Archiv für April 2010

Aktuelles aus Hannover

Wer an diesem 1. Mai 2010 noch nichts vorhat, sollte sich nach Hannover begeben.

Käfer©flickr/kid45laundry

Hier treffen sich wie in jedem Jahr Käferfreunde und Käferclubs aus ganz Deutschland zum Maikäfertreffen.

Im letzten Jahr gab es hier etwa 3500 Käfer zu sehen. Alles ist vertreten, vom original bis zum getunten Käfer, aber auch die Verwandten in Form von Bussen, Karmann Ghia und so weiter.

Und auf der Show & Shine Bühne werden die schönsten Fahrzeuge bewertet und natürlich prämiert.

Auch ein Teilemarkt darf natürlich bei solch einer Veranstaltung nicht fehlen. Und für das leibliche Wohl wird natürlich auch gesorgt. Es gibt Würstchenbuden und mehr auf dem Gelände.

Wer also in der Nähe von Hannover ist sollte ruhig mal vorbeischauen, die VW-Artenvielfalt ist einzigartig.
Die Veranstaltung findet statt auf dem Messe-Parkplatz Ost in Hannover.

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Aktuelles aus München

Noch bis zum 2. Mai 2010 geht die Maidult in der Au in München. Hier kann man gemütlich schlemmen, shoppen und Spaß haben. Die Verkaufszeiten sind von 10-20 Uhr.
Und für Fans der Auer Dult auch gleich noch die nächsten Termine: Jakobidult vom 23. Juli-1. August 2010, Kirchweihdult vom 16. Oktober-24. Oktober 2010.

Mittelalter Markt©flickr/jonasj

Ebenfalls noch bis zum 2. Mai 2010 geht das Frühlingsfest auf der Theresienwiese. Es ist das 46. Frühlingsfest und hat natürlich wieder einiges zu bieten für Jung  und Alt.

Im Olympiapark kann man noch bis zum 2. Mai 2010 das Mittelalter erleben. Hier gibt es Marktstände, diverse Leckereien, Kleidung aus dem Mittelalter und natürlich auch musikalische Darbietungen und andere Showeinlagen.

Vom 1.-9. Mai findet die BMW Open, die internationalen Tennismeisterschaften, wieder in München statt. Auch in diesem Jahr wird wieder der Chilene Fernando Gonzales mit von der Partie sein.
Tickets für das Tournier der Extraklasse gibt es hier.

Am 1. Mai gibt es noch traditionelle Feste wie das Aufstellen des Maibaums in München und Umgebung.

Ab 11.00 Uhr gibt es einen Festzug im Tierpark Hellabrunn, das Isartaler Maifest mit Frühschoppen ab 10 Uhr und Maibaumaufstellen ab 14 Uhr vor dem Wirtshaus Zum Isartaler. In der Pfeuferstraße in Sendling beginnt um 10 Uhr ein zweitägiges Fest mit Tanz um den Maibaum und Stoaheber Meisterschaft.

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Berlin

Sehenswürdigkeiten Berlins

Das Brandenburger Tor ist wohl das Symbol schlechthin für jeden Besucher. Ein Monument für Frieden und Sieg, das Symbol für Wiedervereinigung und das Wahrzeichen der Stadt Berlin.
1788 – 91 von Carl Gotthard Langhans aus Sandstein gebaut, zeigt es griechischen und römischen Einfluss im Baustil. Einst diente das Brandenburger Tor als Stadttor und war auch der prachtvolle Abschluss des Boulevards Unter den Linden.

Brandenburger Tor©flickr/marfis75

Die 5 m hohe Quadriga mit der Siegesgöttin Viktoria solle wie in der klassischen Vorlage nackt den Streitwagen lenkend aufgestellt werden. Zahlreiche Proteste verhinderten dies, denn was sollte ein Reisender zu Berlin denken, wenn er so gegrüßt werden würde?

Auch Napoleon durchquerte das Tor und ließ lt. Siegerrecht die Quadriga zerlegen und abtransportieren nach Paris. 1884 erfolgte die Rückkehr nach Berlin (Befreiungskrieg). Die Quadriga wurde im Zweiten Weltkrieg stark in Mitleidenschaft gezogen, sodass man sie rekonstruieren musste. Zu DDR-Zeiten mussten der preußische Adler und das Eiserne Kreuz dem Stab mit Eichenlaubkranz in der Hand weichen. Heute zieren der Adler und das Kreuz wieder die Quadriga.

Das Holocaust-Mahnmal ist vor allem in der Dämmerung und bei Dunkelheit wirklich beeindruckend; die düstere Atmosphäre kommt dann besonders zur Geltung und es ist auch nicht sehr überlaufen. Am 10. Mai 2005 eröffnet, vieldiskutiert und dann endlich eingeweiht. Die Entwürfe stammen von amerikanischen Architekten Peter Eisenmann. Das Labyrinth aus 2711 grauen Betonstelen unterschiedlicher Höhe (20 cm bis 4,70m) wurde so aufgestellt, das es wie eine gigantische Wellenbewegung wirkt. Dieses Mahnmal gedenkt der 6 Millionen Juden, die Opfer des Holocaust wurden.

Ein Besuch im Reichstag gehört einfach dazu. Das Schlange stehen ist hart an manchen Tagen, lohnt sich aber auf jeden Fall. Nach gründlichem Sicherheitscheck ist man dann endlich oben: die verglaste, begehbare Kuppel kann man zeitlich unbegrenzt nutzen, um Berlin von oben auf sich wirken zu lassen. Die Verhüllungsaktion von Christo und Jeanne-Claude im Sommer 1995 war wohl das Spektakulärste.

Ein weiterer toller Aussichtspunkt ist der Balkon der Siegessäule. Das Symbol der preußischen Siege gegen Dänemark, Österreich und Frankreich. Die “Gold-Else”, wie sie von den Berlinern liebevoll genannt wird, steht im Zentrum des Platzes Großer Stern. Der Aufstieg mit 285 Stufen muss man allerdings selbst machen, kein Lift.

Unter den Linden ist sicherlich der bedeutendste Boulevard Berlins. Einst Reitweg und heute Standort zahlreicher teurer und prestigeträchtiger Firmen, Hotels etc.

Der Gendarmenmarkt ist sehr reizvoll mit seinen französischem und deutschem Dom und dem Schauspielhaus. 48 000qm groß wird er auch für open-air Programme genutzt.

Prachtvoll von innen und außen ist die Neue Synagoge. Gebaut im orientalischen Stil; die 50 m hohe Mittelkuppel erstrahlt in Gold und auch die Seitentürme unterstreichen den maurischen Stil. Von April bis September geöffnet, geschlossen an jüdischen Feiertagen.

Der Alexander Platz ist ein Anziehungspunkt für alle, aber man sollte sich von den professionellen Bettlern und auch Obdachlosen nicht vertreiben lassen. Das Schlange stehen für den Besuch des Fernsehturmes lohnt sich auf jeden Fall und auch die Weltzeituhr will gesehen werden.
Der Fernsehturm ist mit 368 m das höchste Gebäude Berlins und der drittgrößte Europas. 1969 eröffnet. Die verglaste Kugel, in der die Aussichtsplattform verborgen ist, hat einen Durchmesser von 32 m.,

Der Potsdamer Platz ist nicht nur voll von Sehenswürdigkeiten, sondern auch eine tolle Einkaufsoase. Es wird geschmückt von der DaimlerChrysler-City, dem Sony-Center und dem Beisheim-Center. Auch haben Top-Hotelketten dort hochhinaus gebaut.

Die East Side Gallery ist ein 1,3 km langes Überbleibsel der Berliner Mauer; inzwischen künstlerisch aufgearbeitet. Das am meisten fotografierte Motiv ist wohl der Bruderkuss von Honecker und Breschnew.

Checkpoint Charlie ist eine Erinnerung an den Kalten Krieg. In den Straßen drumherum sind eingelassenen Bodenmarkierungen gesetzt worden, um den Mauerverlauf zu verdeutlichen. Schnurgerade auch durch Gebäude. Das dortige Mauermuseum ist sicherlich einen Besuch wert.

Ganz toll lässt es sich auf dem Kurfürstendamm spazieren, einkehren und einkaufen. Natürlich sticht die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche besonders hervor. Auch als Ruine (am Totensonntag 1943 von den Bomben der Alliierten zerstört) ist dies ein imposantes Gebäude, das die Geschichte in dieser modernen, lebhaften Straße wach hält.

Wem es am Alexanderturm zu voll ist, kann auch auf den “Langen Lulatsch” ausweichen. Der Funkturm am östlichen Rand des Messegeländes bietet ebenfalls eine tolle Aussicht über Berlin.

Das Olympiastadion ist ein beeindruckender Bau aus dem Jahre 1936. In Rekordzeit gebaut: 2 Jahre! Seit den 60er Jahren wird dieses geschichtsbelastete Stadion wieder regelmäßig benutzt.

Geschichte Berlins

8000 v.Chr. gab es die erste Besiedlung in der Altsteinzeit
700 v.Chr. erste frühgermanische Besiedlung
6./7. Jhd. westslawische Stämme siedeln hier

1134 – 70 Albrecht der Bär, erster Markgraf von Brandenburg
1197 erste urkundliche Erwähnung von Spandau
1237 erstmals werden Cölln und Wedding erwähnt, kurz darauf Schöneberg

1244 erstmals wird Berlin als Stadt genannt

1338 werden die Berliner Bären erstmals als Signet für eine Ratsurkunde verwendet

1369 Berlin erhält das Münzrecht

1539 die Reformation setzt sich durch
1576 – 1611 Pestjahre mit vielen Toten

1618 – 1648 Dreißigjähriger Krieg, die Vororte Berlins brennen ab
1640 – 1688 Unter der Regierung von Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm wird die Grundlage für den Aufstieg von Brandenburg-Preußen gelegt.

1647 1000 Linden und 1000 Nussbäume werde auf einer Allee vom Tiergarten zum Berliner Schloss gepflanzt; später als Unter den Linden bekannt.

1688 Kurfürst Friedrich III. krönt sich selbst 1701 zum König von Preußen und ist fortan Friedrich I. Die Friedrichstadt wird angelegt.

1717 Einführung der allgemeinen Schulpflicht

1740 – 1786 ist  Berlin das Zentrum der Aufklärung. Es ist die Boomzeit für Wissenschaft, Forschung, Kunst und Kultur
1756 – 1763 siebenjähriger Krieg; österreichische und russische Truppen besetzten Berlin

um 1800 ist Berlin nach London und Paris die drittgrößte Stadt Europas

1806 – 1808 besetzten Napoleons Truppen Berlin
1813 Befreiungskrieg

1838/39 Eisenbahnstrecke Berlin – Potsdam wird eröffnet
1879 wird von Werner von Siemens die erste elektrische Eisenbahn der Welt vorgestellt
1881 erster Telefonbetrieb mit 45 Teilnehmern; auch die erster elektrische Straßenbahn der Welt fährt in Berlin

1894 wird der Reichstag eingeweiht

1900 Berlin zählt 1,9 Millionen Einwohner
1902 die ersten Hoch- und Untergrundbahnen fahren in Berlin

1914 – 1918 erster Weltkrieg

1918 Kaiser Wilhelm II. dankt ab
1919 Ermordung von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg, den beiden bedeutenden Führungsfiguren der Kommunistischen Partei.
1924 erste Funkausstellung
1929 die Weltwirtschaftskrise trifft Berlin: 600 000 Arbeitslose

1936 XI. Olympischen Sommerspiele in Berlin
1938 Reichskristallnacht: Zerstörung der Berliner Synagoge

Gedächtniskirche©flickr/powerfocusfotografie

1939 Beginn des Zweiten Weltkrieges
1940 Erste Luftangriffe auf Berlin
1941 erste Massendeportationen von Juden aus Berlin
1943 Ausruf des “totalen Krieges”, schwere Luftangriffe, missglücktes Attentat auf Hitler

1945 Selbstmord Hitlers, Einmarsch der Roten Armee, Kapitulationsunterzeichnung, die Stadt wird in vier Sektoren unterteilt
1946 Erlass der vorläufigen Verfassung von Groß-Berlin durch die Alliierten
1948 Währungsreform in den drei Westsektoren, Beginn der sowjetischen Blockade und Beginn der Luftbrücke der Alliierten

1951 Eröffnung der ersten internationalen Filmfestspiele “Berlinale”
1953 Volksaufstand in Ost-Berlin und der DDR

1957 Willy Brandt wird Bürgermeister von West-Berlin

1961 Beginn des Mauerbaues
1963 Besuch John F. Kennedys in Berlin
1967/68 Studentenunruhen

1971 Viermächte Abkommen wird unterzeichnet, das Berlin mit Status quo anerkennt

1987 750-Jahr Feier Berlins
1989 Krenz löst Honecker als Staats- und Parteichef ab, Rücktritt der DDR-Regierung, Maueröffnung
1990 Auflösung der DDR, Beitritt zur BRD, Berlin wird Hauptstadt
1994 Abzug der alliierten Streitkräfte aus Berlin

Öffentlicher Verkehr in Berlin

S- und U-Bahnen, Straßenbahn und Busse decken Berlin gut ab. Es gibt Tageskarten mit und ohne Umland, 7-Tageskarten, Kleingruppenkarten und ganz interessant sind die CityTourCards. Diese gibt es für 48 und 72 Stunden und berechtigen auch zu reduzierten Eintrittspreisen bei touristischen Einrichtungen.
Auch gibt es mehrere Fahrradverleihstationen.

