Archiv für August 2010

Flensburg

Die Stadt Flensburg in Schleswig-Holstein an der Grenze zu Dänemark ist das Tor zum Norden und hat ihren Besuchern besonders durch die Mischung der Kulturen viel zu bieten.

Sehenswürdigkeiten Flensburgs

Insgesamt ist die Flensburger Altstadt gut erhalten und es gibt zahlreiche Sehenswürdigkeiten zu sehen.

Die Johanniskirche (dänisch: Sankt Hans Kirke) ist die älteste und auch die kleinste der drei Hauptkirchen der Stadt und mit ihrem Bau wurde, wenn man der Sage glauben mag, 1128 begonnen. Die Feldsteinkirche im Stil einer romanischen Hallenkirche ähnelt anderen Kirchen in Angeln, ist aber größer. Sie steht im ältesten der vier Flensburger Siedlungskerne, was für dessen Bedeutung spricht. Im Inneren der Kirche können Besucher das gotische Gewölbe mit dem Bildnis des Garten Edens bewundern.

Flensburg Nordertor © flickr/arne.list

Die Marienkirche (dänisch: Vor Frue Kirke) ist eine weitere der Hauptkirchen Flensburgs. Die gotische dreischiffige Hallenkirche wurde zum ersten Mal 1284 erwähnt, aber auch davor gab es an gleicher Stelle schon eine Kirche, mit deren Bau wohl schon im 12. Jahrhundert begonnen wurden war. Im Laufe der Jahre wurde die Marienkirche immer wieder umgebaut und in den Jahren 1878-1880 der alte Turm durch einen neuen, neugotischen ersetzt. Sehenswert sind das in einer Fensterblende aufgestellte Standbild der Mondsichel-Madonna, der Renaissance-Altar von Heinrich Ringerink und die Gedenktafeln für die Verstorbenen. Der Chor der Marienkirche ist der Flensburger Bach-Chor, der sich auch weit über die Grenzen Schleswig Holsteins hinaus einen Namen gemacht hat.

Die größte der Hauptkirchen ist die Nikolaikirche (Nikiolaikirken), die direkt am Südermarkt, dem Zentrum des jüngsten der ursprünglichen Flensburger Siedlungskerne liegt. Mit dem Bau der gotischen Hallenkirche wurde 1390 begonnen.  Der Kirchturm mit einer Höhe von 90 Metern ist nicht nur der höchste in Flensburg, sondern auch einer der höchsten Schleswig-Holsteins. Im neugotischen Turmaufsatz befindet sich seit 1909 ein Glockenspiel aus 17 Glocken, die bei M & O Ohlsson in Lübeck gegossen wurden.

Die Heiliggeistkirche (Helligåndskirken) ist die Hauptkirche der Dänischen Kirche in Flensburg und befindet sich in der Altstadt. Sie war ein Teil des Hospitals zum heiligen Geist und seit 1588 werden hier Gottesdienste in dänischer Sprache gehalten. Sehenswert sind mittelalterliche Fresken, ein Barock-Altar und mehrere Votivschiffe.

Ein Wahrzeichen der Stadt Flensburg ist das Nordertor (Nørreport), die einstige Grenze der Stadt nach Norden. Es wurde zwischen 1595 und 1596 als Kontrolltor für Einreisende errichtet und besteht aus rotem Backstein und den typisch Norddeutschen Stufengiebeln. An der Nordseite befindet sich neben dem Flensburger Stadtwappen auch das Wappen des dänischen Königs Christian IV. Außerdem schmückt die Inschrift „Friede ernährt, Unfriede verzehrt“ das Tor.

Eine weitere wichtige Sehenswürdigkeit Flensburgs ist das Kompagnietor (Kompagniporten) und wurde im Jahr 1602 als Versammlungsstätte der Flensburger Schiffer gebaut. Es ist eines der ältesten Gebäude der Stadt und der mit holländischen Kacheln geschmückte Kachelsaal ist absolut sehenswert. Heute hat hier das Europäische Zentrum für Minderheitenfragen untergebracht.

Besucher Flensburgs werden auch die zahlreichen Kaufmannshöfe auffallen, die vom Hauptstraßenzug Holm-Große Straße-Norderstraße abgehen. Sie sind architektonische Besonderheiten und oft auch schön geschmückt. Sehenswert ist unter anderem der Dethleffsen-Hof aus dem 18. Jahrhundert. Am Holm verbinden Holmpassage und Flensburg Galerie historische Bausubstanz mit moderner Architektur.

Neben Nordermarkt, Südermarkt, mit dem ältesten Haus Flensburgs, Roter Straße, mit den Handwerkerhöfen ist auch der Oluf-Samson-Gang, das historische „Rotlichtviertel“ mit seinen kleinen Fachwerkhäusern einen Besuch wert.

Die 1792 als Galerieholländer gebaute Bergmühle ist eine der beiden letzten Windmühlen Flensburgs. Heut wird hier nur noch zu besonderen Anlässen Mehl gemahlen und die Mühle steht unter Denkmalschutz. Man kann sich hier trauen lassen.

Der Westindienspeicher wurde 1789 errichtet und diente als Lagerhaus für die Waren des Flensburger Westindienhandels. Neben Pure-Rum, aus dem der bekannte Flensburger Rum gemacht wurde, lagerten hier auch Rohrzucker, Tabak, Kakao, Tee und Gewürze.

