Archiv für März 2010

Hamburg

Sehenswürdigkeiten in Hamburg

Der Hamburger Hafen samt Rundfahrt ist ein Muss. Der Hafen erstreckt sich von der City bis zum Elbstrand. Gefeiert wird hier der Hafengeburtstag mit Schiffen und Booten aller Art, vom Segelschiff bis zum Schlepper, die auch Ballett auf dem Wasser tanzen. Die Windjammerparade ist die größte der Welt. Auch das Feuerwerk ist ein Höhepunkt. Fahrten gibt es auch zur Queen Mary 2, Rundfahrten über Alster und Elbe, Themenrundfahrten lassen für Interessierte die ideale Tour finden. Auch die großen Fahrten in urigen Barkassen sind sehr beliebt.

Die Reeperbahn ist ein weiterer Inbegriff für Hamburg, gelegen im Stadtviertel St. Pauli. Das Vergnügungs-und Rotlichtviertel schlechthin. Dort sind auch viele Kleintheater zu finden, ebenso wie Musikclubs und Tanzbar. Das “Top Ten” oder der “Starclub” sind seit den Sechzigern ein Begriff. Hier traten schon die Beatles auf. Am Hans-Albers-Platz wird dieser geehrt mit einer Figur. Er machte die Straße weltberühmt mit seinem Film “Große Freiheit Nr. 7″. Auch heute noch eine Partymeile.

Die Hafenstraße ist auch Geschichte. In den 1980er Jahren der Inbegriff für Hausbesetzungen. Die leeren Wohnungen wurden erst friedlich besetzt, dann kam es aber zu Ausschreitungen mit Polizei und Staat.

Sonntags ist Fischmarkt-Tag. Bunt gemischtes Publikum aus Einheimischen und Touristen reihen sich dicht gedrängt, um diese Vielfalt zu sehen und auch zu probieren.

Das Chilehaus ist ein Kontorgebäude mit markanter Spitze, das an einen Schiffsbug erinnert.

Mit 34,3 Metern Höhe ist das Bismarck-Denkmal das weltweit größte Standbild des Reichskanzlers.

Der Dammtor Bahnhof ist im Jugendstil erbaut und war einst Paradebahnhof für Staatsbesucher.

Die Davidwache ist Deutschlands bekanntestes Revier. Es diente schon vielen Fernsehserien als Kulisse.

2012 soll die Elbphilharmonie eröffnet werden. Schon halb fertig ist das Bauwerk ein Hingucker in der Hamburger HafenCity.

Hamburger Hafen©flickr/fRandi-Shooters

Der Fernsehturm wird liebevoll von den Hamburgern als Tele-Michel bezeichnet. Er ist knapp 300 Meter hoch und somit ein toller Aussichtspunkt.

Die Landungsbrücken sind ein Touristenmagnet mit seinem Pegelturm, den Elbtunnel und den Abfertigungsgebäuden.

In den Krameramtsstuben ist heute eine vollständige Museumswohnung zu besichtigen. Dies ist das Überbleibsel einer typischen Hamburger Hofbebauung aus dem 17. Jahrhundert.

Planetarium und Sternwarte warten jährlich mit über 300000 Besuchern auf. Das Planetarium ist im ehemaligen Wasserturm zu finden. In der Sternwarte Bergdorf wird astronomische und astrophysikalische Grundlangenforschung betrieben. Beides ist zu besichtigen und hat gute Verkehrsanbindung.

Fehlen darf natürlich nicht ein Besuch beim Hamburger Michel. Diese ist eine der schönsten Barockkirchen. Der Turm ist unverwechselbar mit seiner kupfernen Haube und gilt als Wahrzeichen der Hansestadt.

Schöne Spaziergänge mit tollen Impressionen kann man im Schanzenviertel, der Speicherstadt und im Treppenviertel Blankenese machen.

Geschichte Hamburgs

Hamburg wurde erstmals urkundlich im 7. Jahrhundert erwähnt, als Geburtsort der Hanse durch einen Vertrag mit Lübeck im Jahre 1241.