Zoo, Baden und Seen

Berlin bietet gleich zwei Tiergärten. Einmal den Zoologischen Garten, der einen gleich am Eingang der Budapester Straße mit prächtigem Tor und steinernen Elefanten begrüßt. Gegründet 1844 und einer der Mitbegründer war Alexander von Humboldt. Grundstock der Tiersammlung war ein Geschenk von Friedrich Wilhelm IV. Ganz tragisch war das Jahr 1943 für die Bewohner des Tierparks. Innerhalb von Minuten starben fast 10 000 Tiere während eines Angriffs; nur 91 überlebten.
Das Vogelhaus im Zoologischen Garten ist das größte der Welt: 3300 qm. Auch das Aquarium des Zoos ist sehr beeindruckend.

Der Tierpark Friedrichsfelde ist das Gegenstück zum Westberliner Zoologischen Garten. Friedrichsfelde ist 1955 gegründet worden und seine 160 ha macht ihn zu einer der größten Landschaftstiergärten Europas. Auf 23 km Wegstrecke kann man an 9800 Tieren (1072 Arten) vorbeikommen. Es gibt hier sibirische Tiger, Panther und andere Großkatzen, auch afrikanische und asiatische Elefanten sowie Nashörner und Seekühe.

Jedes Stadtviertel hat mindestens ein Hallen- und Freibad, dazu gibt es noch etliche Strandbäder wie z.B. das Strandbad Wannsee oder  Müggelsee. Das älteste Hallenbade ist das Stadtbad Charlottenburg. Die Thermen am Europa-Center sind riesig.

Gastronomie in Berlin

Berühmt ist die Berliner Currywurst nicht ohne Grund, also sollte man sie auf jeden Fall einmal genießen. Für Süße ist die Berliner Grütze mit Vanillesoße ein Klassiker. Bier wird hier nicht nur pur getrunken, sondern auch als Berliner Weiße mit Waldmeisterschuss oder Himbeerschuss.
Essensgelegenheiten gibt es in Hülle und Füller, national wie auch international. Sogar ökologisches wird angeboten wie z.B. im yellow sunshine. In der Galerie Lafayette kann man im Untergeschoss auch gut essen; das fällt definitiv in die gehobene “Kaufhausküche”.

Museen in Berlin

Die Museumsinsel ist zwar noch nicht vollständig bestückt, aber heute schon eine Meisterleistung und kann sich dann locker mit der Eremitage oder dem Louvre messen. Seit 1999 ist es auch UNESCO-Welterbe. Die Museumsinsel beherbergt das Alte Museum, das Neue Museum, die Alte Nationalgalerie, das Pergamonmuseum und das Bodemuseum.

Reichstag©flickr/jorbasa

Im Alten Museum wir die Antikensammlung gezeigt; Vasen, Schmuck und Skulpturen.

Im Neuen Museum gibt es seit 2009 ägyptische Kunst zu sehen. Die Büste der Königin Nofretete ist sicherlich das bekannteste Stück.

Die Alte Nationalgalerie musste während des Zweiten Weltkrieges herbe Verluste hinnehmen, denn nicht nur durch Kriegszerstörungen ging vieles verloren, auch wurden viele Exponate als “Entartete Kunst” gebrandmarkt. Heute sind vor allem die Romantiker zu sehen wie von Caspar David Friedrich oder Adolph von Menzel. Auch Meister wie Delacroix oder Courbet sind ausgestellt. Impressionisten wie Manet, Monet und Cezanne sind auch zu bewundern.
Das Pergamonmuseum zeigt türkische Ausgrabungsstücke; auch das römische Markttor von Milet (165 v.Ch.). Fassadenteile des Wüstenschlosses von Mschatta sind u.a. im Museumsteil für islamische Kunst zu sehen.
Das Bodemuseum beherbergt ein Münzenkabinett, Skulpturensammlungen mit Werken vom Mittelalter bis 18. Jhd. Auch byzantinische Kunst ist hier beheimatet.

Das Märkische Museum ist für alle, die Berlin wirklich verstehe wollen, geradezu perfekt; zeigt es doch in einer umfassenden Sammlung die Geschichte Berlins von ihren Anfängen bis heute. Schon von außen betrachtet ist der Backsteinbau in Gotik und Renaissance gehalten, ein Hingucker. Nahezu jedes Thema (z.B. Stadtentwicklung, Handwerk, Industrialisierung, Wissenschaft und Aufklärung) wird hier abgehandelt, natürlich aus sehr viel über die Teilung und Wiedervereinigung der Stadt.

Der Museumskomplex Dahlem besteht aus vier Museen und ist eine der bedeutendsten und reichsten völkerkundlichen Sammlungen Europas.

Das Ethnologische Museum entstand bereits 1873, aber seine Ursprünge liegen bereits im 17.Jhd. Eine halbe Millionen Ethnographica, zahlreiche musikethnologische Tonaufnahmen und 140 000 Fotodokumentationen sowie über 1000 völkerkundliche Filme sind dort zu sehen. Das Museum ist in die Abteilungen Afrika, Amerika, Islamischer Orient, Ost- und Nordasien, Süd- und Südostasien, Australien und Südsee untergliedert.

Das erst 1963 gegründete Museum für Indische Kunst ist das jüngste, aber die Sammlungen mit Schwerpunkt Indien, Indonesien und Zentralasien kann sich sehen lassen. 15 000 höchst seltene Kunstwerke sind zu bestaunen; die Sammlung war einmal viel bedeutender, aber ein großer Teil wurde von den Sowjets abtransportiert.

Das Museum für Ostasiatische Kunst wurde 1907 gegründet. Zahlreiche Exponate sind nun in der Eremitage in St. Petersburg zu sehen, denn diese wurden 1945 in die UdSSR gebracht. Doch noch immer gibt es sehr exquisite Stücke aus China, Japan und Korea. Diese Sammlung umfasst den Zeitraum Jungsteinzeit bis zur Gegenwart.

Das Museum für Europäische Kulturen ist auf den Arzt und Anthropologen Rudolf Virchow zurückzuführen. 1889 im Palais Creutz eröffnet, bekam die damalige Sammlung großen Zuwachs durch Stücke, die während der Weltausstellung 1893 in Chicago zusammengetragen wurden. Während der Kriegsjahre des Zweiten Weltkrieges gingen knapp 80% der Exponate verloren. Gezeigt wird heute die europäische Alltagskultur des 18.-21. Jhd. Schmuck, Votivbilder, Textilien, Haushaltsgegenstände, Keramiken und Spielzeug sind nur ein Teil dieser Ausstellung.

Im Brücke-Museum sind expressionistische Meisterwerke zu sehen.

Das Museumsdorf Düppel ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Es ist die Rekonstruktion einer mittelalterlichen Siedlung am Rande der Großstadt. Gegelgen am ursprünglichen Ausgrabungsort gibt es auch verschiedene Veranstaltungen zu bäuerlichen und historischen Themen. Vorführungen wie Schmieden, Töpfern und Brotbacken runden das Programm ab.

Die Topographie des Terrors ist eine Ausstellung, die man als Berlin-Besucher unbedingt erfahren haben sollte. Diese Dokumentation der Schreckensherrschaft der Nazis ist eindrucksvoll geschildert. Auf einer Freifläche zwischen Martin-Gropius-Bau, Niederkirchnerstraße und Wilhelmstraße gelegen.
Natürlich sollte man auch am Checkpoint Charlie das Mauer-Museum besuchen. Infos aller Art vermitteln eindrucksvoll das geteilte Leben Berlins.

Messe Berlin

Informationen zu Messeterminen in Berlin finden Sie hier.

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Hafengeburtstag in Hamburg 2010

Vom 7.-9. Mai 2010 feiert Hamburg wieder seinen Hafengeburtstag mit dem größten Hafenfest der Welt.

Hamburger Hafen©flickr-Last Hero


Mit unzähligen Attraktionen an Land, in der Luft  und natürlich auf dem Wasser begeht Hamburg  diesen 821. Hafengeburtstag.

Besondere Higlights sind, die Große Einlaufparade am 7. Mai 2010, das Schlepperballett am 8. Mai 2010, das Traditionelle Feuerwerk am 8. Mai 2010 und die Große Auslaufparade am 9. Mai 2010.

Es gibt Rundflüge mit dem Helikopter um den Hafengeburtstag des Hamburger Hafens auch aus der Vogelperspektive genießen zu können, in der Fischauktionshalle kann man sich mit frisch zubereiteten Fischspezialitäten stärken und natürlich können sie auch auf einem der vielen Schiffe mitfahren.

Die weiteren Angebote sind vielfältig und reichen vom Flohmarkt über Schiffsbesichtigungen, Musikveranstaltungen auf diversen Bühnen bis zu Spiel und Spaß für die kleinen Besucher. Und natürlich findet am Sonntag ab 5 Uhr auch der traditionelle Fischmarkt statt.

Hier können Sie sich über das gesamte Programm informieren.

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Kiel

Sehenswürdigkeiten in Kiel

Der Hauptbahnhof wurde 1899 von dem im D-Zug angereisten Kaiser Wilhelm II. eingeweiht. Wirklich fertig wurde der Bau allerdings erst 1911. Nach Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg wurde er von 1950-1955 weitestgehend wieder instand gesetzt und 1972 zur Segel Olympiade renoviert. Ab 1999 wurde der Bahnhof erneut renoviert und präsentierte sich zur Kieler Woche 2004 als einer der modernsten Bahnhöfe Deutschlands.

Schwedische Fähre©flickr/arne.list

Der Schwedenkai ist Kiels Tor nach Schweden, von hier fahren  die Fähren der Stena-Reederei ab nach Skandinavien und bringen so auch viele schwedische Touristen nach Kiel.

Der Norwegenkai ist die Verbindung nach Norwegen seit 1959 der Reeder Anders Jahre der Stadt Kiel eine regelmäßige Fährverbindung zwischen Kiel und Oslo vorgeschlagen hat. Bei HDW wurde 1960 die erste M/S Kronprinz Harald gebaut, der zahlreiche Schiffe folgten.

Kiels Cruise Terminal Ostseekai liegt fast im Stadtzentrum und ist bei Kreuzfahrtgästen  und -kapitänen gleichermaßen beliebt. Jedes Jahr legen hier weit mehr als 100 Kreuzfahrtschiffe an.

Das Hindenburgufer ist Deutschlands längste Seepromenade an deren Ende der Tirpitzhafen, der 1939 fertiggestellt wurde,  liegt. Hier ist auch der Liegeplatz des Segelschulschiffs Gorch Fock. Es wurde 1958 in Hamburg bebaut.

Kleiner Kiel und Bootshafen sind prägende Freiräume Kiels. Der Kleine Kiel hatte früher mit dem Bootshafen und der Förde eine Verbindung und war so ein Meeresarm. Heute entwässert er nur noch durch Rohrverbindungen in den Bootshafen und die Förde. Er schützte die heutige Altstadt, die durch mehrere Brücken mit dem Festland verbunden war. Durch das Anwachsen der Stadt und Trockenlegungen wurde der Kleine Kiel verkleinert und ist heute nur noch etwa halb so groß wie damals.

Der Berliner Platz der 1951 zwischen Bootshafen und kleinem Kiel entstandene Platz wurde zwei Jahre nach dem blutig niedergeschlagenen Arbeiteraufstand in Ostberlin in Berliner Platz umbenannt. Er ist heute ein beliebter Ruhepunkt mit freiem Blick auf die Hafenskyline, die Fähr- und Kreuzfahrtschiffe und die Werftanlage von HDW.

1911 weihte Kaiser Wilhelm II. auch das Kieler Rathaus ein. Das in 4 Jahren, nach Plänen von Hermann Billing, erbaute Rathaus hat einen 106 Meter hohen Turm, der an Venedigs Campanile erinnert. Der Turm diente während des Zweiten Weltkrieges den alliierten Piloten als Markierung, weshalb er nicht zerstört wurde. Von ihm hat man einen wunderbaren Blick über die Stadt und den Hafen und man kann noch dazu den letzten zugelassenen Paternoster benutzen. Vom Rathausturm wird jedes Jahr die Kieler Woche eröffnet.

Das von Heinrich Seeling erbaute Opernhaus wurde 1907 eingeweiht. Nach den Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg wurde es 1952 wieder aufgebaut und von Kallmorgen und Zotzmann im inneren modern gestaltet. Der Besuchereingang mit drei Portalen und Freitreppe zum Kleinen Kiel entspricht noch weitgehend dem Original. 1972 wird ein Betriebsgebäude in Form eines schwarzen Kubus angebaut.

Seit 1862 wurden sumpfige Teile des Kleinen Kiel zugeschüttet und neben dem Bauplatz für das Opernhaus, damals noch Stadttheater, entstand mit alten Baumbeständen auch der heutige Hiroshima Park. Hier wird nicht nur der Toten des  Atombombenabwurfs auf Hiroshima gedacht, sondern es gibt auch eine Gedenkstätte für die von den Nationalsozialisten umgebrachten Sinti und Roma. Ein von Harro Magnussen 1908 aufgestelltes Bismarck Standbild ist ebenso im Park zu finden wie wohl das beliebteste Kunstwerk in Kiel „Changing Invisibility“ des dänischen Künstlers Jeppe Hein.