Und da Flensburg direkt an der Flensburger Förde liegt ist auch diese bei den Sehenswürdigkeiten zu nennen. Neben dem Hafen und dem Jachthafen gibt es auch noch den Museumshafen mit alten wirklich sehenswerten Schiffen. Sowohl eine Hafenrundfahrt als auch eine Fahrt weiter hinaus auf die Förde und vorbei an der Marineschule Mürwik sind durchaus interessant.

Geschichte Flensburgs

  • 1200-1499 Flensburg war eine kleine Handelssiedlung, deren hauptsächliche Aufgabe der Umschlag von Waren zwischen Nord- und Ostsee war.
  • 1500-1799 Flensburg blühte zur größten Handelsstadt der dänischen Krone auf und war bedeutender als Kopenhagen oder Hamburg.
  • 1800-1899 die nationale Frage spielt im beginnenden 19. Jahrhundert eine zunehmend größere Rolle
  • 1900-1945 nach Ende des 1. Weltkrieges wird in nach einer Volksabstimmung die heutige Grenz gezogen und Nordschleswig kommt zu Dänemark wobei Flensburg zur Grenzstadt wird
  • 1946-1989 die Jahre nach dem Krieg sind geprägt durch den wirtschaftliche Wiederaufbau und die Entwicklung gut nachbarschaftlicher Beziehungen zu Dänemark und Skandinavien
  • 1990-2010 der Abbau von Bundeswehreinheiten trifft Flensburg wirtschaftlich hart, 2004 wird der SG Flensburg-Handewitt zum ersten Mal deutscher Handballmeister

Alexandra © flickr/arne.list

Veranstaltungen und Kultur in Flensburg

Museen

Der Museumsberg Flensburg ist eines der größten Museen in Schleswig-Holstein und auf einer Fläche von 3000 m² wird den Besuchern ein umfassender Einblick in die Kunst- und Kulturgeschichte geboten.

Das Schifffahrtsmuseum Flensburg befindet sich im ehemaligen Zollpackhaus direkt an der Schiffbrücke. Neben historischen Schiffsporträts und -modellen sind hier auch nautische Instrumente, gesammelte Objekte der Grönlandfahrer und andere schifffahrtsbezogene Ausstellungsstücke zu sehen. Im Keller befindet sich das Rummuseum mit interessanten Stücken zur Geschichte des Rums in Flensburg.

Ein Museum für die ganze Familie ist die Phänomenta, denn hier kann man Natur und Technik im wahrsten Sinne des Wortes begreifen.

Neben dem Museumshafen mit seinen historischen Schiffen ist auch die Museumswerft einen Besuch wert. Hier werden Segelschiffe wie im letzten Jahrhundert gebaut und auch eine „Werft für Kinder“ gibt es.

Ein schwimmendes Museum ist der Salondampfer Alexandra, der 1908 vom Stapel lief und ein weiteres Wahrzeichen Flensburgs ist. Der Dampfer wurde auf der Hamburger Werft Janssen & Schmilinski gebaut.

Veranstaltungen

Alle zwei Jahre findet in Flensburg das Dampf Rundum statt. Hier kann man Klassiker zu Wasser und an Land bestaunen. Das nächste Dampf Rundum ist vom 08.-10.07.2011.

  • 02.10.2010 – Roxy Festival
  • 04.03.2011 – Internationale Musikparade 2011 mit Militär- und Blasmusik
  • 04.06.2011 – Flens-Festival 2011

Bäder in Flensburg

Das im März 2010 eröffnete Campusbad bietet auf 5.000 Quadratmetern Badespaß für die ganze Familie. www.campusbad-fl.de

Gastronomie in Flensburg

Flensburg Nordertor © flickr/arne.list

Wer in Flensburg essen möchte findet eine große Auswahl an verschiedenen Restaurants. Angefangen bei frischem Fisch in den Restaurants am Hafen bis hin zu internationaler Küche. Ein Flensburger Traditionsrestaurant ist das 1886 eröffnete Piet Henningsen. Hier können Sie beim Essen den wunderbaren Blick auf den Hafen genießen.
Ein Haus mit noch längerer Tradition ist das Restaurant Borgerforeningen, dessen Tradition bis ins Jahr 1835 zurückreicht.

Öffentliche Verkehrsmittel in Flensburg

Flensburg kann man gut zu Fuß oder mit dem Rad erkunden. Für Fahrten in die nähere Umgebung und auch bis nach Dänemark oder an die Nordsee kann man aber auch gut den Bus nehmen. Mit dem Wanderführer Bus-RundUm kann man die Naherholungsgebiete Flensburgs gut erkunden. Es gibt ihn in der Tourist-Information am ZOB.

Messetermine in Flensburg

  • 05.03.2011 – 06.03.2011 Flensburger Tiertage, Erlebnismesse für Tierfreunde und die ganze Familie
  • 17.05.2011 – 18.05.2011 nordjob Flensburg, Fachmesse für Ausbildung + Studium

Ausflugsziele in der Nähe von Flensburg

Ein Muss ist ein Ausflug nach Glücksburg, wo das Wasserschloss mit dem Schlossmuseum die Besucher lockt.
Von Flensburg ist es auch nicht weit bis an die Schlei, nach Schleswig, nach Kiel und an die Nordsee. Und natürlich liegt Dänemark direkt vor der Tür. Mit dem Zug kommt man auch leicht nach Kopenhagen.