Die ältesten Bebauungen gehen zurück bis ins 4. Jahrhundert v. Chr. Danach siedelten Sachsen im nordelbischen Raum. 810 ließ Karl der Große eine Taufkirche errichten und zur Sicherung wurde das Kastell Hammaburg gebaut. Dann wurde ein Bistum gegründet von Ludwig dem Frommen, das recht bald zum Erzbistum wurde. Kurze Zeit später überfielen die Wikinger diese Region, danach die slawischen Abodriten.
Hamburg wurde im 12. Jahrhundert Handels- und Marktsiedlung am westlichen Alsterufer. 1189 wurde von Kaiser Friedrich I. Barbarossa das Hafenrecht verliehen und Handelsprivilegien erteilt. Seitdem ist Hamburg zum florierenden Handelszentrum aufgestiegen. Auch bis zu 600 Brauereien gab es in dieser Stadt.
Das 14. Jahrhundert wurde für Hamburg interessant: es wurde Mitglied der Hanse und somit wichtigster deutscher Umschlagplatz zwischen Nord- und Ostsee. Ab 1510 galt Hamburg als Reichsstadt. 1558 eröffnete die erste Börse Deutschlands in Hamburg.
Seine kulturelle Blüte erlebte Hamburg im 17. und 18. Jahrhundert  z.B. mit der Gründung des Hamburgischen Nationaltheaters.

Hamburg©flickr/LuxTonnerre

Auch nach der Aufklärung und mit Beginn der Industrialisierung blieb Hamburg ein bedeutendes Wirtschaftszentrum. In seiner bewegten Geschichte stand Hamburg auch schon unter der dänischen Königskrone, was aber die Stadt Hamburg nie formal anerkannt hat. Auch war diese Stadt schon Teil des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation und Hauptstadt der Departements Elbmündung im französischen Kaiserreich. Auch ein russischer General belagerte die Stadt. Als Freie Stadt trat Hamburg 1815 nach dem Wiener Kongress dem Deutschen Bund bei.

Veranstaltungen und Kultur in Hamburg

Veranstaltungen

Hamburg ist Musicalstadt!

Derzeit laufen u.a. “Sister Act”,” Disneys Tarzan”, “Ich war noch niemals in NY” und natürlich der Dauerbrenner “König der Löwen”.

www.hamburg-tourism.de/veranstaltungen/musicals-shows/

Museen

Das BallinStadt Auswandererwelt Museum ist im Stadtteil Veddel. Es ist mir der S-Bahn oder einem Schiff von den St. Pauli Landungsbrücken zu erreichen. Es erzählt von den über 5 Millionen Menschen, die über Hamburg Europa verlassen haben, um ihr Glück in Amerika zu suchen. Auch kann man selbst an den PC’s dort seine Vorfahren suchen. Wer weiß, vielleicht entdeckt man ein verschollen geglaubtes Familienmitglied? Die Daten reichen von 1850 bis 1934.

Die Deichtorhallen sind architektonische sehr beeindruckend. Gebaut zwischen 1911 und 1914. Einst dienten sie als Obst- und Gemüsemarkthallen, dann als Blumengroßmarkt. Heute genutzt als Ausstellungsräume für zeitgenössische Kunst und Fotografie auf 5600 qm. Auch wird Design, Architektur und Kunst von heute gezeigt. Samstag und Sonntag werden öffentliche Führungen angeboten.

Das “Größte Kleine” bietet die weltweit größte Modelleisenbahnanlage im Miniatur Wunderland. Super gelegen in der Speicherstadt. Verschiedene Länder und sogar ein Flughafen sind schon fertiggestellt, ebenso wie Teile Hamburgs, des Harzes, Österreichs, Amerikas und Skandinaviens. Auch Baustellen und Werkstätten darf man ganz nah bestaunen. Täglich geöffnet und Führungen bis sechs Personen werden kann man buchen.

Im Museumshafen Övelgönne sind alte Schiffe der Renner; originalgetreu restauriert. Historische Segler, Plattenboote, Dampfschlepper und sogar ein Feuerschiff sind zu besichtigen. Wer Lust hat auf mehr: Hochseekutter, ein Dampfkran und eine zum Café umgebaute Hafenfähre sind auch noch da. Innenbesichtigungen sind auch möglich.