Das Kieler Kloster wurde von Graf Adolf  IV. von Schauenburg während des Baus der Stadt errichtet. Er selbst lebte dort von 1245 bis zu seinem Tod 1261 als Franziskanermönch. 1530 wird das Kloster an die Stadt übergeben. Es beherberg erst ein Alten- und Pflegeheim, später eine Lateinschule. 1555 ist es eine Herberge und nach Gründung der Kieler Universität 1665, sind hier Lehr- und Arbeitsräume untergebracht.

Die Nikolaikirche wurde spätestens 1242 fertiggestellt und stand neben dem Kloster. Die ursprünglich mit einem dreijochigen Langhaus aus Backstein und einem zu drei Seiten frei stehenden Turm gebaute Kirche wurde 100 Jahre später wieder umgebaut. Das Dach wird, nach Vorbild der Lübecker Petrikirche,  erhöht und ein Langchor entsteht. Auch der jetzt von drei Seiten umschlossene Turm wird erhöht und prägt das Kieler Stadtbild. Während des Zweiten Weltkrieges kann die wertvolle Innenausstattung in Sicherheit gebracht werden und nach der kompletten Zerstörung erfolgt in den 1950er Jahren der Wiederaufbau nach Plänen von Gerhard Langmaack.

Die Dänische Straße war einst das Tor nach Dänemark und dadurch, dass sie im Krieg verschont blieb, kann sie mit heute gut erhaltenen Häusern aufwarten. In der heutigen Geschäftsstraße kann man wunderbar bummeln und einkaufen oder das Kieler Stadtmuseum besuchen. Auch bei Kreuzfahrtgästen ist die Dänische Straße beliebt.

Die Entstehung des Schlossgartens, Kiels ältestem Garten geht auf das 15. Jahrhundert zurück. Im 17. Jahrhundert war er ein Renaissance-Lustgarten, wurde im Laufe der Zeit zum Barockgarten und dann zum Englischen Landschaftsgarten. Erst ab 1864 ist er auch den Bürgern Kiels zugänglich. Auch wenn der Schlossgarten, da er vom Verkehr umrundet wird, keine Oase der Ruhe ist, ist er doch einen Besuch wert. Hier befinden sich einige bemerkenswerte Kunstwerke und man hat einen besonderen Blick auf die Kreuzfahrtschiffe.

Der alte Botanische Garten von 1884 ist ein romantischer Garten mit altem Baumbestand und verschlungenen Wegen. Oberhalb liegt ein Pavillon, von dem man einen schönen Ausblick auf die Kieler-Förde hat. Neben einem Teich, an dem seltene Singvögel zu beobachten sind, gibt es noch ein Gartenhäuschen und ein Verwaltungshaus aus Kaisers Zeiten. Attraktionen des alten Botanischen Gartens sind ein Sommer-Mammutbaum und ein stattlicher Ginko.

Geschichte Kiels

Zwischen 1233 und 1242 wurde Kiel, dessen ursprünglicher Name Holstenstadt  tom Kyle war, von Graf Adolf IV. von Holstein aus dem Hause Schauenburg gegründet. Diese Stelle war die einzige an der sächsisches Territorium an die Ostsee grenzte und somit die einzige Möglichkeit für einen sächsischen Ostseehafen. So wurde Kiel als eine der nördlichsten Städte des Heiligen Römischen Reiches planmäßig angelegt.

Nikolaikirche©flickr/arne.list

1242 erhielt Kiel das Lübische Stadtrecht.

1283 trat Kiel der Hanse bei, beteiligte sich aber kaum an gemeinsamen Aktivitäten. Der Fernhandel blieb weit hinter dem Lübecks und Flensburgs zurück. Der Einfluss der Landesherren auf den Handel war hier wesentlich stärker als in den freien Städten und so wurde Kiel 1518 auch wieder aus der Hanse ausgeschlossen.

Wichtig für Kiel war aber der Kieler Umschlag, der 1469 erstmalig erwähnt wird, den es aber wohl schon länger gab. In der Woche vom 6. bis 14. Januar jeden Jahres wurden Geldgeschäfte betrieben für die Interessenten extra aus dem ganzen Land anreisten. Im Anschluss daran wurde ein Volksfest gefeiert. Das Volksfest gibt es seit 1975 wieder jährlich.

Ab 1301 war Kiel befestigt und ab 1329 von einer Stadtmauer umgeben. Bis ins späte 16 Jahrhundert beschränkte sich das besiedelte Gebiet weitestgehend auf den kleinen Bereich der Altstadt mit nur einer Kirche, der 1240 fertiggestellten Nikolaikirche.
1665 wurde die Christian-Albrechts-Universität von Christian Albrecht von Gottorf  im Gebäude des ehemaligen Klosters gegründet. Sie war die nördlichste Universität des römisch-deutschen Reiches.  Die Bürger Kiels waren zu Anfang nicht begeistert von der Universität, da sie die Gebäude zu stellen hatten und die meist flegelhaften Studenten ertragen mussten. Über 300 Studenten in einer Stadt mit nicht einmal 4000 Einwohnern um 1700. Noch dazu unterstanden die Studenten wie auch die übrigen  Universitätsangehörigen nicht der Gerichtsbarkeit der Stadt. Trotzdem profitierte die Stadt langfristig natürliche auch wirtschaftlich von der Stadt.

Als die Gottorfer Herzöge 1721 ihre Besitzungen  in Schleswig verloren, wurde Kiel Residenz. 1728 wurde hier der spätere russische Zar Peter III. als Sohn von Herzog Karl Friedrich von Schleswig-Holstein-Gottorf geboren.  Peters Witwe überließ nach seinem frühen Tod 1773 Reste des Herzogtums, einschließlich Kiels, dem dänischen König, der die Stadt in seiner Eigenschaft als Herzog von Holstein regierte. Für die Universität bedeutete die Zeit einen erheblichen Aufschwung.

1803 wurde der Botanische Garten, als erster seiner Art in Deutschland, angelegt.

1806 wurden Kiel und Holstein staatsrechtlich ein Teil Dänemarks.

1813 wurde Kiel von den Schweden eingenommen.

1814 wurde der Frieden von Kiel geschlossen und Kiel wurde weiter vom dänischen König regiert.

1815 wurde Kiel Mitglied des Deuschen Bundes.

1838 wurde die Maschinenbauanstalt Schweffel und Howaldt gegründet. Nicht nur Kiels erster großer Industriebetrieb, sondern auch der Vorgänger der heutigen Werft HDW.

1844 wurde Kiel durch den Bau der Eisenbahnlinie nach Altona mit Elbe und Nordsee verbunden.

1848 bildete sich eine provisorische schleswig-holsteinische Regierung und es wurde Krieg gegen Dänemark geführt um sich von der dänischen Krone zu lösen. Schleswig- Holsteinischer Krieg. Leider scheiterte der Versuch so souveränes Mitglied im Deutschen Bund zu werden aber.

1864 wurde Schleswig-Holstein dann aber von Preußen und Österreich im Deutsch-Dänischen Krieg erobert. Beide regierten Kiel zuerst gemeinsam.

1865 wurde die Ostsee-Marinestation vom preußischen König von Danzig nach Kiel verlegt.

1866 wurde Kiel endgültig preußisch.

1867 wurde der Norddeutsche Bund gegründet mit Kiel als Kriegshafen.

1882 fand die erste Kieler Woche statt. Seit 1885 wird sie als Kombination aus Schiffsparade und Volksfest gefeiert und ist so nach dem Oktoberfest und dem Cannstatter Volksfest das drittgrößte Deutschlands.

1883 wird Kiel kreisfreie Stadt.

1895 wurde der Kaiser-Wilhelm-Kanal, der heutige Nord-Ostsee-Kanal, eröffnet und wurde bald die meistbefahrene künstliche Wasserstraße der Welt. So wurde auch Kiel endgültig zum Haupthafen der Kriegsflotte.

1917 wurde Kiel Sitz des Oberpräsidiums der preußischen Provinz Schleswig-Holstein.

1918 begann mit dem Kieler Matrosenaufstand eine Revolution, die mit zum Ende des Ersten Weltkriegs beitrug.

1928 wurde der zivile Flughafen Kiel-Holtenau in Betrieb genommen.

1936 wurden in Kiel zum ersten Mal olympische Segelwettbewerbe ausgetragen.

In der Reichsprogromnacht am 9. November 1938 wurde die Kieler Synagoge am Schrevenpark zerstört. Im Arbeitserziehungslager Nordmark kamen zwischen Juni 1944 und Anfang 1945 600 Menschen ums leben.

Wegen der militärischen Bedeutung als Kriegshafen wurde Kiel durch Luftangriffe zu mehr als 80 Prozent zerstört.

Nach dem Zweiten Weltkrieg gehörte Kiel der Britischen Besatzungszone an. 1946 wurde Kiel Landeshauptstadt von Schleswig-Holstein und trat 1949 der Bundesrepublik bei.

1972 wurden in Kiel zum zweiten Mal die olympischen Segelwettbewerbe ausgetragen.

1982 feierte die Kieler Woche ihr 100jähriges Jubiläum.

1985 wurde leider die Straßenbahn in Kiel abgeschafft. Eine Entscheidung die von vielen bis heute bedauert wird.

1992 wurde die 750-Jahr-Feier abgehalten und 1994 die 100. Kieler Woche, den in den Kriegsjahren der Weltkriege hatten keine Veranstaltungen stattgefunden.

1995 wurde der Nord-Ostsee-Kanal 100 Jahre alt.

Veranstaltungen und Kultur in Kiel

Veranstaltungen

  • Die wohl bekannteste Veranstaltung in Kiel ist die Kieler Woche. Sie findet 2010 vom 19.-27. Juni statt.
  • 24.09.-26.09.2010 Viking Telecom Regatta – Segelromantik wie in alten Zeiten mit circa 30 Segelschiffen und einem bunten Rahmenprogramm.
  • Juli – August – Kieler Kultursommer mit Festen und Festivals für alle Altersgruppen. www.kultursommer-kiel.de
  • 9.-18. Juli 2010 – Mobi Dick in Kiel in der Halle am Seefischmarkt
  • 10. Juli – 29. August 2010 – 24. Schleswig-Holstein Musik Festival
  • 16.-18. Juli 2010 Käse trifft Wein
  • 4. September 2010 Jazz Nacht in der Kieler Altstadt

Mehr zu den Veranstaltungen in Kiel finden Sie hier.

Museen

  • Antikensammlung in der Kunsthalle Kiel, Di – So 10 – 18 Uhr, Mi 10 – 20 Uhr,  www.antikensammlung-kiel.de
  • Aquarium des Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften April – Sept. 9 – 19 Uhr, Okt. – März 9 – 17 Uhr, www.aquarium-kiel.de
  • Geologisches-und Mineralogisches Museum der Christian-Albrechts-Universität mit einer Dauerausstellung an Kristallen, Mineralien, Gesteinen und Fossilien, Mo – Do 8.30 – 16 Uhr, Fr 8.30 – 14 Uhr, www.ifg.uni-kiel.de/35.html
  • Kieler Kloster mit Informationen zur Geschichte des Kieler Klosters.
  • Kunsthalle zu Kiel, mit Gemälden, Skulpturen, Objektkunst, Foto- und Videoarbeiten, Kunst des 19. Jahrhunderts und Werke der klassischen Moderne,      täglich (außer Mo) 10 – 18 Uhr, Mi 10 – 20 Uhr, www.kunsthalle-kiel.de
  • Künstlermuseum Heikendorf mit Werken von Mitgliedern der Heikendorfer Künstlerkolonie,      Di – Sa 14 – 17 Uhr, So 11 – 17 Uhr

Zoo, Bäder und Thermen in Kiel

In Kiel gibt es insgesamt fünf Tiergehege die vor über 35 Jahren errichtet wurden und den Besuchereinnen und Besuchern zu Erholung dienen. Tiergehege Suchsdorf, Tiergehege Tannenberg, Tiergehege Hasseldieksdamm, Tiergehege Uhlenkrog, Tiergehege Hammer.

Sandstrände rund um die Kieler Förde laden genauso zum Baden ein wie zahlreiche Schwimmbäder. Dazu gibt es noch Thermen in Bad Schwartau, Kaltenkirchen und Scharbeutz.

Mehr Informationen zu Bädern und Thermen gibt es hier.

Gastronomie in Kiel

Durch die Nähe zur Ostsee gibt es natürlich immer frischen Fisch in Kiel. Die Kieler Sprotten werden allerdings meist in Eckernförde hergestellt. :-) Neben der heimischen Küche gibt es aber auch internationale Spezialitäten.

Öffentliche Verkehrsmittle in Kiel

Mit der FördeCARD haben Gäste 24 Stunden freie Fahrt mit Bussen und Fährschiffen im Gesamtgebiet Kiel und Rabatte für Kunst- und Kulturinstitutionen. Die FördeCARD gibt es in der Tourist-Information und in zahlreichen Hotels.