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Saarlouis

Sehenswürdigkeiten in Saarlouis

gibt es so einige für die relativ kleine Stadt im Saarland.

Wenn man zuerst den Großen Markt besucht, wird einem bewusst, das diese Stadt auf dem Reißbrett entworfen wurde. Die Diagonalen sind Nord-Süd und Ost-West ausgerichtet. Die eigentliche Stadt war klein; von einem Stadttor zum anderen gerade mal 450 Meter. Die Große Markt Fläche zählt schon 10.000 qm.

Saarlouis © flickr/Jim Linwood

Bereits zur Gründungszeit war Saarlouis militärisch sehr bedeutend. So kommt es auch, das die Stadt bis heute trinkwassergespeiste Brunnen hat. 4 Stück, also an jeder Marktecke einen.
1956 kam der letzte Brunnen dazu, der Marienbrunnen.

An der Südwestseite des Großen Marktes gelegen ist der originalgetreue Wideraufbau der Kommandantur zu sehen. In den 60ern des letzten Jhd. stellte sich heraus, das ein Restaurieren des im Jahre 1680-1683 errichteten französischen Funktionsbarockes nicht machbar ist.

Die Kaserne I ist die einzige aus der Gründungszeit erhaltene. 1683 aus rotem Buntsandstein errichtet beherbergte sie eine Infanterie und auch eine Garnisonsschule.
Heute, nach der Restaurierung 1984/85, zieren kleine Läden das Erdgeschoss und in den oberen Stockwerken sind Stadtwohnungen entstanden.

Die Kaserne VI ist 1866-69 im klassizistischen Stil erbaut worden anstelle der ursprünglichen französischen Kaserne. Gelegen in der Alten Brauereistraße misst sie 185 Meter. 35 massive Gewölbeachsen prägen das innere Aussehen der Kaserne.
Heute sind das Städtische Museum, das Stadtarchiv und die Stadtbibliothek dort untergebracht.

Geradezu bezaubernd mutet das Amtsgerichtgebäude. 1907 eingeweiht, besaß es im rückwärtigen Gebäudeteil ein Gefängnis. Die Fassade ist mit neugotischen Stilelementen verziert. Im Inneren faszinieren die breiten Treppenaufgänge und die holzvertäfelten Flure. Noch heute als Amtsgericht in Funktion.

Die Ludwigskirche von 1685 ist nicht mehr mit der heutigen zu vergleichen. Schon 1864 wurde das Kirchenschiff wegen Baufälligkeit abgetragen. Und zur 200 Jahrfeier fiel der Kirchenturm einem Brand zum Opfer. Also wurde auch ein neuer Turm gebaut, im neugotischen Stil. 1965 musste wiederrum das Kirchenschiff abgerissen werden wegen statischer Probleme. 1970 wieder hergestellt, allerdings im monolithischem Stil (asymmetrische Betonarchitektur) nach Plänen von Prof. Gottfried Böhm (Architekt und Kirchenbaumeister).
Nur die Eckhäuschen sind alte Zeugen der früheren Barockkirche.

Die Schleusenbrücke Pont-ecluse wurde 1682 – 1684 errichtet. Mit der Schließung hob sich der Wasserspiegel der Saar um 6 Meter. So wurde bei Bedarf die Gräben und das Umland um 10 bis 50 cm überschwemmt. Da konnte der Feind mit Ross, Wagen und Kanonen sich Saarlouis nicht nähern.

Heute sind an der Ostseite noch Brückenpfeiler der Schleusenvorrichtung zu sehen. Von der Schleusenbrücke aus kann man gut die Festungsanlagen Bastion VI und die restliche Festungsmauer sehen.

In der Altstadt kann man wunderbar flanieren, nicht nur wegen der vielen Cafés, Bistros und Restaurants, sondern auch wegen der schönen Anblicke von typischen zweigeschossigen Handwerkerhäusern, die noch aus der Festungszeit stammen. Typisch sind die schmalen Fronten, die Holzklappläden und die Mansardendächer.
Auch Bürgerhäuser der Jahrhundertwende sind noch da, meist detailverliebt restauriert.

Geschichte Saarlouis

  • 1680 wird die Stadt und Festung Saarlouis gegründet auf Befehl Ludwig XIV.
  • 1685 wird Saarlouis zur Hauptstadt der neuen Saarprovinz
  • 1697 ist Saarlouis schon in französischer Enklave auf lothringischem Territorium
  • 1793 wird aus Saarlouis Sarre-Libre
  • 1810 ist Saarlouis wieder Saarlouis
  • 1815 durch den Frieden von Paris wird die Festung an Preußen übergeben
  • 1918 französisch besetzt nach dem Ersten Weltkrieg
  • 1945 französische Besetzung nach dem Zweiten Weltkrieg
  • 1966 Grundsteinlegung der Ford Montagewerke auf dem Röderberg
  • 1968 – 1970 Produktionsaufnahme bei Ford-Montage und 1970 verlässt der erste Ford das Werk
  • 1986 erste deutsch-deutsche Städtepartnerschaft: mit Eisenhüttenstadt, dann international: Matiguas in Nicaragua
  • 2006 nach vielen Neugestaltungen der letzten 10 Jahre (Fußgängerzone, Kasematte, Bahnhofvorplatz, Kleiner Markt) wird Saarlouis Europastadt

Museen in Saarlouis

Saarlouis © flickr/myahya

Wechselnde Ausstellungen von international, bedeutenden Kunstgütern werden im Museum Haus Ludwig gezeigt.