Und wer ein bisschen Pause von Wasser braucht, wird sich im Automobilmuseum wohlfühlen. Die neueste Ausstellung ist der PROTOTYP: frühe Nachkriegsmodelle, Rennautos, Eigenkonstruktionen sowie Rekordfahrzeuge mit interessanter Geschichte gibt es zu bestaunen. Auch wird über die Menschen hinter diesen Projekten berichtet.

www.hamburg.de/top-museum-hamburg/

Zoo in Hamburg

Ein Muss für Hamburg Besucher ist natürlich der Hamburger Tierpark Hagenbeck mit seiner langen Tradition. Der Tierpark hat eine neue Attraktion: das Tropenaquarium”! Dschungelpfade durch tropische und subtropische Urwälder, in denen Papageien, Lemuren, Krokodile und anderen Reptilien “lauern” machen dieses einzigartige Großaquarium zum Erlebnis für Groß und Klein. Fast 2 Millionen Liter fasst das Hai-Atoll!! Neben Haien leben hier Rochen, Moränen und Drückerfische. Ein Restaurant in dieser Umgebung nahe am Wasserfall lassen einen gerne innehalten. http://www.hagenbeck-tierpark.de/start.html

Gastronomie in Hamburg

Traditionelle hamburgische Küche, die einfach und preiswert ist bietet die Oberhafenkantine am Hafen/Klostertor. Die Gegend ist zwar öde, das Haus nicht gerade und die Bahn donnert über das Dach, aber vielleicht ist das auch der Grund, warum es bei Jung und Alt, betucht und weniger betucht so beliebt ist.

Laufauf in der Altstadt bietet individuelles Servieren durch Baukastensystem: Deine Entscheidung über Größe, Grundzutaten, Beilagen etc. für Dein Gericht.
authentisch afrikanisch: Tropical Point in Altona tischt auf: gebackene Bananen, Yamchips, Jollof-Reis, Fufu um nur einiges zu nennen. Auch die Getränke kommen aus Afrika wie Wein und Bier aus Namibia oder Nigeria. Auch ist das Essen in kleinen Portionen oder zum Mitnehmen erhältlich.

Öffentliche Verkehrsmittel in Hamburg

Tagestickets für  U+S-Bahn sind sehr praktisch, da es auch viele Park & Ride sowie Bike & Ride Parkmöglichkeiten im Umland gibt. www.hvv.de/fahrkarten/tageskarten/

Hafen mit Michel©flickr/az1172

Messetermine in Hamburg

  • Internorga für Hotel/Gastronomie
  • Reisen Hamburg
  • Hanse Pferd, Hanse Golf, Hanseboot,
  • Expo Marathon
  • Du und Deine Welt
  • Trau Dich! Hamburg

sind teils regelmäßige Messen in Hamburg. Informationen zu den verschiedenen Messeterminen finden Sie hier.

Ausflugsziele in der Nähe von Hamburg

Das Duvenstedter Brook ist ein knapp 800 ha großes Naturschutzgebiet im Nordosten von Hamburg. Diese urwüchsige und vielfältige Landschaft ist sowohl mit dem Pkw als auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen. Die Wege durch Wälder, Mooren, Heidelandschaft, Sümpfen und Wiesen dürfen zwar nicht verlassen werden, aber es gibt auch von dort viel zu entdecken wie Rotwild, Dammwild, Reiherkolonie und auch Graugänse brüten dort. Auf einer der Wiesen finden sich auch Galloway Rinder. Die Wege sind gut ausgeschildert und es gibt auch
Rundwegmöglichkeiten.

Im Öjendorfer Park hält sich jeder gerne auf. Ausgeschilderte Rundgänge, Spielplätze, Minigolf, Ponyreiten und gleich zwei Badestellen sprechen für sich. Und im Winter gibt es einen Rodelberg.

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Potsdam

Sehenswürdigkeiten in Potsdam

Zu den 1990 zum UNESCO-Welterbe ernannten Sehenswürdigkeiten gehören die Parkanlagen Sanssouci, Neuer Garten, Babelsberg, Glienicke und die Pfaueninsel mit ihren Schlössern sowie seit 1992 Schloss und Park Sacrow mit der Heilandskirche. 1999 wurde das Welterbe noch einmal um 14 Bereiche erweitert. Potsdam ist die Stadt der Schlösser und Gärten.

Holländisches Viertel©flickr/ChicagoGeek

Aber auch Sehenswürdigkeiten wie das Holländische Viertel, das aus 4 Karrees mit etwa 150 Backsteinhäusern entsteht. Erbaut wurde das Viertel zwischen 1734 und 1742 für holländische Handwerker, die von Friedrich Wilhelm I. ins Land geholt worden waren.  Heute befinden sich Läden, Cafés und Restaurants in dem Viertel.