Messetermine in Kiel

  • 08.06.2010 – 09.06.2010 nordjob Kiel, Fachmesse für Ausbildung+Studium
  • 29.10.2010 – 31.10.2010 Lebensfreude Kiel, Messe für Gesundheit, Ökologie und Spiritualität
  • 30.10.2010 – 31.10.2010 job-messe kiel
  • 06.11.2010 – 07.11.2010 Tattoo Convention Kiel, Tattoomesse Buntes Kiel
  • 27.11.2010 – 28.11.2010 Kieler Tiertage, Erlebnismesse für Tierfreunde und die ganze Familie
  • 19.02.2011 – 20.02.2011 FESTIVAL der HOCHZEIT, Die Hochzeitsmesse Kiel
  • 02.04.2011 – 03.04.2011 Klima & Leben Kiel, Messe für Energiesparen, Bauen, Renovieren und Sanieren
  • 28.10.2011 – 30.10.2011 Lebensfreude Kiel, Messe für Gesundheit, Ökologie und Spiritualität

U-Boot©flickr/Mispahn

Ausflugsziele in der Nähe von Kiel

Ein Kiel-Aufenthalt ist ohne einen Ausflug nach Laboe eigentlich undenkbar. Der Ort hat sich im Laufe der Zeit vom slawischen Fischer- und Bauerndorf zu einem der bekanntesten deutschen Bäder gemausert.
Hier gibt es einen 3 Kilometer langen Sandstrand mit Meerwasserhallenbad, attraktive Wassersportangebote und das wohl schönste Panorama an deutschen Küsten mit Ausblick auf eine der meistbefahrenen Schifffahrtsrouten der Welt. Nicht zu übersehen ist auch der 85 Meter hohe Turm des Marine Ehrenmals. 341 Stufen und Aufzüge führen zu einer Aussichtsplattform von der man einen einzigartigen Rundblick hat. Direkt daneben liegt das U-Boot U-995, das als historisch-technisches Museum dient und jedes Jahr von etwa 350.000 Menschen besucht wird.

Sehenswert ist auch das Freilichtmuseum Molfsee. Auf dem 60 Hektar großen Gelände sind über 70 historische Gebäude aus schleswig-holsteinischen Landschaften originalgetreu aufgebaut. Ein Rundgang gibt Einblicke in das Leben auf dem Land vom 16.-20. Jahrhundert.

Gerade für Familien ist auch eine Museumsbahnfahrt immer etwas Besonderes. Sie können von Kiel zum Schöneberger Strand fahren. Rückfahrten sind auch mit dem Fördedampfer möglich.

Mit dem Raddampfer Freya können Sie von Rendsburg nach Kiel auf dem Nord-Ostsee-Kanal fahren.
Auch Tagestörns mit traditionellen Segelschiffen aus dem Traditionshafen Kiel sind möglich. Mehr zu den Terminen finden Sie hier. www.kurskiel.de/Aktivitaten/Angebote/SegelninKiel/TagesfahrtenaufTraditionsseglern_185.html

Rund um Kiel gibt es auch noch zahlreiche Erlebnis und Freizeitparks. www.kurskiel.de/Aktivitaten/Angebote/SightseeingundAusflugstipps/ErlebnisundFreizeitparks_102.html

Eselfans sollten auf alle Fälle auch den Eselpark Nessendorf besuchen. www.eselpark.de/

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München

Sehenswürdigkeiten Münchens

Es gibt viel zu sehen in München, deshalb kann das hier nur eine kleine Auswahl sein.

Als Aussichtspunkt von großer Höhe kann man den Alten Peter, die Frauenkirche und den Olympiaturm nennen.

Der Alte Peter ist gleich am berühmten Viktualienmarkt zu finden. Es handelt sich auch um die älteste Pfarrkirche Münchens. Und 306 steile Stufen bringen einen zu einem Balkon, der rund um den Turm führt. Oft kann man bis in die Alpen blicken; bei Föhn sind die Alpen zum Greifen nah.

München©flickr/sanfamedia.com

Auch die Frauenkirche ist ein beliebter Aufstiegspunkt. Die 99 Meter hohen Zwiebeltürme sind das Wahrzeichen Münchens und von fast allen Einfallsstraßen nach München zu sehen. Bereits 1468 gebaut, strahlt sie immer noch eine unverrückbare Schönheit aus. Die Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg wurden in mehreren Bauabschnitten wieder wettgemacht. Es ist nur der Südturm zu besteigen und zwar von 1.April bis 31.Oktober, von Mo-Sa.
Bekannt ist auch der sagenumwobene Teufelsritt im Innenraum unter dem Chor.

Der Olympiaturm erfreut sich seit Jahrzehnten an Besucherströmen. Schon die Aufzugfahrt ist ein Erlebnis mit sage und schreibe sieben Metern pro Sekunde. Die Aussichtsplattformen (einmal hinter Glas, etwas höher eine offene) befinden sich auf 190 Meter; der Olympiaturm selbst ist 291,28 Meter hoch. Der Turm ist von Mo – So geöffnet.
Sehenswert ist auch das Rockmuseum auf etwa 200 m. Viele Sammlerstücke aus der Welt des Pop und Rock sind zu sehen.

Der Anziehungspunkt Marienplatz mit dem Neuen und Alten Rathaus ist auch für Münchener ein toller Platz zum Tummeln. Eigens aufgestellte Stühle lassen den Platz auch ohne Café oder Restaurantbesuch genießen.
Täglich um 11h und 12h sowie von März bis Oktober um 17.00 Uhr  kann man das weltberühmte zweistöckige Glockenspiel des Neuen Rathauses erleben.

Im Alten Rathaus ist ein tolles Spielzeugmuseum untergebracht. Von Teddy zu Puppen, von Zinn bis Holz. Alles was die kleinen Herzen über Jahrzehnte begehrte, findet sich anschaulich in Vitrinen auf verschiedenen Stockwerken im Turm des Alten Rathauses.

Der heutige Marienplatz war in den ersten Jahrhunderten nach der Gründung Münchens 1158 ein Marktplatz. Heute zeugt nur noch der Fischbrunnen davon. 1638 wurde die Mariensäule errichtet. Als Dank für die Schonung der Stadt während des Dreißigjährigen Krieges. Sie ist auch der Referenzpunkt der Landesvermessung des topologischen Mittelpunktes Bayern.
Der Prachtbau der katholischen Hof-und Stiftskirche St. Kajetan (1688 im Rokokostil von Enrico Zuccali erbaut) am Odeonsplatz ist im Volksmund als Theatinerkirche bekannt. Sie ist gleich neben der geschichtsträchtigen Feldherrnhalle zu finden, deren steinerne Löwen ein echter Hingucker und begehrtes Fotomotiv sind.

Das Nationaltheater am Max-Joseph-Platz ist das Zuhause von der Bayerischen Staatsoper und dem Bayerischen Nationalballett. Ein imposantes Gebäude nicht nur von außen. Wer auch das Innere kennenlernen will, kann sein Glück an der Abendkasse versuchen.

Am Karlsplatz / Stachus kann man wundervoll an den Fontänen auf Steinen sitzen und bei guten Wetter schon fast mediterran entspannen, bevor man durch das Karlstor schreitet und die Neuhauser und Kaufinger Straße begeht. Dort finden sich unzählige Geschäfte wie auch andere Sehenswürdigkeiten wie die St. Michaelkirche, die Ludwigskriche, das Jagd- und Fischereimuseum und denkmalgeschützte Häuser mit vielfältigen Fassaden.

Die Sendliger Straße, die vom Sendlinger Tor zum Marienplatz führt, ist eine weitere Einkaufsstraße, in der man aber unbedingt einen Abstecher in die Asamkirche machen sollte. Es ist wirklich ein einzigartiges Meisterwerk barocker Kunst. Der üppige Innenraum ist wirklich ein Erlebnis für die Sinne. Von 1733 – 1746 von den Gebrüdern Asam errichtet und als Asamkirche ein Begriff, so heißt sie doch eigentlich St. Johann Nepomuk.

Auch wenn es viele Doppeldeckerbusfahrten gibt in München gibt wie auch in anderen Städten, um die Sehenswürdigkeiten zu genießen, sollte man in München doch die Gelegenheit wahrnehmen, um diese Tour mit der “Tram” Straßenbahn zu machen. Auch sind Radtouren im Angebot.
Näheres dazu bei Spurwechsel 089 692 46 99

Die Allianzarena, die Bavaria Filmstadt und natürlich auch Schloss Nymphenburg laden ein, jeweils einen ganzen Tag zu verweilen.

Die Allianzarena ist das Zuhause vom FC Bayern und dem TSV 1860 München. Die ersten Spiele fanden 2005 statt, für die WM 2006 war die Arena Gastgeber für das Halbfinale Frankreich-Portugal.
Führungen finden täglich an spielfreien Tagen statt.

Die Bavaria Filmstadt ist ein Familienausflug. Originaldrehorte von “Marienhof”, “Sturm der Liebe” wie auch New Yorker Häuserzeilen sind hier zu finden. Auch das 4-D Kino hat’s in sich mit beweglichen Stühlen und Windböen. Immer noch beliebt ist Furchur, der Drache aus “Die unendliche Geschichte”.

Schloss Nymphenburg bietet allerlei. 1664 erbaut von Kurfürst Ferdinand Maria zum Dank an seine Frau für die Geburt des Thronfolgers Max Emanuel. Das Schloss selbst, den Marstallmuseum, Kutschenausstellung, die Porzellanmanufaktur und natürlich der weitläufige Park mit Kanal sind nur ein Teil der Sehenswürdigkeiten auf dem Gelände.
Die Badenburg ist sehr sehenswert. Ist sie doch das erste beheizbare Hallenbad. Das große Becken ist mit holländischen Fliesen ausgelegt. Nymphen und Najaden zieren die Decken.

Geschichte Münchens

1158 wird die Stadt erstmals genannt. 100 Jahre später wird aus dem Markt die Residenz von erst zwei, dann vier Teilherzogtümern.
1468 Bau der Frauenkirche.
1506 wird München die Hauptstadt des Herzogtums Bayern.
1558 wird die heutige Bayerische Staatsbibliothek/Ludwigsstraße als Hofbibliothek gegründet.

Stachus©Julia Höfer-von Seelen

1601 werden die Kapuziner nach München berufen. Es folgt eine Welle der Klostergründungen, die bis 1754 anhält.
1618 – 1648 schmerzhafte Einschnitte für die Entwicklung der Stadt München während des Dreißigjährigen Krieges.
1638 Während des Krieges wird auf Wunsch von Kurfürst Maximilian die Mariensäule errichtet und löst damit ein Gelübde von 1632 ein. Seine beiden Hauptstädte München und Landshut wurden vor Ruin und Zerstörung geschont. Zu Füßen der Statue werden die vier Plagen gezeigt: Hunger (Drache), Krieg (Löwe), Pest (Basilisk) und Ketzerei (Schlange)
1664 Baubeginn von Schloss Nymphenburg

1702 Erstmalige Berichte über den sog. Schäfflertanz, der immer noch alle sieben Jahre während der Faschingszeit aufgeführt wird.
1705 Bauernaufstände gegen die Österreicher; blutige Schlacht an den Weihnachtsfeiertagen (sog. Sendlinger Mordweihnacht)
1742 -  1744 Besetzung Münchens durch die Österreicher
1753 Gründung der Nymphenburger Porzellanmanufaktur
1789 Anlage des Englischen Garten wird begonnen

1806 ist München königliche Haupt- und Residenzstadt von Bayern, das die Größe des heutigen Gebietes ist.
1810 Hochzeit des Kronprinzen Ludwig mit Therese, später als jährliche Wiederholung als Oktoberfest heute weltberühmt.
1817 Konkordat von Bayern mit dem Heiligen Stuhl in Rom, dass der seit 1803 leere Bischofssitz von Freising nach München verlegt wird und das Bistum zum Erzbistum aufsteigt. Und somit wurde die Münchener Frauenkirche zur erzbischöflichen Kathedrale/Dom.

1818 Bayern ist Königreich und erhält die erste konstitutionelle Verfassung. Zeitgleich erscheint ein Edikt über das Staatsbürgerrecht (aktiv bis 1871) und über die Freiheit von Presse und dem Buchhandel.
1827 wird der Grundstein für die erste evangelische Kirche Münchens gelegt: Matthäuskirche/Sonnenstraße; heute am Sendlinger Tor Platz der Nachfolger.
1839 München hat die Bahn. Erste Strecken gehen nach Augsburg und Lochhausen.
1850 Enthüllung der Bavaria.
1854 wird München Messestadt.

1860 Der TSV 1860 München wurde gegründet.
1882 erste Stromübertragung der Welt!! Von Miesbach nach München durch Oskar von Miller.

1899 die weltweit ersten Führerscheine werden nach einer amtlichen Prüfung ausgegeben, auch gibt es die Ausgabe der ersten Zulassungsnummern der Welt.

1900 wurde der FC Bayern-München gegründet.
1906 Gründung des Deutschen Museums
1911 Eröffnung des Tierparks Hellabrunn
1918 Sturz der Monarchie durch Kurt Eisner; Bayern wird Republik, dann Freistaat Bayern genannt.