Das Städtische Museum und Stadtarchiv beantworten alle Aspekte der Entwicklung der Region und Stadt Saarlouis.

Saarlouis hat einige öffentliche und private Galerien mit unterschiedlichen Themen. Hier ein kleiner Ausschnitt: Rathausgalerie, Galerie Walzinger, Galerie im Bistro-Café P1, Galerie im DRK-Krankenhaus, Hofhaus Art Gallery, Galerie in der Scheune.

Die Synagogengedenkstätte ist nur nach Vereinbarung zu besichtigen: 06831/46381
Postgässchen 6 in Saarlouis

Zoo, Therme & Co

Es gibt das Freibad Steinrausch und Hallenbad. Nicht so viel, aber dafür punktet die Stadt mit viel Grün und tollen Ausflügen in die Umgebung.

Es sind verschiedene Schiffsfahrten möglich, z.B. nach Dillingen, Mettlach und Dreisbach, auch bekannt als Saarschleifenrundfahrt.

Es werden auch Rundflüge (Lutzfly / www.lutzfly.de) und Ballonfahrten (Ballon Charter WESI / www.wesi.de) angeboten.

Im Saaraltarm und im Stadtgarten kann man sich nur zwei Minuten vom Stadtzentrum erholen. Auch die Festunganlagen sind nahe.

Der Ludwigspark ist im Frühjahr ein wahrer Hingucker mit einem Meer von blühenden Krokussen und Osterglocken. Weiter Einrichtungen sind ein Kinderspielplatz, ein Pavillon, Ruhebänke und -zonen sowie viele Spazierwege auf 1,6 ha.

Der Schlosspark Beaumarais ist noch größer und bietet zusätzlich noch einen Bolzplatz.

Saarlouis hat noch einen Stadtwald, die Roder Wiesen und den sehr empfehlenswerten Thelengarten!

Gastronomie in Saarlouis

Saar © flickr/Jim Linwood

Von regional bis international ist alles vorhanden als Restaurant, Gaststätte, Café, Bistro oder Imbisse
Die regionale Küche ist natürlich auch französisch beeinflusst.
Etwas seltener sind natürlich das Kartoffelhaus, das Schnitzelhaus oder auch Taffing’s Mühle.

Öffentlicher Nahverkehr in Saarlouis

Es gibt KVS Superspartickets für Erwachsene, die auch von der Familie und Freunden genutzt werden dürfen.
Auch gibt es Tickets, die für das ganze Saarland gültig sind oder auch für Landkreise.

Messen und Ausstellungen in Saarlouis

Oktober 2010: Grenzenlos Messe & Festival “Spirit & Heilen”, CD- & Schallplatten-Börse

Ausflüge in die Umgebung

Ganz viele Wanderungen lassen sich auf den Kulturwanderwegen Saarlouis und im Saar-Lor-Lux-Raum machen.
Rundwanderungen sind auch in ganz Saarland möglich.

Ausflüge nach Trier, Saarbrücken, Luxemburg, Straßburg oder Metz sind sehr empfehlenswert.

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Görlitz

Die östlichste Stadt Deutschlands liegt in Sachsen an der Grenze zu Polen und hat natürlich seinen Besuchern so einiges zu bieten.

Sehenswürdigkeiten in Görlitz

Der Schönhof ist einer der schönsten Renaissancebauten nördlich der Alpen und wurde ab 1526 unter Einbeziehung des bei dem großen Stadtbrand 1525 zerstörten Vorgängerbaus von Wendel Roskopf wieder errichtet. In dem Gebäude haben zahlreiche Landesherren übernachtet und seit 2006 beherbergt es das Schlesische Museum.

Görlitz © flickr/silvmedia.de

Die Altstadtbrücke in Görlitz wurde erstmals 1298 erwähnt. Die damalige Holzbrücke musste nach Zerstörungen durch Belastung, Feuer und Hochwasser immer wieder erneuert werden und erst 1906/07 entstand dort eine Steinbrücke mit Stahlbögen. 1945 wurde die Brücke von der Wehrmacht gesprengt und erst spät wieder aufgebaut. Seit 2004 verbindet sie wieder die Zwillingsstädte Görlitz und Zgozelec.

Als Görlitz 1847 an das sächsische und preußische Eisenbahnnetz angeschlossen wurde und das 475 Meter lange Neißeviadukt errichtet wurde, entstand in Görlitz zunächst ein kleiner Bahnhof, Zu Beginn des 20. Jahrhunderts machte die Lage von Görlitz als Verkehrsknotenpunkt allerdings einen Neubau notwendig. Die Empfangshalle mit ihren Deckenausmalungen wurde 1917 fertig gestellt.

Das 1570 für den aus Weimar stammenden Waidhändler Hans Heinze umgebaute Biblische Haus wurde von dem Bildhauer Hans Kramer mit Szenen aus dem Alten und Neuen Testament verziert.

Das Finstertor ist das einzige noch erhaltene Stadttor der Nikolaivorstadt. In dem Fachwerkhaus direkt daneben wohnte der Scharfrichter, der wegen seines unehrenhaften Berufs außerhalb der Stadt angesiedelt war.

Für Besucher von Görlitz auch interessant ist der Flüsterbogen des Hauses Untermarkt 22. Dieser ist wegen seiner akustischen Eigenschaften etwas Besonderes. Flüstert man hier auf der einen Seite etwas hinein, kann man es auf der anderen Seite gut verstehen.