Das Weberviertel im heutigen Babelsberg ist die Erinnerung an die Weberkolonie Nowawes, die zu Zeiten Friedrichs II. um 1750 entstand. Die Friedrichskirche auf dem Weberplatz wurde vom Erbauer des Holländischen Viertels Jan Boumann 1752/1753 gebaut. Zur Erinnerung an die böhmische Tradition des Viertels finden im Juni ein böhmisches Weberfest und am 1. Advent ein böhmischer Weihnachtsmarkt statt.

Die russische Kolonie Alexandrowka entstand 1826/27 auf Wunsch Friedrich Wilhelm III. zum Gedenken an den russischen Zar Alexander I.. Vorbild war das von Alexander I. 1815 angelegte Kunstdorf Glasowo im Park von Pawlowsk. Auch diese Kolonie gehört seit 1999 zum Welterbe. Im ehemaligen Aufseherhaus ist heute eine russische Teestube zu finden und im Haus nebenan können sich Besucher im Museum über die geschichtlichen Hintergründe der Kolonie informieren.

Ein besonderes Highlight für Filmfans ist natürlich der Filmpark Babelsberg. Hier können Besucher sehen wie Filme gemacht werden und mit welchen Tricks gearbeitet wird. Auch das original „GZSZ“ Außenset kann während einer Führung besichtigt werden. Vielleicht dreht ja dann Ihr Lieblingsstar auch gerade.

Auch eine SEGWAY-Sightseeing-Tour in Potsdam ist möglich. www.segwaypoint-potsdam.de

Geschichte Potsdams

Potsdam grenzt unmittelbar an Berlin und ist die Hauptstadt und einwohnerreichste Stadt Brandenburgs. Die Kulturlandschaften  der Schloss- und Parkanlagen der ehemaligen preußischen Residenzstadt wurden 1990 von der UNESCO in die Liste des Weltkultur und Naturerbes der Menschheit aufgenommen. Potsdam befindet sich in einer Wald- und Seenlandschaft am Mittellauf der Havel. Zahlreiche Moränenhügel prägen das Bild der eiszeitlichen Landschaft.

Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich die Stadt zu einer Stätte der Wissenschaft und heute sind rund 15 Prozent der Einwohner Studenten.
Aber auch das UFA-Filmstudio Babelsberg war hier ansässig.

Es ist anzunehmen, dass die Gegend seit der Bronzezeit besiedelt wurde. An der Einmündung der Nuthe errichtete im 7. Jahrhundert der slawische Stamm der Heveller eine Burganlage. Das erste Mal urkundlich erwähnt wurde der Ort aber erst 993 in einer Schenkungsurkunde des Kaisers des Römischen Reiches Otto III. an das Stift Quedlinburg. Der Ort hatte damals den Namen Poztupimi. Bedeutend für die Region war immer der Übergang über die Havel.
Nachdem Albrecht der Bär 1157 die Stadt erobert und die Mark Brandenburg gegründet hatte, wurde am Havelübergang eine steinerne Turmburg erbaut. 1317 wurden Burg und Stadt urkundlich als Postamp erwähnt und die Stadt erhielt 1345 das Stadtrecht. Von 1416 bis zum Ende der Monarchie zum Ende des ersten Weltkrieges war Potsdam im Besitz der Hohenzollern. Verwüstet wurde die Stadt zwischenzeitlich durch den Dreißigjährigen Krieg und zwei Großbrände.

Kurfürst Friedrich Wilhelm baute die Stadt zu einer zweiten Residenz neben Berlin aus, indem er das Stadtschloss ausbaute und die Umgebung verschönerte. So führte ab 1660 zu einem Aufschwung für Potsdam.
Dank des Toleranzediktes von Potsdam aus dem Jahre 1685 war es möglich, dass sich Hugenotten aus Frankreich und andere Immigranten in dem Landstrich ansiedelten und für einen weiteren, vor allem wissenschaftlichen,  Aufschwung sorgten.

Unter dem Soldatenkönig Friedrich Wilhelm I. wurde die Stadt eine Garnisonsstadt, was den Bau neuer Wohnquartiere notwendig machte. Von ihm wurden auch die Garnisonskirche, St. Nikolaikirche und die Heilig-Geist-Kirche gebaut. Es gab sogar ein Militärwaisenhaus für Kinder von Militärangehörigen.