1919 bis 1945  die wenig ruhmreiche Geschichte des Zweiten Weltkrieges findet aktiv in München statt.
NSDAP-Gründung, Massenversammlungen unter A. Hitler, antisemitische Gruppierungen entstehen, der Marsch zur Feldherrenhalle, Progromnacht mit Verwüstungen. Ab 1940 erste Luftangriffe auf München (insg. 73)
1941 erste Deportationen von Juden.
1942/43 Flugblatt-Aktionen der Studenten und Dozenten der Ludwig-Maximilians-Uni, bekannt als Weiße Rose gegen den Nationalsozialismus. Nur ein paar Tage nach ihrer Verhaftung werden Hans uns Sophie Scholl, Christoph Probst, Willi Graf, Alexander Schmorell und Prof. Huber zum Tode verurteilt und hingerichtet.
1945 Einmarsch der Amerikaner.
1947 Wiedereröffnung der Synagoge an der Reichenbachstraße

1957 München knackt die 1 Millionen Einwohnerzahl.

1972 Die Einkaufsstraße Neuhauser- und Kaufingerstaße wird eröffnet. Die ersten U- und S-Bahnen fahren und die Olympischen Sommerspiele finden statt. Freud und Leid liegen ganz nah beisammen: Ein Attentat nimmt elf israelischen Sportlern das Leben und ein deutscher Polizist stirbt im Dienst. Der Schusswechsel tötet auch fünf Palästinenser.
Der jetzige König Carl Gustav von Schweden lernt seine Sylvia kennen, die heute beliebte Königin Sylvia von Schweden.
1974 das nächste große Sportereignis: Eröffnungsspiel und Finale der Fußballweltmeisterschaft.

1980  ein Bombenanschlag auf das Oktoberfest kostet 13 Menschen das Leben, 218 werden verletzt.

1992 erfolgreicher Umzug des Flughafen von Riem nach Erding.
1996 das erster Bürgerbegehren wird ein Volltreffer: drei Tunnels sollen gebaut werden und 10 bis 14 Jahre später zeigt sich der Erfolg.
1998 Eröffnung der Messe Riem auf dem alten Flughafengelände

2004 wieder ein Bürgerbegehren mit Folgen: keine Hochhäuser für München, die höher als 99 Meter sind.
2005 Eröffnung der Allianz Arena
2006 Das Eröffnungsspiel der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft findet in der Allianz Arena statt.
Papst Benedikt XVI kommt nach München.
2008 Das Aus für den Transrapid ist da.

Zoo, Therme und Bäder

Der Tierpark Hellabrunn ist wunderbar an den Isarauen gelegen. 1911 als erster Geo-Zoo gegründet, entwickelt er sich beständig weiter. Viele Tierarten lassen sich ohne Gitter und Zaun bestaunen.
Führungen werden angeboten, feste Fütterungszeiten bei vielen Tieren und auch ein Rendezvous mit der Lieblingstier ist möglich. Näheres dazu auf der Homepage des Tierparks Hellabrunn.
Im Moment ist Jamuna Toni das Lieblingskind des Tierparkes. Das kleine Elefantchen wurde kurz vor Weihnachten 2009 geboren. Auch sonst gibt es allerlei Nachwuchs.

Der Wildpark Poing bei München (S-Bahn) ist ein weitläufiger Wildpark mit Bären!
Viele freilaufende Tiere machen den Wildpark zum Erlebnis. Auch eine kleine Eseltruppe ist da. Die Flug- und Greifvogelshow ist toll. Es gibt auch einen tollen, großen Spielplatz und ein Picknickareal.

Die Therme Erding ist ein Wasserparadies für Jung und Alt. Bereits viermal in Folge bekam die Therme das Prädikat, das spektakulärste Erlebnisbad Europas zu sein. Es werden das GALAXY(Rutschenparadies) geboten, Thermen-Paradiese, die Vital-Oase, Saunen aller Art und gute SPA’s.
Nähere Infos unter www.therme-erding.de zu Zeiten, Preise und Extras.

Die Stadtwerke Münchens unterhalten eine Vielzahl von verschiedenen Badeeinrichtungen wie Freibäder, Hallenbäder, Erlebnisbäder und sogar ein Naturbad gibt es in der Stadt. Infos unter swm.de/mbaeder
Besonders erwähnenswert ist das Müllersche Volksbad. Dort wird gebadet wie in alten Zeiten. Das Äußere wie Innere ist im Jugendstil erhalten geblieben.

Gastronomie in München

Vielfalt ist das erste, was auffällt. Kaum ein Land, das kulinarisch nicht vertreten ist.

Das Hofbräuhaus steht natürlich an erster Stelle. Ein Erlebnis der besonderen Art. Vor allem am Vormittag kann man tatsächlich noch auf Einheimische und Stammgäste treffen. Ganz nah am Marienplatz/Tal gelegen findet man es am Platzl. Das Essen ist gut!

Die vielen Biergärten und Bräuhäuser in der ganzen Stadt laden ebenso ein, regional zu genießen. Diese Lokalitäten sind auch in den Stadtvierteln zu finden. Bekannt sind das Paulaner Brauhaus, Augustiner, das Weisse Bräuhaus u.u.u. Ein ganz toller Biergarten ist der am Chinesischen Turm im Englischen Garten. Auch die berühmte WaWi (Waldwirtschaft) am Isar Hochufer, zu erreichen über Solln oder die Großhesselohebrücke ist toll. Ein Biergarten mit Livemusik aus Jazz und Dixie Auftritten. Die Auszognen sind ein besonderer Leckerbissen. Damit sind natürlich nicht Nackerte gemeint, sondern ein Schmalzgebäck ;-)

Marienplatz©Julia Höfer-von Seelen

Öffentliche Verkehrsmittel in München

Für Besucher Münchens gibt es die City Tour Card. Neben der Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel gibt es mit ihr auch Ermäßigungen auf viele Eintrittspreise.

Museen in München

…ebenso zahlreich wie die Sehenswürdigkeiten, deshalb auch hier nur ein Umriss.

Das Deutsche Museum steht natürlich an erster Stelle. Zu Recht weltberühmt und Pflichtprogramm eigentlich. Denn es ist nicht nur ein Museum zu anschauen, sondern auch vieles ist zum Anfassen und ausprobieren oder wird vorgeführt. Ein nie langweiliges Programm für Groß & Klein, Alt & Jung.
Die unglaubliche Fülle an Informationen bitte unter www.deutsches-museum.de anklicken.

Das BMW Museum der  BMW-Welt ist ein faszinierende Reise durch die Automobilgeschichte. Ganz modern aufgebaut auf 5000 Qm werden 26 Themen des Automobils ausgestellt. In der “Schüssel”, wie der Rundbau auch genannt wird, werden die zeitlichen Sonderausstellungen gezeigt.

Für Kunstliebhaber gibt es die Neue und Alte Pinakothek.
In der Neuen gibt es die Meister des 18. bis 20. Jhd.; in der Alten Rubens, Tizian und Kunst vom Mittelalter bis Rokoko.
Die Pinakothek der Moderne zeigt Sammlungen aus Kunst, Design, Grafik und Architektur.

Krippensammlungen gibt es im Bayerischen Nationalmuseum zu sehen.
“Wolpertinger”, Jagdwaffen und präparierte Wildtiere sind im Jagd- und Fischereimuseum zu bestaunen.
Marionetten aus aller Welt und ein hölzernes Münchenmodell gibt’s im Stadtmuseum.

Kultur und Veranstaltungen In München

Wie immer im Sommer das Highlight: Klassik am Odeonsplatz. 2010 ist auch ein Jubiläumsjahr für das Klassik Open-Air.

Es besucht wieder der Cirque du Soleil München; bis 2. Mai 2010 / auch der Circus Krone wartet mit neuem Programm auf.

Es gibt verschiedene Comedybühnen in München wie die Münchener Lach- und Schießgesellschaft, das Lustspielhaus, Drehleier und den Schlachthof.

Ein fester Bestandteil ist inzwischen auch das Tollwood. Im Sommer auf dem Olympiaparkgelände, im Winter auf der Theresienwiese.

Es finden auch Konzerte von vielen nationalen und internationalen Stars statt. Tickets gibt es an div. Verkaufsstellen in der Stadt (z.B. Marienplatz Untergeschoss)

Messe München

  • 22.-25.07.10 Int. Bike-Messe
  • 25.-26.07.10 Abend-,Braut- und Cocktailmode
  • 18.-19.09.10 Oldtimertage Fürstenfeld
  • 22.-24.10.10 Babywelt
  • Ende Oktober eat’n style (Kochen und Kosten in der Olympiahalle)
  • Ende Oktober: 47. Mineralientage
  • 24.-28.11.10 Heim+Handwerk

Mehr Informationen zu Messeterminen in München finden Sie hier.

Ausflüge in die Umgebung von München

Flugwerft Schleißheim bietet alles was fliegt, auch Eigenbaue aus dem Keller von Privatleuten sind zu bestaunen. Doppeldecker, MiG, Raumschiff, Hubschrauber…

Schloss Neuschwanstein bei Füssen, das Schloss Herrenchiemsee und natürlich Schloss Linderhof sind nicht nur für König Ludwig II-Fans besonders sehenswert.

St. Bartholomä am Königssee ist ein weiterer Klassiker, ebenso wie die Wieskirche (UNESCO-Welterbe) und natürlich Kloster Andechs am Ammersee.

Auch der Starnberger See bietet viel. Schiffsfahrten sind dort sehr lohnenswert, alleine schon wegen der Bergkulisse. Das Museum Buchenheim ist auch per Schiff erreichbar.

Auch die Zugspitze ist als Tagesausflug mit Bus & Bahn machbar.

Als Familienausflug bietet sich das Salzbergwerk an. Für Kleinere Menschen ist der Märchenwald in Wolfratshausen sicher das Beste.

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Aktuelles aus Hamburg

Am 25. April 2010 findet der 25. Hamburg Marathon statt. Start ist um 9.00 Uhr auf der Reeperbahn. Vor dem Marathon können sich Besucher am 23. + 24. April auf der Marathon Expo in Hamburg über das Neueste im Bereich der Laufschuhe und Sportbekleidung informieren. Die Marathon Expo findet statt im Schuppen 52 in der Australiastraße im Freihafen. Öffnungszeiten sind von 9.00-20.00 Uhr, der Eintritt ist frei.

Noch bis zum 9. Mai 2010 ist in der Hamburger Kunsthalle die Ausstellung Pop Life zu sehen. Gezeigt werden Werke so bekannter Künstler wie Andy Warhol, Damien Hirst, Martin Kippenberger,Tracey Emin oder Takashi Murakami. Auch der Pop Shop, den Keith Herring 1986 in New York eröffnet hat wird rekonstruiert.  Unter www.hamburg-tourism.de/veranstaltungen/ausstellungen/pop-life/ können Sie den Besuch der Ausstellung mit einem Kurztrip nach Hamburg verbinden.

Bis zum 24. Mai 2010 findet im Bucerius Kunst Forum die Ausstellung Täuschend Echt  – Illusionsmalerei in Hamburg statt. Zeichnungen, Gemälde und Skulpturen geben die Realität so wieder, dass die Besucher sie kaum von der Wirklichkeit unterscheiden können. Öffnungszeiten täglich von 11.00-19.00 Uhr (donnerstags bis 21.00 Uhr). Bucerius Kunst Forum gGmbH, Rathausmarkt 2, 20095 Hamburg

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Magdeburg

Sehenswürdigkeiten in Magdeburg

Die drei populärsten Sehenswürdigkeiten Magdeburgs sind wohl der Dom, das Hundertwasserhaus und das Kloster Unser Lieben Frauen.

Der Magdeburger Dom „St. Mauritius und St. Katharina” ist eine der größten Kirchen Deutschlands und seine Ursprünge gehen zurück in das Jahr 937. Otto I. gründete damals ein Kloster zu Ehren des Heiligen Mauritius. 955 wurde der Bau erweitert und 968 zur Kathedrale erhoben. Ausgestattet ist der Dom mit mit Säulen aus Marmor, Granit und Kaiserporphyr aus Italien, die Otto nach Magdeburg schaffen ließ.

Dom©flickr/simplyalex

1207 wurde der Dom durch ein Feuer stark beschädigt und da der Kirchengemeinde nun das Gotteshaus fehlte, ließ Erzbischof Albrecht II. zwei Jahre später einen Neubau errichten. Allerdings konnte die gotische Kathedrale erst 1362 geweiht werden. Im Jahr 1520 wurden dann auch die 101 Meter hohen Türme vollendet.

Im Inneren ist der Dom überraschend hell und bar jeder Farbigkeit. Einige originale Ausstattungsstücke und auch die Grablege Kaiser Ottos I.  und seiner Gemahlin sind noch erhalten.

Noch bis kurz vor seinem Tod arbeitete Friedensreich Hundertwasser (1928-2000) an den Plänen für die GRÜNE ZITADELLE VON MAGDEBURG. Zumindest lautet so der offizielle Name, den Hundertwasser dem Gebäude gab, das 2005 eingeweiht wurde. Schon während der Planungsphase polariserte der Bau die Meinung der Menschen und dies ist wohl auch bis heute so geblieben. Viele Besucher empfinden das Gebäude als ein Traumhaus in dem sie selber gerne wohnen würden, andere können mit der Kunst Hundertwassers nicht viel anfangen. Am besten macht sich jeder selbst ein Bild von diesem sicherlich ungewöhnlichen und sehr farbenfrohen Haus.

Das Kloster Unser Lieben Frauen, das seit 1974 ein Kunstmuseum beherbergt, liegt and der Straße der Romantik im Zentrum Magdeburgs am Ufer der Elbe. Fast 1000 Jahre ist das romanische Bauwerk alt. Auf den ersten Blick fällt dem Besucher die Turmgruppe mit dem anschließenden Kirchenbau auf. Der Kreuzgang hat ein spitzkegliges Dach und im Nordflügel faszinieren den Besucher die Tonnengewölbe. Sie werden für Ausstellungen und Veranstaltungen genutzt.