Leider zurzeit nur eingeschränkt besichtigt werden kann das Jugendstilkaufhaus aus dem Jahre 1912/13. Die nach Plänen des Potsdamer Architekten Carl Schmanns errichtete Skelettkonstruktion wurde nach Vorbild des Berliner Kaufhauses Wertheim gebaut. Das Gebäude mit dem imposanten Lichthof ist eines der wenigen Warenhäuser dieser Art, die den Krieg überstanden.

Das Rathaus wurde 1369 erstmals erwähnt und verdankt seine heutige Gestalt zahlreichen Umbauarbeiten unter anderem durch Wedel Roskopf d. Ä. oder Jürgen Kröger. Endgültig fertiggestellt wurde es 1903.

Die Frauenkirche von Görlitz ist eine Besonderheit, da sie als einzige über keine eigene Pfarrgemeinde hatte und durch Spenden unterhalten wurde.

Rathaus Görlitz © flickr/ohaoha

Hoch über der Neiße thront die Paulskirche, hervorgegangen aus der frühen Burgkirche des 11. Jahrhunderts. Die Pfarrkirche St. Peter und Paul ist das Wahrzeichen der Stadt und von Osten kommend fällt sofort der mächtige Ostchor mit dem Kupferdach ins Auge. Zwischen 1423 und 1497 wurde sie zur fünfschiffigen Hallenkirche umgebaut.

Bis 1372 war die Nikolaikirche, als älteste Görlitzer Kirchengründung, die Hauptkirche der Stadt. Der in spätgotischem Stil errichtete Neubau wurde 1452 begonnen, verzögerte sich aber wegen der Arbeiten an der Peterskirche und wurde erst 1515 fortgesetzt. Die Kirche wurde mehrfach durch Brände beschädigt und war jahrhundertelang Begräbniskirche.

Der Nikolaifriedhof in Görlitz ist der älteste der Stadt und seine mehr als 600 zumeist barocken Grabmale, die Grufthäuser und der Pestfriedhof sind durchaus sehenswert.

Die ehemalige Synagoge von Görlitz wurde während des Brandanschlags im November 1938 zwar nur mäßig zerstört, verfiel aber bis 1990 und erst seit 1991 werden Bestandsicherungs- und Sanierungsarbeiten vorgenommen.

In Görlitz gibt es zahlreiche historische Brunnen und moderne Wasserspiele, was für eine angenehme Atmosphäre besonders während der Sommermonate sorgt.

Geschichte von Görlitz

  • 1071 erstmalige Erwähnung von Görlitz durch Heinrich IV.
  • um 1220 entwickelt sich Görlitz zur Stadt und bekommt 1303 das Stadtrecht und 1329 Gerichtsbarkeit, Münzrecht und Salzstapel
  • 1346 wird der Sechsstädtebund zwischen Bautzen, Görlitz, Lauban (Luban), Löbau, Kamenz und Zittau gegründet
  • 1815 Görlitz wird preußisch
  • 1830 Christoph Lüders eröffnet die Wagenbauanstalt, die noch heute der größte Industriebetrieb in Görlitz ist
  • 1847 Anschluss an das sächsische und preußische Eisenbahnnetz
  • 1945 Görlitz wird geteilt in einen polnischen (Zgorzelec) und einen deutschen Teil, als die Lausitzer Neiße die Grenze zwischen Polen und Deutschland wird
  • 1998 die Europastadt Görlitz/Zgorzelec wird proklamiert

Veranstaltungen und Kultur in Görlitz

Veranstaltungen

  • 27.-29. August 2010 – Altstadtfest Görlitz und Jakuby Fest Zgorzelec
  • 10.-12. September 2010 – Patrimonium Gorlicense und Tag des offenen Denkmals
  • 11. September 2010 – Lange Nacht der Museen
  • 3.-12. Dezember 2010 Christkindelmarkt Görlitz

Museen

Im Schlesischen Museum zu Görlitz können die Besucher im wunderschönen Schönhof  900 Jahre schlesische Geschichte erleben.

Das Kulturhistorische Museum von Görlitz ist auf drei unter Denkmalschutz stehende Gebäude, Dien Kaisertrutz, den Reichenbacher Turm und das Barockhaus Neißestraße 30 aufgeteilt. Die ersten beiden sind miteinander verbunden und man erfährt hier alles über die Geschichte der Stadt. Im Barockhaus Neißestraße 30 sind wissenschaftsgeschichtliche Sammlungen zu sehen.

Das Senckenberg Museum für Naturkunde Görlitz informiert seine Besucher über die natürliche Vielfalt und Schönheit der Landschaft und den Artenreichtum der Gegend. In weiteren Ausstellungen kann man auch etwas über Geologie und die Tiere in Regenwäldern und Savannen lernen.

Das Spielzeugmuseum Görlitz präsentiert mehr als 4000 Spielzeuge aus  dem Erzgebirge und entführt Besucher in vergangene Zeiten. Sehenswert ist besonders eine vier Quadratmeter große Miniaturlandschaft unter Glas.

Bäder und Zoo in Görlitz

Das Neiße-Bad in Görlitz kann aufwarten mit Wellness- und Sportbecken, Whirlpool und Eltern-Kind Bereich. Mehr finden Sie unter www.neisse-bad-goerlitz.de

Der Naturschutz-Tierpark Görlitz bietet großen und kleinen Besuchern gepflegte Parkanlagen, Streichelgehege und Abenteuerbrücke und ist einer der schönsten Tierparks Mitteldeutschlands mit rund 500 Tieren.