Sanssouci©flickr/Wolfgang Staudt

Entscheidend geprägt wurde Potsdam durch Friedrich II. den Großen, der es zur Residenzstadt machte. Er ließ viele Umbauten an Gebäuden und Plätzen vornehmen und die Bürgerhäuser bekamen Barockfassaden. Ab 1745 entstand das Schloss Sanssouci als Sommerresidenz und später folgte das Neue Palais. Das Stadtschloss im Zentrum der Stadt wurde zur Winterresidenz.

1806 kam Napoleon Bonaparte nach Potsdam und nach Ende der Besatzungszeit wurde die Stadt von Friedrich Wilhelm III. zur Verwaltungsstadt umgewandelt.
1838 ging die erste Eisenbahnstrecke Preußens in Betrieb, sie führte von Potsdam nach Berlin. Während der Märzrevolution im Jahre 1848 übersiedelte Friedrich Wilhelm IV. von Berlin in das ruhigere Potsdam .
1911 erhielt Potsdam nicht nur den Luftschiffhafen an der Pirschheide, sondern es wurden auch das Babelsberger Filmstudiogegründet.

Zu Beginn des Nationalsozialismus reichten sich Adolf Hitler und Paul von Hindenburg am Tag von Potsdam am 21. März 1933 symbolisch die Hand um das Bündnis der neuen und alten Ordnung zu bekräftigen. In den letzten Tagen des zweiten Weltkrieges wurde das Stadtzentrum Potsdams am 14. April 1945 noch stark beschädigt. Sowohl das Stadtschloss als auch die Garnisonskirche wurden ein Raub der Flammen.

Mit dem Mauerbau während der DDR-Zeit verlor Potsdam den direkten Anschluss zu West-Berlin. Die Glienicker Brücke war ein Austauschpunkt für Spione aus Ost und West.

1990 wurde Potsdam nach der Wiedervereinigung die Hauptstadt des Landes Brandenburg und weitere Teile der Kulturlandschaft Potsdams wurden zum UNESCO-Welterbe ernannt. 1993 wurde offiziell das eintausend jährige Bestehen der Stadt gefeiert.

Veranstaltungen und Kultur in Potsdam

Veranstaltungen

März/April: Theater Mogul präsentiert in der fabrik Potsdam „FLHIP FLHOP“

Museen

Potsdam-Museum – Kunst und Kultur der Stadt, wechselnde Ausstellungen, Benkertstraße 3, 14467 Potsdam

Naturkundemuseum Potsdam – Tier- und Pflanzenwelt Brandenburgs, Breite Straße 13, 14467 Potsdam

  • Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte – Dauerausstellung „Land und Leute – Geschichten aus Brandenburg-Preußen“ und wechselnde Ausstellungen, www.hbpg.de
  • Filmmuseum Potsdam – das älteste Filmmuseum Deutschlands mit der Dauerausstellung “Babelsberg – Gesichter einer Filmstadt“, www.filmmuseum-potsdam.de
  • Museum Alexandrowka – Geschichte der Siedlung, www.alexandrowka.de
  • Jan Bouman Haus – holländische Geschichte in Potsdam, www.jan-bouman-haus.de
  • S-Bahn Museum – Geschichte der Berliner S-Bahn, www.s-bahn-museum.de
  • Gedenk- und Begegnungsstätte Leistikowstraße Potsdam – ehemaliges Untersuchungsgefängnis der sowjetischen Spionageabwehr, www.gedenkstaette-leistikowstrasse.de

Potsdam©flickr/Ivo Schwalbe

Gastronomie in Potsdam

In Potsdam gibt es zahlreiche Restaurants, Cafés, Kneipen, Bars und Ausflugslokale. Das Siegel „Potsdamer Gastlichkeit“ ist hierbei eine Empfehlung für gute Qualität.

Öffentliche Verkehrsmittel in Potsdam

Eine Übersicht über spezielle Touristenangebote in den öffentlichen Verkehrsmitteln finden Sie hier: www.bvg.de/index.php/de/3786/name/Tarifuebersicht.html

Messetermine in Potsdam

Informationen zu den verschiedenen Messeterminen in Potsdam finden Sie hier.

Ausflugsziele in der Nähe von Potsdam

Natürlich ist Berlin ein leicht erreichbares Ausflugsziel und nur den Gang über die Glienicker Brücke entfernt, aber Brandenburg hat noch mehr zu bieten. Brandenburg eignet sich gut für Ausflüge mit dem Fahrrad oder zu Pferde. Auch ist eine Fahrt mit einem Spreewaldkahn immer ein Erlebnis, bei dem man Reiher und Biber beobachten kann. Im Sommer kann man in einem von über 3.000 Seen baden.