Mit dem Bau des Klosters wurde zur Zeit der Romanik um 1063/64 begonnen. Ab 1129 erfolgte die Fertigstellung dieses Nachfolgebaus des 1017/18 von Erzbischof Gero gegründeten Stifts. Erzbischof Norbert hat das Kloster dann dem Orden der Prämonstratenser übertragen. Ein frühgotisches Gewölbe, das 1220 in der Kirche ergänzt wurde zerstörte nicht die charakteristischen Merkmale der Romanik.

In den 1960er Jahren wurde der während des Zweiten Weltkrieges zerstörte Westflügel neu erbaut und Gebäude im Umfeld wurden beseitigt. Seit 2006 können Besucher auf einem Rundweg um das Kloster gehen. Auch eine Bibliothek mit den Altbeständen des Klosters, die bis ins frühe 17. Jahrhundert zurückreichen ist dort untergebracht.

Das Alte Rathaus aus dem 12./13. Jahrhunder wurde nach der Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg im Stil der italienisch-niederländischen Renaissance als Sandsteinbau wieder aufgebaut. Die Entwürfe stammten von dem Ingenieurhauptmann Heinrich Schmutze. Im 19. Jahrhundert fanden zahlreiche Aus- und Umbauarbeiten statt. Nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde das Rathaus ab 1965 originalgetreu wieder aufgebaut. Eine besondere Attraktion ist das Glockenspiel, das an den Markttagen und zu Konzerten zu hören ist.

Der auf der innerstädtischen Elbinsel gelegene Stadtpark Rotehorn ist das grüne Herz Magdeburgs und einer der am schönsten gelegenen englischen Landschaftsparks in Deutschland. Schon im frühen 19. Jahrhundert wurde die Ostseite der Insel als Badestrand genutzt und ab 1871 begann die gärtnerische Ausgestaltung des Südbereichs. Erheblich vergrößert wurde der Park dann 1898. Zu dieser Zeit entstanden auch der Tempel auf der Marieninsel und der Adolf-Mittag-See.

Die im Bauhausstil entworfene Stadthalle wurde 1927 in nur viereinhalb Monaten fertiggestellt und ergänzt durch einen 60 Meter hohen Aussichtsturm und das Pferdetor.

Geschichte Magdeburgs

Magdeburg ist die Hauptstadt von Sachsen-Anhalt und früheste Faustkeilfunde aus der Gegend stammen aus der Saaleeiszeit von vor circa 150.000 Jahren. Aus der Weichsel-Eiszeit etwa 15.000 v. Chr. stammen Funde, die auf sesshafte Siedler hinweisen.

805 wurde Magdeburg das erst Mal als Magadoburg urkundlich erwähnt. Unter Otto I. war es Kaiserpfalz, und unter Heinrich I. dem Vogler wurde es gegen Angriffe der Magyaren und Slawen befestigt. Die Elbfurt wurde aber gleichzeitig auch genutzt um mit den Slawen Handel zu treiben.

Rathaus©flickr/Matthew Black

946 starb Königin Editha, die Frau Otto I. die Magdeburg anlässlich ihrer Hochzeit als Morgengabe erhalten hatte. Ottos zweite Frau Adelheid von Italien beeinflusste stark die Architektur der Stadt.
968 wurde Magdeburg zum Erzbistum erhoben.

1035 wurde Magdeburg zur Messestadt erklärt und die Stadt hatte das Recht Handelsausstellungen und Konventionen abzuhalten. Dies hatte zur Folge, dass Besucher aus vielen Ländern kamen, um Handel zu treiben.
Seit 1295 war Magdeburg nachweislich Mitglied der Hanse und neben Braunschweig zum Vorort des Sächsischen Städtebundes.

Ab 1430 kam es wiederholt zu Auseinandersetzungen zwischen Stadt und Erzbischof und durch die Reformation wurden die Gegensätze noch vertieft.

Während des Dreißigjährigen Krieges wurde Magdeburg vom Feldherrn Tilly erobert und ging in Flammen auf. Unter dem Begriff Magdeburgisieren wurde dieser Vorgang berühmt. Die Bevölkerung wurde durch die Eroberung und den Brand stark dezimiert und nur wenige tausend Menschen blieben am Leben. Die Zahl der Toten liegt je nach Quelle bei 20-30.000.

1646 bis 1681 war der Physiker Otto von Guericke Bürgermeister und führte seine Versuche mit den Magdeburger Halbkugeln aus.

1824 wurde die Magdeburger Börse gegründet.

Seit 1866 war das Hauptquartier des IV. Armeekorps des norddeutschen Bundes und ab 1971 des Deutschen Kaiserreiches in Magdeburg. Während des Ersten Weltkrieges war die Stadt de VI. Armee-Inspektion unterstellt. Einer der Generale war Paul von Hindenburg, der spätere Reichspräsident.

Um die Industriebetriebe, die der Rüstungsproduktion dienten, zu zerstören, wurde Magdeburg ab 1943 intensiv durch alliierte Bomberverbände angegriffen. Am 16. Januar 1945 wurde die Altstadt zu 90 Prozent zerstört. Am 19. April durchbrachen die Amerikaner die starke deutsche Abwehr und besetzten den westlichen Teil der Stadt. Am 5. Mai 1945 nahm die Sowjetarmee den ostelbischen Teil ein.

Während der DDR-Zeit wurden acht beschädigte Kirchen gesprengt oder abgerissen, obwohl sie als wiederaufbaufähig galten. Dies sollte den Widerstand der Bevölkerung gegen das Regime brechen.

2005 wurde in Magdeburg das 1200-jährige Stadtjubiläum gefeiert.

Veranstaltungen und Kultur in Magdeburg

Veranstaltungen

Jeden Tag können Sie von 11.00 bis 13.00 Uhr an einer Stadtführung teilnehmen und zu Fuß durch die Geschichte der Stadt reisen. Treffpunkt ist die Tourist-Information Magdeburg, Ernst-Reuter-Allee 12, 39104 Magdeburg.

Nicht nur für Gruppen, sondern auch für Einzelpersonen gibt es Führungen in der MDCC-Arena, bei denen Sie die Spielerkabinen, den Innenraum und den Business- und  Logenbereich kennenlernen und den 1. FC Magdeburg hautnah erleben können. Die Besichtigungen finden nach Anmeldung statt: Telefon: 0391 990290 E-Mail: info@fc-magdeburg.de Kennwort Stadionführung

Besucher die mehr über die Jugend in der DDR erfahren möchten, sollten sich die Ausstellung „Zwischen Aufbegehren und Anpassen – Jugend in der DDR“ nicht entgehen lassen. Sie findet noch bis zum 30.06.2010 Mo-Fr von 8.00-18.00 Uhr statt. Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR (BStU), Außenstelle Magdeburg, Georg-Kaiser-Straße 4, 39116 Magdeburg

Wer mehr über das Leben und Werk Friedensreich Hundertwassers erfahren möchte, sollte sich die Kombination aus Stadtrundfahrt im Doppeldecker-Bus und geführtem Rundgang in der GRÜNEN ZITADELLE® nicht entgehen lassen. Eine Voranmeldung ist erforderlich. Telefon 0391 8380403

  • 29. Mai-5. Juni 2010 Magdeburger Orgelfesttage
  • 21.-25. Mai 2010 Spectaculum Magdeburgense – Reise ins Mittelalter, Festung Mark
  • 13.-14. August 2010 Ballon Magie Tage mit Früh- und Abendstarts von Heißluftballonen im Elbauenpark Magdeburg
  • 24. Oktober 2010 7. Magdeburger Marathon
  • 23. November-30. Dezember Magdeburger Weihnachtsmarkt auf dem Alten Markt. 24.u.25.12. geschlossen.

Museen

Das Kulturhistorische Museum vermittelt Einblicke in die Geschichte der Stadt und der Region. Otto-von-Guericke-Straße 68-73, 39104 Magdeburg, www.khm-magdeburg.de

Das Kunstmuseum im Kloster Unser Lieben Frauen ist Ausstellungsort für Skulptur und zeitgenössische Kunst in Sachsen Anhalt. Regierungstraße 4-6, 39104 Magdeburg, www.kunstmuseum-magdeburg.de

Das Museum für Naturkunde hat seine Ursprünge in dem 1869 gegründeten Naturwissenschaftlichen Verein zu Magdeburg. Hier können Sie viel lernen über Gebiete der Geologie, Mineralogie, Paläotologie, Botanik und Zoologie. Otto-von-Guericke-Straße 68-73, 39104 Magdeburg

Otto-von-Guericke-Museum in der Lukasklause. Lukasklause, Schleinufer 1, 39104 Magdeburg, www.uni-magdeburg.de/org/ovgg

Im Technikmuseum, das 1995 eröffnet wurde, werden in einer ständigen Ausstellung Antriebs- und Werkmaschinen und Objekte aus den Bereichen Drucktechnik, Schließtechnik, Verkehr und anderem gezeigt. Technikmuseum, Dodendorfer Straße 65, 39112 Magdeburg

Hundertwasserhaus©flickr/tm-md

Zoo Magdeburg

Der Magdeburger Zoo liegt im Vogelgesang-Park. Auf einer Fläche von 12 Hektar sind 637 Tiere von 157 Arten zu sehen. Neben Sibirischen Tigern und Schneeleoparden sind Elefanten, Giraffen, Löwen, Affen, Antilopen, Papageien und Spitzmaulnashörner zu erleben. www.zoo-magdeburg.de/templates/main/home.asp

Gastronomie in Magdeburg

In Magdeburg gibt es zahlreiche erstklassige Restaurants, Bars und Cafés. Sowohl regionale als auch internationale Küche ist im Angebot. www.magdeburg-tourist.de/Tourismus_Freizeit/Tourist_Information/Gastronomie/

Öffentliche Verkehrsmittel in Magdeburg

In Magdeburg gibt es die Tourist Card, mit der man in allen Bussen und Bahnen der Stadt freie Fahrt hat. Außerdem gibt es kostenfreie Leistungen wie die geführte Stadtrundfahrt, eine Domführung oder einer Führung durch die GRÜNE ZITADELLE VON MAGDEBURG und viele Ermäßigungen für Freizeit-und Kultureinrichtungen. www.magdeburg-tourist.de/index.phtml?sNavID=698.39&mNavID=37.9&La=1

Messetermine in Magdeburg

Informationen zu Messeterminen in Magdeburg gibt es hier.

Ausflugsziele in der Nähe von Magdeburg

Lohnend ist auf alle Fälle eine Fahrt zum Wasserstraßenkreuz Magdeburg. Hier erwarten die Besucher die Sparschleuse Rothensee, die längste Kanalbrücke Europas über die Elbe mit einer Länge von 918 Metern und die Doppelsparschleuse Hohenwarthe. Dieses gigantische Verkehrsprojekt liegt in einer herrlichen Landschaft. Seit dem 10. Oktober 2003 ist das Wasserstraßenkreuz für den Schiffsverkehr freigegeben.

In Magdeburg-Randau ist seit 2001 ein steinzeitliches Museumsdorf entstanden. Hier finden die Besucher prähistorische Bauten, Spielstätten und auch ein Sanitärgebäude. Die Anlage liegt am Elberadweg und ist von Mai bis Oktober von 9.00-16.00 Uhr (am Wochenende von 10.00-17-00 Uhr) geöffnet.

Auch Halle an der Saale ist ein schönes Ausflugsziel. In der grünen Stadt am Fluss gibt es viel zu entdecken. Zum Beispiel den Roten Turm, die Rolandstatue oder die spätgotische Marktkirche.

Auch der Harz mit seinen Wäldern und Seen und dem Brocken, dem höchsten Berg im Norden, ist von Magdeburg aus in einer knappen Stunde zu erreichen. Halberstadt das Tor zum Harz ist schon aus der Ferne anhand der Kirchen zu sehen.

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Bremen

Sehenswürdigkeiten in Bremen

Die wohl bekannteste Sehenswürdigkeit und auch das Wahrzeichen Bremens sind natürlich die Bremer Stadtmusikanten. Wer kennt nicht die Geschichte von Esel, Hund, Katze und Hahn, die nach Bremen ziehen wollten, um dort Stadtmusikanten zu werden. Ihre Skulptur wurde 1953 von Gerhard Marcks geschaffen und steht an der Westseite des Rathauses.

Rathaus©flickr/Matthew Black

Im Rathaus Bremens treffen sich seit 1545 Kaufleute, Reeder und Kapitäne zum Erfahrungsaustausch. Das sogenannte „Schaffermahl“ findet jedes Jahr Mitte Februar in der Oberen Rathaushalle statt. Sie war früher Fest- und Sitzungssaal des Rates und des Gerichts. In der Oberen Rathaushalle hängen Schiffsmodelle von der Decke deren Minikanonen zu wichtigen Anlässen sogar abgefeuert werden konnten. Hier wird deutlich, wie wichtig Handel und Schifffahrt seit jeher für die Stadt waren. Erbaut wurde das Rathaus mit seiner wundervollen Weser Renaissance Fassade zwischen 1405 und 1410. Im 20 Jahrhundert wurde das Rathaus erweitert. Der Architekt Gabriel von Seidel verstand es aber, den Neubau so dem mittelalterlichen Teil anzupassen, dass beide heute eine gelungene Einheit bilden.