Gastronomie in Görlitz

Görlitz kann sowohl mit regionalen Spezialitäten als auch mit internationaler Küche aufwarten.

Öffentliche Verkehrsmittel in Görlitz

Für Besucher der Stadt Görlitz empfiehlt sich ein eine Tageskarte für die öffentlichen Verkehrsmittel.

St. Peter und Paul © flickr/mueritz

Ausflugsziele in der Nähe von Görlitz

Eisenbahnfreunde kommen in der Region ganz sicher auf ihre Kosten. Es gibt die SOEG Schmalspurbahn im Zittauer Gebirge mit Dampfloks und Fahrten während des ganzen Jahres. www.seog-zittau.de

Die Waldeisenbahn Muskau ist die größte Museumseisenbahn ihrer Art in Deutschland und besteht seit 1895. Die Fahrzeuge der 600 Millimeter Schmalspur laden zu vielen Fahrten zwischen März und Oktober ein. Sonderfahrten mit Dampf oder Diesellokomotiven sind ganzjährig möglich. Mehr Informationen finden Sie hier.

Der Fürst-Pückler-Park in Bad Muskau ist Teil des UNESCO-Weltkulturerbes und sicherlich auch einen Besuch wert.

Auch die Ostsächsischen Eisenbahnfreunde e.V. führen zahlreiche Sonderfahrten und Veranstaltungen mit ihren historischen Fahrzeugen durch. www.osef.de

Ein schönes Ausflugsziel für die ganze Familie sind auch Kleinwelka mit dem Saurierpark, dem Miniaturenpark und dem Irrgarten, die Rodelbahn Oberoderwitz, die Kulturinsel Einsiedel, die Freizeit-Oase Olbersdorfer See und das Technische Baudenkmal Bagger 1452.

Wander- und Badespaß kann man an den Lausitzer Seen haben. Nach dem Ende der Badesaison ist das Abfischen der Karpfenteiche ein besonderer Höhepunkt.

Von Görlitz aus kann man auch wunderbar Ausflüge nach Polen oder Tschechien in die malerische Bergwelt des Iser-und Riesengebirges unternehmen und auch nach Prag oder Wroclaw (Breslau).

Und auch in die sächsischen Städte Radebeul, Meißen, Freiberg, Kamenz, Zittau und Bautzen ist es nicht weit.

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Köln

Sehenswürdigkeiten in Köln

2000 Jahre reichen die Spuren Kölns, der Stadt in Nordrhein-Westfalen,  zurück; sie zeigen sich auch heute noch in imposanten Bauwerken und Überresten.

Kölner Dom © flickr/smowblog

Am bekanntesten ist wohl der Kölner Dom. Seine 157 Meter hohen Türme sind das Wahrzeichen der Stadt. Sage und schreibe 632 Jahre dauerte es, bis dieser Bau fertiggestellt war.
Bereits im 4. Jhd. stand an dieser Stelle ein christlicher Sakralbau. 870 stand dort ein karolingischer Dom. Anbauten vergrößerten diesen Kirchenbau. 1164 zogen die Reliquien der Heiligen Drei Könige ein, gebracht aus Mailand vom Erzbischof Rainald von Dassel.
Damit wurde er auch zur Wallfahrtskirche europaweit.
1248 wurde der Grundstein für den heutigen Dom gelegt. Angeregt von Erzbischof Konrad von Hochstaden und entworfen von Meister Gerhard. Die Kathedrale weist Ähnlichkeiten auf mit der Pariser und Straßburger Kathedrale.
1322 folgte die Choreinweihung. 1560 wurden die Bauarbeiten eingestellt aufgrund der Finanzen. Mit 56 Metern stand der Südturm nun einfach da nach 90 Jahren Bauzeit. Das sollte noch lange so bleiben.
1880, nicht mal 40 Jahre nach Gründung des Vereins “Zentraler Dombau Verein” wurde das Bauwerk vollendet.
1943 wurde der Dom von britischen Bomben schwer getroffen, aber hielt stand.

Das Kölner Rathaus wurde im Zweiten Weltkrieg auch schwer beschädigt. Die ausgebrannte Ruine des Rathausturmes wurde zum Zeichen des Wiederaufbauwillens der Kölner.
1135 bis 1152 wurde das Rathaus erstmals urkundlich erwähnt. Erst mit der Ernennung zur freien Reichsstadt durfte ein Rathausturm gebaut werden.
130 Steinstatuen zieren den spätgotischen Turm mit seinen zwei acheckigen Obergeschossen und drei vierkantigen Untergeschossen.
Der Holzgeschnitzte “Platz-Jabbeck” reißt bei jedem Stundenschlag sein Maul auf und streckt die Zunge raus.

Drei von 12 Stadttoren sind noch erhalten: das Severinstor, das Eigelsteintor und das Hahnentor (erbaut von 1180 – 1220).
Einstmals war die mittelalterliche Stadtmauer die größte im Römischen Reich Deutscher Nation. Die Anlage mit Wall, Graben und Mauer brachte es auf stolze 7,5 km.
12 Torburgen, 52 Wachtürme und nochmal 12 Tore zum Flussufer gab es!