Um die Kulturlandschaft Potsdam vom Wasser aus zu erkunden, sollten Sie Ausflugsfahrten auf der Havel und den zahlreichen Seen unternehmen. Auch bieten die Seen rund um Potsdam ideale Möglichkeiten für Wassersport.

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Saarbrücken

Sehenswürdigkeiten in Saarbrücken

Eine Sehenswürdigkeit Saarbrückens ist die Ludwigskirche. Die 1762-1775 von Friedrich-Joachim Stengel erbaute Kirche ist nicht nur ein Wahrzeichen Saarbrückens, sondern auch einer der bedeutendsten Barockbauten Deutschlands.  Eine weitere von Stengel erbaute Kirche ist die Basilika St. Johann von 1754.

Die älteste erhaltene Kirche der Stadt ist die Deutschherrenkapelle aus dem 13. Jahrhundert.

Die Stiftskirche St. Arnual ist die Grabkirche der Grafen von Nassau-Saarbrücken.

Nach Plänen Georg von Hauberrissers wird von 1897 bis 1900 das Rathaus St. Johann erbaut, das später das Rathaus von ganz Saarbrücken wurde.

Die „Alte Brücke“ über die Saar wurde 1546 von Karl V. errichtet und ist eines der ältesten Bauwerke der Stadt. Sie wurde wieder instand gesetzt, nachdem sie im 2. Weltkrieg zerstört wurde. Allerdings wurde sie im Rahmen des Baus der Stadtautobahn verkürzt, so dass statt der ursprünglich 13 Brückenbögen nur noch 8 vorhanden sind.

Alte Brücke©flickr/Wolfgang Staudt

Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die unterirdische Burganlage rund um den Roten Turm. Hier können die Besucher am und unter dem Schlossplatz 500 Jahre Geschichte an Hand von Teilen der mittelalterlichen Burg erleben. Aus dieser Burg entstand im 17. Jahrhundert ein Renaissanceschloss. Fürst Wilhelm Heinrich ließ im 18. Jahrhundert nach der Zerstörung des Schlosses von seinem Baumeister Friedrich-Joachim Stengel ein Barockschloss errichten.
Natürlich sind dies längst nicht alle Sehenswürdigkeiten Saarbrückens, die Sie am besten bei einem Besuch selber entdecken.

Geschichte Saarbrückens

Das erste Mal wird das „castellum Sarabrucca“ 999 in einer Schenkungsurkunde des Kaisers Otto III. erwähnt. Die Königsburg war ein Geschenk an das Bistum Metz. Allerdings gab es auch schon in vorrömischer Zeit eine Siedlung auf dem Gebiet Alt-Saarbrückens. Es war eine Siedlung der Medriomatiker. Römische Siedlungsreste wurden im heutigen Stadtteil St. Arnual gefunden. Zum Schutz einer Brücke, wahrscheinlich aus Holz, über die Saar, befand sich am rechten Flussufer.  In den Ruinen einer römischen Villa wurde in merowingischer Zeit eine erste Kirche errichtet, die eine Schenkung des merowingischen Königs Theudebert II. sein.

In der 1120 entstandenen Grafschaft Saarbrücken wird in der Folgezeit rund um die Burg gesiedelt. Saarbrücken (heute Alt-Saarbrücken) und St. Johann bekommen das Stadtrecht von Graf Johann I. verliehen. Nach dem 30jährigen Krieg wohnen 1637 nur noch 70 Menschen in der Stadt.

Einen wirtschaftlichen Aufschwung erlebt die Stadt nach dem Regierungsantritt  Fürst Wilhelm Heinrichs. Steinkohlegruben werden verststaatlicht, Eisenschmelzen entstehen und neben dem barocken Residenzschloss Saarbrücken entstehen auch zahlreiche andere barocke Bauten.

1793 wird das Barockschloss von französischen Revoulutionstruppen geplündert und durch Beschuss preußischer Truppen in Brand gesetzt. 1801 kommt Saarbrücken zu Frankreich und fällt 1815 an das Königreich Preußen.
Am 05. Dezember 1908 wird ein Vertrag geschlossen, nach dem sich die Städte Saarbrücken, St. Johann und Malstatt-Burbach im April 1909 zu einer einzigen Stadt vereinigen, dem heutigen Saarbrücken.