Die Güldenkammer hat ihren Namen von den vergoldeten Ledertapeten, die zwischen 1618 und 1620 angebracht wurden. Sie war im 19. Jahrhundert ungenutzt und wurde 1905 von Heinrich Vogler im Jugendstil neu gestaltet.
2004 wurde das Rathaus, das sicher eines der schönsten Deutschlands ist,  zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt.

Auch der Bremer Roland vor dem Rathaus ist Teil des Weltkulturerbes. Die Statue, die für Freiheit und Marktrecht steht, ist schon über 600 Jahre alt und gilt als eine der schönsten und ältesten Rolandstatuen.

Im Ratskeller unter dem Rathaus lagert ein Fasswein von 1635. Er ist der älteste Deutschlands und schmeckt inzwischen mehr nach Sherry als nach Wein. Bevor das Rathaus und der Roland zum Weltkulturerbe erklärt wurden, durften immerhin der Bürgermeister und der Ratskellermeiste mal eine Kostprobe nehmen. In der großen Halle mit Gewölbe und Weinfässern werden den Gästen heute Bremer Spezialitäten und exzellente Weine serviert.  Eine kleine Besonderheit sind die Separees, hier Priölken genannt, die nur geschlossen werden dürfen, wenn sich mehr als zwei Personen darin befinden.

Der St. Petri Dom hat eine über 1.200-jährige Geschichte. Die ältesten Teile dieser evangelisch-lutherischen Kirche sind die Krypten. Errichtet wurde der heutige gotische Dom vom 11. bis zum 13. Jahrhundert. Im 14. Jahrhundert kamen seitliche Kapellen dazu. Nach der Reformation verfiel der Dom ziemlich und wurde zwischen 1888 und 1901 restauriert. Heute befindet sich auch ein Museum im Dom. Bemerkenswert sind auch seine Orgeln. Mit 99 Metern Höhe sind die Türme des Doms die höchsten Kirchtürme Bremens und auch die einzigen mit einer Aussichtsplattform.

Eine ganz besondere Sehenswürdigkeit Bremens ist auch die Böttcherstraße, die ein Gesamtkunstwerk auf 110 Metern Länge darstellt. Sie wurde in den 1920er Jahren erbaut und hier befinden sich Läden, Museen, Werkstätten, Gastronomie, das Casino Bremen und ein Glockenspiel. Der Bremer Kaffeekaufmann Ludwig Roselius, der Erfinder des koffeinfreien Kaffees, kaufte die verfallenen Häuser der Fassmacher auf und ließ sie restaurieren. Es entstand mit Hilfe der Architekten Bernhard Hötger, Eduard Scotland und Alfred Runge ein einheitlicher und archetektonisch außergewöhnlicher Straßenzug. Es ist ein Stilmix aus Art Déco und Backsteinbauweise.

Das Glockenspiel besteht aus 30 Meißener Porzellanglocken und 10 holzgeschnitzte Tafeln mit Darstellungen der Ozeanüberquerer werden im drehbaren Turm gezeigt.

Das Schnoorviertel ist Bremens ältestes Viertel. Hier stehen die kleinen Fachwerkhäuser aus dem 15. und 16. Jahrhundert dicht aneinander gereiht. Daher kommt auch der Name des Viertels, denn Schnoor ist der plattdeutsche Begriff für Schnur. Wie Perlen auf einer Schnur stehen die Häuser hier. Hier gibt es Goldschmiede- und Kunsthandwerk und Cafés um eine Pause zu machen.

In Bremens Rhododendronpark können Besucher die Welt der Rhododendren erleben im Science Center botanika könne Gerüche und Geräusche der Natur erforscht werden. In den angeschlossenen Schaugewächshäusern sind die original Rhododendren aus Südostasien und allerlei Kultur zu sehen.

Geschichte Bremens

Bremen ist die Hauptstadt des Zwei-Städte-Staates Freie Hansestadt Bremen. Das nördlich gelegene Bremerhaven ist der zweite Teil dieses Bundeslandes.

Auf einer Langen Düne in der Nähe einer Furt bildeten sich schon zwischen dem 1. und 8. Jahrhundert n. Chr. die ersten Siedlungen. Eine dieser Siedlungen, Fabrianum genannt, wurde schon 150 n. Chr. von dem alexandrinischen Geografen Claudius Ptolemaeus erwähnt.

Bremen war schon sehr früh Bischofsstadt, 787 von Karl dem Großen zum Bischofssitz erhoben, und Kaufmannssiedlung und erlebte unter Adalbert von Bremen (1043-1072) seine erste Blüte. 1186 machte das Gelnhauser Privileg Kaiser Friedrich Barbarossas zur Reichsstadt.

1260 trat Bremen der Hanse bei, war aber nicht als sicherer Bündnispartner bekannt. Mit zunehmender wirtschaftlicher Bedeutung wurde es der Stadt möglich, zumindest teilweise die weltliche Herrschaft des Bistums Bremen abzuschütteln. Zum Zeichen der Freiheit wurden 1404 der Roland und 1409 das Rathaus errichtet.

Roland©flickr/Matthew Black

Der zwischen 1574 und 1590 angelegte Weserhafen wurde durch die befestigte Neustadt am Westufer geschützt.  Allerdings versandete die Weser immer weiter und für die Handelsschiffe der Bremer Kaufleute wurde es schwierig anzulegen. Im flussabwärts gelegenen Vegesack wurde deshalb zwischen 1619 und 1623 von niederländischen Konstrukteuren der erste künstliche Hafen Deutschlands angelegt.

Während des Dreißigjährigen Krieges erhielt Bremen von Kaiser Ferdinand III. die Reichsunmittlebarkeit, die aber im 17. und 18. Jahrhundert bedroht war. Im 2. Stader Vergleich musste deshalb 1741 mit dem Kurfürstentum Braunschweig-Lüneburg eine Einigung erzielt werden.

1783 begann der direkte Handel mit den USA.

1802 wurde die einstige Stadtbefestigung von Isaak Altmann in noch heute vorhandene Wallanlagen umgestaltet.

1811 wurde Bremen von Napoleons Truppen besetzt und Hauptstadt des Départements des Bouches du Weser. 1814 verließen die Franzosen die Stadt wieder.

Im 19. Jahrhundert spielte Bremen eine führende Rolle im deutschen Überseehandel und auf der Werft von Johann Lange wurden 1817 das erste von Deutschen hergestellte Dampfschiff gebaut. Es war ein Raddampfer mit Namen „Die Weser“ der bis 1933 zwischen Bremen, Vegesack, Elsfleth, Brake und später Geestemünde  verkehrte.

1827 wurde vom Königreich Hannover Grund gekauft, um die Siedlung Bremerhaven anzulegen.

1857 wurde in Bremen der Norddeutsche Lloyd gegründet und andere Schifffahrtsgesellschaften folgten.

Während des Zweiten Weltkrieges waren Bremen und Bremerhaven wegen der Werftindustrie und des Flugzeugbaus häufig Ziele von Luftangriffen. 1945 wurde Bremen von den Amerikanern besetzt.
Nachdem sich die Bremer Bürger 1947 die Verfassung der Freien Hansestadt Bremen gegeben hatten, wurde Bremen 1949 ein Land der Bundesrepublik Deutschland.

Veranstaltungen und Kultur in Bremen

Veranstaltungen

  • 28.02.2009-23.10.2010 Farben.Formen.Fantasien. – Die Kreativität der Natur: diese Sonderausstellung im Universum Bremen erklärt unter anderem, warum Blätter im Herbst bunt werden, warum Schildkrötenpanzer aus Sechsecken bestehen und vieles mehr.
  • 29.11.2009-30.05.2010 Manieren. Geschichte von Anstand und Sitte aus sieben Jahrhunderten: Hier wird im Focke-Museum der Frage nachgegangen, was es mit dem guten Benehmen auf sich hat.
  • 05.02.-25.05.2010 Die Anatomieschau KÖRPERWELTEN macht Station in Bremen
  • 06.03.-02.05.2010 Die Azaleenschau läutet im Bremer Rhododendron-Park den Frühling ein.

Mehr zu den zahlreichen spannenden Veranstaltungen in Bremen erfahren Sie hier.

Bremer Stadtmusikanten©flickr/rs-foto

Museen

In der Kunsthalle Bremen ist eine Gemälde- und Skulpturensammlung vom 14. Jahrhundert bis in die Gegenwart zu sehen. Ein großes Kupferstichkabinett und deutsche und französische Impressionisten, außerdem Sonderausstellungen. Bis Anfang 2011 ist die Kunsthalle allerdings wegen Modernisierungsarbeiten geschlossen.

Im Übersee-Museum Bremen können Sie sich auf eine Reise um die Welt begeben und viele interessante Dinge sehen und erleben.

Zur Kunstsammlung Böttcherstraße gehören das Paula Modersohn-Becker Haus, das dem Werk der Malerin gewidmet ist, und das Museum im Roselius-Haus mit spätmittelalterlicher Kunst und Wohnkultur aus mehreren Epochen.

Das Focke-Museum ist das Bremer Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte und bietet einen Einblick in 1.200 Jahre Bremer Geschichte.

Moderne Kunst finden Sie im Weserburg Museum für moderne Kunst. Zu sehen gibt es Gegenwartskunst aus bedeutenden Privatsammlungen, Sonderausstellungen und Veranstaltungen.

Mehr zu den Bremer Museen finden Sie hier.

Gastronomie in Bremen

Wer gut und gediegen speisen möchte sollte sich die Spezialitäten im Bremer Ratskeller schmecken lassen. Dazu gibt es garantiert den passenden Wein.

Insgesamt finden Sie in der Bremer Altstadt eine große Auswahl an traditionsreichen Restaurants. Aber auch die internationale Küche kommt in Bremen nicht zu kurz.

Öffentliche Verkehrsmittel in Bremen

Mit der ErlebnisCARD Bremen können Sie alle Busse und Bahnen der ÖPVN nutzen und bekommen bis zu 50 % ermäßigten Eintritt bei zahlreichen Kultur- und Unterhaltungsprogrammen. www.bremen-tourismus.de/btz/erlebniscard_bremen.cfm?name=ErlebnisCARD%20Bremen&m=2.05

Messetermine in Bremen

Informationen zu den zahlreichen interessanten Messen und ihren Terminen finden Sie hier.

Ausflugsziele in der Nähe von Bremen

Mit dem Schiff können Sie eine Schlemmerfahrt auf der Weser von Bremen nach Bremerhaven unternehmen.

Auf der Bremer Weser- und Hafenrundfahrt erfahren sie Interessantes über die bremischen Häfen, die Schiffe und den Handel.

Mehr zu den zahlreichen Schifffahrten finden Sie hier.

Bremen kann außerdem Ausgangspunkt für viele Ausflüge in die Umgebung sein. Fahren Sie doch einmal in des Künstlerdorf Worpswede, besuchen die die Städte Oldenburg oder Verden, machen Sie einen Ausflug in die Lüneburger Heide oder in den Vogelpark Walsrode.
Auch Bremerhaven und der Zoo am Meer sind ein schönes Ausflugsziel. www.zoo-am-meer-bremerhaven.de/

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Schwerin

Sehenswürdigkeiten in Schwerin

Als erstes ist hier wohl das Schweriner Schloss zu nennen, denn es ist auch auf der 2-Euro Sondermünze von 2007 zu sehen. Das Schloss ist das Wahrzeichen der Stadt und liegt auf einer Insel im Schweriner See.
Nachdem lange Herzöge im Schloss residiert haben beherbergt es heute den Landtag Mecklenburg-Vorpommerns und das Schlossmuseum. Für Besucher zu sehen sind die Wohn- und Repräsentationsräume der Großherzöge, der Thronsaal und vieles mehr. Bei einem Spaziergang durch Burg- und Schlossgärten können Sie die Gartenbaukunst bewundern. Kulinarisch versorgt werden Sie im Schlosscafé und in der Orangerie.

Schweriner Schloss©flickr/micha1968

Einer der schönsten und eindrucksvollsten Plätze Norddeutschlands ist Alter Garten, der der Schlossinsel vorgelagert ist. Alter Garten war einst der Nutzgarten des Schlosses. Seit dem 19. Jahrhundert stehen hier repräsentative Gebäude wie das Mecklenburgische Staatstheater, das Staatliche Museum und andere. Jedes Jahr finden hier die Schlossfestspiele des Staatstheaters statt.

Am Altstädtischen Markt darf natürliche das Löwendenkmal, das an die Gründung der Stadt und an Heinrich den Löwen erinnert nicht fehlen. Hier stehen auch das im Tudorstil erbaute Rathaus und die Säulenhalle der ehemaligen Markthalle, in der sich heute ein Café befindet.

Dahinter ist der prachtvolle 105 Meter lange Dom Schwerins zu sehen. Er wurde zwischen 1260 und 1416 als gotische Basilika mit dreischiffigem Querhaus errichtet. Das Bronzetaufbecken von 1325, ein gotischer Kreuzaltar, die Ladegastorgel mit den 5100 Zinnpfeifen und das Triumphkreuz von 1420, das aus der 1960 gesprengten Wismarer Marienkirche stammt, sind im inneren des Doms zu sehen.
Organisten aus vielen Ländern geben jedes Jahr Konzerte an der Orgel. Der Turm des Doms ist mit 117,5 Metern der höchste in Mecklenburg und wer die 220 Stufen bewältigt hat einen wunderbaren Blick über die Stadt und ihre Seen. Die älteste der fünf Glocken im Glockenstuhl stammt aus dem Jahre 1363.