4711, vier Ziffern, die man kennt. Die Geschichte des Duftwasser oft nicht; hier die Kurzfassung: Zum Hochzeitstag von Wilhlem Mühlens und seiner Braut bekamen sie vom Karthäusermönche eine Rezeptur geschenkt.
Mit der französischen Besatzung wurde das “aqua mirabilis” zum “Eau de Cologne”. So nannten die französischen Soldaten das Mitbringsel in die Heimat. Auch das 4711 ist den Franzosen zu verdanken.
Es wird erzählt, dass der französische Stadtkommandant vom Dom ausgehend alle Häuser nummeriert haben wollte. Das Haus in der Glockengasse war die 4711. Damals war das Wasser noch ein medizinisches Heilmittel. Aber mit einer Verordnung der Besatzungsregierung, alle medizinischen Rezepturen rauszugeben, deklarierte der findige Geschäftsmann das Produkt um in ein Duftwasser.
Im 19. Jhd. begann der Siegeszug um die Welt und noch heute wird es in über 50 Länder geliefert.
Das Gebäude in der Glockengasse ist zu besichtigen!

Die Hohenzollernbrücke bietet nicht nur einen tollen Blick auf den Dom bei Tag und Nacht, sondern ist selbst ein Schmuckstück. 1907 bis 1911 erbaut und anfangs nur bestehend aus zwei Eisenbahn- und einer Straßenbrücke zur Rheinüberquerung. 1945 wurde noch eine Dritte Eisenbahnbrücke angefügt. Anstatt der Straßenbrücke wurden Geh-und Radwege außen angebaut.
Die Bogenbrücke ist über 400 Meter lang und knapp 30 Meter breit.
Seit dem Sommer 2008 werden immer wieder von Frischverliebten als Symbol der ewigen Liebe gravierte Vorhängeschlösser angebracht. Wie es ausschaut, werden diese nun doch nicht entfernt.

Gleich nach der Brücke liegt der Hauptbahnhof, der mit den Kölner Domplatz einfach gut zusammenpasst. Dort tummelt sich das pralle Leben und Cafés und andere Einrichtungen laden zum Verweilen ein.

Gesehen haben sollte man auch das Rheinenergie-Stadion, das früher den Namen Mügersdorfer Stadion trug.
Es ist nicht nur Heimat des 1. FC Kölns, sondern auch Musikarena, die schon von den Rolling Stones, Robbie Williams, AC/DC oder Grönemeyer beehrt wurde.

Eine weitere Attraktion in Köln ist sicherlich die Kölner Seilbahn über den Rhein. Die Aussicht von dort oben ist grandios und an den vier Samstagen im August 2010 gibt es sogar Nachtfahrten. Besonderes Highlight sind die drei von Wolfgang Niedecken gestalteten Gondeln. Sie sind wahre Kunstwerke. Vom 20. März bis 7. November fährt die Seilbahn täglich zwischen 10 und 18 Uhr.

Geschichte Kölns

  • um 50 n. Chr. zur Stadt erhoben; von der Gattin Claudius, die am Rhein geboren wurde.
  • um 80 n. Chr. schon besaß Köln das längste Aquädukt mit der Eifelwasserleitung
  • 455 eroberten die Franken Köln; die bis dahin römische Stadt wurde Teil des selbständigen fränkischen Teilkönigreiches.
  • Zur Merowingerzeit war Köln Residenzstadt.
  • ab dem 10. Jhd. sorgten viele Stiftsgründungen für den romanischen Kirchenbau, somit kam zur politischen Bedeutung Kölns noch die geistliche Bedeutung.
  • Deren Höhepunkt war 1164 die Überführung der Gebeine der Heiligen Drei Könige aus Mailand nach Köln.
  • 1180 bis 1225 wurde die mächtige Stadtmauer mit 12 Toren, 52 Mauertürmen, 16 Pforten gebaut. Damit übertraf sie die von Paris. Köln war im Hochmittelalter die größte Stadt Deutschlands.
  • Den Dreißigjährigen Krieg überstand Köln unbeschadet; die Stadt kaufte sich sozusagen frei durch Geldzahlungen and die heranziehenden Truppen. Auch verdiente sich Köln eine goldene Nase mit der Produktion von Waffen und dem Handel.
  • 1794 endete die Zeit der freien Reichsstadt Köln. Der Versuch neutral zu bleiben scheiterte mit dem Einmarsch der Franzosen am 6.10.1794.
  • 1815, nach den Befreiungskriegen wurden die Stadt Köln und das Rheinland laut Wiener Kongress Teil des Königreiches Preußen.
  • 1880 wurde der Kölner Dom fertiggestellt auf Drängen des Königs von Preußen.
  • 1917 wurde Konrad Adenauer erstmals Oberbürgermeister Kölns. Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 musste er Köln verlassen. In seine Regierungszeit fällt die Ansiedlung der Ford-Werke.
  • Köln litt sehr unter dem Zweiten Weltkrieg. Viele Zerstörungen veränderten das Stadtbild erheblich.
  • 1962 besuchte Charles de Gaulle Köln
  • 1963 besuchte John F. Kennedy  Köln
  • 1968 wurde eine Teilstrecke der neuen U-Bahn freigegeben.
  • 1977 wurde im Deutschen Herbst der Arbeitgeberpräsident Hanns Martin Schleyer von der RAF entführt.
  • 1980 wurde der Fernmeldeturm “Colonius” fertig.
  • 1980 und 1987 kam Papst Johannes Paul II. in die Stadt.