Nachdem das Saarland nach dem 1. Weltkrieg vom Völkerbund verwaltet wurde, entschied sich die Bevölkerung 1935 für den Wiederanschluss an Deutschland.

Nach dem 2. Weltkrieg stand das Saarland erst unter Verwaltung der französischen Militärregierung und wurde erst 1957 zu einem weiteren Bundesland der Bundesrepublik Deutschlands.

Während der Gebietsreform 1974 werden 11 Städte und Gemeinden eingemeindet, so dass sich die Bevölkerung Saarbrückens praktisch verdoppelt.

Schlosskirche©flickr-Wolfgang Staudt

Veranstaltungen und Kultur in Saarbrücken

Regelmäßige Veranstaltungen

  • Im Januar/Februar findet das Filmfestival Max Öphuls Preis statt. Es ist ein Filmfestival für Nachwuchsfilmer aus Deutschland.
  • Mai: „Perspectives“, das einzige deutsch-französische Festival der Bühnenkunst (21.05.-29.05.2010)
  • Juli: Altstadtfest Saaarbrücken (02.-04.07.2010)
  • Sommer: Jedes Jahr in den Sommermonaten findet in Saarbrücken die Sommermusik statt.
  • September: Deutsch-französischer Weinmarkt, Fest um die Ludwigskirche, „Tag der Bildenden Kunst“
  • Oktober: „Intermarionett“ – Marionettentheater-Festival
  • November/Dezember: Afrikanische Filmtage, Christkindl-Markt

Museen

  • Saarlandmuseum – alte und moderne Kunst, www.saarlandmuseum.de
  • Stadtgalerie – zeitgenössische Kunst und neue Medien, www.stadtgalerie.de
  • Saarländisches Künstlerhaus – Treffpunkt für Künstler des Saarlandes mit wechselnden Ausstellungen, www.kuenstlerhaus-saar.de
  • Museum für Vor- und Frühgeschichte – Geschichte von den Anfängen der Steinzeit bis ins frühe Mittelalter, www.vorgeschichte.de
  • Historisches Museum Saar – Geschichte des Saarlandes, www.saarbruecker-kasematten.de
  • Museum in der Schlosskirche – Geschichte der Schlosskirche, www.saarlandmuseum.de
  • Heimattreff Gersweiler – hier sind Produkte der Gersweiler Steingutfabrik zu sehen, www.hkv-gersweiler.de

Zoos, Bäder/Thermen in Saarbrücken

Saarbrücken hat nicht nur einen Zoo, der 1932 gegründet wurde (www.zoo.saarbruecken.de), sondern auch einen Wildpark im Saarbrücker Stadtwald. Der Wildpark wurde 1929 gegründet und es gibt Europäische Wild- und Haustiere zu sehen.

Neben dem Erlebnisbad „Calypso“ (www.erlebnisbad-calypso.de) hat Saarbrücken auch noch einige Hallen- und Freibäder.

Gastronomie in Saarbrücken

In Saarbrücken findet man alles, von französischer Küche bis zu Saarländischer Hausmannskost. Wer sich von Dreisternekoch Klaus Erfort verwöhnen lassen möchte, sollte das „Gästehaus Erfort“ aufsuchen. www.gaestehaus-erfort.de

Öffentliche Verkehrsmittel in Saarbrücken

Natürlich gibt es auch in Saarbrücken Tageskarten für den „sarrVV“ mit denen Sie entweder alleine oder als Gruppe den ganzen Tag in Saarbrücken unterwegs sein können. Informationen zu den Tarifen bekommen Sie unter: www.saarbahn.de/de/tarife/fahrkarten

Messetermine in Saarbrücken

Informationen zu den verschiedenen Messeterminen in Saarbrücken finden Sie hier.

Ausflugsziele in der Nähe von Saarbrücken

Lohnende Ausflugsziele in der Umgebung von Saarbrücken sind auf alle Fälle die Saarschleife im Herzen des Dreiländerecks. Auch ein Ausflug nach Frankreich zum Beispiel nach Metz oder Sarreguemines. Wer sich in das Leben zur Zeit der Römer hineinversetzen möchte kann die Römische Villa  in Perl-Borg besuchen und die Römische Villa in Nennig mit dem Mosaikfußboden.

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