Der im 13. Jahrhundert als Mühlteich angelegte Pfaffenteich liegt mitten in der Altstadt Schwerins. Um ihn herum sind zahlreiche historische Gebäude zu sehen. So zum Beispiel das Arsenal. 1873 wurde es von Hofbaurat Demmler als herzogliche Waffenkammer im Stil der Tudorgotik erbaut. Auch das schöne Wohnhaus Demmlers steht am Pfaffenteich.

Auf der Lindenpromenade rund um den Teich kann man flanieren und auf den Treppen am Südufer wunderbar entspannen.  Mit der Petermännchen-Fähre kann man eine Fahrt über den See unternehmen. Und auch für Hochzeiten oder Geburtstage können Sie bei Rundfahrten auf dem Pfaffenteich feiern. Informationen erhalten Sie unter: 0385 399 04 11

Das von Herzog Friedrich Wilhelm 1705 als Neustadt planmäßig angelegte Gebiet der Schelfstadt ist das größte zusammenhängende Ensemble historischer Gebäude in Schwerin. Unzählige Fachwerkhäuser säumen den Schelfmarkt. Erst 1832 wurde die Schelfstadt ein Teil der Stadt Schwerin.

Die Schelfkirche ist die einzige stilreine Barockkirche West-Mecklenburgs und wurde 1708 bis 1713 von dem Ingenieurkapitän Jakob Reutz errichtet. Sie ist der Nachfolgebau der 1238 gestifteten Kirche St. Nikolai. In der Kirche zu sehen sind unter anderem eine Friese-Orgel und ein Altarbild des Schweriner Hofmalers Gaston Lenthe. In der Gruft ruhen Mitglieder des Herzogshauses.

Geprägt wird das Schweriner Stadtbild durch zahlreiche Bauten des Hofbaumeisters Georg Adolph Demmler (1804-1886). Der Schüler Friedrich Schinkels war ab 1823 als Baukondukteur in mecklenburgischen Diensten.

Geschichte Schwerins

Schwerin ist die Hauptstadt Mecklenburg-Vorpommerns und nach Rostock die zweitgrößte Stadt des Landes, gleichzeitig aber auch die kleinste Landeshauptstadt Deutschlands.

Archäologische Funde haben gezeigt, dass das Stadtgebiet von Schwerin schon 1000 bis 600 v. Chr. besiedelt war. Und im 1. Jahrhundert war das Gebiet von Germanen besiedelt, wie der Fund eines germanischen Brunnens zeigt.
Die sich nach 700 n. Chr. im Gebiet des heutigen Schwerin siedelnden Abodriten bauten eine Burg. 965 berichtete ein jüdisch-maurischer Handelsreisender von einer Burg in einem Süßwassersee. Eine slawische Burg wurde im 11./12. Jahrhundert auf einer Landzunge zwischen der Döpe und dem Schweriner Außensee errichtet. An dieser Festung scheiterten Heinrich der Löwe und das dänische Heer auf 1147 auf ihrem ersten Kreuzzug gegen den slawischenVolksstamm.

1160 errang Heinrich der Löwe einen Sieg über den Obotritenfürsten  Niklot und die deutsche Gründung Schwerins erfolgte. Auch die von den Verteidigern, angesichts der Übermacht durch Heinrich den Löwen, selbst niedergebrannte Burg wurde wieder aufgebaut.
Zisterziensermönch Berno verlegte 1167 seinen Bischofssitz nach Schwerin und im selben Jahr wurde Schwerin auch Sitz der Grafschaft Schwerin. Der damalige Graf war Guzelin. Durch den von Heinrich dem Löwen um 1171 gestifteten Dom wurde Schwerin zum Zentrum der Christianisierung und Besiedelung Mecklenburgs. Von den rund 500 Einwohnern zu der Zeit waren ein Fünftel Geistliche.

Dom©flickr/angelbenutzer

1228 wurde zum ersten Mal ein städtischer Rat mit einem Bürgermeister erwähnt.
Ein Hindernis für die Stadtentwicklung waren Streitigkeiten zwischen dem Bischof und dem Grafen. 1270 wurde mit dem Bau eines zweiten Doms begonnen, das Geld hierfür kam aus Einnahmen durch Pilgern, die zu einem in einen Jaspis eingeschlossenen heiligen Blutstropfen pilgerten, den Graf Heinrich von Schwerin 1222 von einer Pilgerfahrt mitgebracht hatte. Ein Teil der Einnahmen wurde dank der Witwe des Grafen, Gräfin Audacia, für den Neubau eines Franziskanerkonvents verwendet, der schon 1236 urkundlich erwähnt wurde.

1340 wurde die Stadtmauer vollendet und hielt 1358 einer Belagerung durch Albrecht II. (ein Nachfahre Niklots) stand. 1351 wurde das Rathaus erstmals urkundlich erwähnt. Es brannte drei Mal nieder und wurde immer wieder an selber Stelle aufgebaut.

1358 ging die Grafschaft Schwerin, mit dem Tod des letzten Grafens aus der Familie Guzelin, an das Herzogtum Mecklenburg. Albrecht II. erwarb die Stadt und machte sie zu seiner Residenz. So wurde Schwerin kulturelles und politisches Zentrum Mecklenburgs. Wirtschaftlich wurde Schwerin immer von Rostock und Wismar überflügelt, da diese Städte günstiger lagen. Zur Regierungszeit Heinrichs IV. waren Raub, Mord und Grenzstreitigkeiten an der Tagesordnung und die Kassen waren leer.

Erst ab 1478 wendete sich das Blatt unter Magnus II. wieder. Während seiner Regierungszeit wurde das älteste noch heute erhaltene Gebäude errichtet, das Große Neue Haus.

In den Jahren 1531 und 1558 vernichteten Brände große Teile der Stadt.

Im 19. Jahrhundert verlor Schwerin durch umfangreiche Baumaßnahmen seinen mittelalterlichen Charakter. Die Stadt dehnte sich weiter aus. Zwischen 1824 und 1834 wurden sowohl ein neuer Regierungssitz als auch ein Theater errichtet.

Der Bau eines Elektrizitätswerkes 1904 war der Anfang der Elektrifizierung Schwerins und ab 1908 gab es dann auch eine elektrische Straßenbahn.

Nach Ende des ersten Weltkrieges kam es zu sozialen und politischen  Spannungen in der Stadt, bedingt durch Hunger und Not.

Während der Reichsprogromnacht am 9. November  1938 wurde die Synagoge durch die Nationalsozialisten zerstört und 1942 wurden die letzten Juden der Stadt in Konzentrationslager deportiert.

Am 2. Mai 1945 wurde die Stadt kampflos von den Amerikanern eingenommen.

Die erste Montagsdemonstration in Schwerin fand am 23. Oktober 1989 statt. Am Dom und auf dem Alten Garten kamen rund 40.000 Menschen zusammen.

In einem Wettbewerb mit der Hansestadt Rostock wurde entschieden, dass Schwerin ab 1990 Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern wird. Die Geschichte Schwerins spielte hier ebenso eine Rolle wie auch die bereits vorhandenen Gebäude, die wieder benutzt werden konnten.

1993 verließen die letzten russischen Truppen die Stadt.

2009 war Schwerin Ausrichter der Bundesgartenschau.

Veranstaltungen und Kultur in Schwerin

Veranstaltungen

  • Am 24. April 2010 eröffnen die Schiffe der Weißen Flotte wieder die Saison mit einer Flottenparade auf dem Schweriner See.
  • Vom 4. bis 9. Mai 2010 findet im Kino Capitol in Schwerin wieder das Filmkunstfest Mecklenburg-Vorpommern statt. Ein Festival jenseits des Mainstream aber nicht ohne Filmprominenz.
  • Am 8. Mai 2010 findet ab 20 Uhr der Schweriner Nachtlauf über verschiedene Distanzen statt. Ein Erlebnis für die ganze Familie.
  • Von Mai bis September lockt der Schweriner Gartensommer mit Kultur und Unterhaltung. Die Veranstaltung hat Pfingsten vom 22. bis 24. Mai 2010 Ihren Auftakt.
  • Von Juni bis September 2010 findet der Schweriner Kultursommer statt. Opern, Theateraufführungen und Konzerte finden teilweise auch unter freiem Himmel statt.
  • Vom 4. bis 6. Juni 2010 wird das offizielle 850-jährige Stadtjubiläum gefeiert.

Mehr zu Veranstaltungen in Schwerin erfahren Sie hier.

Museen

  • Mecklenburgisches Volkskundemuseum: Im Freilichtmuseum Schwerin-Muess  können Besucher Eindrücke vom bäuerlichen leben vom 17. bis zum 20. Jahrhundert bekommen. Von April bis November ist es Dienstag bis Donnerstag zwischen 10.00 und 18.00 Uhr geöffnet.
  • Staatliches Museum Schwerin: Niederländische Kunst, Gemälde vom 16. bis 21. Jahrhundert sowie kunsthandwerkliche und graphische Werke. Die Mecklenburgischen Herzöge haben Werke von Rubens, Rembrandt, Jan Brueghel d. Ä., Carel Fabritius und Frans Hals zusammengetragen. http://www.museum-schwerin.de/museum/start.htm
  • Stadtgeschichtsmuseum: Die Geschichte der Stadt als Residenz. Schwerpunkt ist auch eine Ausstellung von Gold- und Silberschmiedearbeiten.
  • Schlossmuseum Schwerin: Das Schloss liegt auf einer Insel im Schweriner See umgeben vom Burggarten mit einer einzigartigen Orangerieanlage. Im Schloss zu finden ist das Museum mit Thronsaal und Ahnengalerie. Neben Kunst aus mehreren Jahrhunderten wird auch die größte Sammlung Meißener Porzellane außerhalb Dresdens gezeigt. Im Schlossgarten stehen Skulpturen aus dem 17. und 18. Jahrhundert.

Zoo und Bäder in Schwerin

Zoo Schwerin©flickr/az1172

Zoo

Natürlich hat Schwerin auch einen Zoo mit circa 600 Tieren in etwa 100 Arten. Außerdem gibt es im Zoo jedes Jahr zahlreiche Sonderveranstaltungen.
www.zoo-schwerin.de/start/index.php?sn=ebeb84e3c1e2e11c

Bäder

Es gibt an den Schweriner Seen zahlreiche Badestrände und Freibäder. www.schwerin.com/Viel-erleben/zu-Wasser/Badestraende

Gastronomie in Schwerin

Von der traditionellen mecklenburgischen Küche bis hin zu neuen leichten Genüssen gibt es alles. Natürlich auch internationale Küche. http://www.schwerin.com/Viel-erleben/Gastronomie

Öffentliche Verkehrsmittel in Schwerin

Hier finden Sie Informationen zu den Preisen der öffentlichen Verkehrsmittel. http://www.nahverkehr-schwerin.de/tarife/uebersicht_der_Tarife/index.html
Außerdem gibt es das Schwerin-Ticket, ein Ticket für den Schweriner Nahverkehr mit Ermäßigungen auf Eintrittspreise und Fahrpreise der Schiffe und bei Stadtrundfahrten. Fragen Sie in Ihrem Hotel oder bei der Tourist-Information Am Markt 14 (Rathaus), 19055 Schwerin, Telefon: 0385 5925212

Messetermine in Schwerin

  • 23.04.2010 – 25.04.2010 Mitten im Leben 50+, Landesausstellung für Gesundheit und Lebensfreude
  • 26.04.2010 – 26.04.2010 Zeitarbeitsmesse Schwerin, Informationen aus erster Hand
  • 17.06.2010 – 18.06.2010 nordjob Schwerin, Fachmesse für Ausbildung+Studium
  • 08.10.2010 – 10.10.2010 Eigenheim Schwerin, Messe für Bauen & Sanieren im Norden
  • 08.10.2010 – 10.10.2010 Handwerk, Mecklenburger Handwerks- und Eigenheimmesse
  • 15.10.2010 – 17.10.2010 Esoterik- und Naturheiltage Schwerin, Messe für Körper, Geist und Seele

Ausflugsziele in der Nähe von Schwerin

Auch die nähere Umgebung von Schwerin hat viel zu bieten.

Die Insel Kaninchenwerder im Schweriner See ist ideales Ziel für Picknicks und kleine Wanderungen. Auch einen Aussichtsturm gibt es, von dem Sie einen guten Blick über die Seenlandschaft und die Stadt haben.

Am Westufer des Schweriner Sees liegt Schloss Wiligrad. Es wurde um 1896 von Johan Albrecht erbaut und ist heute Sitz eines Kunstvereins. Regelmäßig finden Ausstellungen statt. Den Park zieren Skulpturen in- und ausländischer Künstler. Der 2,5 Kilometer lange Weg nach Lübsdorf ist gesäumt von Marmorvasen und Kegelgräbern.

Auch die Hansestadt Wismar ist einen Ausflug wert. Hier erwarten Sie bunte Bürgerhäuser und ein historischer Hafen. Die Barockbauten und der Marktplatz wurden 2002 komplett auf die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO gesetzt.
Ausführliches Informationsmaterial zu Zielen in der Umgebung gibt es auch bei der Tourist-Information im Rathaus: Am Markt 14, 19055 Schwerin

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