Köln © flickr/eifelyeti110

Museen in Köln

Das Römisch-Germanische Museum ist wohl am bekanntesten. Es zeigt besondere Werke wie z. B. das römische Mosaik mit Szenen des Dionysos um 220/230 n. Chr. und der rekonstruierte Grabbau des Legionärs Poblicius (40 n. Chr.).
Viele archäologische Funde der Stadt Köln sind in Ausstellungen zu finden. Die weltgrößte Sammlung römischer Glaskunst sowie Schmuck aus dem frühen Mittelalter sind auch dort beherbergt.

Das Schokoladenmuseum zeigt die 3000 jährige Geschichte rund um das Süße. Vom Kakaoanbau bis zur Schokotafel wird alles gezeigt. Von den Ursprüngen in Amerika bis zum Industrieprodukt werden alle Aspekte der Schokolade gezeigt.

Nachdenklicher geht es im NS-Dokumentationszentrum zu. 1988 von der Stadt Köln ins Leben gerufen, ist es heute eine bundesweit anerkannte Gedenkstätte für die Opfer des Nationalsozialismus. Auch ist dieses Zentrum eine Bildungsstätte und Lernort.
Untergebracht im EL-DE-Haus, das von 1935 bis 1945 Zentrale der Geheimen Staatspolizei war, und einem Hausgefängnis im Keller. Im Zellentrakt ist eine Gedenkstätte eingerichtet. Dort kann man erahnen, welche Angst und welcher Schrecken dort geherrscht haben müssen.
Eine Dauerausstellung ist auf zwei Etagen untergebracht. Wechselnde Sonderausstellungen gibt es auch.
Führungen werden altersgerecht angeboten!

1888 wurde bereits das Museum für angewandte Kunst gegründet. Es beherbergt eine riesige Sammlung angewandter Kunst vom Mittelalter bis heute. Auch eine Sammlung von Design (ab 1900) ist zu sehen. Rundgänge durch Räume unterschiedlicher Epochen, die mit diversen Exponaten gefüllt sind wie Möbel, Teppiche, Tisch- und Tafelkultur. Kleinplastiken, Luxusartikel und Gerätschaften runden die Geschichte der Lebensräume ab.

Öffentliche Verkehrsmittel in Köln

Viel U-Bahnnetz, auch oberirdisch als Straßenbahn, ein vielseitiges Busnetz und Nachtbuslinien lassen einen Köln bequem und  flexibel erobern.

Neben klassischen Einzeltickets gibt es auch 4er Tickets, die von mehreren Personen genutzt werden können sowie Wochentickets. Tagestickets gibt es für Singles und bis zu 5 Personen.

Gastronomie in Köln

Deftig und bodenständig mit Kölsch, Fritten rut-wieß, Halve Hahn, Flönz oder Hämchen.
Übersetztung: Bier, Pommes rot-weiß, Roggenbrötchen mit Käse, Blutwurst mit Zwiebeln und Haxe vom Schwein.

Kulinarisch ist natürlich auch international alles zu finden. Cafés und Brauhäuser vor allem in der Innenstadt in großer Auswahl.

Zoo, Therme & Baden

Das Thermalbad Claudius im Kölner Rheinpark ist eines der schönsten in Europa. Tolle Architektur in Anlehnung an die Badetradition der Römer liegt es im traumhaft schönen Park am Rhein eingebettet.

Für Junge, die viel Spaß haben wollen ist das Aqualand genau richtig. Kinderprogramme gibt es viele, auch Schönheitspflege wird angeboten.

Der Kölner Zoo bietet wirklich viel. Thementage und Themenabende gibt es: z. B. Nachtexpedition für Kinder, Zoo am Abend mit “Regenwald”.
Es gibt einen Elefantenpark, ein Regenwaldhaus, ein Urwaldhaus, Pavianfelsen und das Hippodrom. Diese afrikanische Flusslandschaft ist unglaublich: vom  Flusspferd bis zum Nilkrokodil alles da.

Messe Köln

August 2010

  • gamescorn

September 2010

  • Gartenmesse “spoga+gafa”
  • intern. Fachmesse für Pferdesport “spoga horse”
  • Kind + Jugend
  • photokina

Oktober 2010

  • Intermot
  • Globe Welt – outdoor/travellfestival cologne

November 2010

  • TrauDich, die Hochzeitsmesse
  • Haus & Wohnen
  • Cologne fine arts & anitques
  • mein Steckenpferd, die Messe rund ums Hobby
  • Modellbahn und Kölner Echtdampftreffen

Köln © flickr/colr.com

Ausflüge in die Umgebung

Freilichtmuseen in Kommern, Lindlar und ein archäologischer Park in Xanten bieten sich an.

Rheinschifffahrten als klassischer Ausflug mit vielen Angeboten innerhalb Kölns oder auch bis Düsseldorf.

Entweder zu Fuß oder mit der Drachenfelsbahn auf den gleichnamigen Berg. Ein Abstecher ist auch noch möglich zur Nibelungenhalle.

Auch der Flughafen Köln/Bonn ist einen Ausflug wert.

Erlebnisse auf dem Bauernhof gibt es in Neus-Selikum und auf dem Krewelshof in Lohmar.

Auch kann man von Köln aus Moseltrips buchen; bereits als Wochenendausflug.

Flandern liegt auch nahe, warum also nicht mal unsere Nachbarn in Belgien besuchen?
Auch zur Nordseeküste in den Niederlanden ist es nicht weit.

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