem Stück lange verweilen. Die weltbekannten Klassiker wie 365, 550, 911 und 917 sind auch ausgestellt. Serienfahrzeuge sind ebenso wie Rennwagen zu sehen.

Die Staatsgalerie Stuttgart zeigt einen reichen Bestand an Gemälden und Plastiken vom 14. – 20. Jhd.

Das staatliche Museum für Naturkunde ist ein Familienklassiker. Veranstaltungen und extra Ausstellungen bringen nicht nur Informatives, sondern auch Spaß am Museumsbesuch.

Auch das Völkerkunde Museum ist sehr interessant, da es viele eigene Ausstellungen bietet. 2010 sind u.a. zu sehen: Vishnu – indische Tänze, Macht und Widerstand, Wilde Kerle und schöne Frauen.

Zoo & Erlebnisbad in Stuttgart

Natürlich sollte man auf jeden Fall die Wilhelma besuchen. Dieser Zoo bietet wirklich viel, wie man ja im Fernsehen bestimmt schon mal gesehen hat.
Der einzige in Europa, der zoologischer und botanischer Garten im einem ist.
Hervorzuheben ist die sehr gute Menschenaffenhaltung inkl. Jungtieraufzuchthaus. Orang-Utans, Schimpansen, aber auch Gorillas und Bonobos leben hier geräumig im Familienverbund.
Auch das Aquarium ist was besonders. Die Wasserwelt wird auch in Bächen, Seen und Flüssen gezeigt.
Das Nachtierhaus lässt auch einem tagsüber die nachtaktiven Tiere beobachten.
Der botanische Teil besticht durch eine schier unglaubliche Orchideensammlung, auch der große Magnolienhain ist toll.
Wilhelm I. ließ diese Anlage errichten, auch um seiner Angetrauten Wilhelmina zu danken.
Gebaut 1842-53 von Karl-Ludwig Zanth, der vieles mit orientalischem Zauber belegte. So sind mehrere Gebäude im maurischen Stil.

Das Fildorade Erlebnisbad wird jeden glücklich machen, denn das Angebot ist breit gefächert. Rutschen mit Sound- und Lichteffekten, Reifenrutsche, Schanzenrutsche lieben die Kinder.
Das Wellenbecken wie auch das Strömungsbecken bieten den größeren viel Spaß. Auch der 8 Meter hohe Wasserfall ist ein Hit.

Gastronomie in Stuttgart

In der rustikalen Tauberquelle wird man gut satt, allerdings ist es schon recht touristisch; andererseits ist man ja als Tourist da… die Auswahl der Speisen ist schwäbisch; von der dunklen Flädlesuppe, zu Wurstsalat mit Schwarzwurst, oder dem Schwabenteller? Maultaschen gibt es natürlich auch sowie Kässpätzle.
Zu finden in der Torstraße 19, täglich geöffnet.

Ansonsten einfach ins Bohnenviertel. Dort gibt es eine sehr große Auswahl an nationaler und internationaler Küche. Weinstuben und Brauhäuser runden das ganze ab.

Öffentlicher Verkehr in Stuttgart

Interessant ist vor allem das StuttCard Plus Ticket. Drei Tage freie Fahrt in Bus & Bahn inkl. freier oder ermäßigter Eintritte in staatliche Museen, Stadtrundfahrten, Schifffahrten, Bäder…
Auch gibt es lohnenswerte Gruppentickets bis 5 Personen.

Messe Stuttgart

  • April: Garten outdoor & ambiente, Slow Food 2010, Fair Handeln, HausHolzEnergie
  • Juni: Cosmetika Stuttgart 2010, Engine Expo 2010, Crash Test Expo
  • Oktober: interbad (alles um Schwimmbad, Sauna, Wellness), südback, Pferd Stuttgart, Animal (Heimtierhaltung)
  • November: Wir heiraten!, Vision, Int. Mineralien- und Fossilienbörse, Familie & Heim, Hobby & Elektronik, Modellbau Süd, Süddeutsche Spielmesse, Kreativ- & Bastelwelt, Babywelt

Informationen zu Messeterminen finden Sie hier.

Ausflugsziele in der Nähe von Stuttgart

Die Grabkapelle liegt 411 Meter hoch auf dem Rotenberg. 1819 ließ König Wilhelm I. diese Grabkapelle für seine geliebte Gemahlin Katharina errichten. Erbaut in klassizistischer Form von Giovanni Salucci.
Die Grabkapelle ist eine der schönsten Aussichtspunkte für Ausflüge in die Umgebung Stuttgarts. Von März bis November zu besichtigen.

Für Sportliche bieten sich im nahe gelegenen Esslingen Kanutouren aller Art an. Auch Ungeübte können es wagen, denn es stehen Spezialboote zu Verfügung.
Wehrhaus Esslingen, Neckarstr. Haus 53, 73728 Esslingen am Neckar

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